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Einzelkommentar zu:
Sachsen: "Besorgte Eltern" schicken homophobe Propaganda an Abgeordnete


#15 wuermchenEhemaliges Profil
  • 18.03.2016, 19:09h
  • Antwort auf #12 von Nico
  • "Wenn aber jemand nie gelernt hat, welche sexuellen Orientierungen es gibt und dass diese Vielfalt keine Bedrohung, sondern ein Gewinn ist, dann wird er sein Leben lang Homo-, Bi- und Transsexuelle für minderwertig halten"

    Entschuldige mal, aber wir leben nicht im Mittelalter. Es ist ja nicht so, als würde ohne neue Bildungspläne keine sexuelle Ausrichtung besprochen oder wäre das ein Buch mit sieben Siegeln. Jeder Bürger und auch Schüler kennt sexuelle Orientierungen. Respekt vor Menschen, also eine humanistische Erziehung, ist auch ein generelles Lehrziel, ganz zu schweigen von der Erziehung, die die Eltern einem Kind zukommen lassen.
    Bei der Erziehung der Eltern hapert es doch in den meisten Fällen. Und da hilft nicht ein Vortänzer in der Schule, wo sowieso die aus dem Raster fallenden Kinder und jugendliche nicht mehr erreicht werden können. Da helfen Konsequenzen.
    Wenn du schlimme Erfahrungen gemacht hast, dann sollte man sich doch eher fragen, wie in einer hundert Prozent staatlich überwachten Stelle, wie eine Schule, solche Dinge geschehen können, ohne dass die Täter unterbindende Konsequenzen erfahren mussten. Das gleiche gilt für Dinge außerhalb der Schule. Ein Bildungsplan erreicht sowieso eher die aufgeklärten Schüler andere sind doch häufig gar nicht mehr zu fassen.

    "Die jetzigen Bildungspläne sind ja überhaupt erst eine Konsequenz dessen, dass man guckt, wo in den Schulen Dinge im Argen liegen und wo vielleicht etwas geändert werden muss."

    Das sehe ich anders. Die Bildungspläne sind der Versuch die gleichen Methoden anzuwenden, die schon zu einer versagenden Schulpolitik geführt haben. Es gab seit jeher Mobbing, Gewalt und Schikane. Gerade auch in der Schule, nur dass früher dieses Fehlverhalten besser unterbunden wurde. Das, was uns zu den heutigen Zuständen geführt hat, ist der Umstand, dass die Eigenverantwortung und Leistungsfähigkeit immer mehr zurück gedrängt wird. Wer nicht für seine Taten einstehen muss, lässt sich gehen.

    "Wie können Eltern entscheiden, was in Lehrpläne gehört oder nicht."

    Wenn es um Erziehung geht, haben die Eltern jedes Recht zu entscheiden, was gelehrt wird.
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