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"Troublemaker"
Olly Murs: "Bin 20 Prozent schwul"

Wer das Autoradio anschaltet, kann Olly Murs heutzutage nicht entfliehen… (Bild: flickr / jaggedjanine / by 2.0)
- 17. März 2016, 12:53h 2 Min.
Nach der Trennung von seiner Freundin verrät der Popsänger, dass er schwul ist – zumindest ein bisschen.
Der britische Popstar Olly Murs hat in einem Interview mit dem Boulevardblatt "Sun" erklärt, er sei zu einem Fünftel schwul.
Er machte die Aussage, als er nach einem Zitat von Komiker Sacha Baron Cohen ("Brüno") gefragt wurde, der wenige Wochen zuvor gescherzt hatte, dass er bis zu 31 Prozent homosexuell sei. Daraufhin sagte Murs: "Wahrscheinlich ist es bei mir genauso – oder vielleicht 20 Prozent."
Weiter erklärte der 30-Jährige: "Ich habe viele schwule Freunde, mit denen ich sehr gut zurecht komme. Ich komme mit jedem zurecht. Jeder ist ja ein bisschen camp."
Erst im September hatte sich Murs von seiner Freundin Francesca Thomas getrennt. Daraufhin gab es in der britischen Presse Gerüchte, dass er mit Sängerin Diana Vickers ausgeht. Über Beziehungen mit Männern wurde aber noch nichts bekannt.
Olly Murs hatte 2009 als Kandidat der britischen Version von "The X Factor" die Showbühne betreten. In der Sendung belegte er hinter Joe McElderry den zweiten Platz. Anschließend konnte er mehrere Charterfolge feiern. 2011 schaffte er es etwa mit "Heart Skips a Beat" auf den ersten Platz der deutschen und schweizerischen Charts, 2013 konnte er mit "Dear Darlin'" den ersten Platz der österreichischen Charts erobern. Ein weiterer Hit war "Troublemaker", der Titelsong der siebten Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus". Weltweit hat er bereits über zehn Millionen Alben verkauft. Außerdem arbeitete Murs in den letzten Jahren als Moderator in britischen Unterhaltungssendungen.
Sacha Baron Cohen und Robbie Williams scherzen über ihre Teil-Homosexualität
Anlass für Murs' Aussage war der Scherz von Sacha Baron Cohen in einem Interview mit Komiker Marc Mahon: "Ich bin 23 Prozent schwul. Es gibt Zeiten, wenn es bis 17 Prozent heruntergeht, aber manchmal sind es sogar 31 Prozent, abhängig von der Situtation. Als ich 'Borat' gefilmt habe und meine Eier an meinem Kinn hängen, war ich bei 31 Prozent."
Auch Robbie Williams hatte 2013 in einem Interview mit dem "Daily Star" gescherzt, dass er "zu 49 Prozent" schwul sei. Acht Jahre zuvor hatte er noch einen Verlag verklagt, der ihm Homosexualität unterstellt hatte – und Schmerzensgeld erkämpft (queer.de berichtete). Damals hatte sein Anwalt noch gesagt: "Herr Williams ist kein und er war nie ein Homosexueller." (cw)














