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Kommentare zu:
Guido Westerwelle ist tot


#11 YannickAnonym
#12 TheMumProfil
  • 18.03.2016, 15:58hHannover
  • Tut mir sehr sehr leid für ihn, seinen Mann und seine Familie. Ich hätte wirklich gerne erlebt, wie Guido Westerwelle als Elder Statesman weiter die politische Landschaft prägt, insbesondere hinsichtlich LGBTTIQ-Rechten. Leider hat ihn uns jetzt der verdammte Krebs genommen.

    Ruhe in Frieden, Guido! Wir werden dich vermissen! :'-(
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#13 Johannes45Anonym
  • 18.03.2016, 16:05h
  • Antwort auf #11 von Yannick
  • @Yannick
    "Politisch war ich absolut nicht mit ihm einverstanden."

    ---> Politisch war ich in aller Regel sehr mit ihm einverstanden.

    ----

    "Du lügst zwar, aber die Pietät (die Du offenbar nicht hast) verbietet mir, bei so einer Meldung näher auf Deine Lügen einzugehen."

    ---> Zwar LÜGST Du wieder, aber zumindest hast Du den Anstand deine Lügen nicht weiter auszubreiten. Wer selbst im Angesicht eines Toten nicht die Größe hat, die Guten und Schönen Seiten eines Verstorbenen zu benennen, der hat keinen Anstand, Yannick.

    -------------

    "Aber menschlich ist es natürlich immer tragisch, wenn jemand so früh stirbt. Das tut mir leid."

    Mein Beileid seinem Lebenspartner und allen Angehörigen und Freunden.

    ---> Immerhin hier zeigst Du noch ein wenig Format in deinem Schlusssatz, Yannick.

    ---------------

    Westerwelle gehört für mich zu den größten Politikern der deutschen Gegenwart. Viele Erfolge der LGBT-Bewegung sind seiner Partei zu verdanken und sicherlich war es nicht leicht, als erster offen homosexueller Parteivorsitzender und erster offen homosexueller Aussenminister tätig zu sein; insbesondere wenn ich daran denke, mit wieiviel Lügen, Unredlichkeit und Unverschätmheiten gerade auch linke und grüne Aktivisten ihn angegangen sind. So manches Mal habe ich festgestellt, wie verlogen und mies doch gerade linke Aktivisten und Autoren im Umgang mit Westerwelle waren, aber Westerwelle zeichnete es aus, dass er immer für seine Ideale und Ziele gekämpft hat. Er war ein Kämpfer, überzeugter Demokrat, Verfechter von Minderheitenrechten und verstand es, die Herzen liberaler Menschen in unserem Lande zu gewinnen. Sein historischer Wahlsieg in der Geschichte der FDP im Jahre 2009 wird immer in der Parteigeschichte der FDP in Erinnerung sein; nie hat es ein liberaler Vorsitzender vermocht, einen so hohen Wahlerfolg zu erreichen und dieser Wahlkampf 2009 hat gezeigt, wieviele Menschen erreichbar sind, um eine liberale Partei zu wählen.

    Ein sehr trauriger Tag ist dies heute für unser Land.
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#14 in paceAnonym
  • 18.03.2016, 16:10h
  • Antwort auf #1 von Johannes45
  • RIP - Tut mir sehr leid für Guido Westerwelle. Das ist eine verdammte Krankheit und mir tut sein Mann auch leid! Hoffentlich hat GW nicht zuviel leiden müssen.

    Aber das Geschwafel über die FDP hätten Sie sich sparen können. Wir haben der FDP aber nun absolut garnichts zu verdanken, nur Karlsruhe!
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#15 Sabelmann
  • 18.03.2016, 16:11h
  • Schade!Es ist einfach zu früh ein Leben zu beenden!
    Mein Mitgefühl seinem Mann und der Familie!
    PS.:Das ist kein Anlass um zu streiten,was immer man über ihn denken mag!
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#16 KMBonnProfil
  • 18.03.2016, 16:25hBonn
  • Seine Politik hat mich teilweise in den Wahnsinn getrieben. Über diesen kalten Neoliberalismus habe ich mich geärgert und ihm die Pest an den Hals gewünscht.
    Hab gefeiert, als die FDP aus dem Bundestag flog.
    Und als ich erfuhr, dass er so krank war, dachte ich nur:
    "Mensch Guido, werd wieder gesund! Damit ich mich weiter ärgern kann!"
    Ich sah dann seinen souveränen Umgang mit der Krankheit, auch wie er kämpfte und sich veränderte.
    Ich sah einen seiner Auftritte in irgendeiner Talkshow und empfand Respekt und Achtung für ihn.
    Ich hätte es ihm und seinem Mann so sehr gegönnt, wenn er den Kampf gewonnen hätte. Die von ihm gegründete Stiftung hätte mit ihm gute Arbeit leisten können; Arbeit, über die man im positiven, demokratischen Sinne hätte streiten können.
    Es macht mich wirklich traurig.
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#17 gatopardo
  • 18.03.2016, 16:28h
  • Gewählt hätte ich ihn und seine Partei niemals. Dann aber wieder habe ich mir oftmals bei seinen Auftritten in homophoben Ländern überlegt, wie ein schwuler Aussenminister dort wohl wirken möge und wie die lokalen Medien darüber berichten. Auch wenn er sich nicht kompromisslos für die Homo-Ehe eingesetzt hat, so hat er als gesellschaftlich Prominenter seinen Partner stets vorgeführt, was vielleicht viele homophobe Heteros zum Umdenken angeregt haben könnte.
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#18 sanscapote
  • 18.03.2016, 16:28h
  • Wir beide erweisen hiermit seinem Mann M.Mronz sowie den Familien von Guido und Michael unsere Anteilnahme. R.I.F. Guido.
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#19 XYZ1Anonym
  • 18.03.2016, 16:44h
  • R.I.P. Guido

    Ich habe meine Mutter gesehen wie sie am Brustkrebs kaputt ging. Krebs ist eine schreckliche Krankheit die ich niemandem Wünsche :(
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#20 konrad14Profil
  • 18.03.2016, 16:47hMünchen
  • Ich denke, es muss für Westerwelle sehr stressig gewesen sein, z.B. von Leuten wie Lukaschenko wegen seiner sexuellen Orientierung blöd angemacht zu werden, oder von Putin nicht ernst genommen zu werden, was ich einfach mal unterstelle. Ich vermute auch, dass dadurch seine Möglichkeiten als Außenminister eingeschränkt waren, auch wenn er es durch angestrengte gute Laune überspielt hat. Ich habe mich oft gefragt, ob seine Erkrankung vielleicht eine Folge von diesem Stress gewesen ist.
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