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Kommentare zu:
Debatte um Volker Beck: Selbstabwertung in voller Blüte


#1 DiskussionAnonym
  • 05.03.2016, 13:06h
  • Zum Drogenkosum in der Community: Gibt es denn hierüber aktuelle verlässliche Studien? Ohne diese wird es schwer eine sachliche konstruktive Diskussion zu führen und auf spekulative Diskussionen kann ich verzichten.
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#2 PinoAnonym
  • 05.03.2016, 13:25h
  • Sehr geehrter Herr Blumenthal,

    Sie haben Recht, wenn Sie sagen:
    "Ich erwarte nicht von Volker, dass er für alle Schwulen steht"

    Das hat niemand je erwartet. Wieso auch?

    Aber sie haben Unrecht, wenn sie schreiben, dass Volker Beck nur sich selbst geschadet habe.

    Bei den ultrakonservativen Rechten und einigen unbebildeten Wutbürgern, aus denen sich Pegida, Besorgte Eltern, Besorgte Bürger, Demo für Alle, AfD, NPD, etc. speisen, wird dieser Vorfall schon jetzt ausgeschlachtet. Da heißt es schon jetzt "Das sind die Folgen ausgelebter Homosexualität. Wollen wir das auch noch an Schulen als okay darstellen? Oder lieber unsere Kinder davor schützen?"

    Natürlich weiß jeder von uns, dass das billige Hetze der Homohasser ist, denn weder steht Volker Becks Verhalten prototypisch für alle Schwulen, noch ist es so, dass es sowas bei Heteros gar nicht gäbe. Sucht ist unabhängig von sexueller Orientierung oder sexueller Identität.

    Aber die Frage ist nicht, ob solche Taktiken der Homohasser sachlich begründet sind oder zynische Hetze. Sondern die Frage ist eher, welche realen Wirkungen das hat. Wenn es einen Run auf eine Bank gibt, fragt auch keiner danach, ob der Run berechtigt ist - aber die reale Folge ist, dass die Bank tatsächlich am Ende pleite ist.

    Ob die Taktik der Homohasser Hetze ist, mag vielleicht in unseren Diskussionen eine Rolle spielen, aber damit schaffen es die Homohasser, einen Teil der bisher unentschlossenen Bürger auf ihre Seite zu ziehen. Und wenn die dann z.B. die AfD wählen, ist es egal, ob die Gründe für diese Entscheidung korrekt sind oder nicht. Fakt ist dann, dass die AfD noch mehr Wähler hat.

    In der Sozialwissenschaft kennt man das als Thomas-Phänomen oder Thomas-Theorem: auch falsche Vermutungen oder unbegründete Vorurteile haben ganz reale Konsequenzen...

    Insofern hat die ganze Sache nicht nur für Volker Beck negative Folgen, sondern gerade für uns Schwulen. Eben weil Volker Beck so ein prominenter Streiter für unsere Rechte war (wofür er auch Respekt verdient hat) und weil Homohasser das für ihre Zwecke ausschlachten - was natürlich verwerflich ist, aber die Konsequenzen kein bisschen abmildert.

    Und eben deshalb war der Kommentar von queer.de, dass das ein Super-GAU für die LGBTI-Bewegung sei, durchaus gerechtfertigt. Weil eben die Frage nicht ist, ob es real ein Super-GAU ist, sondern weil es darum geht, welche Folgen (wenn auch unberechtigte Folgen) das hat.
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#3 DistanzierungAnonym
  • 05.03.2016, 13:45h
  • Es wäre nur zu wünschen, wenn man mit der gleichen Gültigkeit auch andere, nämlich politische Gegner behandeln würde. So dürfte man sich dann auch nicht an den Schulden von AfD-Kandidaten, Bränden in den Gärten von Csu-Ministern oder unehelichen Kindern von Csu-Ministerpräsidenten etc. abarbeiten.
    Genau dies geschieht aber, und auch mit dem gleichen Elan aus den Reihen der 'Queeren'.
    Ob das gut ist will ich nicht beurteilen, aber wieso sollte bei Herrn Beck dann mit einem anderen Maß gemessen werden als bei den anderen?? Er mag noch so gute Absichten haben, ich beurteile ihn dennoch nicht anders als jeden x-beliebigen Junkie, der vielleicht privat ein liebevoller Vater, guter Liebhaber, Linkswähler, Vegetarier, Humanist usw. ist. Aber darum geht es nicht. Zudem steht VB in der Öffentlichkeit und vertritt sehr wohl die schwulen und lesbischen Menschen, die Trans, Inter etc. Wenngleich ich mich von VB nie vertreten gefühlt habe, so sind viele hinter ihm herumgerannt und haben sich gerne von ihm vereinnahmen lassen, mit ihm gemeinsam jegliche Andersdenkende verbal niedergeknüppelt und die Wahrheit von Volker Beck zur einzigen Wahrheit erhoben. Da war kein Platz für andere Meinungen, der Umgang mit Herrn Berger (so wenig ich den schätze) zeigt, dass es nie darum ging demokratisch zu sein, sondern im Zweifel den Gegner mit der Homophonie-Keule zu erschlagen, und das hatte Herr Beck gut drauf, immer mit dem Erhabenheit eines 'die Szene steht voll hinter mir' - und da hat selten jemand aufgemuckt, selbst dann nicht, als VB - meiner Ansicht nach aus nicht nachvollziehbarem Elan heraus - zum Thema Islam Ansichten verbreitete, die meiner Meinung nach der queeren Community große Probleme bereiten werden, da jeder weiß dass jede(!) Religion nur ein Sargnagel für die Rechte von sexuellen Minderheiten ist.


    Kurzum: der ganze Artikel ist mir zu nett, denn es geht nicht um irgendwelche Verdienste von VB, sondern darum dass hier ein Repräsentant des deutschen Volkes, ein MdB, anscheinend ein Drogenproblem hat - und nicht eins mit einer Handpflanze auf dem Balkon oder weil er nach dem zigsten Bier einen Journalisten verbal angegraben hat, sondern weil er die krasseste, schmutzigste und vor allem (in Berlin) schwulste Droge bei sich trug (und sie vermutlich auch genommen hätte, es sei denn VB arbeitet nebenbei als Drogenbeschaffer für seinen Freundeskreis?!).
    Und JA, es IST ein Skandal und ein GAU, denn Herr Beck hat mit dieser Affäre den Blick eröffnet darauf, dass diese queere Szene ein Problem mit Drogen, speziell dieser Droge haben könnte. Insofern ist es ein GAU für all diejenigen, die in Zukunft (endlich) mehr unter Beobachtung stehen, was ihren Drogenkonsum angeht, verbunden damit vielleicht auch ihr Safer Sex-Verhalten, die Verbreitung von STD's usw.

    Insofern hat die Affäre aber auch ihr gutes, nämlich dass den Schwulen und ihrem risikoreichen, rücksichtslosen und drogendurchseuchten Sexualleben (und das werden immer mehr, die Szene tickt aus und normale Schwule ohne 24/7 Fist-Chem-Slam-Fantasien werden höchstens noch belächelt, vor allem dann wenn sie dem Badeback-Kult nicht huldigen) mal auf die Finger geschaut wird, dafür sollte man VB im Grunde dankbar sein, möglicher Weise rettet das Hinschauen in der Zukunft dem ein oder anderem dadurch das Leben oder die Gesundheit.

    Was VB angeht, verwundert mich das alles allerdings gar nicht, denn wurde ich doch von einem Politiker der Grünen schon vor Jahren auf den blauen Seiten vielfach angeschrieben - und das immer wieder trotz der Bitte dies zu unterlassen - um mich zu chemsfriendly FF-Orgien zu überreden.
    Geschmückt waren diese oftmals penetranten Einladungen mit entsprechenden Fotos, auf denen der Einladende und andere Personen beim ungeschützten Verkehr zu sehen waren. In meinem damaligen Profil stand dabei explizit: KEINE DROGEN, KEIN UNSAFE SEX, KEIN FF. Es ist schon verwunderlich, was es daran nicht zu verstehen gab und dass derjenige dennoch regelmäßig neue Versuche unternahm mich für sich zu gewinnen.
    Ich spare mir jetzt den Namen dieses Politikers zu nennen...
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#4 JoonasAnonym
  • 05.03.2016, 13:54h
  • Lieber Axel Blumenthal,

    ich finde es menschlich vollkommen verständlich, dass ein alter Freund, der weit über 20 Jahre mit Volker Beck zusammenarbeitet, ihn in Schutz nimmt.

    Und ja, das hat Volker Beck auch verdient. Nicht nur, weil er schon so viel für uns geleistet hat, sondern auch unabhängig davon.

    Aber dennoch sollte man jetzt nicht wie Vogel Strauß so tun, als sei das alles kein Problem für uns und nur Volker Becks Privatsache. Das Private ist das Politische - bei Politikern umso mehr. Ob das fair ist oder nicht, ist eine andere Frage, aber es ist nun mal so. Und wir werden garantiert nicht die Psyche der Menschen ändern...

    Noch etwas zu ein paar Deiner Aussagen:

    --------------------
    "Volker hat der Bewegung geschadet." Die Bewegung so sehr er sie auch mitgeprägt hat war immer mehr als nur Volker Beck.
    --------------------

    Ja, aber muss man denn eine Art Anführer sein, um einer "Bewegung" schaden zu können? Auch wenn die "LGBTI-Community" (die es so ja eh nicht gibt und die aus zig - teilweise zerstrittenen und verfeindeten - Untergruppen besteht) aus so viel mehr als Volker Beck besteht, so kann sein Verhalten uns dennoch schaden.

    -------------------
    Sicher: Unsere Gegner werden versuchen, das auszuschlachten. Aber: Muss ich mir denn jeden noch so dämlichen Vorwurf anziehen?
    -------------------

    Die Frage ist doch nicht, ob wir uns irgendwelche dämlichen Vorwürfe der Homohasser anziehen oder nicht. Uns beeindrucken die ganz sicher nicht.

    Aber die Frage ist, was die bei den 85% Heteros erreichen. Wenn die nur schon bei ein paar Prozent Zweifel sähen können oder latente Vorurteile wachsen lassen können, ist das schon Schaden genug.

    Es geht nicht um die Leute, die eh auf unserer Seite stehen oder die, die uns eh hassen, sondern um die schweigende Mehrheit.

    ------------------------
    An dieser Stelle ein ganz klares "Nein"! Volker Beck trägt keine Verantwortung für mich und mein Handeln. Er hat auch keine Verantwortung für das Ansehen zu übernehmen, das ich in meinem Umfeld genieße.
    ------------------------

    Richtig!

    Aber auch wenn er keine Verantwortung für mich und mein Handeln trägt (genauso wenig wie ich für ihn und sein Handeln), so kann sein Handeln uns dennoch schaden (s.o.).

    -------------------------
    Wenn er in seinem Privatleben Drogen genommen hat, geht mich das als Freund und ehemaligen Kollegen nur dann etwas an, wenn er mich um Hilfe bitten würde.
    --------------------------

    Sorry, aber echte Freunde mischen sich auch unaufgefordert ein, wenn ein Freund sich selbst zerstört und Selbstmord auf Raten begeht. Gerade dieses "Solange der mich nicht um Hilfe bittet, ignoriere ich das" ist diese Kultur des Wegsehens, die nicht nur Freundschaften zerstört hat, Karrieren ruiniert hat, sondern auch Menschenleben gekostet hat.

