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Interview mit LGBT-Magazin
Gwen Stefani: "Ein schwuler Sohn wäre für mich ein Segen"

Gwen Stefani hat mit ihrem Noch-Ehemann Gavin Rossdale drei Söhne
- 27. März 2016, 11:27h 2 Min.
Die No-Doubt-Sängerin hätte überhaupt kein Problem damit, wenn sich einer ihrer drei Jungs als homosexuell herausstellen sollte.
Für die US-amerikanische Sängerin Gwen Stefani würde keine Welt zusammenbrechen, wenn einer ihrer drei Söhne sich nach der Pubertät als homosexuell outen würde – ganz im Gegenteil. "Ein schwuler Sohn wäre für mich ein Segen", sagte die No-Doubt-Frontfrau in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit dem US-amerikanischen LGBT-Magazin "Pride Source".
"Ich will einfach nur, dass meine Kids glücklich sind", meinte die 46-Jährige, die damit ihren Status als Homo-Ikone weiter ausbauen dürfte. "Welche Reise Gott für sie bestimmt hat, die hat er nun mal bestimmt. Ich muss nur für sie da sein als eine nach allen Kräften unterstützende Mutter, und das werde ich auch."
Drei Söhne zwischen zwei und neun Jahren
In dem Interview erklärte die Sängerin weiter: "Solange meine Jungs geschützt und glücklich sind und ich mit ihnen eine gute Zeit verbringe, ob nun beim Sport oder bei der Maniküre, spielt alles andere wirklich keine Rolle."
Gwen Stefani hat mit ihrem Ex-Ehemann Gavin Rossdale drei Söhne, den neunjährigen Kingston, den siebenjährigen Zuma und den zweijährigen Apollo. Bekannt wurde die Sängerin vor allem als Frontfrau von "No Doubt" und der Single "Don't Speak" im Jahr 1996, acht Jahre nach Übernahme der Bandleitung.
Parallel zu ihren musikalischen Projekten als Bandleaderin von No Doubt begann sie sich Ende der Neunzigerjahre auch als Einzelinterpretin zu etablieren. 2002 erhielt sie einen Grammy für die Single "Let Me Blow Ya Mind", die sie mit der Rapperin Eve aufgenommen hatte. Ihr drittes Soloalbum "This Is What the Truth Feels Like" (Amazon-Affiliate-Link ) erschien vor wenigen Tagen auch in Deutschland. Stefani hat – einschließlich ihrer Arbeit mit No Doubt – weltweit mehr als 40 Millionen Alben verkauft. (cw)













Ich denke allerdings, dass es egal sein müsste. Weder ein Weltzusammenbruch, noch ein Segen.
Denn was würde sich ändern?
Ein bisschen ist es aber schon komisch, wenn sie zwischen Sport (heterosexuell) und Maniküre (homosexuell) unterscheidet.