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- 21. März 2005 1 Min.
San Diego Über 500 Menschen haben am Wochenende an der Beerdigung eines schwulen Mannes im kalifornischen San Diego teilgenommen, nachdem die katholische Kirche ihm eine Beerdigungszeremonie verweigert hatte. Bischof Robert H. Brom hatte allen Gemeinden eine Durchführung einer entsprechenden Zeremonie verboten, da der 31-jährige John McCusker zwei schwule Discos in der Gegend betrieb. "Der Bischof hat gehandelt, damit die Gläubigen nicht auf den falschen Weg geführt werden und der Eindruck entsteht, die Kirche verzeihe Aktivitäten wie die geschäftlichen von Herrn McCusker", erläuterte die Pressestelle des Bischofs das Vorgehen. Der Fall hat landesweit für Aufsehen gesorgt. McCusker erlitt einen Herzinfarkt. Die Beerdigungszeremonie wurde in einer Episkopalkirche abgehalten. (nb)