    -----------------------
    Es wird zu Recht schwerer werden, neue Vorkämpfer zu finden, wenn wir ihnen zeigen, wie schnell wir bereit sind, jemanden fallen zu lassen, nur weil wir Angst haben, ein individuelles Verhalten könnte von unseren Gegnern instrumentalisiert werden.
    ------------------------

    Wir lassen niemanden fallen. Erst recht nicht einen Vorkämpfer wie Volker Beck.

    Wenn irgendwer schlecht über ihn redet oder Falsches behauptet, werde ich ihn immer verteidigigen.

    Aber das heißt doch nicht, dass er uns nicht geschadet hat.

    Nochmal:
    es ist eine perverse Strategie der Homohasser, die Sucht eines Menschen auszunützen, um einer ganzen Bevölkerungsgruppe zu schaden.

    Aber es bringt gar nichts, wenn WIR diese Taktik durchschauen. Die Frage ist, was das gesamtgesellschaftlich (also an den Stammtischen, in den Kantinen, etc.) bewirkt. Und ob das berechtigt ist oder nicht, ist egal. Aber der Schaden ist dennoch da...

    Und ich kann durchaus menschlich zu Volker Beck stehen und seine Sucht als Krankheit sehen, aber gleichzeitig auch sagen, dass er der LGBTI-Bewegung geschadet hat. Denn das hat er, ob es uns passt oder nicht und ob das nur die Folge einer miesen Taktik der Homohasser ist oder nicht...
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#5 Johannes45Anonym
  • 05.03.2016, 13:56h
  • "Mir stellt sich an dieser Stelle die grundsätzliche Frage: Was erwarten wir eigentlich von unseren Vertretern? Ich erwarte nicht von Volker, dass er für alle Schwulen steht. Homo-Normativität finde ich ohnehin noch anstrengender als Hetero-Normativität. "

    ---> Vollkommen richtig erkannt. Ich halte auch NICHTS davon, wenn ein Volker Beck alle schwulen Männer für sich vereinnahmt oder ein Rosa von Praunheim auf der Berlinale rumpalavert, das es eine schwule Kultur geben würde. Das Gegenteil ist der Fall: schwule Männer sind alle total verschieden. Ich kann keine Gemeinsamkeiten erkennen.

    Als ich mit meinem Mann einmal vor Jahren in einer "Tratsch"- und "Klatsch"-Bar in Köln war, sind wir nach zwanzig Minuten schnell wieder raus, und haben uns dann die Frage gestellt: "Ob wir überhaupt schwul seien". Wir haben uns dann auf eine Bank an den Rhein gesetzt und uns die Kölner Brücken angeschaut, weil wir dies schön fanden, als dort in der Bar uns "aufzuplustern" und "Zickenkrieg" an der Bar zu betreiben. Meine Erfahrung ist: es gibt nicht DEN schwulen Mann und es gibt auch nicht DIE schwule Kultur, DIE schwule Musik oder DEN schwulen Humor.

    -----------------------

    "Wenn jetzt von schwuler Seite und hier auf queer.de von Micha Schulze der "Super-Gau für die Bewegung" postuliert wird, frage ich mich ernsthaft, ob wir solch Headlines auf dem Niveau von "Bild" oder "Focus" nötig haben, um nach medialer Aufmerksamkeit zu heischen."

    ---> Vollkommen richtig erkannt, da stimme ich Herrn Blumenthal zu 100 Prozent zu.

    ----------------------

    "Als Bischöfin Käsmann ihre Trunkenheitsfahrt unternahm, beging sie einen Fehler. Tragisch, traurig, aber beileibe kein Weltuntergang. Und im Nachhinein hat gerade ihr bewusster und offener Umgang mit diesem Fehler Margot Käsmann bei vielen Menschen Pluspunkte eingebracht."

    --> Genauso ist es.

    -----------------------

    "Volker Beck hat seine Arbeit gemacht und auch wenn wir längst nicht immer einer Meinung waren er hat sie gut gemacht. Er machte auf mich bei keinem seiner Auftritte und bei keiner Gelegenheit in der wir zusammen arbeiteten, den Eindruck, handlungsunfähig oder auch nur beeinträchtigt zu sein."

    --> Dem stimme ich auch zu. Ich war zwar nicht immer auf den Jahreshauptversammlungen des LSVD mit allen Kommentaren von Beck dort einverstanden, wenn er ans Mikrofon ging, und auch so manche Haltung von ihm im Bundestag zu anderen Sachthemen teile ich nicht. ABER er hat IMMER seine Arbeit gemacht und nie war er handlungsunfähig oder auch nur irgendwie beeinträchtigt. Da stimme ich zu 100 Prozent zu.

    ---------------------------------

    "Ich erwarte nicht von Volker, dass er für alle Schwulen steht"

    --> Ich auch nicht...denn das ist auch in keinster Weise möglich, da schwule Männer alle verschiedenen sind und auch verschieden politisch denken.

    ----------------------------------

    "So sehr ich mich auch über einen Generationenwechsel in der Bewegung freuen würde: Es wird zu Recht schwerer werden, neue Vorkämpfer zu finden, wenn wir ihnen zeigen, wie schnell wir bereit sind, jemanden fallen zu lassen, nur weil wir Angst haben, ein individuelles Verhalten könnte von unseren Gegnern instrumentalisiert werden."

    Zwar hat der Autor hier insofern Recht mit seiner Kritik, ABER es gibt sehr wohl genügend couragierte und engagierte LGBT-Aktivisten, die bei den Grünen aufrücken können. Auch ein Volker Beck ist ersetzbar.

    Zu nennen sind dort Grüne Politiker im Bundestag wie Kai Gehring, Gerhard Schick, Anja Hajduk oder auch Ulle Schauws. Ich würde es sogar begrüßen, wenn bei den Grünen andere Gesichter dort nun medial in den Talkshows zu LGBT-Themen sich äußern.

    Ein Generationswechsel ist bei den Grünen nunmehr überfällig und er ist auch möglich.
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#6 UrsaMajorEhemaliges Profil
#7 MinkAnonym
  • 05.03.2016, 14:10h
  • Antwort auf #3 von Distanzierung
  • Die große Empörung von Leuten, die selbst kaum noch eine Nasenscheidewand haben, ist erschreckend, ihr schadhaftes Grinsen hässlich.

    Solidarität ist Marker für eine Community. Die Queer Community scheint daher recht klein zu sein. Wir alle profitieren von dem Erreichten von Volker Beck und allen Mitstreiter*innen. Die Häme zeugt von einem gewaltigen Selbsthass!

    Dank an Axel Blumenthal für den Kommentar!
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#8 MIchael SeifAnonym
  • 05.03.2016, 14:13h

  • Danke für diesen Kommentar. Es ist wirklich unerträglich auch seitens der Community so viel Selbstgerechtigkeit und Mangel an Solidarität nun zu erfahren. Volker Beck wünsche ich viel Kraft, danke herzlichst für sein unermüdliches Engagement und hoffe auf viele weitere Jahre!!!
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#9 herve64Ehemaliges Profil
  • 05.03.2016, 14:13h
  • Ich kann Axel Blumenthal nur zustimmen: der Skandal ist eigentlich der, wie jetzt mit einem Aktivisten der Community umgegangen wird und wie jetzt jeder opportunistische, selbstgerechte Hansel ein Volker Beck-Bashing betreibt, das man sonst höchstens aus rechtspopulistischen Kreisen kennt.

    Von all diesen ach-so-"drogenfreien" schwulen "Kritikern" möchte ich jetzt mal eines gerne wissen: wie viele von Euch ziehen sich gerne mal eine Nase Poppers rein, wenn Ihr Euch mal sexuell verlustiert? Wer diese Frage für sich nicht besten Gewissens negativ beantworten kann, soll gefälligst mal ganz schnell die Klappe halten, wenn er nicht gänzlich scheinheilig wirken will.
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#10 goddamn liberalAnonym
  • 05.03.2016, 14:15h
  • Der Fall Otto Wiesheu (CSU) war tödlich und viel schlimmer. Der Fall Kässmann (EKD) hätte schlimmer sein können.

    Beide genießen im Gegensatz zu Volker Beck den Bonus der Etablierten.

    Zugestanden: Das disziplinlose Sichgehenlassen von Volker Beck ist mir ziemlich fremd.

    In gewisser Weise hat sein Vorgehen, dass ja eher selbstzerstörerisch als genüsslich ist, auch etwas mit Selbstabwertung zu tun.

    Aber kann diese Selbstabwertung erstaunen, in einer Gesellschaft, in der Menschen systematisch und strukturell sozial entwertet werden?

    In einer Gesellschaft, in der Merkels und Kauders Evangelische Allianz und die katholische Kirche von Gerhard Schick und Wowereit diese Menschenfeindlichkeit auch noch moralisch überlegen finden?

    Ich war immer erstaunt , wie viele Juden, die hierzulande nun wirklich in Sonntagsreden wertgeschätzt werden, mit den Entwertungen durch anonyme Briefe und durch allgegenwärtigen latenten Antisemitismus a la Jakob Augstein zu kämpfen haben.

    Dass der offene geballte Hass zu Selbsthass und Selbstzerstörung führt, kann nun wirklich niemand erstaunen.

    Er führt auch zu Häme und Entsolidarisierung.

    Die Häme der Birgit Kelle entspringt dem Hass.

    Die Häme in diesem Forum dem Selbsthass.
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#11 PeerAnonym
  • 05.03.2016, 14:18h
  • 1. Wie Jügen Trittin schon sagte: "Drogensüchtige sind keine Täter, sondern Opfer."

    2. Jeder erwachsene, gesunde Mensch ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Wenn ein so kompetenter, engagierter und anerkannter Fachmann wie Volker Beck seine Gesundheit und seine Karriere gefährdet, ist das erst mal nur sein Ding und hat andere (außer Familie und Freunde) erst mal nichts anzugehen.

    3. Solange Volker Beck anderen nicht schadet, ist sein privates Verhalten auch seine Privatsache. Das ist etwas, was weder auf die Grünen noch auf andere Schwule oder gar Lesben, Transsexuelle, etc. abfärben sollte.

    (Die Frage inwiefern er mit dem Kauf von Drogen die entsprechenden Hintermänner unterstützt hat und damit auch anderen geschadet hat, lasse ich jetzt mal aus.)

    4. Gerade Volker Beck hat so viel für uns getan und sich so unermüdlich für uns eingesetzt, dass er nicht nur vollsten Respekt verdient hat, sondern auch Solidarität.

    Ich denke, er ist jetzt eh schon genug am Boden und weiß, was er sich und anderen angetan hat.

    ABER:
    Dennoch muss man bei allem Respekt und bei aller Solidarität auch sagen dürfen, dass er auch Schaden für LGBTI-Gleichstellung angerichtet hat. Dass dieser Schaden nur existiert, weil andere seinen rein privaten Fehler instrumentalisieren, macht den Schaden nicht weniger.

    Wir sollten alles daran setzen, diese Strategie zu durchkreuzen und den Schaden zu begrenzen. Aber dafür müssen wir erst mal anerkennen, dass es einen Schaden gibt. Wer so tut, als hätte das keine Konsequenzen, statt die Konsequenzen zu bekämpfen, wird sich noch wundern, welche Konsequenzen das hat...

