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Kommentare zu:
Europa-Gericht: Homo-Partner haben Recht auf Familiennachzug


#1 Carsten ACAnonym
  • 24.02.2016, 18:01h
  • Bravo!

    Eine gute Nachricht in diesen Tagen voller schlechter Nachrichten...

    So langsam muss doch auch dem letzten ewiggestrigen Hinterwäldler auffallen, dass wir im 21. Jahrhundert leben und dass die Diskriminierung aufgrund von Liebe nicht mehr aufrecht zu erhalten ist.
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#2 MarekAnonym
  • 24.02.2016, 18:13h
  • >>>>>>>>>
    Der Grünenpolitiker Volker Beck bezeichnete das Urteil am Mittwoch als eine "wegweisende Entscheidung". "Das Recht auf Familienleben gilt für alle Familien, egal ob homo- oder heterosexuell. Gut, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das in seinem Urteil deutlich gemacht hat. Familien gehören zusammen, unabhängig von sexueller Orientierung", sagte der Kölner Politiker.
    <<<<<<<<<<<<

    Da kann ich mich nur Volker Beck und den Grünen anschließen:

    Familie ist Familie. Egal ob hetero- oder homosexuell. Punkt.

    >>>>>>>>>>>>>
    Die Entscheidungen des Menschengerichtshofs sind für die 47 Mitgliedsstaaten des Europarates rechtlich bindend. [...] Allerdings gibt es in mehreren Ländern Bestrebungen, die Rechte des Gerichts einzuschränken, insbesondere in Russland und der Schweiz.
    <<<<<<<<<<<<<<

    Warum wohl...

    Hoffentlich kommen diese Staaten mit ihrem Versuch, Einfluss auf internationale Menschenrechte und die unabhängige Justiz zu machen, nicht durch.
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#3 HeinerAnonym
  • 24.02.2016, 18:20h
  • Ich wünschte, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte auch in manch anderen Bereichen ähnlich wegweisende Urteile fällen würde.

    Z.B. dass man Kinder in Regenbogenfamilien nicht mehr länger diskriminieren darf und auch diese das Recht haben, durch Volladoption beider (schwulen bzw. lesbischen) Elternteile anerkannt zu werden und rechtlich abgesichert zu werden.

    Das wird ja leider in ganz vielen europäischen Staaten (inkl. Deutschland) ignoriert. Und dann wird noch dazu ganz frech behauptet, diese Diskriminierung diene dem Kindeswohl, obwohl das in Wirklichkeit vor allem den Kindern schadet.
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#4 FinnAnonym
  • 24.02.2016, 19:45h

  • Die Entschädigung hätte ruhig noch höher ausfallen können. Aber ansonsten ein wegweisendes Urteil.
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#5 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 24.02.2016, 19:45h
  • Vielleicht liege ich da einer Fehlinformation auf, aber ist im beschlossenen sog. Asylpaket II der Familiennachzug für eine gewisse Zeit (2 Jahre?) ausgesetzt, auch für Menschen die als schutzwürdig gelten? Natürlich hat von den Entscheidern in der Bundesregierung keiner an homosexuelle Partner gedacht, aber in dem Urteil des Europa-Gerichts heißt es: "...Gleichgeschlechtliche Paare dürfen beim grenzüberschreitenden Familiennachzug nicht schlechter behandelt werden als Hetero-Paare...". Schlechter als gar nicht würde auch nicht gehen. Ich hoffe, dass es zumindest kleine Lösungen für diesen unmenschlichen Wahnsinn geben wird. Ich hoffe immer noch auf Vernunft und Mitgefühl.
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#6 TheDadProfil
  • 24.02.2016, 21:50hHannover
  • Antwort auf #5 von Monster_Baby
  • ""Vielleicht liege ich da einer Fehlinformation auf,""..

    Das Urteil hat zunächst nur Wirkungen für Bürger der Europa-Staaten die dem Europarat angehören, und keine weiteren Auswirkungen für Asylbewerber von außerhalb dieser Staaten..

    Für Asylbewerber aus beispielsweise Rumänien, die wegen der Ethnischen Verfolgung als Roma&Sinti nach Deutschland kamen gilt es allerdings..
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#7 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 25.02.2016, 00:56h
  • Antwort auf #6 von TheDad
  • ...vielen Dank für die Info. Ich bin schon ganz durcheinander durch die fast schon hysterische Berichterstattung über die "Flüchtlingskrise". Es ist wohl eher eine Krise Europas, das vergessen hat was Solidarität bedeutet und versucht möglichst den Nachbarn Flüchtlinge zuzuschieben um selbst keine innenpolitischen Schwierigkeiten zu bekommen. Ein völlig überfordertes Griechenland, dass mit tausenden ankommenden Flüchtlingen alleine gelassen wird und Putin-Russland, das in Syrien auch Schulen und Krankenhäuser zerbombt um immer mehr Flüchtlinge in Richtung Türkei und weiter nach West-Europa zu zwingen. Je destabilisierter West-Europa wird, desto stärker kann Putin sich als Führer einer Weltmacht darstellen - während in "seinem Land" ca. 21 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben und man schon mit einem russ. Durchschnittseinkommen kaum eine Wohnung in Moskau finden kann. Moskau ist lt. dem in Österreich erscheinenden "Kurier" die 9 teuerste Stadt Europas. Keine deutsche Stadt ist unter den "Top 10". Die Wut bzw. Resignation auf die Resultate des Raubtierkapitalismus und die weiter auseinander gehende soziale Schere werden, wie nicht nur in Russland, auf Sündenböcke wie z.B. Migranten, (und besonders in Russland) Homosexuelle und natürlich auch dort auf Flüchtlinge umgeleitet. Nach unten tritt es sich leichter. Oh sorry, jetzt habe ich mich wieder reingeschrieben. Aber Danke nochmal für Deine Antwort.
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