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Kommentare zu:
Guido Westerwelle ist tot


#1 Johannes45Anonym
  • 18.03.2016, 14:44h
  • Sehr traurig

    Mit ihm stirbt einer der ganz großen Politiker der Gegenwart in Deutschland.

    Er war der erste offen homosexuelle Parteivorsitzende einer der etablierten Parteien des Bundestages und der erste offen homosexuelle Aussenminister unseres Landes.

    Der FDP und den Liberalen insgesamt haben gerade wird homosexuellen Menschen viel zu verdanken; unermüdlich hat sich die FDP seit Jahrzehnten immer wieder für LGBT-Rechte stark gemacht, auch wenn dies immer von Linken und Grünen zerredet und "mies" gemacht wurde, weil nunmal Linke und Grüne die Erfolge "für sich reklamieren" wollten.

    Meine Gedanken sind nunmehr bei Westerwelles Angehörigen, seinem Mann und der Familie
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#2 basti-maxiAnonym
  • 18.03.2016, 14:44h

  • Ich dachte er hätte die Krankheit besiegt.

    Unvergessen damals: "Es ist Deutschland hier"

    Ruh in Frieden.
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#3 Patroklos
#4 JarJarProfil
  • 18.03.2016, 14:57hKiel
  • Schock! Egal was man von der FDP halten mag sein Schicksal ist schrecklich, scheiß Krebs! Ich hoffe er musste nicht zu sehr leiden, ruhe in Frieden!
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#5 lordon
#6 David77Anonym
  • 18.03.2016, 14:59h
  • Da bin ich jetzt echt baff!!!
    Ich habe neulich an ihn aufgrund eines Klininkaufenthaltes gedacht und mich gefragt, ob er nicht doch über dem Berg sein müsste.
    R.I.P. und mein Beileid an M.Mronz und seiner Familie.
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#7 burgerbergProfil
  • 18.03.2016, 14:59hberlin
  • Ein Mensch ist viel zu früh gestorben - man hätte ihm noch viel Zeit für sein privates Glück gegönnt!

    Er hat jahrelang für das Land gearbeitet und seine Zeit zur Verfügung gestellt. Dafür ist ihm zu Danken!
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#8 Johannes45Anonym
  • 18.03.2016, 15:05h
  • Antwort auf #5 von lordon
  • @donior
    "Nicht mal bei so einer Meldung kannst Du Dein Klassenkampfgeschwafel lassen. Was bist Du bloß für ein verkorkster Typ.
    "

    DAS hätte Westerwelle sicherlich so gewollt, das man seine Erfolge und die Erfolge der FDP ganz klar und deutlich benennt und hier aufzeigt, wie massiv die FDP und die Liberalen IMMER sich für LGBT-Rechte eingesetzt haben. ABER das kannst Du halt in deinem Kommentar als Linker wiedereinmal nicht verkraften.

    Was bist Du doch selbst im Angesicht des Todes von Westerwelle für ein verlogener Typ.

    Danke an Westerwelle und an die FDP, das ihr viele Erfolge der LGBT-Rechte in unserem Lande erkämpft und ermöglicht habt.

    *
    www.liberale.de/content/gleichstellungspolitik
    (FDP:Erfolge der Gleichstellungspolitik)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#9 FOX NewsAnonym
#10 YannickAnonym
  • 18.03.2016, 15:17h
  • Politisch war ich absolut nicht mit ihm einverstanden.

    Aber menschlich ist es natürlich immer tragisch, wenn jemand so früh stirbt. Das tut mir leid.

    Mein Beileid seinem Lebenspartner und allen Angehörigen und Freunden.
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#11 YannickAnonym
#12 TheMumProfil
  • 18.03.2016, 15:58hHannover
  • Tut mir sehr sehr leid für ihn, seinen Mann und seine Familie. Ich hätte wirklich gerne erlebt, wie Guido Westerwelle als Elder Statesman weiter die politische Landschaft prägt, insbesondere hinsichtlich LGBTTIQ-Rechten. Leider hat ihn uns jetzt der verdammte Krebs genommen.

    Ruhe in Frieden, Guido! Wir werden dich vermissen! :'-(
  • Antworten » | Direktlink »
#13 Johannes45Anonym
  • 18.03.2016, 16:05h
  • Antwort auf #11 von Yannick
  • @Yannick
    "Politisch war ich absolut nicht mit ihm einverstanden."

    ---> Politisch war ich in aller Regel sehr mit ihm einverstanden.

    ----

    "Du lügst zwar, aber die Pietät (die Du offenbar nicht hast) verbietet mir, bei so einer Meldung näher auf Deine Lügen einzugehen."

    ---> Zwar LÜGST Du wieder, aber zumindest hast Du den Anstand deine Lügen nicht weiter auszubreiten. Wer selbst im Angesicht eines Toten nicht die Größe hat, die Guten und Schönen Seiten eines Verstorbenen zu benennen, der hat keinen Anstand, Yannick.

    -------------

    "Aber menschlich ist es natürlich immer tragisch, wenn jemand so früh stirbt. Das tut mir leid."

    Mein Beileid seinem Lebenspartner und allen Angehörigen und Freunden.

    ---> Immerhin hier zeigst Du noch ein wenig Format in deinem Schlusssatz, Yannick.

    ---------------

    Westerwelle gehört für mich zu den größten Politikern der deutschen Gegenwart. Viele Erfolge der LGBT-Bewegung sind seiner Partei zu verdanken und sicherlich war es nicht leicht, als erster offen homosexueller Parteivorsitzender und erster offen homosexueller Aussenminister tätig zu sein; insbesondere wenn ich daran denke, mit wieiviel Lügen, Unredlichkeit und Unverschätmheiten gerade auch linke und grüne Aktivisten ihn angegangen sind. So manches Mal habe ich festgestellt, wie verlogen und mies doch gerade linke Aktivisten und Autoren im Umgang mit Westerwelle waren, aber Westerwelle zeichnete es aus, dass er immer für seine Ideale und Ziele gekämpft hat. Er war ein Kämpfer, überzeugter Demokrat, Verfechter von Minderheitenrechten und verstand es, die Herzen liberaler Menschen in unserem Lande zu gewinnen. Sein historischer Wahlsieg in der Geschichte der FDP im Jahre 2009 wird immer in der Parteigeschichte der FDP in Erinnerung sein; nie hat es ein liberaler Vorsitzender vermocht, einen so hohen Wahlerfolg zu erreichen und dieser Wahlkampf 2009 hat gezeigt, wieviele Menschen erreichbar sind, um eine liberale Partei zu wählen.

    Ein sehr trauriger Tag ist dies heute für unser Land.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#14 in paceAnonym
  • 18.03.2016, 16:10h
  • Antwort auf #1 von Johannes45
  • RIP - Tut mir sehr leid für Guido Westerwelle. Das ist eine verdammte Krankheit und mir tut sein Mann auch leid! Hoffentlich hat GW nicht zuviel leiden müssen.

    Aber das Geschwafel über die FDP hätten Sie sich sparen können. Wir haben der FDP aber nun absolut garnichts zu verdanken, nur Karlsruhe!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#15 Sabelmann
  • 18.03.2016, 16:11h
  • Schade!Es ist einfach zu früh ein Leben zu beenden!
    Mein Mitgefühl seinem Mann und der Familie!
    PS.:Das ist kein Anlass um zu streiten,was immer man über ihn denken mag!
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#16 KMBonnProfil
  • 18.03.2016, 16:25hBonn
  • Seine Politik hat mich teilweise in den Wahnsinn getrieben. Über diesen kalten Neoliberalismus habe ich mich geärgert und ihm die Pest an den Hals gewünscht.
    Hab gefeiert, als die FDP aus dem Bundestag flog.
    Und als ich erfuhr, dass er so krank war, dachte ich nur:
    "Mensch Guido, werd wieder gesund! Damit ich mich weiter ärgern kann!"
    Ich sah dann seinen souveränen Umgang mit der Krankheit, auch wie er kämpfte und sich veränderte.
    Ich sah einen seiner Auftritte in irgendeiner Talkshow und empfand Respekt und Achtung für ihn.
    Ich hätte es ihm und seinem Mann so sehr gegönnt, wenn er den Kampf gewonnen hätte. Die von ihm gegründete Stiftung hätte mit ihm gute Arbeit leisten können; Arbeit, über die man im positiven, demokratischen Sinne hätte streiten können.
    Es macht mich wirklich traurig.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 gatopardo
  • 18.03.2016, 16:28h
  • Gewählt hätte ich ihn und seine Partei niemals. Dann aber wieder habe ich mir oftmals bei seinen Auftritten in homophoben Ländern überlegt, wie ein schwuler Aussenminister dort wohl wirken möge und wie die lokalen Medien darüber berichten. Auch wenn er sich nicht kompromisslos für die Homo-Ehe eingesetzt hat, so hat er als gesellschaftlich Prominenter seinen Partner stets vorgeführt, was vielleicht viele homophobe Heteros zum Umdenken angeregt haben könnte.
  • Antworten » | Direktlink »
#18 sanscapote
  • 18.03.2016, 16:28h
  • Wir beide erweisen hiermit seinem Mann M.Mronz sowie den Familien von Guido und Michael unsere Anteilnahme. R.I.F. Guido.
  • Antworten » | Direktlink »
#19 XYZ1Anonym
  • 18.03.2016, 16:44h
  • R.I.P. Guido

    Ich habe meine Mutter gesehen wie sie am Brustkrebs kaputt ging. Krebs ist eine schreckliche Krankheit die ich niemandem Wünsche :(
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#20 konrad14Profil
  • 18.03.2016, 16:47hMünchen
  • Ich denke, es muss für Westerwelle sehr stressig gewesen sein, z.B. von Leuten wie Lukaschenko wegen seiner sexuellen Orientierung blöd angemacht zu werden, oder von Putin nicht ernst genommen zu werden, was ich einfach mal unterstelle. Ich vermute auch, dass dadurch seine Möglichkeiten als Außenminister eingeschränkt waren, auch wenn er es durch angestrengte gute Laune überspielt hat. Ich habe mich oft gefragt, ob seine Erkrankung vielleicht eine Folge von diesem Stress gewesen ist.
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#21 SaschaHaAnonym
#22 gatopardo
#23 NickAnonym
  • 18.03.2016, 17:54h

  • Wieder so jung. Dieser Scheiss Krebs.
    Hier geht es dann auch mal nicht um Politik. Die schwer Krebskranken die ich kenne, fanden seinen Umgang mit der Krankheit sehr gut.

    Mir scheint, als wäre er die letzten Jahre milder geworden.
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#24 BlondblueAnonym
  • 18.03.2016, 18:03h
  • politisch
    war ich nie einer Meinung mit ihm und der FDP. In meinem Büro hängt so ein satirisches "my English is not the yellow from the egg"

    Für den Umgang mit seiner schweren Erkrankung ziehe ich meinen Hut.
    Möge er in Frieden ruhen.
    Seinem Mann und seinen Angehörigen mein Beileid.
  • Antworten » | Direktlink »
#25 FOX NewsAnonym
  • 18.03.2016, 19:18h

  • 2014 sagte er 'Bevor ich den Löffel abgebe, ist Schwulsein Normalität.'

    Leider behielt er damit nicht recht.
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#26 LawrenceAnonym
#27 TheDadProfil
  • 18.03.2016, 19:34hHannover
  • Antwort auf #8 von Johannes45
  • ""DAS hätte Westerwelle sicherlich so gewollt, das man seine Erfolge und die Erfolge der FDP ganz klar und deutlich benennt und hier aufzeigt, wie massiv die FDP und die Liberalen IMMER sich für LGBT-Rechte eingesetzt haben.""..

    Wer den Artikel gelesen hat, weiß wo die FDP stand und steht :

    ""Während seiner Amtszeit als Außenminister blockierte die schwarz-gelbe Koalition die weitere Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnern.
    Während dieser Zeit zwang das Bundesverfassungsgericht die Bundesregierung insgesamt sechs Mal, Homo-Paare in Einzelbereichen wie dem Steuerrecht gleichzustellen.
    Später lastete Westerwelle das fehlende Engagement Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an.""..

