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Einzelkommentar zu:
Sachsen: "Besorgte Eltern" schicken homophobe Propaganda an Abgeordnete


#20 RaffaelAnonym
  • 19.03.2016, 09:48h
  • Antwort auf #15 von wuermchen
  • "Wenn es um Erziehung geht, haben die Eltern jedes Recht zu entscheiden, was gelehrt wird."

    Aha, wenn fundamentalistische Eltern also der Meinung sind, dass Evolutionslehre gegen die biblische Schöpfungsthese verstößt und dass Sexualkunde nicht in die Schule gehört, dürfen sie also bestimmen, dass es keinen Biologie-Unterricht geben darf?

    Und wenn irgendwelche Eltern was gegen die USA haben, dürfen sie aus Gewissensgründen den Englisch-Unterricht verbieten?

    Oder wenn die Eltern, die selbst schon Physik gehasst haben, nicht wollen, dass ihr Kind das auch machen muss, gilt für Physik ähnliches?

    Mal ganz zu schweigen vom Unterricht in den Fächern Erdkunde, Geschichte, Politik, Sozialkunde, wo häufig Themen dran kommen, wo man unterschiedlicher Meinung sein darf...

    Wenn aber Schüler nur noch eine einzige Meinung kennenlernen (die ihrer Eltern, die auch gleichzeitig die der Schule sein muss), wie sollen sie dann überhaupt noch lernen, sich ihr eigenes Urteil zu bilden und verschiedene Positionen gegeneinander abwägen zu können.

    Mal ganz zu schweigen davon, dass den meisten Eltern die Kompetenz fehlt, zu entscheiden, was wann in welchen Fächern unterrichtet wird.

    In jeder Demokratie ist es üblich, dass entsprechende Experten die Lehrinhalte bestimmen. Und Sie wollen das für Deutschland abschaffen?
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