    Und ich denke, das wird niemandem klarer sein, als Volker Beck selbst. Und das ist das wirklich dramatischste an der Sache - dass ihm selbst klar ist, wie sehr sein Verhalten jetzt (wenn auch ungewollt) den Homohassern nützt.

    Lasst uns jetzt also bitte nicht gegenseitig bekämpfen, wer von uns zu unsolidarisch ist oder gar Debatten lostreten, welche Dorgen man legalisieren sollte und welche nicht. Sondern lasst uns alle gemeinsam die Homohasser bekämpfen, die das jetzt für ihre Zwecke ausnützen.

    Und lasst uns Volker Beck unterstützen, wieder ganz gesund zu werden. Und nach seiner Genesung steht für mich einer Rückkehr Volker Becks in entsprechende Positionen nichts mehr entgegen...
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#13 Wildhase1969Profil
  • 05.03.2016, 14:27hBerlin
  • Es gibt so viele David Bergers in unserer achso tollen *queeren* Community, die alle vergessen haben, daß unsere Rechte, die wir bisher erlangt haben, nicht von den Bäumen gefallen sind.
    Ihr seid erbärmlich.

    Ich schließe mich dem Kommentar von Axel Blumenthal an, den ich sogar schon ein paar Jährchen länger persönlich kenne, als Volker Beck. Und wir haben viel geleistet, jeder in seinem Bereich und in seinen Möglichkeiten.
    Man muß einzelne Protagonisten nicht mögen. Aber man darf trotzdem Respekt vor ihren Leistungen haben. Vor allem diejenigen, die zum jetztigen Status eher NICHTS beigetragen haben.
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#14 PinoAnonym
  • 05.03.2016, 14:27h
  • Antwort auf #9 von herve64
  • >>>>>>>>>>>>>
    Von all diesen ach-so-"drogenfreien " schwulen "Kritikern" möchte ich jetzt mal eines gerne wissen: wie viele von Euch ziehen sich gerne mal eine Nase Poppers rein, wenn Ihr Euch mal sexuell verlustiert? Wer diese Frage für sich nicht besten Gewissens negativ beantworten kann, soll gefälligst mal ganz schnell die Klappe halten, wenn er nicht gänzlich scheinheilig wirken will.
    <<<<<<<<<<<<<<

    Also ich kann das für mich mit vollster Überzeugung mit "Noch nie" beantworten. Alleine schon, weil ich wegen Blutdruck-Medikamenten sowas eh nicht nehmen darf, weil das dann lethal enden könnte.

    Aber selbst wenn: bei mir würde ein Bekanntwerden eben auch nicht der ganzen LGBTI-Bewegung schaden.

    Im übrigen habe ich zwar viele rote Kästchen bekommen, aber wer sich meinen Beitrag wirklich durchliest, merkt, dass das kein Bashing oder ähnliches ist, sondern dass ich Volker Beck eher als Opfer sehe.

    Aber das heißt nicht, dass ich mein Gehirn ausschalte und so tue, als hätte das gar keine Konsequenzen, denn das ist nicht so. Es hat Konsequenzen für die Bewegung.
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#15 Patroklos
  • 05.03.2016, 14:28h
  • Wenn sich Herr Beck morgens im Spiegel ansehen will, dann sollte er auch das Bundesverdienstkreuz am Bande wieder zurückgeben:

    de.wikipedia.org/wiki/Volker_Beck

    Das Gleiche gilt auch für den Leo-Baeck-Preis und den Zivilcouragepreis des CSD Berlin!
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#16 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 05.03.2016, 14:30h
  • Ich kann Axel Blumenthal in den meisten Punkten seiner Antwort auf Micha Schulze nur beipflichten. In Zeiten von Facebook, Twitter und co. wird jedes "Ereignis" von jedem Möchtegern-Meinungsmacher beurteilt. Daumen hoch, Daumen runter, grüne Bälkchen, rote Bälkchen. Anstatt sich Zeit zu lassen, die Ereignisse erstmal setzen und auf sich wirken zu lassen. Ich nehme mich nicht aus und wenn ich in mancher Kommentar-Historie meine eigenen Beiträge wieder finde, denke ich mir manchmal - das hast du gut geschrieben aber auch, und gerade wenn ich den Strudel der Getriebenheit gerate, das ist inhaltsleeres Gelaber. So geht es wohl vielen und so auch Micha Schulze, der ja auch interessante und informative Beiträge schreibt. In der causa Volker Beck hat er sich allerdings in der Schnelle, auf das Niveau von Grünen Politikern im Wahlkampf oder dem dumben schwulen Bieder-Eiern herabgelassen. Auch die schwule Stimme des selbst entfremdeten bis selbst diskriminierenden Möchtegern-Bürgerlichen hat ihre Berechtigung, aber die wird z.B. schon im Tagesspiegel, der Welt, Focus usw. abgebildet. Es braucht auch einen Schutzraum für alternative, queere Ideen und da gibt es außer Siegessäule und queer.de nicht viel. Wenn die jetzt auch auf den Biedermeier-Zug aufspringen sollten, wird es eng für neue LGBTI*-Persönlichkeiten und der Verbreitung deren Ideen. Wie Axel Blumenthal sinngemäß schreibt:"... es wird schwierig mit dem Generationswechsel, denn wer hat Lust, aufreibende ehrenamtliche Tätigkeiten über Jahre hinweg zu machen und dann bei einer "Verfehlung" an denn Pranger gestellt und fallen gelassen zu werden. Und das von denen, die von der Arbeit der Vordenkerinnen und Akteure profitieren..."
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#17 TimonAnonym
  • 05.03.2016, 14:43h
  • Sorry, aber jetzt ist auch mal langsam gut.

    Das ist jetzt in drei Tagen der sechste oder siebte Artikel zu Volker Beck und zusammengenommen haben alle Artikel an die 500 Kommentare.

    Volker Beck hat sich auf etwas verdammt dummes eingelassen. Damit hat er sich nicht nur massiv gesundheitlich geschadet (körperlich und psychisch), sondern auch seiner Karriere und seinem Ansehen. Das ist Strafe genug.

    Inwiefern das jetzt unserer Gleichstellung, GLBTI-Aufklärung, etc. schadet, weiss ich nicht. Aber ich habe den Eindruck, dass wir das viel mehr aufbauschen als alle anderen.

    Dabei gibt es doch so viel wichtigere Themen, z.B. die wieder marschierenden Homohasser, der konservative Rollback in ganz Europa, Mobbing und Gewalt gegen GLBTI, die anhaltende Blockade von Union und SPD gegen rechtliche Gleichstellung und Diskriminierungsschutz, die dringend gebrauchten Bildungspläne, etc. etc. etc.
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#18 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 05.03.2016, 14:51h
  • Antwort auf #17 von Timon
  • "Dabei gibt es doch so viel wichtigere Themen":

    Erstens, mit diesem "Argument" kannst Du JEDE Diskussion abwürgen. Deshalb ist es absolut untauglich.

    Und vor allem zweitens, wenn jemand, der sich genau für diese wichtig(er)en Themen seit Jahrzehnten einsetzt wie kaum ein_e Andere_r, jetzt wegen einer (im Vergleich dazu) Bagatelle derart in den Schmutz gezogen wird, wie das momentan außerhalb UND INNERHALB der "Community" passiert, dann ist das Thema eben noch NICHT durchdiskutiert.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#19 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 05.03.2016, 14:56h
  • Antwort auf #4 von Joonas
  • Zitat: "... Die Frage ist, was das gesamtgesellschaftlich (also an den Stammtischen, in den Kantinen, etc.) bewirkt..."

    Wer mit mir zusammen in einer Kantine oder an einem "Stammtisch" sitzt, kennt mich i.d.R. schon eine gewisse Zeit. Bislang habe ich es sehr selten erlebt, dass ich für das Verhalten anderer Schwuler in "Sippenhaft" genommen wurde. Bin ich freundlich und hilfsbereit meinen Nachbarn gegenüber, reagieren sie auf mich nicht als Schwuler - auch wenn sie es erkennen oder wissen - sondern als Nachbar. Wie ich mich meinem Umfeld gegenüber verhalte, ist meine Verantwortung, nicht die von Volker Beck oder sonst wem. Es ist natürlich einfacher wenn man einen Schuldigen hat, den man für die eigenen Schwächen verantwortlich machen kann.
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#20 KlaroAnonym
#21 TheDadProfil
  • 05.03.2016, 15:05hHannover
  • Antwort auf #3 von Distanzierung
  • ""Genau dies geschieht aber, und auch mit dem gleichen Elan aus den Reihen der 'Queeren'.""..

    Ziemlich ausführlicher Kommentar um doch nur eines zu sagen, respektive zu fordern :
    Die Huhn-Ei-Frage zu stellen ?

    Die sich hinsichtlich der LGBTTIQ's sehr leicht mit dem einfachem Satz beantworten läßt :
    WIR haben den Unsinn nicht angefangen..

    Und so kann man der Community auch nicht vorwerfen, sich "moralisch" darüber zu entrüsten, wenn überschuldete Kandidaten eine Partei zu führen für unbedenklich halten, deren originäres Partei-Programm die Schulden anderer Länder sind, die man aus dem Euro-Raum drängen will, um die Gewinne Deutscher Exportwirtschaft zu maximieren, weil man unterschiedliche Wechselkurse für die einzige Möglichkeit hält, Exporte gewinnbringend zu tätigen..

    Ähnliches gilt hier ebenso für den Promiskuitivitäts-Vorwurf aus dem Hause derer, die sich mit Neben-Frauen Neben-Kinder leisten, mithin die Absage an das Verbot der "muslimischen Viel-Ehe", die das Abendland zum Untergang gereicht..

    Und ehrlich ?
    Persönliche Erlebnisse auf Romeo-Profilen dienen nicht dazu, die "Verwerflichkeit" von Volker Beck's Drogen-Konsum zu "belegen"..
    Nicht einmal dann, wenn es sich bei dem User dort angeblich um jemanden gehandelt haben sollte, der sich den Anschein gab, er sei ein "Politiker der Grünen"..
    Derlei Unsinn kann man getrost für sich behalten..
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#22 KatholibanWatchAnonym
#23 HannibalEhemaliges Profil
  • 05.03.2016, 15:17h
  • Was für ein Waschlappen, sich 4 Wochen krank schreiben zu lassen, anstatt zu seinem Fehlverhalten zu stehen. Man könnte fast Mitleid mit dieser tragischen Person haben. Aber eben nur fast. Denn er ist um keinen Cent besser, als jeder andere unwürdig alternde Schwule.
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#24 ursus
  • 05.03.2016, 15:31h
  • Antwort auf #2 von Pino
  • >"Aber die Frage ist nicht, ob solche Taktiken der Homohasser sachlich begründet sind oder zynische Hetze. Sondern die Frage ist eher, welche realen Wirkungen das hat."

    das sehe ich auch so. becks handeln hat folgen, die uns sicher nicht freuen können. auch wenn ich blumenthal in vielem zustimmte, finde ich es nicht realistisch, zu behaupten, beck habe sich nur selbst geschadet.

    für mich ist aber die wichtigste frage momentan, welche konsequenzen wir aus den ereignissen ziehen, um diese negativen folgen abzumildern.

    auf größtmögliche distanz zu gehen, wie es jetzt partei-"freund_innen" und teile der schwulen szenen tun, um nur ja nicht selber in den strudel der hetze zu geraten, halte ich nicht nur für menschlich schäbig, sondern auch für strategisch unklug.

    eine offensive solidarität kann hier m.e. wesentlich mehr zur de-skandalisierung beitragen als der ausgestreckte zeigefinger.
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#25 ursus
  • 05.03.2016, 15:32h
  • übrigens rechne ich es queer.de an, dass hier dieser kommentar veröffentlicht wird, der micha schulze ja teils recht offensiv widerspricht. es zeugt von journalistischer souveränität und verantwortung, die debatte auf diese weise zu ermöglichen.
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#26 TheDadProfil
  • 05.03.2016, 15:33hHannover
  • Antwort auf #4 von Joonas
  • ""Richtig!
    Aber auch wenn er keine Verantwortung für mich und mein Handeln trägt (genauso wenig wie ich für ihn und sein Handeln), so kann sein Handeln uns dennoch schaden (s.o.).""..

