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Kommentare zu:
Sachsen: "Besorgte Eltern" schicken homophobe Propaganda an Abgeordnete


#21 wuermchenEhemaliges Profil
  • 19.03.2016, 10:38h
  • Antwort auf #20 von Raffael
  • Ich rede von erzieherischen Inhalten und nicht von den Beispielen die du aufgeführt hast. Bitte genauer lesen.
    Es wäre auch schon wenn du dir nicht einen einzelnen Satz herauspickst, den kaputt redest weil du glaubst dort eine Angriffsfläche gefunden zu haben, aber alle anderen Punkte ignorierst.
    Das mag eine tollte Taktik sein, um ein Gespräch zu torpedieren, aber weiter führt es definitiv nicht.
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#22 Homonklin44Profil
  • 19.03.2016, 11:51hTauroa Point
  • Antwort auf #19 von wuermchen
  • Da würde ich sagen, Beides muss synergiert werden. wer soll den Verfehlten erklären, warum jetzt eine Strafe ansteht, warum es asozial ist, was sie mit Mobben oder Ausgrenzung getan haben?

    Wenn die Kinder sagen, ja, aber in der Bibel steht dies und das und vor Gott sind die Schwuchteln dreckige Sünder und die Transgender,Papa sagt die ticken nicht klar, und im Unterricht wird nicht darüber gesprochen, oder versucht, durch Spiele über ein diskriminierendes Erfahren (etwa, heute gelten mal alle blonden Mädels als minderwertig weil normale Menschen schwarzhaarig sind, und hinterher besprechen, ob das jetzt gut oder behämmert war)

    Wenn da beide Wege vernünftig zusammen gebracht werden, hat das doch eher einen Lerneffekt hinterlassen. Die Erziehung wird vom Krabbelgruppenalter an - und insbesondere bei den Gläubigen von den Klerikern - schon zum großen Teil von Familienfremden geleistet. Die meisten Eltern sind doch dankbar, dass sie die Kinder nicht selbst unterrichten müssen, sondern arbeiten gehen können. Ja Ausnahmen gibt es, die ein anderes, isoliertes Weltbild weitergeben wollen,natürlich auch.

    Aber welche Einbußen oder Verluste befördert so ein Bildungsplan oder Sozialunterricht denn für Erziehende? Was nimmt diese Bildungserweiterung SchülerInnen weg? Wo nimmt es den Eltern die Entscheidung ab, ihr Kind nicht trotzdem so zu erziehen, wie sie möchten? Die Gläubigen bleiben doch seit dem Bio-Unterricht auch dabei, ihren Kindern von der "Schöpfung" zu erzählen, oder diese Anschauung zu vermitteln.
    Warum soll das Kind nicht die Wahl haben, zwischen verschiedenen Lernkonzepten zu wählen?

    Es bleibt doch trotz Bildungsplänen, die lange nicht nur den Sozial- oder Sexualkunde-Unterricht ausmachen, trotzdem frei in der Entscheidung, ob es lieber Schulunterricht annehmen will, oder das, was die Eltern es lehren, oder welche Anteile aus Beidem vielleicht sein Leben bereichern mögen.
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#23 TheDadProfil
  • 19.03.2016, 12:43hHannover
  • Antwort auf #21 von wuermchen
  • ""Das mag eine tollte Taktik sein, um ein Gespräch zu torpedieren, aber weiter führt es definitiv nicht.""..

    Deine "Taktik" auch DIR längst in anderen Threads erklärtes immer wieder neu infrage zu stellen, ist hier längst von vielen durchschaut worden..

    An den Threads zum Bildungsplan in B.-W. warst du beteiligt..
    Dort steht alles, was man dazu wissen muß, und wieso es kein "Eltern-Recht" auf Verdummung des Nachwuchses gibt..
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#24 ursus
  • 19.03.2016, 14:45h
  • Antwort auf #19 von wuermchen
  • >"Die Schule könnte eine weitestgehende gewaltfreie Umgebung sein..., aber stattdessen wird den Betroffenen eine Welt gepredigt, die aus der eigenen Erfahrung der Drangsalierten gar nicht existiert.."

    die aufnahme von sexueller vielfalt in die bildungspläne findet nicht ANSTELLE von anti-mobbing-maßnahmen statt, sondern ist ein wichtiger teil davon. du konstruierst hier einen unsinnigen scheingegensatz, der nichts mit der realität zu tun hat.

    fraglich bleibt, wessen interessen du mit solcher polemik eigentlich verfolgst. die der betroffenen schüler_innen scheinen es nicht zu sein.
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#25 wuermchenEhemaliges Profil
  • 19.03.2016, 15:22h
  • Antwort auf #22 von Homonklin44
  • "wer soll den Verfehlten erklären, warum jetzt eine Strafe ansteht, warum es asozial ist, was sie mit Mobben oder Ausgrenzung getan haben?"

