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Einzelkommentar zu:
Debatte um Volker Beck: Selbstabwertung in voller Blüte


#16 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 05.03.2016, 14:30h
  • Ich kann Axel Blumenthal in den meisten Punkten seiner Antwort auf Micha Schulze nur beipflichten. In Zeiten von Facebook, Twitter und co. wird jedes "Ereignis" von jedem Möchtegern-Meinungsmacher beurteilt. Daumen hoch, Daumen runter, grüne Bälkchen, rote Bälkchen. Anstatt sich Zeit zu lassen, die Ereignisse erstmal setzen und auf sich wirken zu lassen. Ich nehme mich nicht aus und wenn ich in mancher Kommentar-Historie meine eigenen Beiträge wieder finde, denke ich mir manchmal - das hast du gut geschrieben aber auch, und gerade wenn ich den Strudel der Getriebenheit gerate, das ist inhaltsleeres Gelaber. So geht es wohl vielen und so auch Micha Schulze, der ja auch interessante und informative Beiträge schreibt. In der causa Volker Beck hat er sich allerdings in der Schnelle, auf das Niveau von Grünen Politikern im Wahlkampf oder dem dumben schwulen Bieder-Eiern herabgelassen. Auch die schwule Stimme des selbst entfremdeten bis selbst diskriminierenden Möchtegern-Bürgerlichen hat ihre Berechtigung, aber die wird z.B. schon im Tagesspiegel, der Welt, Focus usw. abgebildet. Es braucht auch einen Schutzraum für alternative, queere Ideen und da gibt es außer Siegessäule und queer.de nicht viel. Wenn die jetzt auch auf den Biedermeier-Zug aufspringen sollten, wird es eng für neue LGBTI*-Persönlichkeiten und der Verbreitung deren Ideen. Wie Axel Blumenthal sinngemäß schreibt:"... es wird schwierig mit dem Generationswechsel, denn wer hat Lust, aufreibende ehrenamtliche Tätigkeiten über Jahre hinweg zu machen und dann bei einer "Verfehlung" an denn Pranger gestellt und fallen gelassen zu werden. Und das von denen, die von der Arbeit der Vordenkerinnen und Akteure profitieren..."
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