    Das ist weiterhin UNSINN !

    Denn ebensowenig wie der persönliche Umgang von Volker Beck mit Drogen DIR schadet, oder der Community, fällt sein Gebrauch der U-Bahn in Berlin auf DICH zurück, und machte Dich zu einem "besserem", weil Umweltfreundlicherem Menschen..
    Das ist im Übrigem die gleiche unsinnige Position, die von Leuten vertreten wird, die unablässig behaupten, das Auftreten von Fetisch-Gruppen oder Transen in Mädchen-Outfit auf CSD's hätte Auswirkungen auf das Ansehen des Schwulen Mannes in der Öffentlichkeit !

    Transen gehen FÜR Transen auf den CSD, und kämpfen dort ALS TEIL der Community FÜR Gleichstellung und Gleichberechtigung, und NICHT gegen das Ansehen Schwuler Männer in der Hetero-Öffentlichkeit..

    Vorurteile aus Teilen der Hetero-Welt zu übernehmen, und als Droh-Kulisse umgedreht gegen sich selbst zu nutzen, ist Selbst-Unterdrückung, und kein "Kampf"..

    Da hilft auch kein Moralisieren :
    ""Sorry, aber echte Freunde mischen sich auch unaufgefordert ein, wenn ein Freund sich selbst zerstört und Selbstmord auf Raten begeht.""..

    Was hier impliziert, das jeder Gebrauch von Drogen zum Problem erklärt wird..
    Natürlich nur, wenn es sich nicht um Bier, Wein oder Schnaps handelt..
    Der Freund MUSS einschreiten, denn wer Drogen nimmt, MUSS ein Problem haben..

    Das Menschen auch verantwortungsbewußt Drogen konsumieren können, gerät hier vollständig aus dem Blick !
    Wer CM nimmt ist süchtig..
    Abhängig..
    Wird zum Kranken erklärt, und gegen seinen Willen am Bestem zwangsentzogen und zwangstherapiert..
    Ganz jovial nimmt man ihn zur Seite, und erklärt freundschaftlich,
    "du mußt aber ohne drogen auskommen"..

    Wie unsinnig..
    Wer meine Kaffee-Vorräte antatscht fliegt aus der Bude !
    Egal ob Freund oder Feind..

    Wer zum Henker gibt Dir das Recht zu behaupten, Volker Beck hätte ein Drogen-Problem ?
    DU hast ein Drogen-Problem, denn Du hast ein Problem damit, das andere Menschen anders mit Drogen umgehen, als Du..
    Eine Therapie dagegen gibt es aber leider nicht..

    ""Wir lassen niemanden fallen. Erst recht nicht einen Vorkämpfer wie Volker Beck.
    Wenn irgendwer schlecht über ihn redet oder Falsches behauptet, werde ich ihn immer verteidigigen.""..

    Wo denn ?
    Lies Deine letzten Kommentare dazu durch, und frag Dich, wo die Verteidigung enthalten ist..
    Selbst diesen wohlwollenden Gastkommentar zerlegst Du in einer Form, der angreift..
    Das ist kein Verteidigen..
    Das ist Demontage..

    ""Nochmal:
    es ist eine perverse Strategie der Homohasser, die Sucht eines Menschen auszunützen, um einer ganzen Bevölkerungsgruppe zu schaden.""..

    Eben..
    Und anstatt diese Strategie als Strategie zu entlarven, fällt dir nichts besseres ein, als für die Köpfe der Community "absolutes Überangepaßt sein" einzufordern !

    Wer nicht auffällt, kann auch nicht reinfallen..
    Wer oben im Rampenlicht steht, darf keine Drogen nehmen, nicht angesoffen von der CSD-Abschlußparty nach Hause gehen, nicht beim Einkaufen von richtigem Fleischsalat beim Penny erwischt werden, sich bloß nicht auf Romeo rumtreiben um sich ein Fick-Date klar zu machen, den Tiergarten nicht betreten, keine Schwule Kneipe aufsuchen die mit Darkroom und Glory-Hole gesegnet ist, sich bloß nicht so anziehen, wie man es aus der Szene gewohnt ist, und am Bestem zieht man in die Provinz, um nicht als Schwuchtel aufzufallen..

    Wie absurd !
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#27 TheDadProfil
  • 05.03.2016, 15:40hHannover
  • Antwort auf #14 von Pino
  • ""Im übrigen habe ich zwar viele rote Kästchen bekommen, aber wer sich meinen Beitrag wirklich durchliest, merkt, dass das kein Bashing oder ähnliches ist, sondern dass ich Volker Beck eher als Opfer sehe.""..

    Jemanden als Opfer zu bezeichnen, der kein Opfer ist, ist Bashing !
    Jemanden als süchtig zu bezeichnen, der kein Süchtiger ist, ist Bashing..
    Jemanden als schädigend für die Community zu bezeichnen, nur weil er prominenter ist, als man selbst, ist Bashing !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #14 springen »
#28 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 05.03.2016, 15:42h
  • Antwort auf #20 von Klaro
  • Zitat: "...Nicht alle Menschen haben irgendwelche netten schwulen Nachbarn..."

    Ist mir klar, dass ich nicht der Nabel der Welt bin. Ich schreibe aus meiner Perspektive - aus welcher denn sonst.
    Berlin ist eine große und vielschichtige Stadt. Nur weil unter meinem Pseudonym Berlin steht, heißt das nicht automatisch, dass in irgendeinem entspannten Homokiez wohne. In einem Kommentar der letzten Tage habe ich bereits erwähnt, dass ich mir die Mieten im Zentrum - im Besonderen in Schöneberg-Nord ( ua. Nollendorf- und Motzstraßenkiez) - nicht (mehr) leisten kann. Ich wohne am Stadtrand, in der Nähe einer berüchtigten Großsiedlung und meine Nachbarschaft reicht vom AfD-Wähler zur Oma mit Migrationshintergrund und deren Enkel und ehemaligen Busfahrern. Es handelt sich um Geringverdiener, HartzIV-ler, Frührentner und ein paar Studenten - und ein paar Innenstadtvertriebenen meiner Prägung.
    Und egal wo ich wohne, mein Verhalten wird erwidert und ich entscheide wie ich mich verhalte, das war ja die Essenz meiner Aussage - ich bin verantwortlich wie mich die Menschen als (schwuler) Mensch wahrnehmen und nicht Volker Beck ob in Passau, Jüterborg oder Berlin.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#29 TheDadProfil
#30 DIstanzierungAnonym
  • 05.03.2016, 15:46h

  • Weder profitiere ich von VB noch lasse ich mich vereinnahmen von jemandem wie ihm. Meine Situation ist nicht wegen, sondern trotz VB eine gute, und das mit gesunder Nasenscheidewand, denn im Gegensatz zu vielen anderen habe ich auf mich geachtet und als Lebensziel nicht den dauerhaften Besuch von Suchtentwöhnungseinrichtungen und Schwerpunktpraxen gewählt. Im Gegensatz zu Herrn VB war ich daher auch nicht in der Chrystal-Szene unterwegs und auch nicht in irgendeiner anderen - insofern lasse ich mir nicht den Mund verbieten von einer Szene, deren Selbstzweck Ficken und Feiern ist und mich und viele andere damit stetig in Verruf bringt. Es ist EUER VB, also macht mit ihm was ihr wollt, aber lasst anständige Menschen in Ruhe - wir haben eurer Image nicht verdient und jedes Recht der Welt VB nicht zu verteidigen und auch euch dafür zu kritisieren
  • Antworten » | Direktlink »
#31 TheDadProfil
  • 05.03.2016, 15:51hHannover
  • Antwort auf #5 von Johannes45
  • ""---> Vollkommen richtig erkannt. Ich halte auch NICHTS davon, wenn ein Volker Beck alle schwulen Männer für sich vereinnahmt oder ein Rosa von Praunheim auf der Berlinale rumpalavert, das es eine schwule Kultur geben würde. Das Gegenteil ist der Fall: schwule Männer sind alle total verschieden. Ich kann keine Gemeinsamkeiten erkennen.""..

    Was natürlich einfach ist, denn Du bist kein SCHWULER Mann, und schon gar keiner wie Rosa !

    Du bist ein Homosexueller in einem ganz klassischem Sinn..
    Eine Schrankschwuchtel sogar, die sich in ihrer Verpartnerung einbildet, in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein, und das abgekupferte Leben eines Hetero-Paares simuliert, als Ausdruck der aufgesogenen Heteronormativität, die für Dich und Consorten ALLES ist..
    Hund, Katze, Maus, Haus, Zaun, Gartenzwerg..
    Ehegattensplitting, und als Gipfel dann noch das "gemeinsame Kind", das irgendwie her muß, koste es, was es wolle..

    Keine Sorge..
    Ich gönn's Dir..
    Leb das..
    Aber erwarte gefälligst nicht von Anderen Menschen, genauso leben zu müssen !
    Denn Du bist keinen Deut besser, als diese verdammte Heteronormativität, die immer noch LGBTTIQ-Kinder und Jugendliche in den Suizid treibt !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#32 TheDadProfil
  • 05.03.2016, 15:58hHannover
  • Antwort auf #20 von Klaro
  • ""Dir ist aber schon klar dass es nicht um deinen Stammtisch und deine Nachbarschaft geht, oder?""..

    Du meinst hier also einmal mehr diese ominöse "schweigende Mehrheit", die immer dann das Maul aufreißt, wenn es eine Sau durchs Dorf zu treiben gilt ?

    Nun..
    Die kenn ich nicht..
    Und wichtiger noch :
    Die kennen mich nicht !

    ""Nicht alle Menschen haben irgendwelche netten schwulen Nachbarn.""..

    Vor allem haben nicht alle LGBTTIQ's nette, heterosexuelle Nachbarn..
    Übrigens ein originärer Grund für die politische Arbeit eines Volker Beck, dafür zu sorgen, das Hetero's einfach mal "bessere Nachbarn" werden..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#33 Marius
#34 UrsaMajorEhemaliges Profil
#35 David77Anonym
  • 05.03.2016, 16:15h
  • Antwort auf #31 von TheDad
  • ""---> Vollkommen richtig erkannt. Ich halte auch NICHTS davon, wenn ein Volker Beck alle schwulen Männer für sich vereinnahmt oder ein Rosa von Praunheim auf der Berlinale rumpalavert, das es eine schwule Kultur geben würde. Das Gegenteil ist der Fall: schwule Männer sind alle total verschieden. Ich kann keine Gemeinsamkeiten erkennen.""..