    Diese Schäbigkeit als Politiker ändert nichts an der menschlichen Tragödie des frühen Todes..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#28 Johannes45Anonym
  • 18.03.2016, 19:42h
  • Antwort auf #24 von Blondblue
  • @Blondblue
    "war ich nie einer Meinung mit ihm und der FDP. In meinem Büro hängt so ein satirisches "my English is not the yellow from the egg""

    ---> Genau diese Art des linken/grünen Bashings zu Beginn der Amtszeit von Westerwelle als Aussenminister fand ich hingegen ZUTIEFST abstoßend und verlogen.

    Sehr perfide wie damals sich linke/grüne Journalisten auf diesen vereinzelten Satz von Westerwelle regelrecht gestürzt hatten, weil Sie der FDP und Westerwelle seinen kurz zuvor gelungenen historischen Wahlsieg 2009 nicht gönnten. Allein das Du diesen Satz in deinem Büro hängen hast, zeigt mir, was für eine linke Verlogenheit deinen Charakter auszeichnet. Du hast damals Westerwelle einfach seinen historischen Wahlsieg nicht gegönnt und das Westerwelle Aussenminister wurde. Sei doch ehrlich und stehe dazu, dass Du Westerwelles Aufstieg mit Missgunst betrachtest hast.

    ----

    Mich hingegen hat es immer gefreut, wie er strahlend mit seinem Mann auf den roten Teppichen in Bayreuth bei den Festspielen stand und ich habe mir immer mit meinem Mann damals lächelnd gesagt: was sind die beiden doch für ein glückliches Paare, das für die eigenen Ideale und Ziele kämpf und sich nicht ins Partyleben unser linken Großstadtschwulen zurückzieht... was finde ich Euch linken Autoren/Aktivisten doch zum Kotzen, das Ihr selbst zum Tode von Westerwelle nicht einmal den Anstand habt, die guten Seiten von Westerwelle zu sehen und diese darzustellen.

    Du bist mir echt zutiefst zuwider, Blondblue.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#29 EliasHHAnonym
  • 18.03.2016, 20:31h

  • Als ich November den Artikel im Stern las, hat es mich dieser tief betroffen und ich habe Ihm als Mensch innerlich alles erdenklich Gute für seine Zukunft gewünscht! Um so erschütterter war ich als ich heute von seinem Tod hörte! Aus alles politischen Lagern wurde heute mit höchstem Respekt über den Menschen und Politiker Guido Westerwelle gesprochen und Anteilnahme ausgesprochen!
    Auch für mich war/ist seine Politik höchst streitbar und mit meiner Überzeugung in weiten Teilen nicht vereinbar!
    Das hier jedoch ein gewisser User sofort mit Hetzgebaren auffällig wird ist an dieser Stelle einfach nur widerlich und pietätlos!
    Meine Gedanken sind bei seinem Ehemann und seiner Familie, denen ich in dieser schweren Zeit alle Kraft wünsche!
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#30 herve64Ehemaliges Profil
  • 18.03.2016, 20:47h
  • Antwort auf #26 von Lawrence
  • Jemand, bei dem einmal Leukämie diagnostiziert wurde, kann sich nie sicher sein, über den Berg zu sein. Vielmehr ist es nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Rückfall kommt.

    Versuchen wir, es mal positiv zu sehen: er ist von seinen Leiden erlöst und hat keine unerträglichen Schmerzen mehr.

    R.I.P., Guido Westerwelle.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#31 MarcAnonym
  • 18.03.2016, 20:48h

  • Das ist traurig und tut mir sehr leid, vor allem für seinen Mann.

    Aber gerade in diesem Punkt muss man gerade jetzt noch einmal ganz deutlich darauf hinweisen: Das ist nicht sein Mann! Es ist 'lediglich' sein "Eingetragener Lebenspartner". Und dass das (leider) nach wie vor so ist, ist nicht zuletzt Guido Westerwelle selbst zu verdanken, der seinerzeit jeden, wirklich jeden Schachzug der Union zur Verzögerung und Verunmöglichung einer entsprechenden Regelung zur "Ehe für alle" oder entsprechender Vorläufer mittrug.

    Dennoch war seine Person (als er denn endlich mal aus dem Schrank gekommen war) der letzte Damm, der verhinderte, dass die FDP auf ihrem neoliberal-strukturkonservativen Kurs noch weiter in die homophobe Ecke schlich. Die Baden-Württembergische FDP hat im Landtagswahlkampf gerade gezeigt, was uns nun blüht: Da wurde ausdrücklich betont, dass die Homo-Ehe "nicht gleichwertig" ist, und der Schulterschluss mit der sogenannten "Demo" für alle gesucht. Von Parteichef Lindner nicht der leiseste Widerspruch...

    Dass Westerwelle sein privates Glück gefunden hat, gönne ich ihm von Herzen. Aber dass er - laut Nachruf im "Stern" - politisch "der Unvollendete" war, hatte leider katastrophale Auswirkungen für den Kampf um Gleichberechtigung und für zig Tausende privater Glücksmomente Anderer.
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#32 stephan
  • 18.03.2016, 20:51h
  • Auch ich stimmte mit Guido Westerwelle in politischen Fragen und in Fragen der schwulen Emanzipation nicht überein und mich hat es schockiert, dass ein prominenter Mann derart lange für sein Coming-out brauchte und nicht erkannte, welches Vorbild für junge Menschen er hätte sein können, aber die Nachricht von seinem Tod hat mich heute sehr erschreckt! Mein Mitgefühl gilt seinem Mann und allen, die Guido Westerwelle liebten oder eng mit ihm verbunden waren. Ich hätte Guido Westerwelle von Herzen viele glückliche Jahre gegönnt! R.I.P.
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#33 kuesschen11Profil
  • 18.03.2016, 20:54hFrankfurt/Main
  • R.I.P. Guido Westerwelle.

    Es ist traurig, dass die Krankheit ihn zu früh aus dem Leben gerissen hat. Mein Mitgefühl gilt seinem Mann und seiner Familie.

    Immerhin stand er als prominenter Politiker, der in einer gleichgeschlechtlichen "Ehe" lebt in der Öffentlichkeit.

    Es ist jetzt wohl nicht der richtige Zeitpunkt, über seine Politik zu streiten.

    Das Engagement für LGBT-Rechte ist in der FDP-Politik zwar da, dennoch wurden die Themen viel zu zaghaft vorangetrieben und eher CDU-angepasst/unterkühlt angegangen.
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#34 TheDadProfil
  • 18.03.2016, 21:06hHannover
  • Antwort auf #28 von Johannes45
  • Ich zitiere da jetzt mal einen Satz aus einem Kommentar :

    ""Aus alles politischen Lagern wurde heute mit höchstem Respekt über den Menschen und Politiker Guido Westerwelle gesprochen und Anteilnahme ausgesprochen! ""..

    Nur der Herr "Johannes45" nutzt selbst dieses Ereignis in schäbiger Weise für billige Polit-Propaganda..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#35 Dont_talk_aboutProfil
  • 18.03.2016, 21:19hFrankfurt
  • Guido Westerwelle war ein einzigartiger Politiker und ein großartiger Mensch.

    Ich werde ihn nie vergessen.
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#36 joergNeubauerAnonym
  • 18.03.2016, 21:33h
  • Tragisch, dass ausgerechnet diese furchtbare Krankheit die Unrichtigkeit der neoliberalen Devise des "Jeder ist seines Glückes Schmied" beweist. Der Erkrankte benötigt dringend einen anderen Menschen, einen Rückenmarkspender, um eine Überlebenschance zu haben.

    Daher finde ich ein freundliches, auf Ausgleich zielendes soziales Miteinander und das Respektieren der "Schwächeren" so wichtig, besonders aus der Position der Macht.
  • Antworten » | Direktlink »
#37 Johannes45Anonym
  • 18.03.2016, 21:37h
  • Antwort auf #32 von stephan
  • @stephan
    "Auch ich stimmte mit Guido Westerwelle in politischen Fragen und in Fragen der schwulen Emanzipation nicht überein und mich hat es schockiert, dass ein prominenter Mann derart lange für sein Coming-out brauchte und nicht erkannte, welches Vorbild für junge Menschen er hätte sein können"

    --> Sorry ich stimme Dir nicht zu. Für mich war Guido Westerwelle ein prominenter Vertreter, der offen schwul Parteivorsitzender der FDP war und auch offen schwul Aussenminister Deutschlands wars.

    Es ist schlichtweg gelogen, das er spät sein Coming-Out hatte und selbst hier im Artikel der linken Queer kannst Du dies nachlesen, das Westerwelle ab 2004 offen geoutet war. Sowohl in seiner Eigenschaft als Parteivorsitzender war er von 2004 bis 2011 offen homosexuell lebend als auch in seiner Eigenschaft als Aussenminister der Bundesrepublik Deutschland. Intern wusste ich bereits seit Ende der 1990er, das Westerwelle schwul ist, so wie dies intern auch heute schon bei Altmaier der Fall ist und der schafft es nicht einmal im Jahre 2016 ein ordentliches mediales Coming-Out hinzubekommen.

    Ich stimme Dir daher hier nicht zu, was deine Bewertung zum Coming-Out von Westerwelle angeht.

    Aber gerade auch seiner Art und Haltung, stets für seine Ideale und Ziele sich als leidenschaftlicher Kämpfer ("Jetzt erst Recht - Mentalität") einzusetzen, ist es rückblickend zu verdanken, das junge Menschen wie ich sich als LGBT-Aktivisten engagiert haben.

    Persönlichkeiten wie Guido Westerwelle haben mich veranlasst, Mitglied im LSVD zu werden.

    UND wo engagierst Du dich und zahlst Mitgliedsbeiträge, stephan ????

    Oder bist du auch nur so ein typischer linker Autor, der gerne auf alle Politiker "draufhaut", wenn sie nicht links sind.

    Aber vor allem HEUTE selbst im Angesicht des Todes nicht einmal den Anstand hat, entweder zu schweigen oder die Guten und SCHÖNEN Seiten eines Menschen hervorzuheben, der gerade von uns gegangen ist.

    Ich erkenne hier heute Abend wiedereinmal, wie wenig Format, Anstand und Empathie hier eine Reihe linker/grüner Forenschreiber haben. Kein Wunder, das die LGBT-Szene so innerlich zutiefst zerstritten ist, wenn hier solche Kommentare heute abend zu lesen sind.
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#38 lucdfProfil
  • 18.03.2016, 21:38hköln
  • Ich konnte mit seinen politischen Ansichten nicht sehr viel anfangen aber als er krank wurde, hat mich seine Art mit seinem Schicksal umzugehen sehr gerührt. Diese Nachricht macht mich traurig.
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#39 Johannes45Anonym
  • 18.03.2016, 21:43h
  • Antwort auf #36 von joergNeubauer
  • @joerNeubauer
    "Daher finde ich ein freundliches, auf Ausgleich zielendes soziales Miteinander und das Respektieren der "Schwächeren" so wichtig, besonders aus der Position der Macht."

    --> Gerade dies zeichnet die FDP aus, das sie auf ein freundliches auf Ausgleich zielendes Miteinander und Respektieren des Schwächeren ausgerichtet ist. Deswegen setzt sich die FDP so massiv für die Soziale Marktwirtschaft ein und unterstützt die Leistungsstärke des Einzelnen, damit aus diesen Leistungen der Einzelnen die Gesellschaft als Ganzes profitieren kann, um dann auch die Schwächeren unterstützen zu können. Wer aber die Leistung schwächt, der hat auch keine Möglichkeiten am Ende mehr, andere zu stützen und zu helfen.
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#40 janxAnonym
  • 18.03.2016, 21:59h

  • Entsetzlich. Habe gerade nochmal sein letztes interview im spiegel gelesen. Ungewöhnlich offen, menschlich und selbstkritisch und so weit weg von der aggresiven fdp rhetorik, die ich immer fragwürdig fand. Da ich selbst krebs überlebt habe konnte ich vieles im interview gut nachvollziehen. Eine Horrorkrankheit, die man in ihrem existentiell bedrohenden ausmaß erst wirklich versteht wenn man sie gehabt hat was ich meinem größten feind nicht wünsche. Er war noch so optimistisch. Mein Beileid seinem Mann und den weiteren Angehörigen.
  • Antworten » | Direktlink »
#41 GuidomobilAnonym
  • 18.03.2016, 22:05h
  • Ich denke, die größte Tat von Westerwelle war, dass er die BRD aus dem Angriffskrieg gegen Lybien herausgehalten hat.