    Entschuldige aber die Kinder sind doch nicht doof. Auch wenn das hier als Argumentation so gerne bemüht wird, mit der Aussage: ohne Bildungsplan würde jemand dumm gehalten.
    Natürlich wissen die, dass Mobbing ein Fehlverhalten ist. Nur wenn es keine Konsequenzen gibt, setzen sie sich darüber hinweg. Ein Grund für Mobbing gibt es oder auch nicht, gemobbt wird trotzdem solange, bis es unterbunden wird.
    Ich halte es auch für einen Fehler alle Argumentation darauf zu stützen, dass einem Täter vorher nicht alles gut genug erklärt wurde. Es gibt regeln und die sind einzuhalten. Dafür braucht es keine langatmige Schulung oder eine Therapie sondern eine Ansage mit entsprechenden Konsequenzen. Das Verständnis dahinter kommt mit der Zeit ganz von alleine, das ist das Erwachsenwerden. Und wenn die Regeln eingehalten werden, gibt es auch ein Umfeld in dem sich Persönlichkeiten entwickeln können, gerade diejenigen die schon zu Hause einen schweren Stand haben.

    Natürlich kann beides (Hinweise/Unterricht und Ansagen) Hand in Hand gehen. Was mich stört, ist der absolute Geltungsanspruch, der hier und auch an vielen Stellen einem neuen Bildungsplan zugesprochen wird. Er ist meiner Meinung nach nur ein Bruchteil der Lösung und dementsprechend ist er auch zu gewichten. Während die absolut notwendigen Inhalte im Schulbetrieb immer mehr in den Hintergrund rücken macht sich ein dauerhafter Sozial- und Erziehungsunterricht breit. Dabei wächst der Anteil der Schüler die aus der Schule kommen und nichteinmal lesen können, die in jeder Form Leistungsunfähig sind und niemals eine Ausbildung direkt annehmen können. Von Naturwissenschaften, die in vielen Bereichen einfach Voraussetzung sind, möchte ich gar nicht erst anfangen. Und Gleichzeitig gibt es immer mehr Abiturienten, weil ihnen die Noten hinterher geworfen werden. Der Ausbildungsstand nach so vielen Jahren Schule ist so mies, dass man sich fragen muss ob es nicht besser wäre die Kinder zu Hause zu unterrichten. Und das alles nur wegen einer Schulpolitik die es nicht einmal schafft Gewaltlosigkeit in der Schule zu wahren. Genau diese Gewaltlosigkeit die es braucht damit junge Menschen eine Chance haben. Ich denke die Forcierung auf eine gewaltlose Schule wäre auch der Kompromiss mit den man mit 'Bildungsplangegner' sofort auf einen Nenner kommt.

    "Die meisten Eltern sind doch dankbar, dass sie die Kinder nicht selbst unterrichten müssen, sondern arbeiten gehen können."

    Entschuldige aber das meinst du doch nicht ernsthaft oder? In unserer heutigen Gesellschaft ist es als Familie für den größten Teil doch gar nicht mehr möglich vernünftig Kinder großzuziehen, weil ein Gehalt eines Familienmitgliedes doch um längen nicht mehr reicht. In den 70igern und 80igern war das noch easy möglich. Das System hat sich gewandelt. Heute ist es zwingend Voraussetzung dass beide Elternteile Malochen gehen, wenn auch nur ein Leben als Mittelständler gehalten werden soll. Dass die Eltern über diesen Zustand froh sind, halte ich für einen Schlag in das Gesicht jeder Eltern.
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#26 wuermchenEhemaliges Profil
  • 19.03.2016, 15:30h
  • Antwort auf #24 von ursus
  • "anti-mobbing-maßnahmen"

    Wenn ich das schon höre. Wie wäre es mal, wenn den Lehrern eine angemessene Handhabe eingeräumt wird, um Mobbing effektiv zu unterbinden? Aber wer soll schon wegen dem Zahnlosen parieren?

    "fraglich bleibt, wessen interessen du mit solcher polemik eigentlich verfolgst. die der betroffenen schüler_innen scheinen es nicht zu sein."