    Ich ergänze mal zu deinen Ausführungen folgendes:
    Es stand den "bürgerlichen bekennend Homosexuellen", bei denen angeblich eine alternative Partei ganz vorne stehen soll (angeblich an 3. Stelle), frei sich selbst diese Rolle zuzuschreiben, bzw. sich diese Rolle zu verdienen indem man selber AKTIV mitmischt.
    Wo sind sie denn in all den Jahrzehnten geblieben?
    Was hat sie denn daran gehindert?
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#36 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 05.03.2016, 16:18h
  • Antwort auf #23 von Hannibal
  • "...Was für ein Waschlappen, sich 4 Wochen krank schreiben zu lassen, anstatt zu seinem Fehlverhalten zu stehen...Denn er ist um keinen Cent besser, als jeder andere unwürdig alternde Schwule"

    Grrr, du bist ein harter Böser, im Straßenkampf gestählt, den Schmiss mit Stolz getragen; manche stehn ja drauf. Ohne dir nahe treten zu wollen, falls das Profilbild dich abbildet - da haben andere Mütter aber jüngere Söhne, von wegen würdig altern und so... in 10 Jahren kannst du an dir selbst sehen, wie "Mann" in Würde altert, obwohl die Definition von "würdig altern" sehr unterschiedlich sein dürfte...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#37 Monster_BabyEhemaliges Profil
#38 aLuckyGuyProfil
  • 05.03.2016, 17:12hPeine
  • Was mir an der ganzen Diskussion um Volker Beck überhaupt nicht gefällt, ist die einseitige Denkweise. Da ist also ein schwuler Politiker der sich für die Lesben und Schwulen eingesetzt hat. Pirma. Und was noch? Ich meine, das ist doch sicher nicht alles was es über Volker Beck zu berichten gibt. Er hat noch sehr viel mehr gemacht und einen großen Teil davon kann ich, so leid es mir auch tut, leider überhaupt nicht gut finden.
  • Antworten » | Direktlink »
#39 derBastiAnonym
  • 05.03.2016, 17:29h
  • Wer in der Öffentlichkeit steht und so einen Mist baut wird eben gegrillt. Das muss allen klar sein, die in der Politik, im Fernsehen oder sonst irgendwie öffentlich sichtbar sind.
    Vor ein paar Jahren wurde Michel Friedmann mit Koks erwischt (intelligenter Mann, wie er menschlich rüberkommt ist aber eine Katastrophe) - dem ging es trotz Religionsbonus nicht besser. Oder denken wir mal an Uli Höness und die Alkoholfahrt der Margot Kässmann, letztere kam mit einem blauen Auge in den Medien davon.
    Wer öffentlich austeilt muss auch einstecken können.
    Menschlich hat sich Beck in der Situation danach aber vorbildlich verhalten und sofort die Konsequenzen gezogen - Hochachtung. Ich wünsche ihm alles gute für sein hoffentlich drogenfreie Zukunft.
  • Antworten » | Direktlink »
#40 RalfAnonym
  • 05.03.2016, 17:29h
  • Ich will versuchen, ganz sachlich darzulegen, was mich in Bezug auf den Vorgang Volker Beck - mit Droge erwischt bewegt.

    1. Volker Beck hat sich große Verdienste um die Rechte und die Wahrnehmung von Schwulen und Lesben erworben.

    2. Er stand immer auch in der Kritik, weil viele Schwule und Lesben ihn und seine Politik als gar zu bürgerlich-anpasserisch und als Teile der sog. Community ausschließend empfunden haben, wohl nicht völlig zu Unrecht.

    3. Neben ihm oder gegen ihn vermochte ich keine ähnlich herausragende Person, keinen in vergleichbarer Weise aktiven schwulen Politiker zu erkennen. Kam keiner gegen ihn an? War schlicht keiner da, der bereit gewesen wäre, sich so deutlich wie er -vielleicht auch mit etwas anderen Positionen- öffentlich zu engagieren? Unabhängig von dem jetzigen Ereignis: Diese Lücke muss gefüllt werden von möglichst vielen Schwulen, die es bekanntlich in den Parteien gibt und die sich wenig oder gar nicht für ihresgleichen politisch einsetzen. Von jedem Christen, Gewerkschafter, Unternehmer, Migranten usw. wird (zu Recht) erwartet, nicht nur, aber auch die Interessen seiner Herkunftsgruppe zu vertreten und zu befördern. Das kann bei Schwulen (und Lesben) nicht anders sein.

    4. Dass er dumm genug war, am Nollendorfplatz mit einer verbotenen Droge -welcher auch immer- rumzulaufen, verdutzt mich. Aber diese Mirkannkeinerwas-Haltung ist ja vielen Politikern eigen.

    5. Er ist nicht der erste und einzige Politiker, der seinen Ruf und seine Karriere ruiniert hat. Ihm sind Größen wie Helmut Kohl, Otto Graf Lambsdorff und andere Spitzenpolitiker vorangeganen, auch wenn es meist um Korruption und Schwarzgeld ging (was ich für schlimmer halte als den Besitz von 0,6 gr wovon auch immer).

    6. Die üblichen Schwulenhasser in Medien und Politik versuchen, über ihn uns alle zu treffen. So dumm wie bösartig und durchsichtig, leider aber unvermeidlich.

    7. Niemand ist verpflichtet, Volker Beck jetzt zu verteidigen, nur weil er schwul ist und schwule Politik gemacht hat. Aber es hat auch niemand einen Grund, über ihn herzufallen. Ob einer mit Drogen erwischt wird, besoffen Auto fährt, vermeintliche Amtsprivilegien missbraucht, herumhurt, Frauen belästigt, sich bestechen lässt usw. usf., fällt auf ihn, nicht auf seine Partei oder auf eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, der er angehört.

    8. Ob er wirklich weg vom Fenster ist, wird die Zukunft zeigen. Frau Käßmann gilt heute trotz Sauftour als moralische Instanz, und Cem Özdemir ist wieder obenauf ungeachtet seiner Bonusmeilenaffäre - vielleicht weil beide (die große Ausnahme in Deutschland) sofort die richtige Konsequenz zogen und erst mal Buße taten, statt quälend lange an ihrem Stuhl zu kleben und mit Lügen und Selbstgerechtigkeit den öffentlichen Sturm auszusitzen versuchten. Volker Beck verhält sich bisher ähnlich angemessen. Mag sein, dass ihm das nach gewisser Auszeit eine Rückkehr ermöglicht.
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#41 BennnAnonym
  • 05.03.2016, 17:33h

  • Jeder der harte Drogen konsumiert und besitzt trägt sein Rädchen zum Erhalt des Drogenhandel bei, da sollte man sich nichts vor machen. Soviel dazu, es wäre die private Entscheidung des Einzelnen. Legal ist es auch nicht.
    Es gibt hier welche die harte Drogen verharmlosen.
    Strohmann- Argumente alà -Alkohol und Cannabis schaden auch wenn man sie regelmäßig konsumiert- helfen keinem weiter und überhaupt immer diese Argumente, - dieses und jenes ist genauso schlimm oder schlimmer- , sind soo müßig und wollen nur vom Thema ablenken. Zumal man sie eh auf alles anwenden könnte.

    Es gibt keine Freiheit sich für harte Drogen zu entscheiden, ohne dass wenn man erwischt wird, mit den Konsequenzen die man sich selber eingebrockt hat leben muss.
    Politiker bestimmen den Rahmen für Gesetzeq mit und sollten sich in dem aktuell gültigen Rahmen so verhalten, dass sie das Gesetz nicht brechen.

    Eine Überdramatisierung hilft in der Tat nicht und erst recht kein Shitstorm wie es bei Facebook oft Usus ist, aber das Gegenteil, harten Drogen ihre besondere Gefährlichkeit abzustreiten und illegales Handeln zur Privatsache zu erklären, ist eine Verharmlosung.
  • Antworten » | Direktlink »
#42 Many thanksAnonym
  • 05.03.2016, 17:38h
  • Lieber Axel Blumenthal. Sie haben so recht! Und vielen Dank für den wunderbaren Artikel. Volker Beck hat keine Häme verdient.
    Manche kritisieren Beck jetzt noch lauter und fieser als sie Steinbach, Kelle, Beverfoerde, Kuby, Huoder, Laun, Geis, Mewes, etc. an den Karren fahren. Manche Schwule ticken auch nicht richtig.
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#43 BenOAnonym
  • 05.03.2016, 17:43h
  • Ein herzliches Dankeschön an Axel Blumenthal für diesen wohltuend sachlichen Kommentar - besser kann man es nicht auf den Punkt bringen!
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#44 gatopardo
  • 05.03.2016, 18:25h
  • Es ehrt Euch, liebe Queer-Redaktion, dass Ihr auch eine Darstellung veröffentlicht, die sich mit eventuell als"Selbstabwertung" verstandenem Kommentar von Micha Schulze beschäftigt. Es fällt uns schwer, bei der "Causa Beck" den richtigen Ton zu finden. Wohl auch, weil sowas nicht geplant war.
    Was haben denn nun alle Heteros, wir schwule gelegentliche Trinker in Gesellschaft, Nikotin- und Tablettensüchtige, Alkoholiker und jointrauchende Zeitgenossen einem Volker Beck vorzuwerfen ? Es scheint, dass wir das Heucheln nicht verlernt haben !
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#45 ursus
  • 05.03.2016, 19:04h
  • Antwort auf #41 von Bennn
  • >"und wollen nur vom Thema ablenken"

    nicht unbedingt. da gibt es leute, die beck vorwerfen, ein "moralist" zu sein. das sind aber oft leute, die becks geringfügigen drogenbesitz als total "unmoralisch" brandmarken, während sie selber mit der verharmlosung anderer drogen kein problem haben (stichwort "weinkönigin"). leute also, die sich selber als moralist_innen aufspielen und die doppelmoral, die sie beck unterstellen, im selben moment bilderbuchmäßig praktizieren.

    wenn es einen menschen übrigens zum "moralisten" macht, konsequent für den gleichheitsgrundsatz unseres grundgesetzes und gegen diskriminierung einzutreten und dabei keine halbherzigen heucheleien durchflutschen zu lassen, dann bin ich auch einer, und zwar mit begeisterung.

    und ich frage mich: was sind dann die leute, die einem das vorwerfen?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #41 springen »
#46 NicoAnonym
  • 05.03.2016, 19:30h

  • Ich hoffe für Volker Beck, dass er es schaft, von diesem Dreckszeug weg zu kommen.
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#47 niccinicciAnonym
  • 05.03.2016, 20:22h
  • Danke für diesen Beitrag, die Hexenjagd auf ihn ist ja nicht mehr auszuhalten. Ich war sicherlich niemals grosser Fan von ihm, zumal mir viele Einstellungen absolut fremd seiner Partei sind. Von Tierschutz und Beschneidungen mal ganz zu schweigen.
    Aber solch eine Heuchelei und Schlammschlacht ist ja nicht mehr zu ertragen. Wie heisst es so schön: wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten..........wenn man überhaupt von sowas sprechen kann. Es ist komplett seine Privatsache, und wer war bitte noch nicht angedüdelt, egal ob nur Alkohol oder andere Sachen? Drogen gibt es, seitdem es den Menschen gibt, und man sollte wenn dann über alles sprechen. Also alle mal einen Gang zurückschalten, in Bayern oder an der Mosel wird mittags schon die erste Weinflasche oder Bierflasche geöffnet, aber klar, das ist ja was ganz anderes. Ich wünsche ihm in dieser schweren Zeit viel Kraft, lass dich nicht unterkriegen, auch wenn du meine Wählerstimmte niemals bekommst:).
  • Antworten » | Direktlink »
#48 AndreAnonym
  • 05.03.2016, 23:59h

  • Vielen Dank an Axel Blumenthal für diesen tollen Artikel dem ich nur vollstens zustimmen kann.
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#49 giliatt 2Anonym
  • 06.03.2016, 00:14h
  • Für mich war Volker Beck bislang die Nimmer 1 unter den Vertrauenspersonern der Politiker, wiewohl ich nicht alle seiner Meinungen teilte.