    Das hat mir wirklich imponiert, wie er da seinem Gewissen gefolgt ist und nicht vor dem Willen der USA klein beigegeben hat.

    Weniger moralisch hochwertig waren seine abfälligen und abwertenden Sprüche gegen Menschen in Armut.

    Auch die Mehrwertsteuersenkung für Hotelliers oder Reisen in ferne Länder mit Freunden und persönlichen Geschäftspartnern, da hat er sich nicht mit Ruhm bekleckert.

    Er hat die traditionelle Krebstherapie nicht überlebt. RIP - wir werden alle sterben
  • Antworten » | Direktlink »
#42 janxAnonym
  • 18.03.2016, 22:08h
  • Antwort auf #20 von konrad14

  • Das wird oft vermutet ist aber medizinisch kompletter Unsinn und Westerwelle selbst widerlegt es in seinem Interview: Würde Stress Krebs auslösen müsste es in Kriegszeiten wie etwa in Syrien aktuell ja deutlich mehr Krebsfälle geben. Gibt es aber nicht. Es ist bei vielen Krebsarten (so auch bei Leukämie) völlig willkürlich wen es trifft , man kann nichts tun, und das macht es so verstörend.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#43 TheDadProfil
#44 TheDadProfil
  • 18.03.2016, 22:39hHannover
  • Antwort auf #39 von Johannes45
  • ""--> Gerade dies zeichnet die FDP aus,""..

    Polit-Propaganda !

    ""Aber vor allem HEUTE selbst im Angesicht des Todes nicht einmal den Anstand hat, entweder zu schweigen oder die Guten und SCHÖNEN Seiten eines Menschen hervorzuheben, der gerade von uns gegangen ist.""..

    Deine Kommentare sind unterirdisch !
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#45 Homonklin44Profil
  • 18.03.2016, 23:04hTauroa Point
  • Ja, ich dachte auch, er hätte die Leukämie überstanden, man hörte und las länger nichts. So weit man bei der Entschlüsselung der Gründe für krebsartige Zellveränderung bisher auch gekommen ist - diese Krankheitsform ist ein heimtückischer, leiser Killer.

    Über einige Dinge, die G. Westerwelle über sozial Schwache loswurde, hätte ich ihm manchmal gewünscht, nur 3 Lebensjahre obdachlos zubringen zu dürfen, und über einige politische Themen war ich auch eher gespaltener Ansicht.

    Als Vorprescher für schwule Selbstverständlichkeit und den Weg aus der Ecke der "abnormen Freaks" hat er aber doch viel erreicht und bewirkt. Dafür kann man sich bedanken,auch wenn man die Politperson nicht unbedingt schätzte.

    Zu jung fort gezogen, sternseits heimgekehrt. Ich hoffe, sein Ehemann fällt mit der Trauer in ein Netz freundschaftlichen Trostes.
    R.i.P. & farewell.
  • Antworten » | Direktlink »
#46 LaurentEhemaliges Profil
  • 18.03.2016, 23:04h
  • Antwort auf #37 von Johannes45
  • Es mag ja zutreffen, dass die Szene zerstritten ist.
    Unpassend und wenig einfühlsam war allerdings u.a. deine FDP-Werbung gleich nach den lobenden Worten für den Verstorbenen unter der Nr. 1.

    *

    Wir, mein Mann und ich, waren nach der Todesmeldung sehr erschrocken und dachten, zum Glück stand ihm sein Partner zur Seite. Ich stelle es mir grausam vor, solch eine schwere Zeit bis zum Tod ohne einen geliebten Menschen an der Seite durchstehen zu müssen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#47 SabSchwanczarEhemaliges Profil
  • 18.03.2016, 23:08h
  • Wenn ein Mensch vorzeitig verstirbt, dann erzeugt das immer ein ungutes Gefühl.

    Die Erfolgsraten von Chemotherapien liegen bei knapp über 2 %, die der falsch positiven Befunde von Brustkrebs bei 10%. Das spricht nicht dafür, dass Chemotherapie überhaupt einen Nutzen hat.

    Die Frage ist aber, warum hat er überhaupt Leukämie bekommen.

    Ich habe mir mal ein paar Fotos im Netz angeschaut und dabei insbesondere die Zähne. Da fällt auf, dass er oben keine Eckzähne (die 3 und 4er) zu haben scheint. Die Zähne sind alle auf einer Ebene, was für Zahnersatz, möglicherweise eine auf abgeschliffene, tote Zähne gesetzte Brücke spricht. Die unteren Zähne links und rechts neben den Schneidezähnen sehen verfault aus, was in der Regel Folge einer Wurzelbehandlung ist.

    Wurzelbehandlungen sind regelrecht Gift für den Körper. 1. bekommt man die Zähne nicht steril und 2. ist totes Gewebe etwas, das das Immunsystem unter Bildung von Entzündungen beseitigt. Unter Brücken und Füllungen wurzelbehandelter Zähne bildet sich Fäulnis, die man zwar riecht und schmeckt, aber nicht durch Schmerzen bemerkt und die man auch nicht unbedingt sieht.

    Da ist ein armes Schwein möglicherweise an zahnärztlicher Pfuscherei verstorben.

    Aber das ist die Mentalität von Juristen, wie sie in Deutschland geprägt wird: Für alles gibt es Fachleute, die der Jurist dann entscheiden lässt.

    Er möge in Frieden ruhen, aber der Ursache seiner Leukämie sollte man dringend nachgehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#48 ChristineAnonym
  • 18.03.2016, 23:30h
  • Im Angesicht des Todes hat die mutig gezeigte Liebe von Guido Westerwelle und Michael Mronz bereits nachhaltig unser Land verändert.

    Danke von ganzem Herzen!

    In tiefem Mitgefühl
    Christine
  • Antworten » | Direktlink »
#49 burgerbergProfil
#50 small
#51 SchwachmatenkillerAnonym
#52 ollinaieProfil
#53 Tim_ChrisProfil
  • 19.03.2016, 07:54hBremen
  • Ich war kein Freund von ihm, vor allem nach seiner Enthaltung und Arschkriecherei bei der CDU zu LGBTI Themen. Dennoch war ich betroffen, als ich damals von seiner Erkrankung erfuhr und habe ihm Kraft für den Kampf gegen den Krebs gewünscht.

    Ich war schockiert, als ich gestern von seinem Tod erfuhr. Möge er in Frieden ruhen.
    R.I.P. Schwesterwelle.

    PS: @queer.de: ein sehr guter und neutral gehaltener Bericht.
  • Antworten » | Direktlink »
#54 Torsten_Ilg
  • 19.03.2016, 08:05h
  • Er war die vielleicht wichtigste Galionsfigur für bürgerliche Schwule und Lesben. Sein persönliches Outing kam spät, aber dafür wurde er zum Wegbereiter einer neuen Politik für Schwule und Lesben in Deutschland insgesamt. Durch sein Engagement brach der politische Widerstand gegen wichtige politische Weichenstellungen im bürgerlich-liberalen Lager. Er hat für seine Karriere hart arbeiten müssen. Es gab viele Neider und auch Kritiker seiner politischen Arbeit. Der Mann konnte polarisieren wie kaum ein anderer Politiker der letzten 25 Jahre. Im Fall Möllemann hat er sich allerdings von seiner unerbittlichen Seite gezeigt, vielleicht sein größter Fehler in seiner Karriere. Möge er in Frieden ruhen.
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#55 BlondblueAnonym
  • 19.03.2016, 08:13h
  • Nachrufe:
    Es ist schlimm und traurig, wenn jemand an einer schweren Krankheit stirbt, ganz schlimm, vor allem wenn er eigentlich noch nicht drann gewesen ist, mit dem Tod. Aber ich habe jetzt einige Nachrufe gelesen und man könnte meinen, da sei ein liebevoller Dalai gestorben, der den Menschen nur Gutes brachte.
    Guido Westerwelle war ein Verfechter des neoliberalen Wirtschaftskapitalismus: "Die Gewerkschaften sind die wahre Plage in Deutschland."... dass nur ein Beispiel.
    Dass er schwul war und Außenminister war sicherlich Ergebnis seiner Ehrlichkeit und seines Ehrgeizes. Allerdings kenne ich dazu auch Meinungen, nämlch dass sein neoliberales und zum Teil polemisches Auftreten nicht dazu beitrug, dass die LGBTIQ Gemeinde in einem guten Licht steht, Ich hörte mal eine Dame fragen: "Sind alle Schwulen so eiskalt?"
    Ich mußte mich gestern den ganzen Tag zurückhalten, denn ich stellte mir die ganze Zeit die Frage, ob er die in Foren/Netzwerken geforderte Pietät gehabt hätte, da es gestern schon den ein oder anderen gab, der sich kritisch über seinen politischen Nachlaß aüßerte.
    Gegenüber den sozial schwachen, den Armen hatte er sie eben nicht.
    Erst von seiner Krankheit gezeichnet, mit der er bewundernswert umging, sah ich Demut bei ihm...hoffe er ruht jetzt in Frieden...
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#56 saltgay_nlProfil
  • 19.03.2016, 08:33hZutphen
  • Es ist schlimm, wenn Politiker sterben. Danach setzt das Schwingen der moralischen Keule ein und Jeder, der es noch wagt, etwas kritisches über den Verblichenen zu sagen, wird als anstandslos, menschenverachtend und eiskalt beschrieben.

    Genau diese Eigenschaften besaß aber Guido Westerwelle, als er noch lebte. Er war mein Feind und ich bedauere seinen Tod nicht mehr und nicht weniger als den Tod vieler anderer Menschen, die in relativ jungem Alter verstarben.

    Dabei bleiben auch Jene ungenannt, die durch ihn als Mitglieder einer Gesellschaftsschicht verunglimpft wurden, die anstrengungslosen Wohlstand genießen würden und sich spätrömischer Dekadenz hingäben. Die Diskriminierung ist nicht nur verbal erfolgt, sondern er hat diese Politik aggressiv vertreten und mitgestaltet. Über diese Menschen, welche als Langzeitarbeitslose, oft nicht zum Arzt gehen könnend, weil das Geld für die Praxisgebühr fehlte, und die als Folge des sozialen Absturzes auch verstarben, redet kein Mensch. Im Gegenteil, in gehässiger Form wird ihnen die Schuld am eigenen Tod gegeben, weil sie typischerweise das üppige Geld aus Hartz IV versoffen, verraucht und verfressen haben.

    Dass in diesem Forum nun heiße Tränen vergossen werden, weil Guido Westerwelle mit seinem hedonistischen Lebensstil nicht mehr lebt, mag aus der Sicht von Sparkassenschwuppen, Langzeitstudenten aus dem Hotel Mama und jungen Männern mit dem Beruf "Sohn" verständlich sein.

    Aber aus psychologischer Sicht äußert sich darin vielmehr, die persönliche Angst auch plötzlich von diesem Schicksal getroffen zu werden, wovon man bekanntlich nicht weiß, wie es danach im Jenseits weiter geht. Denn der Tod jedes Menschen ist die einzige echte Gewissheit, die das Leben zu bieten hat.
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#57 buddybuddyAnonym
  • 19.03.2016, 09:27h
  • Wir sind alle mal dran. Die Schwulen und die Heiligen, die Geldsäcke und die armen Schweine, die Doofen und die Liebenswerten, die Schreihälse und die Arschlöcher.

    Manchmal wünscht man von ganzem Herzen, der eine oder andere möge doch bitte recht bald abtreten. Und wenn es dann tatsächlich passiert, sollte man sich nicht in Heulen und Jammern suhlen.

    Was Deutschland, die Besserverdiener, das Prekariat, die FDP und wir Schwulen Guido Westerwelle (der sich erst outete als es für seine Karriere unumgänglich war!!!) so alles "verdanken", fasst der folgende Artikel zusammen:

    tammoxalternativ.blogspot.de/2016/03/politik-und-pietat.html
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#58 Peter1Anonym
#59 Homonklin44Profil
  • 19.03.2016, 10:46hTauroa Point
  • Antwort auf #47 von SabSchwanczar
  • Und Du meinst im Ernst, das tut nicht weh?

