Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=25688
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Der Fall Volker Beck: Ein Super-Gau für die LGBT-Bewegung


#11 BMothAnonym
  • 03.03.2016, 13:12h
  • Volker Beck in dieser schwierigen Situation noch einen Tritt in den Hintern zu geben, indem man ihm mehr oder weniger die Verantwortung für das politische Schicksal der LBGT-Bewegung zuschiebt, finde ich falsch. Auch angesichts seiner Verdienste, die bestehen bleiben.

    Zunächst mal ist abzuwarten, was überhaupt passiert ist (Unschuldsvermutung). Dann ist zu klären, wieso überhaupt eine einzelne Person als "inofizieller Sprechner der deutschen LGBT-Bewegung" da steht. Das ist Sache dieser Bewegung, die nun konstruktiv in die Zukunft sehen muss.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 TanteTrinaAnonym
  • 03.03.2016, 13:20h

  • Die These des Artikels, dass alle LGBT in Haftung genommen werden, halte ich für maßlos übertrieben.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 ursus
  • 03.03.2016, 13:29h
  • die taz berichtet:
    >"0,6 Gramm Crystal Meth liegt deutlich unter der Grenze, bei der eine Strafverfolgung zwingend ist. 'Geringe Menge' heißt das im Fachjargon. Die Staatsanwaltschaft kann in diesem Fall Anklage erheben, muss es aber nicht."

    wir sollten die sache natürlich nicht verharmlosen und so tun, als wäre nichts passiert. aber ich sehe eigentlich auch keinen anlass, die offensichtliche sehnsucht nach größtmöglicher hysterisierung, die sich in den sozialen und leider auch redaktionellen medien abzeichnet, noch zu befeuern.

    klar, die warnung vor ebendieser skandalisierung ist vollkommen berechtigt und an sich nicht zu kritisieren. aber wir sollten gleichzeitig auch antworten auf die frage finden, was wir dieser skandalisierung entgegensetzen können.

    ein beispiel:

    derteilzeitblogger.wordpress.com/2016/03/02/fall-volker-beck
    -drogenkonsumenten-sind-keine-teufel-kommentar/
  • Antworten » | Direktlink »
#15 NachwuchschancenAnonym
  • 03.03.2016, 13:49h
  • Man wird das Ganze aufgebauscht, von links, wie von rechts. Volker Beck hat viel geleistet in DEUTSCHLAND für die LGBT-Bewegung. Es wird andere, jüngere Politiker geben, die diese Lücke füllen. So wenig Kompetenz hat der Nachwuchs nun auch wieder nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 NiedermeierAnonym
  • 03.03.2016, 13:56h
  • Die bigotten Spießer, die Beck "Hilfe" anbieten, sollen ihre Fresse halten. Beck braucht Solidarität. Drogen zu konsumieren, ist keine Krankheit, sondern eine Entscheidung. Volker Beck steht für eine liberale Drogenpolitik. Die Freiheit entscheiden zu dürfen, welche Droge man wählt, ist immer die selbe Freiheit. #LegalizeIt!
  • Antworten » | Direktlink »
#17 gepflogenheitenAnonym
#18 basti-maxiAnonym
  • 03.03.2016, 14:18h
  • Antwort auf #2 von ikngftt

  • Hier geht es aber um jemanden, der selbst zu Allem sein Senf dazugegeben hat.

    Und als Galionsfigur muss man sich eben zurückhalten.

    Die meisten Leute interessiert nicht die 0,6 g Drogen, sondern seine anderen Verfehlungen.

    Das ist jetzt nur eine Ersatzhandlung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#19 NurDieRuheAnonym
#20 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 03.03.2016, 14:27h
  • Zitat: "... Weil er zum einen auf alle Lesben und Schwulen zurückfällt und von unseren stärker werdenden Gegnern die kommenden Jahre immer wieder ausgeschlachtet werden wird..."

    Dann sollte jede/r einzelne Schwuler und/oder Lesbe darauf aufmerksam machen, dass "Tina" ein gesamtgesellschaftliches Problem ist und genauso von Heterosexuellen genutzt wird und Schwule bzw. Lesben ein Teil eben dieser Gesamtgesellschaft sind.
    Leider gibt es dazu keine wissenschaftliche Untersuchung, welche gesellschaftliche Gruppe den statistisch höchsten Konsum hat. Hauptverbreitungsgebiete sind insbesondere die Bundesländer Sachsen, Brandenburg, Bayern, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
    Bis auf die Städte nicht gerade LGBTI*-Zentren.
    Quelle: Blickpunkt Brandenburg, Crystal - ein gesamtgesellschaftliches Problem
    www.blickpunkt-brandenburg.de/nachrichten/archiv/artikel/395
    39


    Es ist ja nicht so, dass Schwule und Lesben isoliert, vollgedröhnt, verblödet und zahnlos in ihren Schöneberger oder Kreuzberger Wohnungen liegen und völlig isoliert sind. Also redet mit Euren (hetero- oder auch wie immer-sexuellen) Freunden, Familie, Arbeitskolleg/innen... und weißt sie auf den Umstand hin, dass es unter Schwulen und Lesben durchaus einen ernstzunehmenden Alkohol- und Drogenkonsum gibt, aber dass dieser Konsum genauso allen anderen Bereichen der Gesellschaft der Fall ist. Von "Mamas little helpers" also legale Drogen von Schmerzmedikamenten bis hin zu Benzodiazepinen (Valium) - übrigen wirklich eher ein weibliches Phänomen. Oder Papas 2-8 Feierabendbiere, je nach Stimmung oder Wochentag. Und der Crystal Meth-Konsum der kleinen Nichte aus dem Bayerischen Wald.
    Wir sind doch nicht schicksalhaft dazu verbannt, teilweise wahre - teilweise unzutreffende oder diskriminierende Vorurteile zu ertragen. Kommunikation hilft.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel