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Kommentare zu:
"Demo für alle": Ein Kampf gegen die "teuflische" Vielfalt


#51 Miguel53deProfil
  • 01.03.2016, 04:53hOttawa
  • Antwort auf #48 von gebsy
  • Ich kann beim Auftritt dieses im Grunde boesen Mannes auch beim besten Willen nichts erkennen, dass man irgendwie respektieren koennte. Also keinerlei "FUER".

    Wer eine Rede abliest, in der jedes Wort gegen Erfahrungen, gegen gesicherte Erkenntnisse, also auch wissenschaftlich belegtes Wissen, gerichtet ist. Eine Rede, die zudem darauf angelegt ist, andere Menschen zu stigmatisieren und damit zu Aussenseitern zu machen. Der kann doch nicht von intelligenten und guten Menschen bejubelt werden.

    Oder kann es gegenueber einem Brandstifter tatsaechlich Zustimmung geben? Doch wohl nur, wenn man Freude am Feuer hat, bei dem auch Menschen zerstoert werden.

    Nein, Fehlerlose kann es nicht geben. Wer sich als Bischof jedoch derartig positioniert, verstoesst gegen die Todsuende des Stolzes und der Hoffart.

    Es geht also nicht um Fehler. Die kann und muss man verzeihen. Hier geht es einerseits um eine schwere Suende, vom Standpunkt seiner eigenen Religion aus betrachtet. Vor allem aber um einen gefaehrlichen Angriff auf humanistische Werte.
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#52 PFriedrichProfil
  • 01.03.2016, 06:22hTrier
  • Das Gefährliche bei den rechten Populisten ist ja gerade, daß sie echte und wichtige Themen aufgreifen und sie mit ihren toxischen Botschaften vermischen. Das war auch für mich zuerst nicht einfach auseinanderzuhalten. Es gibt aber ein gutes Mittel: Man muß die Aussagen dieser Leute abgleichen mit der Sehnsucht des einzelnen einzigartigen Menschen nach Akzeptation, Wertschätzung und Liebe. Die völkischen Gruppierungen tun gerade das nicht, sie zerstören diese aus der Liebe lebende Identität, etwa unter plakativen Schlagwörtern wie "Frühsexualisierung". Hier wird die berechtigte Sorge liebender Eltern wegen Gefährdung und Mißbrauch ihrer Kinder aufgegriffen, entstellt und umgelenkt. Ich versuchte das so zu formulieren: "Demo für Alle" etc. ist in seinem ganzen Wesen völkisch, antihumanitär und unmenschlich. Ich behaupte, daß die politischen Früchte all dieser rechten Gruppierungen staatlich legitimierte Gewalt gegen Kinder wäre, Schläge, Sadismus, "preussische Tugenden"(AfD!). Kindern wird ihr eigenes Intimleben schlankweg abgesprochen, damit ihre Identität zerstört. "Demo für Alle" hetzt Menschen auf, indem sie die Akzeptanz, daß Kinder von Geburt an sexuelle Wesen sind, gleichsetzt mit der irrigen Annahme, daß Kinder Sexualpartner von Erwachsenen sein könnten. Jeder Mensch, jeder menschliche Trockennasenaffe, ist von Geburt an im Prinzip ein fühlendes Wesen mit einer eigenen sexuellen Identität, mit einer eigenen einzigartigen Sexualität, sie mag die ersten Jahre sich vielleicht auch nur in unbestimmten Traumbildern ausdrücken. Entscheidend ist, daß der junge Mensch diese seine Entwicklungsschritte - vom Kleinkind über die Pubertät bis hin zum Erwachsenen - in einem familiären Rahmen der Geborgenheit, der Wertschätzung und der liebenden Akzeptation eben dieser seiner einzigartigen persönlichen Gefühlswelt erlebt, völlig unabhängig davon, welche sexuelle Orientierung in ihm oder bei seinen Eltern angelegt ist (und hier münzen die Völkischen perfide um: Nicht das Drama der fehlenden liebevollen Akzeptation steht auf einmal im Mittelpunkt, sondern absurderweise die Frage nach schwul oder lesbisch!). Ich erinnere mich sehr genau, daß ich bereits als Kleinkind einschlägige Gefühle an mir selbst hatte, eine Art früher sexueller Selbststimulation bzw. Selbstbefriedigung und mich mit anderen Kindern darüber austauschte, denen es ähnlich erging. Dabei kam es auch zu so etwas wie "Doktorspielen". Was für uns Kinder dabei wirklich bedrückend war: Wir hatten im - katholisch geprägten - Familienumfeld niemanden, dem wir uns hätten ruhig anvertrauen können, niemand der uns bezüglich unserer Fragen und Unsicherheiten ENTÄNGSTIGT hätte, und das wurde für mich und für viele andere Menschen, von denen ich erfahren habe, eine große Qual, insbesondere als es dann auf die Pubertät zuging. Eine Qual im Gefängnis der Sprachlosigkeit, die insbesondere durch die allgemeine religiöse Indoktrination verstärkt wurde, die Folgen können dann lebenslange seelische Leiden sein, Selbstverletzung, Gewalt in allen Formen etc. etc. Die heutigen Veranstalter der "Demo für Alle" waren als Kinder selber Opfer dieser grausamen Sprachlosigkeit und übertragen sie heute unter einem unbewußten Zwang auf die kommende Generation. Diese Tragik beschreibt Alice Miller in ihren Werken, etwa "Abbruch der Schweigemauer", "Das Drama des begabten Kindes" etc, auch sehr gut beschrieben bei Eugen Drewermann, "Kleriker - Psychogramm eines Ideals".
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#53 -hw-Anonym
  • 01.03.2016, 09:31h
  • Antwort auf #52 von PFriedrich
  • Kleriker auf der Couch?