    Nicht Leukämie oder unbewusste zahn"medizinische" Stümperei... meinst Du nicht, Deine Ferndiagnose ist ein klein wenig nostradamitisch gewagt?
    Und Westerwelle war natürlich medizinisch auf dem Stand von 1870 und kannte keinen, Ärzte seiner Klinik eingeschlossen,die sowas eventuell hätten erkennen/unterscheiden können ...ähem ...

    Mann, Mann, Mann!

    Krebs kann je nach Form ein Multifaktorium an zig Auslösern und Einflüssen haben.
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#60 yslmd
  • 19.03.2016, 12:20h
  • Antwort auf #1 von Johannes45
  • Man muß Menschen für ihr Engagement nicht mögen oder akzeptieren.
    Was ich in Deutschland sehr vermisse ist eine gewisse Art von Menschlichkeit, Mitgefühl, Verantwortungsbewusstsein. Deutschland ist nicht erst seit wenigen Monaten von Neid und Haß zerfressen, wie ein Körper der von Krebszellen kontaminiert ist.
    Wenn ein Mensch mit nur 54 Lebensjahren stirbt, dann ist das viel zu früh. Er hinterlässt seinen Mann, der gemeinsam mit G. Westerwelle gehofft hatte, diese Krankheit zu überwinden. Dieser Wunsch bleibt nun unerfüllt.
    Es ist einfach unanständig, das Wirken eines Menschen über sein Leben zu stellen. Aber es ist eben für Deutschland so typisch. Das finde ich sehr traurig, auch wenn ich kein Anhänger der FDP oder der Politik von G. Westerwelle bin.
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#61 gatopardo
  • 19.03.2016, 12:53h
  • @blondblue
    @saltgay
    @buddybuddy
    JA, AUCH EURE ART VON NACHRUF SOLLTE DER PIETÄT GENÜGEN ! ICH LIEBE EUCH !
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#62 sanscapote
  • 19.03.2016, 12:57h
  • Wir haben unser Mitgefuehl hier und direkt ausgedrueckt. Fuer uns ist war Guido Westerwelle Michael Mronz' Mann. Nicht nur, weil es hier in Frankreich normal ist so zu reden. Dass Guido sich so spaet outete, wer kannte ihn denn so genau, dass er weiss, wodurch er so entschied? Jedenfalls nahm er seinen Mann stets zu politischen und privaten Veranstaltungen mit, wo der Partner mit eingeladen war. Fuer ihn stand er ein.

    Nicht jedoch fuer uns Schwule und Lesben. Das zeigten die namentliche Abstimmungen im DBT. Wer anders redet, ist im Irrtum. Oder, es nennt mir an dieser Stelle jemand die Quellen.

    Dass nun sogar Merkel oeffentlich das Mxxx oeffnet und daher labert, als sie gestern bei einer Pressekonferenz zum EU-Gipfel in Brüssel war "Meine Gedanken gehen .... insbesondere zu seinem Mann Michael Mronz." Bisher verhindert diese Frau mit allen Mitteln, dass jemand, der mit seinem Freund lebensverpartnert ist, rechtlich gesichert als von ihm als "mein Mann" reden kann.
    Haette sie doch geschwiegen!!

    Wenn sie es jedoch ehrlich meinte, sollte sie von sich aus alles, was in ihrer Macht steht tun, dass jede-r Schwule und Lesbe in einer Partnerschaft lebend offen von "mein Mann, meine Frau" reden kann.

    Mann oder Frau sollte sie auf diese Worte festnageln und endlich von ihr die Schritte zur Gleichstellung einfordern.
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#63 gatopardo
#65 gatopardo
#66 Mausmops64Profil
  • 19.03.2016, 14:21h Krefeld

  • @Johannes45

    Endlich mal eine Nachricht wo sie ihren Opfer Fetisch ausleben können!

    Sie wiedern mich an!

    Den Hinterbliebenen von Guido Westerwelle wünsche ich alles Gute.
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#67 yslmd
  • 19.03.2016, 14:34h
  • Antwort auf #66 von Mausmops64
  • ..."@Johannes45 Endlich mal eine Nachricht wo sie ihren Opfer Fetisch ausleben können! Sie wiedern mich an!"...

    Hi, lieber Mausmops64. Wenn ich Deine Nachricht an Johannes 45 voll und ganz nachvollziehen kann und unterstütze, würde ich mich nicht auf sein Niveau runterziehen lassen. Du bist klug genug, dich nicht als Wichsvorlage für seine Haßtiraden zu dekradieren.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #66 springen »
#68 Rosa SoliAnonym
  • 19.03.2016, 15:02h
  • Es tut mir leid, dass ich mich in den Chor der milden Nachrufe nicht einreihen kann. Sicherlich ist es schlimm, wenn ein Mensch weit vor seiner Zeit an so einer schrecklichen Krankheit stirbt. Mein Mitgefühl seinem Mann und seiner Familie!

    Die politische Bilanz, die aber zu ziehen ist, finde ich verheerend. Guido Westerwelle ist der personifizierte Neoliberalismus gewesen, der unser Land dorthin gebracht hat, wo es heute steht: eine gespaltene Gesellschaft mit großer sozialer Ungleichheit, einer immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich und dem Ergebnis, dass ganze Bevölkerungsgruppen sich abgehängt oder vom sozialen Abstieg bedroht fühlen und sich zunehmend radikaliseren. Das ist auch ein Ergebnis seiner Politik, die er als Generalsekretär und später als Parteivorsitzender betrieben hat. Dass eine Gesellschaft auch einen gewissen "sozialen Kitt" braucht, der sie zusammenhält, passte nicht in sein neoliberales Weltbild, wo jeder seines eigenen Glückes Schmied ist. Einzig seine Enthaltung beim Lybien-Krieg ist ihm nicht hoch genug anzurechnen.

    Sein homopolitischer Beitrag ist ebenfalls nicht nennenswert. Er war über viele Jahre das, was man landläufig eine Klemmschwester nennt, obwohl seine Homosexualität schon lange bekannt war. In Regierungsverantwortung angekommen, vermochte er gegen die Union keine nennenswerte Entwicklung in der Homopolitik anzustoßen. Alle Verbesserung in der schwarz-gelben Koalition kamen durch unser Bundesverfassungsgericht. Es mutet ein wenig irre an, wenn ausgerechnet Kauder und Merkel nun "seinem Ehemann" das Mitgefühl aussprechen, wo sie sonst nicht oft genug betonen können, dass eine eingetragene Lebenspartnerschaft eben keine Ehe ist und deshalb auch nicht so heißen sollte. Er selbst hat nicht sonderlich viel dafür getan, dass sich politisch daran etwas ändert. Eine Rede bei den Gay Games macht noch keinen homopolitischen Frühling.

    Sicher, er hatte großes politisches Talent und war ein begnadeter Redner. Ich hätte mir gewünscht, dass er diese Talente im Kampf für mehr gleiche Rechte so eingesetzt hätte, wie er es für seine neoliberale Sache getan hat.

    Ich habe mir gestern einen seiner letzten Auftritte bei Lanz angeguckt. Ja, das war ein ganz anderer Westerwelle, der von seiner schweren Krankheit gezeichnet und geläutert war. Ich fand das zutiefst menschlich, und es hat mich auch sehr angerührt. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass seine Politik für unser Land katastrophal war und eine Entwicklung angestoßen hat, deren Ergebnis wir heute auf den Straßen von Dresden erleben können.

    Ich wünsche ihm trotzdem, dass er in Frieden ruhen mag!
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#69 buddybuddyAnonym
  • 19.03.2016, 15:13h
  • Antwort auf #61 von gatopardo
  • Ich habe >den Mensch< G.W. nie kennengelernt. Also kann ich über seine wahrscheinlich auch menschlichen Seiten nichts sagen.

    "Hier steht die Freiheitsstatue dieser Republik."

    "Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt es einen, der die Sache regelt - und das bin ich."

    Aber keiner konnte vor dem öffentlichen Westerwelle, einem politischen Schreihals und Großmaul, einem Sinnbild für Überheblichkeit und Allwissenheit (sein Anteil an des Deutschen Politikverdrossenheit ist ihm sicher), den in wohlhabender Familie aufgewachsenen Kleineleuteverarscher, den Klientelpolitiker, den über 4 Jahrzehnte (im Schrnak hockenden) verklemmten Homo und in Folge konsequenten Schwulenpolitikverhinderer ... Augen und Ohren verschließen.

    Auch die (SEHR) negativen Seiten gehören erwähnt, wenn einer den Löffel abgibt.

    Wen interessieren die vielleicht tausend anderen, die gerade heute an Krebs sterben???

    Und was wird man uns erst vorjaulen, wenn einer wie Helmut Kohl die Kurve kratzt.
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#70 gatopardo
  • 19.03.2016, 15:55h
  • Antwort auf #67 von yslmd
  • Dat ischa all min Reden...wie man in meiner früheren Heimat Ostfriesland zu sagen pflegte.Bin ja schon vor Jahren nie müde geworden, diese These zu unterstützen. Wenn man nur noch auf unterster Schublade diskutieren kann, sollte man sowas ignorieren, bevor man die Nerven strapaziert und sich unnötige Falten bilden.
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#71 aLuckyGuyProfil
#72 Johannes45Anonym
#73 TheDadProfil
  • 19.03.2016, 17:38hHannover
  • Antwort auf #72 von Johannes45
  • ""Anstand"" ?

    ""Der FDP und den Liberalen insgesamt haben gerade wird homosexuellen Menschen viel zu verdanken; unermüdlich hat sich die FDP seit Jahrzehnten immer wieder für LGBT-Rechte stark gemacht, auch wenn dies immer von Linken und Grünen zerredet und "mies" gemacht wurde, weil nunmal Linke und Grüne die Erfolge "für sich reklamieren" wollten.""..

    Deine Geschichtskitterung kennt offenbar keinen ""Anstand"" !
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#74 burgerbergProfil
#75 Johannes45Anonym
  • 19.03.2016, 17:40h
  • www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/guido-west
    erwelle-wurde-zum-haesslichen-gesicht-des-neoliberalismus-au
    serkoren-14134690.html


    Und hier noch ein guter Nachruf in der FAZ, der nach meinem Empfinden sehr treffend beschreibt, wie Westerwelle als Person zu bewerten ist.

    Der FAZ-Autor Hank hat vollkommen Recht, wenn er schreibt:

    [..] "Das tonangebende Juste Milieu, eben jene fortschrittlichen Kreise, hat sich Guido Westerwelle zum hässlichen Gesicht des Neoliberalismus auserkoren. Anfangs war es nicht mehr als der harmlose Spott über den Popper, wie man die jungen Halbstarken damals nannte: flott, rotzig und etwas oberflächlich. Bald aber wurde die Munition deutlich schärfer. Westerwelle, ein neoliberaler Marktschreier mit dem Spitznamen Seine Eiligkeit, den man genüsslich als Etikettierer der FDP zur Partei der Besserverdienenden outete.

    Nein, Westerwelle war weder ein utopischer Vordenker des Liberalismus noch ein Professor der deutschen Ordnungsökonomik oder gar ein Heiliger der Freiheitsbewegung. Das hat er auch nie behauptet. Stattdessen hatte er stets die griffige Formulierung parat, wenn es galt, im Guidomobil den Liberalismus politisch auf den Marktplatz zu bringen: mehr Freiheit wagen, mehr Netto vom Brutto oder Leistung muss sich lohnen. Was gibt es daran eigentlich auszusetzen?

    Wenn es einen zentralen Fehler Westerwelles gab, dann war es die Entscheidung, 2009 nicht das Wirtschafts- oder Finanzministerium zu beanspruchen, sondern das Außenministerium. Der Advokat der Marktwirtschaft reist nicht in der Welt herum.

    Dass sich die FDP unter Westerwelle vehement für die steuerliche Entlastung der Bürger einsetzte, galt den genannten Spießerkreisen als in etwa so abscheulich, als plädierte die Partei für Sex mit Kindern. Dass SPD-Kanzler Gerhard Schröder zuvor den Spitzensteuersatz um elf Prozentpunkte gesenkt hatte, hatten die linken Besserverdiener sich dagegen dankbar gefallen lassen. [...]

    --> Sehr, sehr treffend dieser Artikel in der FAZ !!!
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#76 stromboliProfil
  • 19.03.2016, 18:37hberlin
  • Antwort auf #75 von Johannes45
  • " Dass SPD-Kanzler Gerhard Schröder zuvor den Spitzensteuersatz um elf Prozentpunkte gesenkt hatte, hatten die linken Besserverdiener sich dagegen dankbar gefallen lassen. [...]"

    tja, der spd war die nähe zur fdp nie ganz abzusprechen.. gerade diese neolbierale ( mir krümmen sich die fingernägel, wen ich den begriff liberal auf solche hansel vergeude!!) fortschrittspartei, hat das kläglich hardernde rot /grün in diese steuerfalle treiben lassen..
    Diente ja alles der wiederankurbelung der wirtschaft, welche unter kohl-la(h)msdorf runtergewirtschaftet war.

    Paradox, was der steuergerechtigkeit dienen, aber gleichzeitig wirtschaft ankurbeln sollte, wurde durch die "berater" , angefangen von sinn und henkel, hin zu harz und riester zum totalabbau jeglicher steuerungselemente, die ein staat benötigt, um freiwuchernden kapitalismus zu dämpfen.
    Das ergebnis kann des lesen und des denkens mächtig ein jeder heute nachlesen.. selbst die faz macht da sich schon zum "bedenkenträger für die kleinen leute!

    Und gerade jener nun früh verstorbene ( auch er hatte ein recht auf leben..) hat sich in sachen trommelfeuer auf den sozialstaat hervorgehoben, siehe dein einfältiger link, der die sache noch mal verdeutlicht:
    "mehr Netto vom Brutto oder Leistung muss sich lohnen."
    Insofern sind die von dir gescholtenen die falsche adresse, weil "Das tonangebende Juste Milieu, eben jene fortschrittlichen Kreise..." genau vor diesen verwerfungen des gemeinschaftswesen gewarnt hatten, aber an der spitzfindigkeit solcher propagandisten, im malstrom der worthülsen absoffen, haben sich von den worthülsen eines schröder, müntefering , harz, oppermann u.a.m., einlullen lassen, sich "reformen ausdrücken lassen, die die cdu/csu- fdp hat vor neid erblassen lassen.
    Eine c-parteienkoalition mit fdp hätte sich dieses ding nie leisten können, da mussten die sozis ran, die erfahren im verrat von arbeiterinteressen, eine unübersehbare geschichtliche erfahrung mitbrachten.
    Heute müssen sich die mahner und all jene die die entwicklungen vorausgesehen haben, "Spießerkreise" nennen lassen, und es wird vermutet das "die linken Besserverdiener " sich da ins fäustchen lachen..
    Mal mit dem finger auf dich weisend, der du hier ja die steuerkiste fährst, auf kosten der geringverdienenden...
    Wer sind die hier berufenen "linken besserverdiener" eigentlich.. die lehrer, die verbeamteten die ökobauern, die die die...
    Da wird von jenen neoliberalen mit dreck geschleudert, unterstellt was da komme, ohne einen beweis zu führen.
    Mal die steuererklärung von herrn hank sich vorlegen lassen, um zu sehn wer da sich dankbar zuschusterungen gefallen lässt.

    Und ja, natürlich hat westerwelle mit bedacht das aussenamt gewählt, weil als trommler er nicht hätte standhalten können im ministeriellen lobbyistenverbund...
    Dann nämlich wäre der hohle großkotz zu tage getreten, was sein nachfolger röesler ja leiderfahren hat über sich ergehen lassen müssen.
    Bis hin zur tatsache, das so die grundlage für das vorläufige verschwinden der fdp im lande ausschließlich diesem markwirtschaftsvagabunden zuzurechnen ist..
    Na ja, das weitere wissen wir ja.. abstieg, parteiverlust, amtsverlust, abstieg ins politische nichts.

    Also so bedeutend war die person nie, ausser als publikumswirksamer magnet..
    In gewisser weise wirkt er natürlich so auch in die tagespolitik ein, ist doch f.petry das genaue ebenbild in wortgewalt und wirksamkeit wie unser guidomobil.

    Geblieben ist westerwelles leiden und sterben.. aber daraus muss man nun keine kränze winden.
    Nehmen wir schweigend abschied ohne falsche lobhudelei und ohne häme!
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#77 Rosa SoliAnonym
  • 19.03.2016, 19:45h
  • Antwort auf #75 von Johannes45
  • Ach, weißt Du, um die Journaille würde ich nicht so viel geben. Die gleichen Autoren, die ihn vor wenigen Jahren aus dem Amt des Parteivorsitzenden geschrieben und feixend den Niedergang der FDP unter ihrem Vorsitzenden Westerwelle beschworen haben, fordern plötzlich seine "Heiligsprechung". Vor ein paar Jahren war angeblich kein Blumenpott mehr mit ihm zu gewinnen und heute ist er der völlig verkannte Staatsmann.

    Mit Verlaub, aber das ist der höfliche Abgesang auf einen Politiker, an den man zu Lebzeiten kein gutes Haar gelassen hat und im Angesicht seines frühen und tragischen Todes ein paar warme Worte finden will, weil es der Anstand gebietet und das schlechte Gewissen vielleicht auch.
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#78 buddybuddyAnonym
#79 Johannes45Anonym
  • 19.03.2016, 20:41h
  • Antwort auf #77 von Rosa Soli
  • @Rosa Soli
    "Ach, weißt Du, um die Journaille würde ich nicht so viel geben. Die gleichen Autoren, die ihn vor wenigen Jahren aus dem Amt des Parteivorsitzenden geschrieben und feixend den Niedergang der FDP unter ihrem Vorsitzenden Westerwelle beschworen haben, fordern plötzlich seine "Heiligsprechung".

    --> Da stimme ich Dir sogar zu. Bestes Beispiel ist dort neben dem Spiegel als linkes Revolverblatt, das derzeit Gregor Gysi veröffentlicht, auch das konservative Zeitungsblatt "Die Welt", wo Thomas Schmidt derzeit lobende Worte für Westerwelle findet.

    Ich kann mich aber noch sehr gut erinnern, wie sowohl das linke Revolverblatt "Der Spiegel" einen Artikel nach dem nächsten gegen Westerwelle veröffentlicht hat und gleiches auch bei der konservativen Zeitung "Die Welt" geschah.

    Ich habe es immer schon bedauert, das die Zeitungen entweder in sozialdemokratischer/linker "Hand" sind (Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, usw., DuMontMediengruppe in Köln mit Kölner Stadtanzeiger, Mitteldeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau; taz in Berlin, Spiegel und Stern, Die Zeit) oder aber halt in konservativer "Hand" (Springerpresse mit Die Welt, BILD, usw. ,FAZ, Die Welt, usw.) sind.

    Gleiches gilt für die Fernsehsender (WDR, NDR, Radio Bremen, RTL, usw. von sozialdemokratischen/linken Journalisiten geführt; Bayrischer Rundfunk, Sat1, usw. von konservativen Journalisten geführt)

    Liberale Zeitungen, Radiosender oder auch Fernsehsender, die den Liberalismus "hoch" halten, gibt es doch kaum in unserer Republik ("allenfalls die Sueddeutsche") könnte ich hier ernsthaft nennen, wo Liberalismus gepflegt wird.

    Das ist ja auch der Grund, warum es die FDP oder auch ein Westerwelle so schwer hatten, weil sie sowohl von konservativer Seit als auch von linker/grüner/sozialdemokratischer Seite attackiert wird. LIBERALISMUS hat es schwer in unserem Lande, das beklagt sogar ein Linker wie Gregor Gysi in seinem Nachruf.

    Westerwelle vertrat den Liberalismus in unserem Lande und dafür habe ich ihn geschätzt.

    Und auch aus der "Ecke" des LGBT-Aktivismus kommt hier wenig Unterstützung, obgleich gerade homosexuelle Menschen ein hohes Interesse daran haben sollten, dass LIBERALITÄT unser Land prägt.
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#80 Homonklin44Profil
  • 19.03.2016, 20:54hTauroa Point
  • Antwort auf #62 von sanscapote
  • Du hast natürlich Recht, aber die besonders christlich Bewogenen machen zwischen der Bezeichnung "sein Mann" und beispielsweise "EHE-Mann" gravierende Wertungsunterschiede. Wenn es Bauchweh-Merkel wahrhaftig am Herz gewesen wäre, hätte sie Ehe-Mann gesagt.

    Es zeigt, dieser Unterschied gilt immer noch. Leider. Politiker tragen Masken.
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#81 TheDadProfil
  • 19.03.2016, 21:03hHannover
  • Antwort auf #79 von Johannes45
  • ""Ich habe es immer schon bedauert, das die Zeitungen entweder in sozialdemokratischer/linker "Hand" sind (Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, usw., DuMontMediengruppe in Köln mit Kölner Stadtanzeiger, Mitteldeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau; taz in Berlin, Spiegel und Stern, Die Zeit)""..

    -GRÖL-
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#82 Johannes45Anonym
  • 19.03.2016, 21:08h
  • *
    www.sueddeutsche.de/politik/westerwelle-gregor-gysi-ueber-gu
    ido-westerwelle-wir-haben-uns-schon-ein-bisschen-gemocht-1.2
    915089


    Hier noch einmal gute Passagen aus einem Interview mit Gregor Gysi in der Sueddeutschen, die ich treffend und als richtig beschrieben von Gysi bewerte:

    [...]
    Sueddeutsche: "Wie kamen Sie beide persönlich miteinander zurecht?

    Gysi: Wir haben uns schon ein bisschen gemocht, die Chemie hat gestimmt zwischen uns. Er war meistens gut gelaunt, ansteckend fröhlich, er hatte Humor. Das fand ich sehr angenehm. Als er noch Generalsekretär war, hat einer unserer Abgeordneten gesagt: "Wir haben den Generalsekretär abgeschafft, die FDP hat ihn noch." Westerwelle kam zu mir und beschwerte sich, dass dieser Vergleich "unmöglich" sei. 48 Stunden später hatte er es sich überlegt und den Spieß umgedreht: Er erzählte es fortan einfach selbst. Das fand ich prima.

    Sueddeutsche: Politisch waren Sie personifizierte Gegensätze.

    Gysi: In vielem ja, aber wir hatten auch Gemeinsamkeiten. Westerwelle war gleichermaßen tolerant und libertär eingestellt, wie ich es bin.

    Sueddeutsche: Seine neoliberale Haltung haben Sie ja weit weniger geschätzt.

    Gysi: Da standen wir einander diametral gegenüber, stimmt. Aber Westerwelle darauf zu reduzieren wäre falsch.

    Sueddeutsche: Westerwelle wurde vorgehalten, er habe die ökonomische Ausrichtung der FDP zementiert.

    Gysi: Das sehe ich etwas anders. Anders als Otto Graf Lambsdorff Anfang der neunziger Jahre förderte Westerwelle auch den politischen Liberalismus. Das war und ist und bleibt in Deutschland sehr wichtig. Westerwelle hat dafür gesorgt, dass Leute wie Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wieder einen Platz in der FDP gefunden haben.

    Westerwelle: Jenseits vom Liberalismus: Was bleibt politisch von Westerwelle?

    Gysi: Als Außenminister hat er auf die außenpolitische Selbstbeschränkung Deutschlands gesetzt. Aus diesem Grund hat sich die Bundesrepublik beim Libyen-Krieg der Stimme enthalten, was zur Folge hatte, dass wir in diesem bewaffneten Konflikt nicht verstrickt wurden. Das war eine Leistung. Wenn wir die Entwicklung in Libyen ansehen, sollten wir Westerwelle sehr dankbar sein."
    [...]
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#83 TheDadProfil
  • 19.03.2016, 21:29hHannover
  • Antwort auf #79 von Johannes45
  • ""LIBERALISMUS hat es schwer in unserem Lande, das beklagt sogar ein Linker wie Gregor Gysi in seinem Nachruf.""..

    Man kann sicher sein das Gregor Gysi unter "Liberalität" etwas völlig anderes versteht, als Du es verstehst, und als es Guido Westerwelle verstanden hat..
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#84 joergNeubauerAnonym
#85 giliatt 2Anonym
#86 giliatt 2Anonym
  • 20.03.2016, 03:02h
  • Spätestens seit Helmut Schmidt scheinen uns alle Politiker "zum Kotzen".

