Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=25779
Home > Kommentare

Einzelkommentar zu:
Transgender in den 1950er-Jahren


#3 Miguel53deProfil
  • 16.03.2016, 22:57hOttawa
  • In einer Familie gab es den Grossvater und die Tante. Der Grossvater hatte 14 Kinder gezeugt, von denen nach dem Krieg 11, danach noch neun lebten. Die Tante hatte zwei Toechter und einen Sohn. Die Toechter lebten immer zusammen, bis sie nacheinander starben. Der Sohn wurde ein grosser, bekannter Puppenspieler in einer deutschen Grossstadt. Er heiratete seine Spielpartnerin und blieb kinderlos.

    Und dann gab es einen Onkel Karl, von dem niemand sprach. Ausser einer der Toechter des Grossvaters. Es wirkte herablassend. Vielleicht mitleidig. Jedoch immer ablehnend und war von einer entsprechenden Handbewegung begleitet.

    Das sehe und hoere ich noch heute: "Ach der Onkel Karl..." Typisch meine Tante Betty.

    Beruehrend, wie Sara Davidmann ihrem Onkel eine Geschichte und ein Gesicht gibt. Waehrend in meiner Familie der Onkel mit vier Worten und einer Geste ins Vergessen gewiesen wurde. In meiner Familie gibt es auch Fotos. Nur kein einziges von diesem Onkel.
  • Antworten » | Direktlink »