    In Russland hat er sich auf die Fresse/Brille/Nase hauen lassen, um den CSD zu befördern. Welcher Politiker zeigt solchen Einsatz?

    Ein Mensch, der dienstlich unter täglichem Druck steht, wird sich nicht nur durch eine Tasse Kaffee oder ein koffeinhaltiges Latte-Machiato-Getränk erfrischen lassen, wenn er von Termin zu Termin hetzt.

    Wenn er aber DROGEN benötigt, um fit zu sein, dann hat er sein Ambitioniertsein überschritten. Er nützt nicht. Er schadet.

    Vollständiger Quatsch ist, dass Beck argumentiert: "Ich und meine (grüne) Partei waren schon immer für eine liberale Drogenpolitik."

    Eine liberale Drogenpolitik darf es nicht geben. Ein bischen kiffen? Ein bischen koksen? Beck benutzt Crystal Meth, um fit zu sein. Eines der wohl schärfsten Suchtmittel, die derzeit auf dem Markt sind. Das blitzschnell abhängig macht. Das blitzschnell zerstörend wirkt auf die Persönlichkeit. Ratzfatz bist du ein Wrack.
  • Antworten » | Direktlink »
#50 Freedom90Anonym
  • 06.03.2016, 00:31h
  • Antwort auf #49 von giliatt 2
  • "Eine liberale Drogenpolitik darf es nicht geben."

    Warum? Weil nicht sein kann was nicht sein darf ist kein akzeptabler Grund! Warum also?

    "Ein bischen kiffen? Ein bischen koksen?"

    Warum nicht? Gründe?

    "Beck benutzt Crystal Meth, um fit zu sein."

    Beck wurde mit 0,6 Gramm von VERMUTLICH Crystal Meth erwischt. Mehr ist derzeit nicht bekannt! Hört endlich auf mit diese Kaffeeklatsch! Dieses Hörensagen herumzutragen wird langsam unerträglich!

    "Eines der wohl schärfsten Suchtmittel, die derzeit auf dem Markt sind. Das blitzschnell abhängig macht. Das blitzschnell zerstörend wirkt auf die Persönlichkeit. Ratzfatz bist du ein Wrack."

    Meinst du das wissen die Leute nicht? Du musst dich nicht als ein weiterer Kindergärtner der Nation aufspielen. Erwachsene sollten mit sich und ihren Körper anstellen dürfen, was auch immer sie wollen. Da braucht es keine "wohlmeinenden Diktatoren" wie dich, die anderen Vorschriften machen und ihnen diktieren wollen was für sie angeblich das Richtige ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#51 Miguel53deProfil
  • 06.03.2016, 02:36hOttawa
  • Antwort auf #7 von Mink
  • Man kann es kaum besser sagen.

    Und ja, Danke an Axel Blumenthal. Aber auch an queer.de, dass hier eine entgegengesetzte Stimme lautstark zo Wort kommen kann.

    Frage an den Autor und die Redaktion. Im Artikel wird von einer Talkshow gesprochen, bei der Beck die Petry "geschafft" hat.

    Gibt es davon kein Video? Das duerfte doch hochinteressant sein!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #7 springen »
#52 Miguel53deProfil
#53 Miguel53deProfil
  • 06.03.2016, 03:02hOttawa
  • Antwort auf #17 von Timon
  • Im Prinzip gebe ich Dir Recht. Allerdings ist nach meiner Meinung dieser Kommentar von Axel Blumenthal der einzig relevante. Deshalb gern, alle anderen Artikel oder Kommentare weg, inklusive des einen von Micha Schulz.

    Wobei dann dieser von Axel B. anders ausgefallen waere, respective ein anderes Schwergewicht gehabt haette.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#54 Homonklin44Profil
  • 06.03.2016, 05:29hTauroa Point
  • Antwort auf #49 von giliatt 2
  • Die liberale Drogenpolitik gibt es längst. Zigtausend Verkehrstote durch alkoholisierte Fahrer, Gesundheitsschäden durch Alkohol, Nikotin und Medikamente, oft auch mit Todesfolge, suchtfördernde Stoffe sogar in gewöhnlichen Lebensmitteln oder Kindernahrung, um schon den Mengenverzehr derer Zukunft anzukurbeln, von den Spielsüchten und Fernsehsüchten der psychischen Abhängigkeitsskala noch nichts erwähnt.

    Das Verhältnis dazwischen,dass man Beck nun wegen der Gift-Droge Crystal heftiger kritisiert als für wesentlich schlimmere Dinge, etwa Beschneidung, zulässige Körperverletzung, Verstümmelung aus religiösen Motiven entgegen dem Recht auf Unversehrtheit des Kindes oder das leidliche Pädogedöns früherer Jahre, finde ich auch etwas merkwürdig.
    Aber so ist die Welt, das Aktuelle ist immer vorne dran. Und das Zerfleischen wird immer ungehemmter.

    Nachdem man den Mann jetzt mehrfach hart durch den Fleischwolf gedreht hat, kann man aber auch wieder von ihm ablassen.
    Immerhin hatte er das Rückgrat,unmittelbar zu reagieren.

    Andere in solchen Positionen (anderer Parteizugehörigkeit) vertreten akut menschenfeidliche Positionen und kleben an ihren Stühlen, sehen sich noch im Recht.

    Das "Recht" auf Selbstvergiftung erscheint da gering gegen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#55 Miguel53deProfil
  • 06.03.2016, 06:51hOttawa
  • Antwort auf #23 von Hannibal
  • Es gibt Menschen, bei denen moechte ich nicht erleben, wenn sie alt werden. Vor allem, wenn sie schon in jungen Jahren ohne jegliches Nachdenken ueber andere ihr spitzzuengiges Urteil faellen. Und dabei selbst nie etwas Aussergewoehnliches geleistet haben.

    Aber selbstverstaendlich auch niemals einen besonders delikaten Fehler begehen, der durch die komplette Oeffentlichkeit ging. Fade Charaktere einfach.

    Manche sind eben schon jung unwuerdig. Und werden im Alter zur tragischen Figur.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#56 Miguel53deProfil
  • 06.03.2016, 07:50hOttawa
  • Antwort auf #26 von TheDad
  • Haben die Folgen von Alkoholmissbrauch Folgen bei Politikern? Eher wohl selten. Siehe die Geschichte von Andreas Sckockenhoff. Seine 2. Ehe wurde 2011, seine dritte 2013 geschieden. Doch, darf man drueber reden, wenn jemand ausdruecklich katholisch ist und die katholische Moral predigt.

    de.m.wikipedia.org/wiki/Andreas_Schockenhoff

    Hat derFall Schockenhoff zu irgendwelchen Konsequenzen gefuehrt? Zu einem Umdenken? Ach was. Ist doch ganz normal und sind eben Maenner. Schockenhoff ist laut Oduktion eines natuerlichen Todes gestorben. In seiner Sauna mit Verbrennungen 2. und 3. Grades. Ueber einen Rueckfall wird nur unter vorgehaltener Hand gesprochen.

    t.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Alkoholfahrt-Bern
    d-Busemann-will-weiter-Landtagspraesident-werden


    Stauss, vermutlich auch Brandt und viele andere, Alkoholiker. Und nicht etwa trockene.

    www.derwesten.de/politik/politik-und-alkohol-ein-tabu-wackel
    t-id4860703.html


    Aber ein Gruener? Noch dazu schwul? Und drogen? Da muss das Establissiment doch zuschlagen. Und kann herrlich von den eigenen Leichen im Keller ablenken.

    Haben die Alkoholprobleme bei CDU/CSU dem politischen Anliegen der Parteien geschadet. Da lese man mal ueber Otto Wiesheu's toedliche Unfallfahrt.

    de.m.wikipedia.org/wiki/Otto_Wiesheu

    Hat der Alkoholmissbrauch diesen Verantwortungstraegern im Kampf gegen gleiches Recht fue Alle und gegen die so genannte Homo-Ehe geschadet? Ihre Religionszugehoerigkeit ihren jeweiligen Religionen? Ihrer Heterosexualitaet? Hattten sie Eier und sich nicht nur bekannt (wie Schockenhoff) und sind von allen Aemtern zurueckgetreten, haben ihre Mandate abgegeben? Wiesheu schon. War aber bald wieder da. Strauss wird heute noch von vielen bewundert.

    Lest selber nach und fragt Euch, warum nun ausgerechnet Beck der "Bewegung" oder seiner Partei geschadet hat. Warum CDU/CSU ihren "kleinen Suenderlein" wie selbstverstaendlich absolute Solidaritaet leistet, die Gruenen sich aber von ihm absetzen. Und so mancher Schwule, der seine bessere Lebenssituation nicht unerheblich einem Beck verdankt, teilweise geradzu widerwaertig ueber ihn herzieht.

    Warum kann ein Schockenhoff jahrelang "ungeholfen" von seinen "Freunden" Alkoholiker sein? Seine Geschichte ist nachlesbar. Hier wird von Beck's Drogenproblem gefahselt, bei dem Freunde ihm helfen muessen. Ist irgendeine Auffaelligkeit irgendeinem von uns hier bekannt?

    Axel Blumenthal beschreibt das sehr zutreffend in seinem Kommentar. Diejenigen, die er meint, schreiben hier so, als haetten sie nicht begriffen, dass sie gemeint sind. Und andere schreiben vermutlich so, weil die sich ertappt fuehlen.

    Insgesamt gibt es neben erfreulichen, menschlichen und respektvollen Reaktionen so manche, da kann man nur noch mit dem Kopf schuetteln. Auf die trifft Blumenthal's Headline wie die Faust aufs Auge: "Selbstabwertung in voller Bluehte." Und dabei wird noch schnell versucht, Volker mit abzuwerten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#57 Miguel53deProfil
#58 Miguel53deProfil
#59 UrsaMajorEhemaliges Profil
#60 Frank GAnonym
  • 06.03.2016, 08:58h
  • Lieber Axel,

    als Mann mit transsexuellem Hintergrund - was ja an sich schon zu herber Kritik und Ablehnung in der Community führt - wage ich es hier jetzt auch mal auf deine Zeilen ein zu gehen.

    Zu allererst: Danke für deinen Gastkomentar und für die "Menschlichkeit" die du hier in eine Thematik eingebracht hast die aus einem Menschen nur noch ein "Idol" eine "Präsentationsfigur" gemacht hatte.

