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Diskriminierung
Kalifornien: Frisör verweigert Transmann einen Haarschnitt

Kendal Oliver ließ den "verletzenden und peinlichen" Vorfall nicht auf sich sitzen und wandte sich an die Medien (Bild: NBC4)
- 13. März 2016, 13:56h 1 Min.
Mit Verweis auf seine religiösen Überzeugungen hat sich im kalifornischen Rancho Cucamonga ein Frisör geweigert, einem Mann mit Transgender-Hintergrund die Haare zu schneiden.
Der ehemalige Soldat Kendal Oliver, der sechs Jahre in Afghanistan diente, hatte den Termin im Geschäft "The Barbershop" online gebucht. Doch Inhaber Richard Hernandez schickte ihn wieder weg mit der Begründung, dass er Frauen aufgrund seiner Mitgliedschaft zur "Church of God" grundsätzlich keine Haare schneide. Nachdem Oliver erklärte, dass er sich als Mann identifiziere, soll der Frisör entgegnet haben: "Das spielt keine Rolle, Ma'am."
Der Veteran wandte sich nach dem "verletzenden und peinlichen" Vorfall an die Medien. Gegenüber dem regionalen Fernsehsender NBC4 begründete der christliche Coiffeur die Verweigerung seiner Dienstleistung mit den Worten: "Es ist eine Schande für einen Mann, lange Haare zu haben. Aber wenn eine Frau langes Haar hat, ist es ihr Stolz." Ein Sprecher der "Church of God" erklärte gegenüber dem Sender, dass die Kirche kein solches Haarschneideverbot kenne.
Richard Hernandez hat mit der Abweisung Olivers sowohl gegen kalifornisches als auch gegen nationales Recht verstoßen. Privaten Dienstleistungsunternehmen in den USA ist die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts verboten. (cw)















Als jüdischer Atheist und evolutionärer Humanist kann ich auf Kirchen und ihren Bullshit jedoch gut verzichten...
Diese Leute sind wirklich krank im Kopf und das meine ich wortwörtlich. Von diesen Religioten geht nichts Gutes aus - erst recht keine geistige Gesundheit.