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Nur ein Drittel der Befragten findet, dass Volker Beck weiter als Bundestagsabgeordneter tätig sein sollte (Bild: Angelika Kohlmeier)
- 6. März 2016, 08:33h 1 Min.
Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid ist eine Mehrheit der Deutschen dafür, dass der grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck wegen der Drogen-Affäre auch sein Bundestagsmandat niederlegt. Der Kölner Politiker hatte am Mittwoch seine Fraktionsämter zur Verfügung gestellt, nachdem er am Abend zuvor bei einer Polizeikontrolle in Berlin mit einer geringen Menge einer illegalen Droge erwischt worden war (queer.de berichtete).
Laut der Emnid-Umfrage finden 63 Prozent der Deutschen, dass Beck deshalb aus dem Deutschen Bundestag ausscheiden sollte. Nur 32 Prozent sprachen sich für einen Verbleib im Parlament aus.
Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent der Befragten glaubt, dass die gegen den schwulen Politiker erhobenen Vorwürfe den Grünen bei den bevorstehenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt schaden werden. 45 Prozent glauben das nicht. Ein Viertel der Befragten hält Politiker für besonders suchtgefährdet, 69 sehen keine erhöhte Gefahr.
Emnid hatte am 3. März im Auftrag der "Bild am Sonntag" 504 repräsentativ ausgewählte Personen befragt. (cw)















""BILD""..
""504 repräsentativ ausgewählte Personen""..
Das sind weniger Personen, als es Bundestags-Mandate gibt..
Wie soll das "repräsentativ" sein ?
Das "auswählen" war da wohl eher "repräsentativ", weil es sich um die Nachmittags-Schicht im Springer-Hochhaus handelte..
Würde man jedem Abgeordneten im Bundestag der Drogen nimmt, oder sogar abhängig davon ist, "raten" sein Mandat zurückzugeben, wäre der Bundestag am nächstem Sitzungstag nur noch halbvoll..
In den Landtagen sieht das kaum besser aus..