    Was aber bedeutet es eigentlich ein "Mensch zu sein?"
    Menschen machen Fehler, das ist ein Fakt der uns Menschen grundlegend mit ausmacht.
    Relevant dabei ist aber das wir aus unseren Fehlern lernen und wie wir damit umgehen Fehler gemacht zu haben. Sowohl der einzelne Mensch der Fehler macht, wie auch Gruppen die Fehler machen.

    In der bisherigen Berichterstattung sehe ich Beides.

    Da ist zum einen der einzelne Mensch der den Fehler begangen hat Drogen zu erwerben (ob er sie auch genommen hat ist für mich noch nicht eindeutig bewiesen). Dieser einzelne Mensch hat Konsequenzen aus seinem begangenen Fehler gezogen - der Rücktritt von Ämtern ist da sehr Eindeutig, für mich.

    Was aber ist mit der Gruppe?
    Hier ist durch dich zunächst einmal der Hinweis auf Fehler die begangen wurden erfolgt. Nun liegt es an der Community wie sie mit diesem Fehler umgeht.

    Persönlich hoffe ich das die Community ihre Fehler begreift und aufhört einzelne Menschen zu "Idolen" zu machen, sondern sich insgesamt mehr hinter die einzelnen Menschen stellt die sich aktiv Politisch für die Ziele der Community einsetzen.

    Das hier noch sehr viel "im Argen liegt" ist allerdings im gesamten LSBTTIQ Bereich problematisch, nicht nur bei den "schwulen Männern", sondern auch ganz besonders im TT Bereich. Was ich aus eigener Erfahrung weiß.

    Liebe Grüße,
    Frank
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#61 Andere OpferAnonym
  • 06.03.2016, 09:35h
  • @Axel Blumenthal:
    "Volker Beck hat soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann nach meiner Beobachtung seine Arbeit für uns verantwortungsvoll gemacht."

    Volker Beck hat immer wieder die Zwangs-Beschneidung von kleinen Kindern ohne medizinische Indikation aus rein religiösen Motiven (Verminderung der sexuellen Erregbarkeit) verteidigt. Geschah das unter Drogeneinfluss oder war das seine wirkliche Meinung?

    Ebenso hat Volker Beck immer wieder Tierquälerei aus religiösen Motiven (Schächten, also das Durchschneiden der Kehle bei lebendigen Leib) verteidigt. Geschah das unter Drogeneinfluss oder war das seine wirkliche Meinung?

    Volker Beck hat immer wieder Religion über das Recht auf körperliche Unversehrtheit und über den Schutz der Tiere vor unnötigen Qualen gestellt. Noch bis vor wenigen Tagen hätte man gerade auf dem sehr religionskritischen queer.de dafür Zustimmung bekommen, aber nur weil Volker Beck jetzt mutmaßlich drogensüchtig ist, soll man seine Positionen nicht mehr kritisieren dürfen?

    Ja, jede Sucht ist eine Krankheit und jeder Süchtige ein Opfer dieser Krankheit. Aber dann sollte man auch nicht die Opfer religiösen Wahns vergessen, die Volker Beck mit seinen Positionen mindestens billigend in Kauf genommen hat.
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#62 VegetarierAnonym
#63 HannibalEhemaliges Profil
  • 06.03.2016, 09:45h
  • Antwort auf #55 von Miguel53de
  • "Aber selbstverstaendlich auch niemals einen besonders delikaten Fehler begehen, der durch die komplette Oeffentlichkeit ging. Fade Charaktere einfach."

    Ein "fader Charakter" kennzeichnet sich also daduch, keine "delikaten Fehler" zu begehen und kein Meth zu konsumieren, bzw. sich damit erwischen zu lassen. Das lässt viel Rückschlüsse auf deinen Lebenswandel zu. Interessant. Nein, eigentlich nicht. Eher tragisch - wie Volker Beck.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#64 TheDadProfil
  • 06.03.2016, 09:50hHannover
  • Antwort auf #61 von Andere Opfer
  • Interessante Fragen..

    Die man beantworten werden kann, wenn man sich darüber gewiss ist, ob jemand Suchtkrank ist..

    Bisher ist nur bekannt das Volker Beck 0,6 Gramm einer Substanz bei sich trug, die im Verdacht steht eine Droge zu sein..

    Nicht jeder der Drogen zu sich nimmt, ist süchtig danach, und damit Suchtkrank..
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#65 Aktuelle ZahlenAnonym
#66 HannibalEhemaliges Profil
#67 Andere OpferAnonym
  • 06.03.2016, 09:55h
  • Antwort auf #62 von Vegetarier
  • Keine Sorge, ich selbst lebe vegan.

    Aber wenn Menschen schon Tiere essen wollen, sollte der Tod dieser Tiere zumindest mit so wenig Schmerzen, Qual und Leid wie möglich geschehen.

    Und selbst Fleischesser, die dies fordern, sind noch lange keine "Rassisten".

    Und auf die religiösen Verstümmelungen (ohne jede medizinische Indikation) von Kindern, die sich nicht wehren können, gehst Du gar nicht ein.
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#68 VegetarierAnonym
  • 06.03.2016, 10:04h
  • Antwort auf #67 von Andere Opfer
  • Ein Veganer, der das Schlachten verteidigt?
    Ist mir bis jetzt wirklich noch nicht begegnet.

    Rassist ist aus meiner Sicht jemand, der die eine (religiös motivierte und ethnisch zuweisbare) Art, Tiere zu töten, radikal ablehnt, während er mit der "eigenen", "christlich abgesegneten" Art und Weise, Tiere zu töten, kein Problem hat.
    Tierschützer kann für mich weder ein Schächter noch ein Schlachter sein.

    Man muss ja nicht immer gleich zu ALLEM seinen Senf geben, oder? Aber da Du mir das gleich zum Vorwurf machst: Nein, von religiös motivierten Verstümmelungen von Menschen ohne deren eigene Einwilligung halte ich selbstverständlich auch nichts.
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#69 Andere OpferAnonym
  • 06.03.2016, 10:14h
  • Antwort auf #68 von Vegetarier
  • Wo verteidige ich denn Schlachten?

    Aber ich bin Realist genug, um zu wissen, dass ich nicht die Mehrheit der Menschen ändern werde. Und dann sage ich halt: wenn schon Schlachten, dann wenigstens mit möglichst wenig Schmerz und Qual.

    Das ist keine Verteidigung von Schlachten, sondern die Forderung, das dann wenigstens nicht noch schlimmer zu machen, als es eh schon ist.

    Aber das ist ja auch nur ein Punkt. Die religiös motivierte Verstümmelung wehrloser Kinder ohne medizinische Indikation ist genauso schlimm und wird von Volker Beck ebenso verteidigt.
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#70 TheDadProfil
#71 saltgay_nlProfil
  • 06.03.2016, 10:32hZutphen
  • Wirklich eine große Zahl von Kommentaren zu einem Politiker. Dem Kommentar von Axel Blumenthal möchte ich nur hinzufügen.

    Es wäre besser, wenn sich die Eiferer in diesem Forum einmal Gedanken machen würden über ihren eigenen Alkoholkonsum. Statistisch gesehen ist die Gefährdung für einen Schwulen alkoholkrank zu werden leider größer als bei den zu Recht verhassten Stammtischheten.

    Erst einmal sein eigenes Verhalten zu kontrollieren ist empfehlenswert und vielleicht beim Schreiben von Kommentaren nüchtern bleiben. Das hebt nicht nur das Niveau - es regt auch dazu an über sich selbst nachzudenken.
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#72 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 06.03.2016, 11:08h
  • Antwort auf #71 von saltgay_nl
  • "...ist die Gefährdung für einen Schwulen alkoholkrank zu werden leider größer als bei den zu Recht verhassten Stammtischheten..."

    Wie kommen sie auf diese Vermutung / Unterstellung? Beweise?
    Dass Tabak und Alkohol (in D) die meisten Opfer fordern - an dem Punkt waren wir in diesem Forum schon mehrmals.
    Übrigens: ich hasse keine Stammtischheten...
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#73 SvenWeddingProfil
  • 06.03.2016, 11:26h Wedding

  • Würde der Autor genauso viel Verständnis für Markus Söder haben,wenn er mit illegalen Drogen erwischt worden wäre..? Dann wäre die Häme unbeschreiblich. PS. Wieso sollten wir Heten hassen ?
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#74 VegetarierAnonym
  • 06.03.2016, 12:09h
  • "Bis heute werden antisemitische Traditionen des Tierschutzes aufgegriffen. Insbesondere die Agitation gegen das Schächten ist von antisemitischen Stereotypen geprägt. Rechtsextremistische Positionen zum Tierschutz und besonders zum Schächten stehen teilweise in der Tradition des nationalsozialistischen Tierschutzes."

    de.wikipedia.org/wiki/Tierschutz_im_Nationalsozialismus

    Aber ist ja klar, dass man als Vegetarier oder Veganer sofort 90 Prozent der Leute gegen sich hat. Instinktiv und meist unreflektiert. Insofern wundern mich die Bewertungen hier kein kleines bisschen.
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#75 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 06.03.2016, 12:11h
  • Antwort auf #56 von Miguel53de
  • "...Haben die Folgen von Alkoholmissbrauch Folgen bei Politikern?..."

    Eher nicht (aber das hat Du ja bereits geschrieben - nur noch etwas Statistik zur Unterfütterung). Alk ist eine Volksdroge. Nicht umsonst folgende Zahlen: Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: "9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Durchschnittlich werden pro Kopf der Bevölkerung jährlich zehn Liter reinen Alkohols konsumiert. Etwa 1,3 Mio. Menschen gelten als alkoholabhängig...Jedes Jahr sterben in Deutschland 74.000 Menschen an den direkten und indirekten Folgen ihres Alkoholmissbrauchs..."
    Quelle:
    www.drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/alkohol/alkohol-si
    tuation-in-deutschland.html)


    Franz-Josef Strauss (langjähriger Ministerpräsiden Bayers) angeschickert an einem Wahlabend:
    www.youtube.com/watch?v=4Y1azvwCSuA

    Nicht zu vergessen: Politische (bayerische) Höhepunkte: Starkbierfest am Nockherberg und politischer Aschermittwoch, beides undenkbar ohne Alk.

    Man kann sich gar nicht vorstellen, was es für einen Aufschrei gäbe, wenn sich am Wahlabend einer ein Näschen gäbe oder Einen rollen würde.
    Ich will Drogen nicht verharmlosen. Es gab sie in allen Kulturen und zu allen Zeiten. Man sollten denen, die konsumieren mit Rat, Tat und Hilfe zur Seite stehen - sofern sie es wollen - und sie nicht als Verbrecher oder Gescheiterte brandmarken. Das wäre eine Verschwendung menschlicher Ressourcen; wie man sieht sind auch engagierte hochgebildete (Volker Beck) und zumindest phasenweise Amüsante Volksunterhalter (Franz-Josef Strauss) unter den Konsumenten.
    Resümee: Aufklären und Begleiten statt Verschweigen und Bestrafen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #56 springen »
#76 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 06.03.2016, 12:27h
  • Antwort auf #73 von Svenwedding
  • Du bist dir bewusst, dass queer.de ein Portal für eine spezielle Zielgruppe ist? Markus Söder ist bislang nicht durch besonderes Engagement für eben diese Zielgruppe aufgefallen. Würde er mit Alk erwischt werden, würde das hier kaum Erwähnung finden. Übrigens: Schwulen Hetenhass zu unterstellen, ist eine recht subtile Methode, sie in einem unguten Licht als intolerante aber Toleranz einfordernde Nörgeltrinen darzustellen. Aber, zum 1001 mal, es gibt solche und solche bei Schwulen und dem Rest der Menschheit....
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#77 TheDadProfil
  • 06.03.2016, 12:47hHannover
  • Antwort auf #73 von Svenwedding
  • ""Würde der Autor genauso viel Verständnis für Markus Söder haben,wenn er mit illegalen Drogen erwischt worden wäre..? Dann wäre die Häme unbeschreiblich.""..