    " Und was die Imame angeht, die sind auf die Sexualität fixiert."

    Dalil Boubakeur: "Laut Psychiatrie bleiben viele Muslime im vor-ödipalen Zustand. Bleiben, bleiben, stopp. Das macht anfällig für all die Neurosen, die Freud beschrieb: Angstneurosen, Paranoia und vor allem Wahnhaftigkeit. Die Wahnvorstellung: Die Frau ist Satan. Meine Erziehung lässt mich nicht verstehen, dass Sie ein Wesen sind, wie alle andren auch. Nein, in meiner vor-ödipalen Vorstellung, da ich die Realität der Frauen nicht kenne, projiziere ich darauf alle meine Paranoia. Para-noia, das heisst, dass ich Sie außerhalb Ihrer Realität sehe. Sie werden Leiden weil ich in Ihnen alle Sünden sehe, all Dramen und Obsessionen. Die Sexualität wird von diesem infantilen Status geprägt sein. Nicht reif, ich werde Sie nicht wie eine Frau sehen, sondern wie ein Spielzeug, etwas, das meiner Befriedigung dient oder meiner Obsession, meiner Krankheit. Das ist eine kranke Sicht der Frau. Und was die Imame angeht, die sind auf die Sexualität fixiert. Muslime sind nicht schlimmer als die anderen, sie sind wie die Anderen. Nur ihre Erziehung ist stehengeblieben. Sie ist nur halbfertig."

    www.youtube.com/watch?v=Wm9Shek1hpk?t=4294

    Manif anti-mariage gay: Boubakeur n'ira pas

    www.europe1.fr/france/manif-anti-mariage-gay-boubakeur-n-ira
    -pas-1370949
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#54 buddybuddyAnonym
#55 RobinAnonym
  • 01.03.2016, 09:48h
  • Alleine schon der Name "Demo für alle" belegt deren totalitäre Gesinnung.

    Die glauben wirklich, dass sie für alle oder zumindest für eine große Mehrheit sprechen.

    Dabei ist das nur eine schrille Minderheit von Leuten, die ein Problem mit Vielfalt haben und die mangels Eigenintelligenz nicht kapieren, wenn andere nicht exakt ihrer Meinung sind.
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#56 PFriedrichProfil
#58 -hw-Anonym
#59 goddamn liberalAnonym
  • 01.03.2016, 10:19h
  • Antwort auf #53 von -hw-
  • Die Sexualisierung von allem und jedem (etwa von Frauenhaar) ist ein wesentlicher Teil der abrahimischen Kollektivneurose.

    Das geht dann mit einem religiösem Totalanspruch auf alle Lebensbereiche einher.

    Dass das als Problem erkannt wird, ist nicht neu.

    Die Sexualreformbewegung ist weit mehr als 100 Jahre alt. Seit mehr als 100 Jahren gibt es auch Emanzipations- und Modernisierungsbewegungen in der islamischen Welt (v.a. im osmanischen Reich).

    Der Kampf ist also alt und man sollte sich von einer interreligiösen Front der Reaktion nicht einschüchtern lassen.
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#60 lucdfProfil
  • 01.03.2016, 11:45hköln
  • Das rückständige Deutschland erwacht. Ach was.... es ist nie eingeschlafen.
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