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Einzelkommentar zu:
Sachsen: "Besorgte Eltern" schicken homophobe Propaganda an Abgeordnete


#19 wuermchenEhemaliges Profil
  • 19.03.2016, 08:11h
  • Antwort auf #16 von Würmchenwatch
  • "Da hilft auch kein Plan, gell?"

    Nur in einem Umfang, der der Beschreibung spottet.
    Wir werden es nicht verhindern können, dass Eltern ihre Kinder erziehen und in einigen Fällen auch entgegen dem Kindeswohl indoktrinieren. Aber es kann und wird auch nicht das Ziel sein, den Eltern die Erziehung wegzunehmen. Da muss man einfach mal realistisch sein.
    Die geplanten Bildungspläne setzt doch viel zu klein an. Nico hat beschrieben, was mit ihm in der Schule passiert ist. Und da glaubst du allen ernstes wenn ein Lehrer sagt, dass Vielfalt was tolles ist, das sich daran was ändert? Diejenigen die drangsalieren lachen sich doch scheckig, wenn das Thema in der Schule behandelt wird. Denn bei denen wirken die Erziehungen der Eltern und die eigene Einstellung genauso. Falls sie überhaupt zum Unterricht gehen.
    Von den Lehrern bekommen schikanierte Homosexuelle eine Welt vermitteln, die in der Realität eben in einigen Fällen gar nicht existiert. Da wird gepredigt aber jeder Tag im Leben sagt genau das Gegenteil, wer ist da wohl glaubwürdiger?
    Es ist so klein gedacht, dass mal eben in der Schule eine Prise Akzeptanz gebetet wird und das Leben zu Hause und auf dem Schulhof erlebe eine humane Blüte.
    Die Schule könnte eine weitestgehende gewaltfreie Umgebung sein, müsste sogar sein, wenn Fehlverhalten konsequent und effektiv sanktioniert würde, aber stattdessen wird den Betroffenen eine Welt gepredigt, die aus der eigenen Erfahrung der Drangsalierten gar nicht existiert und diejenigen, die die Welt zur Hölle machen, erreicht die Predigt nicht, noch schlimmer: man lässt sie gewähren.
    Das Vorgehen und die Hoffnungen, die in die Bildungspläne gelegt werden, ist so dermaßen absurd, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.
    Als aller erstes müssen Gewalt, Beleidigungen, Mobbing und Drangsalierung in Schulen sofort unter konsequenter Strafe gestellt werden. Das ist der aktuell notwendige Schritt, damit Schüler in der Schule überhaupt eine freie Entwicklung erfahren können. Damit haben wir schon nahezu alles erreicht was eine Schule leisten kann sowohl als Vorbild und Chance für Schüler, die im Selbsthass erzogen wurde, wie auch von Schülern die im Hassen anderer erzogen wurde.
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