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Einzelkommentar zu:
Sachsen: "Besorgte Eltern" schicken homophobe Propaganda an Abgeordnete


#22 Homonklin44Profil
  • 19.03.2016, 11:51hTauroa Point
  • Antwort auf #19 von wuermchen
  • Da würde ich sagen, Beides muss synergiert werden. wer soll den Verfehlten erklären, warum jetzt eine Strafe ansteht, warum es asozial ist, was sie mit Mobben oder Ausgrenzung getan haben?

    Wenn die Kinder sagen, ja, aber in der Bibel steht dies und das und vor Gott sind die Schwuchteln dreckige Sünder und die Transgender,Papa sagt die ticken nicht klar, und im Unterricht wird nicht darüber gesprochen, oder versucht, durch Spiele über ein diskriminierendes Erfahren (etwa, heute gelten mal alle blonden Mädels als minderwertig weil normale Menschen schwarzhaarig sind, und hinterher besprechen, ob das jetzt gut oder behämmert war)

    Wenn da beide Wege vernünftig zusammen gebracht werden, hat das doch eher einen Lerneffekt hinterlassen. Die Erziehung wird vom Krabbelgruppenalter an - und insbesondere bei den Gläubigen von den Klerikern - schon zum großen Teil von Familienfremden geleistet. Die meisten Eltern sind doch dankbar, dass sie die Kinder nicht selbst unterrichten müssen, sondern arbeiten gehen können. Ja Ausnahmen gibt es, die ein anderes, isoliertes Weltbild weitergeben wollen,natürlich auch.

    Aber welche Einbußen oder Verluste befördert so ein Bildungsplan oder Sozialunterricht denn für Erziehende? Was nimmt diese Bildungserweiterung SchülerInnen weg? Wo nimmt es den Eltern die Entscheidung ab, ihr Kind nicht trotzdem so zu erziehen, wie sie möchten? Die Gläubigen bleiben doch seit dem Bio-Unterricht auch dabei, ihren Kindern von der "Schöpfung" zu erzählen, oder diese Anschauung zu vermitteln.
    Warum soll das Kind nicht die Wahl haben, zwischen verschiedenen Lernkonzepten zu wählen?

    Es bleibt doch trotz Bildungsplänen, die lange nicht nur den Sozial- oder Sexualkunde-Unterricht ausmachen, trotzdem frei in der Entscheidung, ob es lieber Schulunterricht annehmen will, oder das, was die Eltern es lehren, oder welche Anteile aus Beidem vielleicht sein Leben bereichern mögen.
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