    Daran ist sehr viel Wahres.

    Guido Westerwelkle war ein rundweg anständiger Mensch. Eigentlich zu schade für das schmierige Geschäft der Politik

    Ich bin sehr betroffen.
    Ich hoffe sehr, dass die Figuren, die ihm, der seine Partei in ein zweistelliges Wahlergebnis katapultierte, politisch die Beine weggehauen haben, sich nun in Grund und Boden schämen für ihre von Karrieresucht getriebenen Intrigen. Allen voran genannt sei der Palteifleund Lösslel...
    Rösler, der nachweisliche Nichtskönner in allen ihm übertragenen Ämtern, illerte schon lange mit postengeil-grellen Augen hinter ihm rum. Trieb mit seinen Aktivitäten die Partei in den Abgrund.

    Den Wert einer Persönlichkeit erkennt man daran, mit welchen Menschen sie sich umgibt: Michael Mronz, der seinen Mann dezent auf vielen Touren begleitete, hielt sich stets bescheiden im Hintergrund. Ihm gilt mein aus tieftem Herzen empfundenes Mitgefühl.
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#87 Johannes45Anonym
  • 20.03.2016, 08:57h
  • Antwort auf #86 von giliatt 2
  • @Giliatt2
    " Lösslel...
    Rösler, der nachweisliche Nichtskönner in allen ihm übertragenen Ämtern, illerte schon lange mit postengeil-grellen Augen hinter ihm rum. Trieb mit seinen Aktivitäten die Partei in den Abgrund."

    --> In der Tat das sehe ich ebenso. Rössler war und ist in meinen Augen ein purer Intrigant und mit Rössler stürzte die FDP dann in den "Abgrund". Ich mag und mochte Rössler auch nie und er war eine absolute Fehlbesetzung im Parteivorsitz der FDP.

    ----

    Der Hauptfehler von Westerwelle strategisch gesehen aber war, dass die FDP 2009 nicht den Zugriff auf das Finanzministerium gemacht hat. Westerwelle hätte Finanzminister werden müssen, denn dann hätte die FDP auch Ihr Wahlversprechen "Mehr Netto vom Brutto" für das die FDP damals maßgeblich gewählt wurde, einlösen können. Schäuble hat dann aber die FDP gerade bei diesem Wahlversprechen sabotiert und unterlaufen.

    Ich halte diese Wahlforderung der FDP HEUTE noch für richtig: die Mittel- und Oberschicht leidet unter zu hohe Abgaben und Steuerlast (die Krankenversicherungsbeiträge steigen, die Grundsteuer steigt, die Lebenshaltungskosten steigen, usw.). Welche Lehrerfamilie kann sich denn heute noch drei oder vier Kinder leisten, wenn sie gleichzeitig ein Wohnhaus abbezahlen muß.

    Die Linkspartei betreibt nur eine Umverteilung für die nichtarbeitenden HartzIV-Empfänger, damit diese Wohnungen kostenlos erhalten, usw.

    Die Folge ist Familien mit mehr als zwei Kindern kann man sich nur leisten, wenn man sich komplett als HartzIV vom Staat durchfinanzieren läßt und nicht berufstätig ist....wer aber Haus abbezahlen muss, in der Mittel- und Oberschicht, aber nicht zu den Superreichen gehört, der macht heute spätestens beim zweiten Kind Schluss, weil mehr finanziell nicht möglich ist.

    Die FDP sollte weiterhin hier diese Wahlforderung "Mehr Netto vom Brutto" beibehalten und natürlich gilt es den politischen Liberalismus hochzuhalten.

    Das gilt übrigens auch beim Leihmutterschaftsrecht, das linke Feministinnen bekämpfen. Schon schizophren das unsere linken Feministinnen beim Leihmutterschaftsrecht von einer Ausbeutung der Frau reden, aber beim Schwangerschaftsabbruch die Freiheit der Frau betonen. Ich aber als freiheitlicher Wähler bin klar der Meinung, dass nicht nur beim Schwangerschaftsabbruch sondern auch bei der Leihmutterschaft es das ALLEINIGE Recht der austragenden Frau ist, ob sie einem schwulen Paar helfen will oder auch nicht; und wenn sie dafür viel Geld bekommt, dann ist das vollkommen okay.
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#88 outingerAnonym
  • 20.03.2016, 10:55h
  • Ich frage mich sehr oft wie vergesslich manch Mensch ist. Und ob diese Herren, die an anderer Stelle hier richtig bezeichnet wurden, wohl auch um den Tod des einen oder anderen Diktators getrauert hätten, denn "es war ja nicht alles schlecht".

    Die FDP, insbesondere ein Herr Westerwelle, hat sich nicht gerade toll um die Gleichstellung Homosexueller gekümmert, auch nicht in seinem Amt als Außenminister. Da ließ er dann lieber seinen Gatten zu Hause, wenn er in den einen oder anderen autoritär regierten Terrorstaat reiste. Sonst nahm er ihn gern mit, damit sein Schatz noch ein paar Geschäfte einleiten konnte, um die ach so wenigen Milliönchen auf dem Konto noch etwas zu vermehren.

    Mit totalitären, faschistischen Diktaturen kann man ja sehr viel Geld machen.

    Seine Äußerungen über Arbeitslose zeigten ja auch welch Geistes Kind er war, besser noch, sie zeigten sehr deutlich seine Haltung zu Menschenrechten.

    Das seine Versprechungen von Steuersenkungen nur der Klientel seiner Partei zu Gute kamen, hätte der ein oder andere Wähler bereits im Vorfeld erkennen sollen, dann wäre dem Staat viel erspart geblieben.
    Und dem Steuerzahler, denn der muß letzten Endes dafür wieder aufkommen.

    Ganz zu schweigen von seiner Art und Weise wie er mit den Homosexuellen umgegangen ist, denn das er ja auch gegen die LebPart war sollte man hier auch in Erinnerung rufen. Letzten Endes hat er sie dann doch selbst noch genutzt, sicher auch aus Geschäftlichen Gründen.

    Ganz übel war seine Äußerung als amtierender Außenminister auf einer Internationalen Pressekonferenz: "Wir sind hier in Deutschland, hier wird deutsch gesprochen"... Naja, wenn man sein Abi auf dem dritten Bildungsweg gemacht hat und vorher gerade einmal einen Realschulabschluß geschafft hat wundert einen nix mehr.

    Sein Schwulsein kam auch eher auf Umwegen heraus... Das noch als kleiner Nachtrag..

    Vielleicht konnte ich dem ein oder anderen nun etwas zur Erinnerung verhelfen.
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#89 Rosa SoliAnonym
  • 20.03.2016, 12:13h
  • Antwort auf #87 von Johannes45
  • Ich stimme Dir völlig zu. Es steht zu befürchten, dass demnächst Lehrer_innen zu den Geringverdienern unserer Gesellschaft gehören. Wie soll man sich künftig noch das teure Bio-Fleisch aus regionaler Produktion, den völlig überteuerten Schnickschnack bei Manufactum oder das Sabbatjahr vom Schuldienst leisten können?

    Man mag sich das kaum ausmalen, dass Lehrer_innen demnächst wie jeder Normalsterbliche das Fleisch im Supermarkt kaufen müssen und statt bei Manufactum die schönen Dinge als Aktionsware bei Aldi am Grabbeltisch erwerben müssen.

    Horrrrrrrrorrrrrrr!
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#90 TheDadProfil
  • 20.03.2016, 14:29hHannover
  • Antwort auf #87 von Johannes45
  • ""Die Linkspartei betreibt nur eine Umverteilung für die nichtarbeitenden HartzIV-Empfänger, damit diese Wohnungen kostenlos erhalten, usw. ""..

    Dein Sozial-Darwinismus schlägt wieder einmal voll durch..
    Da ist er wieder, der Portemonnaie-Chauvinist, der schlicht ignoriert, das Mietzahlungen von Hartz-IV-Empfängern TEIL des Familieneinkommens sind, aus denen heraus der Staat STEUER generiert !

    ""Die Folge ist Familien mit mehr als zwei Kindern kann man sich nur leisten, wenn man sich komplett als HartzIV vom Staat durchfinanzieren läßt und nicht berufstätig ist....wer aber Haus abbezahlen muss, in der Mittel- und Oberschicht, aber nicht zu den Superreichen gehört, der macht heute spätestens beim zweiten Kind Schluss, weil mehr finanziell nicht möglich ist.""..

    Diesen Unsinn könnte man leicht per Taschenrechner auflösen, und als Schwachsinn identifizieren..

    Unfaßbar !
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#91 LUXUSPROBLEMEAnonym
  • 20.03.2016, 15:14h
  • Antwort auf #87 von Johannes45
  • Wahnsinn.
    LUXUSPROBLEME (!!!!!) gegen EXISTENZ(!!) probleme gegeneinander auszuspielen. Sollen die Kinder der schwachen Familien doch bitte unter der Brücke hausen und dem Staat bitteschön nicht auf der Tasche liegen um die Miete zu sparen. Ekelhaft!
    Wie tief du doch gesunken bist.
    In einer Meldung über einen verstorbenen Politiker, in der alle anderen eigentlich Pietät bewahren, einen Flamewar anzünden. Auf die Idee muss man erst mal kommen. Was für ein widerlicher Charakter.

    Das reiche Paar kann nicht genug Kinder in die Welt setzen, weil sie sonst ihr Haus nicht abbezahlen können?
    Dann sollen die Kinder der Eltern gefälligst selber mitarbeiten sobald sie arbeiten können und das Haus mit abbezahlen.
    Von Hartz-IV-Kindern wird das nämlich verlangt und auch abkassiert, wenn die ihr erstes Tachengeld verdienen! Dann kann man das den anderen Kindern auch zumuten.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #87 springen »
#92 LaurentEhemaliges Profil
#93 Johannes45Anonym
  • 20.03.2016, 19:29h
  • Antwort auf #92 von Laurent
  • @Laurent
    "
    Ein ein Haus abzahlendes Lehrerehepaar taugt als Beispiel für Normalverdiener, die, das muss eingeräumt werden, nicht selten jeden Cent zweimal umdrehen müssen, eher wenig."

    --> Wenn Du der Meinung bist, so sei es so. Ich sehe dies anders und sehe die hohe Abgaben- und Steuerbelastung in der oberen Mittelschicht und Oberschicht als zu hoch und damit meine ich nicht die Superreichen.

    Ob Grundsteuern, ob Krankenversicherungsbeiträge, ob Stromkosten, ob Lebenshaltungskosten, ob Nullverzinsung von Sparerbeiträgen und Lebensversicherungen, usw. die Mittel- und Oberschicht in Deutschland ist derart finanziell hoch belastet, dass die meisten Familien der Mittel- und Oberschicht bei spätestens zwei Kindern Schluss machen.

    Wer mehr als drei Kinder hat, ist in der Regel, Bestverdiener mit Vorstandsgehalt oder Zahnarztpraxis, oder er/sie ist HartzIV-Bezieher, der sich komplett vom Staat durchfinanzieren läßt und Wohnung, Heizkosten, Krankenversicherung, usw. durchfinanziert bekommt. Die Linken haben nur diese letzte Gruppe im Blick.

    Ich stütze weiterhin auch heute noch die Forderung von Westerwelle "Mehr Netto vom Brutto" und es ist ärgerlich, das Schäuble seit Jahren hier im Finanzministerium dies blockiert.

    Aber an Schäuble hat nicht nur Westerwelle sich "abgearbeitet", sondern ebenso verliert hier auch die SPD und Sigmar Gabriel den Kampf gegen Schäuble. Gabriel will ein steuerfinanziertes Sozialpaket für die unteren Schichten und HartzIV-Bezieher; aber auch Gabriel/SPD werden hier gegen Schäuble nicht ankommen, weil sie halt keinen Zugriff auf das Finanzministerium haben.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #92 springen »
#94 Johannes45Anonym
  • 20.03.2016, 19:39h
  • Lobenswert kommt auch ein positiver Nachruf auf Westerwelle vom LSVD-Bundesvorstand heute:

    *
    www.lsvd-blog.de/?p=12432

    (Abschied von Guido Westerwelle)

    Es ist schon auffällig positiv zu werten, wieviele Organisationen und Institute aber auch Politiker und Journalisten lobende und anerkennende Worte für Westerwelles Lebenswerk haben.