    Seufz. Weil dir eine Ansicht nicht passt ist es polemik und von fremden Interessen gesteuert. Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber du bist wohl nicht die Mitte der Gesellschaft um dessen Ansichten sich alles dreht. Nimm es einfach mal so hin, dass du auch fehlbar bist und andere auch Recht haben könnten.
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#27 ursus
  • 19.03.2016, 16:10h
  • Antwort auf #26 von wuermchen
  • >"Weil dir eine Ansicht nicht passt ist es polemik und von fremden Interessen gesteuert."

    nein, es ist polemik, weil du einen scheingegensatz aufbaust, den du hier - gegen alle logik - noch einmal wiederholst, statt auf mein argument wirklich einzugehen.

    dein letzter absatz, der einfach nur weitere polemiken, diesmal gegen mich persönlich, anhängt, ohne weitere argumente zu liefern, belegt die bevorzugte art deiner diskussionsstrategie noch einmal.
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#28 TheDadProfil
  • 19.03.2016, 18:28hHannover
  • Antwort auf #26 von wuermchen
  • ""Seufz. Weil dir eine Ansicht nicht passt ist es polemik und von fremden Interessen gesteuert. Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber du bist wohl nicht die Mitte der Gesellschaft um dessen Ansichten sich alles dreht. Nimm es einfach mal so hin, dass du auch fehlbar bist und andere auch Recht haben könnten.""..

    DAS ist genausowenig zu "entschuldigen" wie der andere Mist, den du weiter oben geschrieben hast !

    Du hast keine Ahnung von dem, was Lehrkörper für "Handhabe" gegen Mobbing besitzen und einsetzen !
    Diese "Handhabe" durch die Vielfalt in der Aufklärung zu ergänzen, und zwar völlig zu Recht gegen den erklärten Willen von so genannten "besorgten Eltern", die sich vor einer "frühsexualisierung" fürchten, ist Ziel von Bildungsplänen in vielen Bundesländern..

    Dein "da muß man noch mal drüber sprechen und kompromisse finden"-Geschwafel ist da überhaupt nicht hilfreich, vor allem weil Dir das schon alles erklärt wurde !
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#29 wuermchenEhemaliges Profil
  • 20.03.2016, 11:31h
  • Antwort auf #27 von ursus
  • "nein, es ist polemik, weil du einen scheingegensatz aufbaust, den du hier - gegen alle logik - noch einmal wiederholst, statt auf mein argument wirklich einzugehen."

    Nun, wenn du schon jemanden vorwirfst nicht auf Punkte einzugehen, dann lies doch einfach meine Aussage in der ich eine wesentliche Wirksamkeit von Bildungsplänen, und damit auch respektive aktuellen Anti-Mobbing-Maßnahmen im Gegensatz zu klaren Ansagen und Regeln anzweifel und daher den Dingen nur einen entsprechenden Raum einräume.
    Das wäre dann auch der Punkt, an dem Weiter diskutiert werden müsste. Anstelle dessen hast du nur ein 'Argument', dass eine Maßnahme zusätzlich stattfindet. Daraus leitet sich aber dennoch nicht ab, dass eine davon wesentlich funktionier und trifft deswegen nicht mindestens die Diskussion. Wenn du denn auch ein Argument zur Wirksamkeit hast oder du tatsächlich meine angeführten Punkte (Schwache Schulleistung, wenig Anspruch, keine Durchsetzung von Gewaltlosigkeit, ...) aufgreifst und von mir aus gerne stichhaltig in der Luft zerreißt, dann lass da gerne weiter sprechen. Auf Pseudo-Diskussionen die darauf aus sind jemanden Polemik und fremdgesteuerte Interessen vorzuwerfen habe ich kein Interesse.
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#30 ursus
  • 20.03.2016, 14:19h
  • Antwort auf #29 von wuermchen
  • ich glaube nicht, dass ich in einem queeren forum ernsthaft begründen muss, weshalb es wünschenswert ist, sexuelle vielfalt zum unterrichtsthema zu machen. in den bundesländern, in denen entsprechende bildungspläne bereits eingeführt wurden, macht man, soweit ich höre, recht gute erfahrungen. beispielsweise berichten die leute von SchLAu von vermehrten anfragen und sehr positiven rückmeldungen, es gibt einen haufen von offenbar erfolgreichen schulaktionen usw.. ich sehe keinen einzigen grund, die wirksamkeit anzuzweifeln oder erst auf irgendwelche offiziellen langezeitstudien zu warten, bevor man die idee auch auf andere bundesländer ausweitet.
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