    Würde sie nicht kommen, und sie würde nicht genau so sein..
    Der Unterschied liegt hier auch klar sichtbar auf dem Tisch, denn ein Markus Söder hat niemals eine "liberale Drogenpolitik" gefordert, und die meiste Häme käme gegen Söder eben nicht aus dem eigenem politischem Lager oder seiner Community, der CSU und den rechtskonservativen Kreisen..
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#78 WenSveddingAnonym
#79 NiedermeierAnonym
  • 06.03.2016, 13:55h
  • Antwort auf #2 von Pino
  • Die bigotten Spießer, die Volker Beck "Fehlverhalten" vorwerfen oder "Hilfe" anbieten, sind scheinheilig. Beck braucht Solidarität. Drogen zu konsumieren, ist keine Krankheit, sondern eine Entscheidung. Volker Beck steht für eine liberale Drogenpolitik. Die Freiheit entscheiden zu dürfen, welche Droge man wählt, ist immer die selbe Freiheit. Korn, Bier, Schnaps und Wein zu verbieten, ist nicht minder faschistoid als Leuten staatlich vorschreiben zu wollen, wie sie vögeln oder sich berauschen.#LegalizeIt!
    Am gefährlichsten sind Drogen ohnehin für arme Menschen. Von daher ist auch der globale Krieg gegen Drogen, vornehmlich ein Krieg gegen arme Menschen. Obwohl auch gut situierte Menschen, sich gerne prall machen, zeichnen diese das Bild vom sozialen Abstieg durch Drogen. Das ist verlogen und repressiv.
    Aufklärung wird von Spießern mit Bevormundung verwechselt. Das ist weder demokratisch, noch hilft es tatsächlichen "Drogen-Opfern" #WirSindVolker #legalizeIt
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#80 basti-maxiAnonym
  • 06.03.2016, 15:09h

  • " Volker Beck hat nur sich selbst geschadet"

    Das stimmt eben nicht. Auf Drogen Politik machen schadet allen Menschen.
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#81 jochenProfil
  • 06.03.2016, 15:17hmünchen
  • Dass bei Volker Beck bei einer Kontrolle 0,6 Gramm "drogenähnlicher" Substanz jetzt gefunden wurde, schmälert in meinen Augen in keinster Weise seine Verdienste und sein jahrzehntelanges! Wirken, seinen couragierten Kampf für LGBT- bzw. Minderheitenrechte.

    Darum ist Häme, Selbstabwertung oder sonstige total überzogene Kritik falsch.
  • Antworten » | Direktlink »
#82 jochenProfil
  • 06.03.2016, 15:37hmünchen
  • Antwort auf #80 von basti-maxi
  • "... Auf Drogen Politik machen schadet allen Menschen...."

    Also ich habe bis jetzt bei mir noch keine Schädigungen feststellen können dadurch. Mein Freund auch nicht....

    Und ich wundere mich, dass du so genau weisst, dass Beck diese Substanzen konsumiert hat, und wenn ja , wann und wie oft, wenn du behauptest er habe Politik unter Drogen gemacht..
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#83 ursus
  • 06.03.2016, 17:14h
  • Antwort auf #59 von UrsaMajor
  • danke für den link zur "unter den linden"-sendung mit volker beck und frauke petry. das ist wirklich sehenswert.

    falls der link bei anderen auch nicht funktioniert (wie bei mir), hier gibt's die sendung auch zu sehen:
    www.youtube.com/watch?v=m8Al_yIdsAQ

    so wünsche ich mir die auseinandersetzung mit der afd. dazu braucht man aber eben große kompetenz, die leider nicht jede_r politiker_in hat.

    bei allem widerspruch zu teilen seiner politik: es wäre ein jammer, auf becks stimme verzichten zu müssen.
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#84 UrsaMajorEhemaliges Profil
#85 ursus
#86 ArnoAnonym
  • 06.03.2016, 18:08h
  • Beck sitzt nicht als Schwuler mit Direktmandat sondern als Grüner mit Listenplatz im Bundestag. Die Idee, er würde mit seinem BtM-Einkauf dem Ansehen "der Schwulen" ganz allgemein geschadet haben, finde ich regelrecht schwulenfeindlich - und ich bin heterosexuell.

    Stalin, Mao, Idi Amin und vermutlich auch Hitler - lauter Heteros. Mao war ein derart hartnäckig praktizierender Frauenfreund, dass er womöglich hunderte Frauen mit sexuell übertragbaren Krankheiten angesteckt hat.
    Niemand, der alle Tassen im Schrank hat, käme deswegen auf die Idee, heterosexuellen Männern zu unterstellen, durchweg verkappte Massenmörder zu sein.

    Dass Schwule durchschnittlich promiskuitiver sind als heterosexuelle Männer, trifft sicher zu - das liegt aber ausschließlich an den Frauen.
    Die sind nunmal -leider- ein bisschen komplizierter.

    (Was das neumodische, längliche Kürzel "LSBTTIQ" anbetrifft, vermute ich als Kenner des deutschen Beauftragtenwesens die heimliche Absicht, recht bald zu jedem Buchstaben einen eigenen Beauftragen einzustellen - vozugsweise hauptamtlich. Ärgerlich. Dabei bräuchten wir weniger Beauftragte sondern mehr Lehrer, die weniger weg- und mehr hinsehen.)
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#87 resi auf der almAnonym
#88 TheDadProfil
#89 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 06.03.2016, 22:25h
  • Antwort auf #79 von Niedermeier
  • "...Drogen zu konsumieren, ist keine Krankheit, sondern eine Entscheidung..."

    Na ja, am Anfang des Konsums ist es eine Entscheidung aber spätestens wenn der Körper einen Spiegel von Alk, Tabletten, Meth, Koks oder sonst was braucht, ist es mit der freien Entscheidung vorbei. Es gibt Suchttypen und Menschen, die ihren Konsum immer steuern können. Wer mal einen Entzug direkt oder bei jemandem erlebt hat, weiß, dass das kein Spaziergang ins Abendrot ist. Schwitzen, Übelkeit, Kotzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Darm- und Muskelrämpfe, restless legs-Syndrom, akustische und optische Halluzinationen - um nur einige Entzugssymptome zu nennen. Wer es im Griff hat soll ruhig sein "Irgendwas" zu sich nehmen, von daher legalizeit ok. Aber wer zu Abhängigkeit neigt, sollte lieber low-dose oder unter Kontrolle konsumieren...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #79 springen »
#90 Miguel53deProfil
  • 06.03.2016, 22:53hOttawa
  • Antwort auf #59 von UrsaMajor
  • Danke fuer den Link. Hier bestaerkt sich mein Eindruck, dass ein Volker Beck fehlen wird. Und eben nicht nur in LGBTQ-Fragen.

    Im Link zeigt sich auch wieder diese sehr beunruhigende Personalie Frauke Petry. Ich halte sie fuer sehr gefaehrlich. Aber Beck hat hervorragend argumentiert. Und die ganze reine Haehme und Boshaftigkeit, aber auch die Leere dieses Charakters blosgelegt.

    Grossartige Leistung Volker Beck's.
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#91 LawrenceAnonym
  • 07.03.2016, 00:49h

  • stimme voll und ganz mit dem Kommentar überein. Sachlich, Respekt zollend, vernünftig, souverän. Schreib dazu jetzt nicht mehr weil das dann eh nur eine Wiederholung würde. Könnte jeden Satz unterschreiben.
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#92 Musthave---Anonym
  • 07.03.2016, 02:17h

  • Die Spießer die so gerne Anschluß an Rechts haben möchten mögen sich ja geschadet fühlen (wie scheinbar seine immer komischeren Parteifreunde ). Ich nicht da ich das nicht möchte und einen selbstverantwortlichen Drogenkonsum befürworte.
    Danke an den Verteidiger aus der Linkspartei gegenüber der Abfuhr der eigenen Leute.
    Die die Homophob sind werden nach 10 Jahren gedulteter medialer Schwulenhetze wirklich nicht neu gefunden werden müssen. Beck hatt keine Fremdgefährdung betrieben also wahrlich nichts " Schlimmes " vor Jemand anderen zu verantworten.
    Ob Beck ein Drogenproblem hatt ist unbewiesen und wenn sein Problem.
    Und die Verleumdung Hier das angeblich ein gewißer Politiker ihn aufdringlich anmachte halte ich eher für taktisch gelogen, Faker wieder mal anwesend.
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#93 Johannes45Anonym
  • 09.03.2016, 08:17h
  • Was ich jetzt gut an der Debatte hier im Forum fand, das zwar einerseits die meisten Forenschreiber Beck Respekt und Anerkennung gezollt haben, was seine bisherigen Leistungen anging. Das ist gut und richtig so.

    Aber die allermeisten Forenschreiber sind ebenso nunmehr wohl der Ansicht, das Volker Beck medial und politisch in die "zweite Reihe" bei den Grünen zurücktreten sollte. Er muss der nachfolgenden Generation den Vortritt lassen; ich bin sowieso der Meinung, dass Beck "ausgedient" hat, und ein Generationenwechsel bei den Grünen überfällig ist. Wenn man sich die Grünen-Politiker so anschaut, so sind die meisten sehr in die Jahre gekommen und ergraut. Die Grünen waren einmal eine junge Partei mit jungen Gesichtern, das sind sie aber längst nicht mehr...sie laufen Gefahr, so wie es bei der CDU der Fall ist, zur Rentnerpaar zu werden. Auch das ist ein Grund, warum Beck in die "zweite Reihe" zurücktreten sollte; auch hat er nun zum zweiten Mal den Grünen im Wahlkampf geschadet. Ich halte sein Gesicht daher in Talkshows für "verbraucht". Er ist ersetzbar und Leute wie Kai Gehring oder Gerhad Schick gehören nun in die Talkshows und als Medienansprechpartner nach vorne, da sie politisch unbelastet sind.
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#94 Johannes44Anonym
#95 stromboliProfil
  • 11.03.2016, 16:03hberlin
  • Antwort auf #93 von Johannes45
  • schick ist christ.. so sein wohlgefälliger eintrag in wickip.
    Zudem vorbelasstet als ehemaliger bertelsmann praktikant.

    Und der gehring.. "Mitglied im Kuratorium des Evangelischen Studienwerkes e. V...

    Was sollen die mir neues berichten, welche richtungen anstreben..
    Religiote trittbrettfahrer in reinkultur.
    Da ist die "jugend" älter als die scheidende rentergeneration
    Aber wir kennen ja deine vorliebe fürs sektiererhafte
  • Antworten » | Direktlink » | zu #93 springen »

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