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Einzelkommentar zu:
Debatte um Volker Beck: Selbstabwertung in voller Blüte


#3 DistanzierungAnonym
  • 05.03.2016, 13:45h
  • Es wäre nur zu wünschen, wenn man mit der gleichen Gültigkeit auch andere, nämlich politische Gegner behandeln würde. So dürfte man sich dann auch nicht an den Schulden von AfD-Kandidaten, Bränden in den Gärten von Csu-Ministern oder unehelichen Kindern von Csu-Ministerpräsidenten etc. abarbeiten.
    Genau dies geschieht aber, und auch mit dem gleichen Elan aus den Reihen der 'Queeren'.
    Ob das gut ist will ich nicht beurteilen, aber wieso sollte bei Herrn Beck dann mit einem anderen Maß gemessen werden als bei den anderen?? Er mag noch so gute Absichten haben, ich beurteile ihn dennoch nicht anders als jeden x-beliebigen Junkie, der vielleicht privat ein liebevoller Vater, guter Liebhaber, Linkswähler, Vegetarier, Humanist usw. ist. Aber darum geht es nicht. Zudem steht VB in der Öffentlichkeit und vertritt sehr wohl die schwulen und lesbischen Menschen, die Trans, Inter etc. Wenngleich ich mich von VB nie vertreten gefühlt habe, so sind viele hinter ihm herumgerannt und haben sich gerne von ihm vereinnahmen lassen, mit ihm gemeinsam jegliche Andersdenkende verbal niedergeknüppelt und die Wahrheit von Volker Beck zur einzigen Wahrheit erhoben. Da war kein Platz für andere Meinungen, der Umgang mit Herrn Berger (so wenig ich den schätze) zeigt, dass es nie darum ging demokratisch zu sein, sondern im Zweifel den Gegner mit der Homophonie-Keule zu erschlagen, und das hatte Herr Beck gut drauf, immer mit dem Erhabenheit eines 'die Szene steht voll hinter mir' - und da hat selten jemand aufgemuckt, selbst dann nicht, als VB - meiner Ansicht nach aus nicht nachvollziehbarem Elan heraus - zum Thema Islam Ansichten verbreitete, die meiner Meinung nach der queeren Community große Probleme bereiten werden, da jeder weiß dass jede(!) Religion nur ein Sargnagel für die Rechte von sexuellen Minderheiten ist.


    Kurzum: der ganze Artikel ist mir zu nett, denn es geht nicht um irgendwelche Verdienste von VB, sondern darum dass hier ein Repräsentant des deutschen Volkes, ein MdB, anscheinend ein Drogenproblem hat - und nicht eins mit einer Handpflanze auf dem Balkon oder weil er nach dem zigsten Bier einen Journalisten verbal angegraben hat, sondern weil er die krasseste, schmutzigste und vor allem (in Berlin) schwulste Droge bei sich trug (und sie vermutlich auch genommen hätte, es sei denn VB arbeitet nebenbei als Drogenbeschaffer für seinen Freundeskreis?!).
    Und JA, es IST ein Skandal und ein GAU, denn Herr Beck hat mit dieser Affäre den Blick eröffnet darauf, dass diese queere Szene ein Problem mit Drogen, speziell dieser Droge haben könnte. Insofern ist es ein GAU für all diejenigen, die in Zukunft (endlich) mehr unter Beobachtung stehen, was ihren Drogenkonsum angeht, verbunden damit vielleicht auch ihr Safer Sex-Verhalten, die Verbreitung von STD's usw.

    Insofern hat die Affäre aber auch ihr gutes, nämlich dass den Schwulen und ihrem risikoreichen, rücksichtslosen und drogendurchseuchten Sexualleben (und das werden immer mehr, die Szene tickt aus und normale Schwule ohne 24/7 Fist-Chem-Slam-Fantasien werden höchstens noch belächelt, vor allem dann wenn sie dem Badeback-Kult nicht huldigen) mal auf die Finger geschaut wird, dafür sollte man VB im Grunde dankbar sein, möglicher Weise rettet das Hinschauen in der Zukunft dem ein oder anderem dadurch das Leben oder die Gesundheit.

    Was VB angeht, verwundert mich das alles allerdings gar nicht, denn wurde ich doch von einem Politiker der Grünen schon vor Jahren auf den blauen Seiten vielfach angeschrieben - und das immer wieder trotz der Bitte dies zu unterlassen - um mich zu chemsfriendly FF-Orgien zu überreden.
    Geschmückt waren diese oftmals penetranten Einladungen mit entsprechenden Fotos, auf denen der Einladende und andere Personen beim ungeschützten Verkehr zu sehen waren. In meinem damaligen Profil stand dabei explizit: KEINE DROGEN, KEIN UNSAFE SEX, KEIN FF. Es ist schon verwunderlich, was es daran nicht zu verstehen gab und dass derjenige dennoch regelmäßig neue Versuche unternahm mich für sich zu gewinnen.
    Ich spare mir jetzt den Namen dieses Politikers zu nennen...
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