https://queer.de/?25817
"Come Together" in Stockholm
Eurovision 2016: Das sind alle Teilnehmer

V.l.n.r.: Schwedens Frans und Russlands Sergey liegen bei den Wettbüros vorne, Deutschland nicht so
- 21. März 2016, 20:27h 3 Min.
Gewinnt Russland? Seit Montag stehen alle 43 Länder für den diesjährigen ESC fest und die Favoriten sind rar. Wir stellen alle Beiträge in einer Video-Galerie vor.
Von Norbert Blech
Noch rund sieben Wochen, dann geht der diesjährige Eurovision Song Contest in seine heiße Phase. Nach dem Sieg von Måns Zelmerlöw im letzten Jahr ist diesmal Stockholm an der Reihe – das Motto lautet "Come Together" und einer großen Party steht tatsächlich nichts im Wege.
Außer vielleicht die Musik: Ganze 43 Länder nehmen teil, im Finale 26, und dennoch ist es in diesem Jahr schwer, Favoriten zu finden, zumindest auf den Sieg. Richtige Prognosen lassen sich erst nach den Proben geben – manche Beiträge gewinnen durch mehr Anstrengung der Sänger im Vergleich zum Vorentscheid oder eine stimmige Inszenzierung erheblich hinzu; die Common Linnets, die nach Conchita Wurst zu Recht Zweite wurden, sind ein Beispiel für einen vorab übersehenen Favoriten.
Dennoch stechen von den nun komplett vorliegenden Songs wenige hervor, am meisten vielleicht die Ukraine: Jamalas Klagelied über russische Soldaten, die in Häuser eindringen, jeden umbringen und dann unschuldig tun, ist sperrig und dennoch gelungen. Es geht um die Deportierung der Krimtataren durch Stalin, aber aktuelle Bezüge sind offensichtlich. "Mutter Russland" war nicht amüsiert, die EBU entschied aber, den Song aber als nicht politisch zu bewerten und zu genehmigen.
2017 in Moskau, St. Petersburg oder Sotschi?
Russland selbst liegt bei den Wettbüros aktuell vorne und hat tatsächlich durchaus Chancen, den Wettbewerb zu gewinnen: Nach einigen nur halb glaubhaften (und dennoch recht erfolgreichen) Weltverbesserungsnummern setzt man diesmal auf Elektro-Pop und Homo-Erotik: Ex-Boybander Sergei Lasarew ist als Solokünstler in russischsprachigen Ländern bekannt und erfolgreich.
Kombiniert Russland das mit einer professionellen Inszenzierung im Stockholmer Globen, worauf man bedenkenlos sein Haus oder ESC-Finalticket verwetten kann, könnte sich die ohnehin berechnend auf Erfolg getrimmte Nummer an die Spitze setzen – der Song hat zwar eine gewisse Austauschbarkeit und diverse Schwächen (Lyrics, Strophen, Refrain-Beginn), die Musikrichtung ist aber in diesem Jahr wenig vertreten. Sergei bleibt im Ohr; ob das Stockholmer Publikum wie in den Vorjahren Russland mit Pfiffen belegt, ist vielleicht die größte Frage vorab. Immerhin hat das schwedische Fernsehen angekündigt, die Idee des ORF, Pfiffe im Ton auszumischen, wieder zurückzunehmen.
Es wird trotzdem spannend
Die weiteren Favoriten: Schweden liegt bei den Wettbüros auf dem zweiten Platz, muss den hohen Erwartungen aber noch gerecht werden. Auch Kroatien, Malta und Australien hätten eine Chance. Als Insider-Tipp gilt Israels leicht androgyner Hovi Star, der eine Frage nach einem Coming-out einst damit beiseite wischte, dass er nie "in the closet" gewesen sei.
Das Finale am 14. Mai wird moderiert von Zelmerlöw zusammen mit Petra Mede, die bereits vor drei Jahren in Malmö ihr Land perfekt wie vielfältig präsentierte. In der Sendung kommt erstmals eine neue Punktevergabe zum Einsatz: es bleibt bis zum Schluss offen, ob der Sieger bei den Jurys auch das Televoting gewonnen hat (was im letzten Jahr nicht der Fall war, hier lagen Italien und Russland vor dem Sieger Schweden). Deutschland darf bereits beim zweiten Halbfinale am 12. Mai mit abstimmen und seinen Song präsentieren. Die Wettbüros sehen Jamie-Lee Kriewitzs "Ghost" im oberen Mittelfeld, aber nicht in den Top Ten.
Wer nach Stockholm reist und nach keine Tickets für die Shows bekommen hat, kann inzwischen welche für eine große Public-Viewing-Party in der Nachbar-Arena buchen, die mit einigen Specials aufwartet und in die Show geschaltet wird (Details). In den letzten Tagen wurde auch bekannt, dass das Abba-Museum in Stockholm ab dem 7. Mai eine neue Eurovision-Ausstellung beherbergt. Mit weiteren Überraschungen ist in den nächsten Wochen zu rechnen, so wurden etwa noch keine Details zu dem Pausenfüller vor der Punktevergabe der Shows bekannt.
















books.google.de/books?id=q_0Ipak1iHgC&pg=PA237&lpg=P
A237&dq=die+Waffen-Gebirgs-Brigade+der+SS+(tatarische+Nr
.1)&source=bl&ots=1sjXK-g0WF&sig=Ag8i2UPhPX09OL_
MS9WIUTYepFU&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwiQlsb2sdPLAhU
zS5oKHXwyDG4Q6AEINTAE#v=onepage&q=die%20Waffen-Gebirgs-B
rigade%20der%20SS%20(tatarische%20Nr.1)&f=false
www.lexikon-der-wehrmacht.de/Zusatz/SS/SSGebBrigtatarisch.ht
m