    Ich denke, diese Anerkennung vom LSVD, von der eigenen Partei und Politikern wie Christian Lindner, von Politikern anderer Parteien wie beispielsweise Gregor Gysi oder auch von Medienvertretern wie Thomas Schmidt in der Welt, usw. zeigen wie bedeutend und positiv Guido Westerwelle zu bewerten ist. Vielleicht ist dies seinem Partner Mronz ein kleiner Trost, das hier so viele positive Nachrufe und Beiträge zu lesen sind.

    Von meiner Seite wird Westerwelle einer der ganz grossen deutschen Politiker der 1990er-2015 immer in meiner Erinnerung bleiben.
  • Antworten » | Direktlink »
#95 stromboliProfil
  • 20.03.2016, 19:50hberlin
  • Antwort auf #92 von Laurent
  • also die lehrer meines bekanntenkreises, haben allesamt sich ihr eigentumshäuschen oder wohnung erwirtschaftet.. hier dank der großzügen kreditbedingungen, die beamteten und staatsangestellten zugestanden wurden..
    Einige gingen in die vorgezogene beamtenrente mit haus und incl. ferienhütte in der toskana...

    Kein neid jetzt, ich gönn ihnen das kleine glück.

    Dem darbenden neowirtschaftlernden leistungsträger , apostel tinnitus -johann45/88, (
    www.queer.de/detail.php?article_id=25797#c87
    ) werden die linksradikalen hoffentlich bald über eine erhöhte steuerlast und umverteilung der vermögen, sowie höheren krankenkassenabgaben, dass kleine lustschloß mit vorgarten und gartenzwerg ihm unter dem mittel&oberschichtsarsch wegverteilen..
    da bin ich unbeugsam!

    Ah bevor ich es vergesse: die brd hat die niedrigsten steuersätze in der eu und steht weit unten im weltvergleich.
    Lammentieren wir nicht über die steueroasennutzer, die nutzen nur den spielraum den ihnen die politik zuschreibt.. also kein jammern das milliarden umsätze schreibende hier im land kaum oder überhaupt keine steuern zahlen.
    Das ist ein geschenk der fdp, nicht der spd.. mal zur erinnerung gebracht.
    Die armut die wir erfahren, hat auch was damit zu tun, dass wir den reichen/vermögenden und bestverdienenden nicht einen im prozentualen vergleich, gleichen steuersatz zumuten, den wir den geringverdienenden zumuten.

    Da sollte der neocon doch auch mal nach usa schauen, was die da für spitzensteuersätze ihren leistungsträgern abverlangen.. da würde der knilch sicher aus dem kellerfenster seiner eigentumswohnung heraus sich zu tode stürzen , ob der ihm angetanen ungerechtigkeit.
    Assis, sag ich da nur!
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#96 yslmd
#97 TheDadProfil
  • 20.03.2016, 20:31hHannover
  • Antwort auf #93 von Johannes45
  • ""Ich sehe dies anders und sehe die hohe Abgaben- und Steuerbelastung in der oberen Mittelschicht und Oberschicht als zu hoch und damit meine ich nicht die Superreichen.""..

    Uuuuuh..
    Ganz dünnes Eis, Herr Steuerberater..

    ""usw. die Mittel- und Oberschicht in Deutschland ist derart finanziell hoch belastet, dass die meisten Familien der Mittel- und Oberschicht bei spätestens zwei Kindern Schluss machen.""..

    Äh ?
    JEDE dazu auffindbare Studie des OECD belegt :
    Je höher das Einkommen, je höher der Lebensstandard in einem Land, desto geringer die Nachkommenschaft..

    Das Du dieses Faktum nun der "ungeheuren Belastung der Ober und Mittelschicht" zuschreiben willst, macht Dich vielleicht bei der Klientel beliebt, deren Unterlagen Du beim Finanzamt einreichst..
    Ändert aber nichts an der Tatsache, das der Unterschied im Einkommen zwischen einer von Hartz-IV-Leistungen abhängigen Familie mit 2 Kindern, und einer aus der "Mittelschicht" genau die Hälfe ist..
    Sprich, die "Harz-IV-Familie" hat genau die Hälfte dessen zur Verfügung, was die angebliche "Mittelschicht-Familie" zur Verfügung hat..

    Und dann frag mal die Leute deren "Anlagen zu Kapital-Einkommen" Du so bearbeitest, wieso die nicht mehr als 2 Kinder haben..
    Wieso bauen die ihr Häuschen mit genau 2 Kinderzimmern ?
    Und nicht mit 4 Kinderzimmer ?
    Wieso fahren die Golf-Kombi, und nicht Bulli ?
    Wieso fahren die lieber 2 mal im Jahr nach Spanien, anstatt noch 2 Kinder zu haben ?

    Und tu mir einen gefallen..
    Frag das bitte die Frauen in diesen Beziehungen..

    Eines ist aber schon klar..
    Dein Sozialdarwinismus rettet die Geburtenrate sicher nicht..
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#98 Johannes45Anonym
  • 21.03.2016, 00:06h
  • Antwort auf #97 von TheDad
  • @LinksparteiDad

    Selbst dein Vorbild Gysi hat mehr Anstand als Du in seinem Nachruf.

    Aber extra für so verlogene Typen wie Dich, zitierte ich jetzt aus der Stellungnahmen des LSVD...vielleichtläßt dies Dich in deiner Kritik an Westewelle verstummen....Du bist mir echt in deiner linken Verlogenheit zuwider, LinksparteiDad

    [...]
    "Guido Westerwelle war der erste offen schwule Außenminister Deutschlands. Das wurde auch international wahrgenommen. Öffentliche Sichtbarkeit von Schwulen und Lesben ist wichtig und hat Vorbildfunktion für eine selbstverständliche Teilhabe an Gesellschaft und Politik. So hat er auch bei seinen Auftritten und Aktivitäten auf internationaler Ebene Zeichen gesetzt.

    Während seiner Zeit als Außenminister hat das Auswärtige Amt erstmalig Projekte zur Durchsetzung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen und Transgender gefördert. Das war ein wichtiger Meilenstein für den weltweiten Kampf gegen die Kriminalisierung von Homosexualität und die Verfolgung von Lesben, Schwulen und Transgender." [...]
  • Antworten » | Direktlink » | zu #97 springen »
#99 wiking77
#100 stromboliProfil
  • 21.03.2016, 11:57hberlin
  • Antwort auf #99 von wiking77
  • man redet nicht "schlecht" über den verstorbenen, sollte aber auch die notwendigen wahrheiten nicht verschweigen!
    Und man sollte dessen tod nicht benutzen , eine weitere guidomobil-kampagne über dessen wertvorstellungen hier lostreten wollen.
    Eine hat doch schon genügend unheil angerichtet.
    Dem ist dann doch wiederstand entgegen zu setzen..

    Man könnte dieser pietätischen verwahrlosung ala johann45/88 mit den worten kontern:
    "Kapitalismus ist der außergewöhnliche Glaube, dass die widerwärtigsten Männer aufgrund der widerwärtigsten Motive irgendwie für den Nutzen aller arbeiten."
    John Maynard Keynes
    Und der hatte mehr ahnung davon, als unser steuersenkungsapostel und der verstorbene zusammen.

    Und überhaupt, es gilt ebenso: Audiatur et altera pars.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #99 springen »
#101 TheDadProfil
  • 21.03.2016, 12:17hHannover
  • Antwort auf #98 von Johannes45
  • ""Selbst dein Vorbild Gysi hat mehr Anstand als Du in seinem Nachruf.""..

    Das war nicht "mein Nachruf"..
    Nur eine Antwort auf Deinen Unsinn..
    Und Gregor Gysi ist nicht so etwas wie ein Vorbild für mich..
    Da gibt es andere, die die rhetorische Kraft und die sehr kluge Art Gespräche und Streits zu führen, noch besser beherrschten als er..

    ""Aber extra für so verlogene Typen wie Dich, zitierte ich jetzt aus der Stellungnahmen des LSVD""..

    Unnütz..
    Denn auch andere Menschen lesen andere Publikationen, und wie es so schön heißt, ein Link hätte hier genügt..

    Was Du nicht verstehst..
    Ich muß mir das geschriebene vom LSVD, oder auch von anderen Zeitungen gar nicht zum Vorbild nehmen, um damit meine "Meinung" und meine "Haltung" zu und über Guido Westerwelle einzuwickeln..
    Ich darf wie jeder andere auch, bei meiner Meinung über ihn, und meiner Haltung zu seiner Politik bleiben..

    Deine Pietätlosigkeit hier über alle möglichen Dinge zu fabulieren, bloß nicht über das Wirken dieses Mannes, muß ich mir auch nicht zu Eigen machen..

    ""Du bist mir echt in deiner linken Verlogenheit zuwider, LinksparteiDad""..

    In Deinen Zuschreibungen bist du weiterhin frühkindlich naiv..
    Ansonsten : gelungen..
    Mit Menschen wie Dir will ich nicht in einer Peer-Group sein wenn es um politische Fragen geht..
    Du bist mir zu bieder, zu angepaßt, zu willfährig Deiner "Religion" angebiedert bis hin zur Selbstaufgabe, und vor allem bist Du mir zu, ich weiß gar nicht wie man das beschreiben soll, wenn Du dafür den Begriff "liberal" okkupierst..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #98 springen »
#102 TheDadProfil
#103 Johannes45Anonym
  • 21.03.2016, 13:48h
  • Antwort auf #100 von stromboli
  • @stromboli
    "Man könnte dieser pietätischen verwahrlosung ala johann45/88 mit den worten kontern:
    "Kapitalismus ist der außergewöhnliche Glaube, dass die widerwärtigsten Männer aufgrund der widerwärtigsten Motive irgendwie für den Nutzen aller arbeiten."
    "

    --> Die pietätische Verwahrlosung geschieht doch wohl hier eher durch LinksparteiDad, Dich und paar andere linke Autoren. Wenn Du meine Stellungnahmen liest, so sind sie dadurch geprägt, das ich positiv und gut über den Verstorbenen schreibe, positive Nachrufe verlinke und aus Ihnen zitiere.

    WER hie keinen Anstand besitzt, das sind doch vor allem hier paar LINKE Autoren wie LinksparteiDad und Co. Nicht ich spreche schlecht über Guido Westerwelle, sondern Du und LinksparteiDad macht dies. Und daran erkennt man, das IHR KEINEN ANSTAND habt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #100 springen »
#104 Johannes45Anonym
  • 21.03.2016, 13:54h
  • Antwort auf #101 von TheDad
  • @LinksparteiDad
    "Ich muß mir das geschriebene vom LSVD, oder auch von anderen Zeitungen gar nicht zum Vorbild nehmen, um damit meine "Meinung" und meine "Haltung" zu und über Guido Westerwelle einzuwickeln..
    Ich darf wie jeder andere auch, bei meiner Meinung über ihn, und meiner Haltung zu seiner Politik bleiben..
    "

    --> Klar es gilt Meinungsfreiheit und in der Tat, du musst nicht die Haltung des Bundesvorstandes des LSVD in derem Nachruf übernehmen, aber Du solltest schon erkennen, dass selbst die LGBT-Aktivisten im Vorstand des LSVD nur lobende Worte für Guido Westerwelle gefunden haben.

    Es hat aber mit ANSTAND zu schaffen, ob man im Todesfall so wie ich oder der LSVD-Vorstand nur lobende Worte und Anerkennung für einen verstorbenen Menschen ausspricht, oder so wie DU mit Dreck und negativen Statements sich meldet. Grabredner bei einem verstorbenen Menschen solltest DU besser NIE in deinem Leben sein.
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#105 TheDadProfil
  • 21.03.2016, 14:19hHannover
  • Antwort auf #103 von Johannes45
  • ""Wenn Du meine Stellungnahmen liest, so sind sie dadurch geprägt, das ich positiv und gut über den Verstorbenen schreibe""..

    Verschobene Wahrnehmung !

    Du hetzt so ganz nebenbei gegen Menschen die sich "von Hartz-IV ausgehalten" den Nachwuchs "bezahlen lassen"..

    Mal ganz davon abgesehen das Nachwuchs eine Gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, deren "Kosten" auf ALLE zu verteilen sind..

    Es sind nicht Deine Worte über Westerwelle, nicht die Links, die sich jeder selber suchen kann, und damit nicht darauf angewiesen ist, sich von Dir zu den "wirklich wichtigen Nachrufen" geleiten zu lassen, weil Deiner Auffassung nach, dieser hier wohl einmal mehr zu "weit links" angesiedelt sei..

    Es sind die vielen "so nebenbei's" mit denen Du hier Deine "Pietätslosigkeit" beweist..
    Einer Pietät die Dir durch den "Glauben" auferzwungen suggerieren, man dürfe "nur Gutes" über Verstorbene berichten..

    Überträgt man diesen Gedankengang auf Menschen wie Stalin und Hitler, man dürfte über ihre Taten und Handlungen nichts mehr berichten, denn sie sind ja verstorben..

    Was Vielfalt ausmacht, auch in Nachrufen, hast Du nicht begriffen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #103 springen »
#106 staffelhamsterAnonym
#107 TheDadProfil
  • 21.03.2016, 14:25hHannover
  • Antwort auf #104 von Johannes45
  • ""aber Du solltest schon erkennen, dass selbst die LGBT-Aktivisten im Vorstand des LSVD nur lobende Worte für Guido Westerwelle gefunden haben.""..

    Wo habe ich das in Abrede gestellt ?
    Wie kommst Du auf die "Idee", ich könnte diesen Nachruf noch nicht gelesen haben ?

    Weil diese "lobenden Worte" des LSVD eben nicht in meine Antworten auf Dich einfließen ?
    Mithin die Umkehrung der eben noch apostrophierten "Meinungsfreiheit", die mir erlauben, genau diese "lobenden Worte" zu ignorieren, sie nicht in meine Betrachtungen zu übernehmen, und dich für genau das zu kritisieren, was ich getan habe :
    Deinen Sozial-Darwinismus, den Du hier in einen als Nachruf verkleideten Post einfließen läßt, um Deinen Hass auf Hartz-IV-Empfänger offen zu legen..

    Der gehört hier nicht her..
    Doch zu diesem "Anstand" bist Du offensichtlich unfähig..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #104 springen »
#108 AnstandslosAnonym
  • 21.03.2016, 14:29h
  • Antwort auf #104 von Johannes45
  • Wer Anstand hat, startet in so einer Meldung keinen Flamewar, lässt die Kommentare mit seinen Provokationen nicht ausufern und hijackt so eine Meldung auch nicht für seine Propaganda.

    PS.
    Requiescat in pace, Guido.
    Auch wenn ich mit deiner Politik nicht übereinstimmte, kein Fan von dir war und einiges zu kritisieren hatte, so hat mich dein letzter, nachdenklicher Auftritt im Fernsehen, möglicherweise mit der Gewissheit es nicht zu schaffen, sehr berührt.
    Ich hatte echt gedacht, du hättest es geschafft und konnte es am Freitag nicht glauben. Ich hatte es dir sehr gewünscht, nach deiner Genesung mit deinem Mann einen neuen Lebensabschnitt außerhalb der Politik zu beginnen. :-(
  • Antworten » | Direktlink » | zu #104 springen »
#109 AnstandslosAnonym
  • 21.03.2016, 14:42h
  • Antwort auf #104 von Johannes45
  • Selbstverständlich darf man im Nachruf auch kritische Untertöne mit Einfließen lassen.
    In der Regel aber bekommt man danach die Kurve und schließt den Nachruf mit freundlichen, versöhnlichen Worten ab. Und nicht in umgekehrter Reihenfolge. Denn der Schluss zählt.
    An diese Etikette haben sich die Kritiker auch gehalten.
    Da du den LSVD erwähnst: es nimmt dir keiner ab, dass du dich nach all deinen Attacken auf Manfred Bruns bei seinem Nachruf an deine eigenen Forderungen halten wirst. Wetten?

    Für Guido Westerwelle spielte die Politik am Ende keine Rolle mehr. Und das sollte man hier respektieren und auch nicht ausufern lassen. Also: zurück Thema!
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#110 Peter1Anonym
  • 21.03.2016, 14:55h
  • Was für schrecklichre Diskussionen hier teilweise geführt werden. Pfui !!

    Ein Mensch, den viele hier kannten, ist viel zu früh gestorben. Sein Mann, seine Familie und Freunde hätten ihn noch so gerne länger bei sich gehabt. Ein Mensch ist tot. Anlass genug, seiner in Ehrfurcht und Anerkennung zu gedenken. Und was ist hinsichtlich der Ewigkeit des Todes eine Lebenszeit, ein Tropfen im Meer.

    Ich denke an ihn und wünsch ihm von Herzen alles Gute für seine "Reise". Adieu Guido
  • Antworten » | Direktlink »
#111 lordon
  • 21.03.2016, 16:22h
  • Antwort auf #109 von Anstandslos
  • Ich frage mich, warum so viele Kommentatoren immer wieder auf die verkorksten Ansichten, Provokationen und Unterstellungen, man sei ein Lügner, von Johansel45 reagieren. Ich habe es ganz am Anfang auch getan, aber außer immer neuem Unsinn kommt doch da nichts. Dieser Typ wird doch dadurch gefüttert, dass so viele ungehalten oder fassungslos auf dieses Zeug reagieren. Besser nicht beachten, das tut bestimmt mehr weh...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #109 springen »
#112 10 years chartAnonym
#113 yslmd
#114 stromboliProfil
  • 24.03.2016, 09:54hberlin
  • Antwort auf #103 von Johannes45
  • du hast den salafist-links-burkaträger in deiner anrede an mich vergessen.. nicht nachlassen im hetzen, schatzerl.
    Oder wars die von dir nun spät entdeckte pietät, die dich eine anständige anrede zustande bringen lässt.
    Na ja, was soll man sich bei dir da noch gedanken drüber machen, wo bei dir ohnehin "hopfen und malz verloren" ist!
    Altsalafistisches sprichwort. Wenn Gysi ihn lobt, dann nur wegen seiner verhinderung jener von möllemann, kubiki u.a. angekurbelten rechtslastigkeit richtung haiders jungfaschismus.
    Da war noch (!) zuviel antisemitisches im ideologischen gepäck, das heute, dank einer neuformulierten taktik der reaktion umgangen wird..

    www.heise.de/tp/artikel/47/47765/1.html

    Aber was hilfts? Der westerwellsche raubtierkapitalismus ist zwangsläufig in eben jener braunen ecke gelandet, in der heute seine kinder und erben als pegidisten und afd'ler ihr unwesen treiben.
    Im sinne der petrys und co. ein unschätzbarer vorreiter ihrer populistischen wortspielereien..
    Sicher wars nicht sein ziel, aber teil seiner initialen verantwortung.
    Wenn mal ein paar jahre drüber vergangen, wird man diesen zusammenhang herausarbeiten, wird diese erkenntnis als sein eigentliches "vermächtnis" übrig bleiben!
    Der als wegbereiter!

    Wohl weil ideologien und wirtschaftsinteressen ebenfalls ein jahrzehnt oder mehrere brauchen, um im gesellschaftliche mainstream fürhrungsmodel zu werden, beschäftigen wir uns deshalb erst mal mit den vorläufern jener von westerwelle nachgeäfften wirtschaftsideologie und ihrer heutige funktion..
    lesen wir doch einfach mal bücher, die zusammenfassen was seit jahren schon diskusion und realität bestimmt.. das hier sei auch dir empfohlen:

    www.freitag.de/autoren/tom-wohlfarth/eine-neue-hegemonie

    Es erzählt uns etwas über das langfristige solcher ideologien, auch etwas über ihre protagonisten und propagandisten..
    Und zumindest an deren vita können wir auch als unbelesene ja einiges ablesen.

    Aber dem propagandisten , der vor 10 jahren versprach, dass es nur der eigenen anstregung bedarf, um teil seines erfolgsrezeptes zu werden, hat das scheitern seiner politik ja weder verantwortet noch gereut.., auch dass muss als erinnerungsschleife ins blumenbukett bei seiner beisetzung mit eingeflochten werden..

    www.zeit.de/wirtschaft/2016-01/vermoegen-erben-einkommen-ung
    leichheit


    Unser "mehr netto vom brutto" marktschreier hätte besser als fischverkäufer auf dem hamburger fischmarkt seine qualitäten unter beweis stellen sollen, als sich als wirtschaftsökonom aufzuspielen...
    Über die grenzen der eigenen ideoligieverblendung hinaus sehen wollen/können, hätte da wunder gewirkt..

    www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-herrschende-elite-leb
    t-in-einem-rausch



    Und selbst der kurze rausch, als genschmann/kissingerverschnitt die welt vor unbill zu schützen und diplomatie zu üben , hat ausser der spektakulären absage am libyeneroberungsfeldzug, nichts nennenswertes hinterlassen, desse man gedenken müsste. Ausser ein paar nachwirkenden vereinbarungen mit dem wahabistenstaaten in den sogenannten golfregionen...
    die zusage, tatenlos zusehen zu wollen wenn dort "neue" interessensgemeinschaften sich bilden sollten..z.b. gegen syrien!
    Wirtschaftspflege, die nun nahtlos vom derzeigen wirtschaftminister großzügig weitergepflegt wird.

    Teil westerwelles mitverantwortung, sind die heutig auftretenden konfliktzonen, in denen die golfstaaten über ein von uns ermöglichtes "wegsehen" im irak und syrienkonflikt, den DaEsch installierte, und dank duldender unterstützung, über saudi arabien und türkei in europa eine innerreligiöse konfliktszenerie aufbauten, die uns auch auf die unerledigten säkularen anstengungen bezüglich der kontrolle und zügelung heimischer religionssekten zurück werfen.

    Aber wenn mal solch ein "ober"hirte auch mal richtiges zu sagen hat, verschwindet es aus den medien der neoliberalen meinungskoalitionäre.. deshalb hier nachgeholfen..

    www.jungewelt.de/2016/03-24/036.php

    Was meinen mangelnden anstand anbelangt, so behalt ich mir vor, den auf würdige persönlichkeiten anzuwenden und wer hierzu gezählt wird von mir, überlass auch besser mir!
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#115 wiking77
  • 31.03.2016, 15:28h
  • was mit Guido Westerwelles Tod getriebenn wurde ist, geisitge Leichenfledderei!

    Das fängt bei manchen Zeitgenossen hier im Forum an, die anscheinend nur ätzen, weil er eben kein Linker war und setzt sich über den vom Bürger finanzierten Staatsfunk bzw. pseudo öffentlich-rechtlichen Rundfunk fort. Dort gab es beispielsweise im ZDF aber auch in der ARD Nachrufe auf ihn, die ihn als homo politicus eher lächerlich gemacht haben, ebenso die Filmbeiträge. Insbesondere denke ich da an die sogenannte Hauptstadtkorrespondetin Katja Strippel, deren Beitrag man getrost als pietetlöses Nachtreten verbuchen kann, wenn man mitgekriegt hat in welcher jovialen Art sie ihren Nachrufekommentar vorgetragen hat.

    Seine Fehlleistungen wurden in Filmbeiträgen geradezu breitgetreten, während seine Verdienste in der Aussenpolitik und in der eigenen Partei kleingeredet wurden. Dass er die Bundesrepublik Deutschland aus dem Libyen-Konflilkt herausgehalten hat (vermutlich zum Mißfallen von Mutti Merkel), davon kein Wort. Dabei wäre gerade das auch Hervorhebenswert. Wieviel mehr hätten die Damen und Herren der politischen Linken gegiftet, wenn die deutsche Bundeswehr auf Generalfeldmarschall Rommels Spuren gewandelt wäre und Panzer in Afrika (Libyen) vorrollen gelassen hätte. Und damit das Elend, dass insbesondere die Franzosen unter Sarközy noch vergrößert hätten.

    Als Fazit ziehe ich, dass selbst im Tod Guido Westerwelle noch die Häme der linken Politaktivisten auf sich und das ist ja überall sichtbar, in den Printmedien, mitunter bei manchen Kommentatoren hier und vor allem im angeblich öffentlich rechtlichen Staatsfunk in der ARD und ZDF.
  • Antworten » | Direktlink »
#116 OrbituaryAnonym
#118 post-römischAnonym
#119 Johannes45Anonym

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