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Ohne das Stonewall Inn gäbe es heute keinen Christopher Street Day (Bild: flickr / David Jones / by 2.0)

  • 29. März 2016, 12:23h 17 3 Min.

In der legendären Bar gab es am Osterwochenende einen brutalen sexuellen Übergriff. Nun fahndet die New Yorker Polizei nach einem 35 bis 45 Jahre alten Mann.

Am Samstagabend gegen 23.40 Uhr Ortszeit gab es nach Polizeiangaben im Stonewall Inn an der New Yorker Christopher Street einen sexuellen Übergriff auf eine transsexuelle Frau. Lokale Medien sprechen von einer Vergewaltigung. Die 25-Jährige befand sich den Berichten zufolge in einer Unisex-Einzeltoilette, als ein Mann hereinkam und sagte, er wolle sich nur die Hände waschen. Schließlich habe er sie unsittlich berührt und danach vergewaltigt.

Der Mann sei danach geflohen. In Schock habe die Frau die Bar zunächst ebenfalls verlassen, sei eine Stunde später aber zurückgekehrt und habe die Polizei gerufen. Sie wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus versorgt.

Der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio hat den Vorfall bei einer Pressekonferenz am Montag auf Anfrage als "sehr ernst" bezeichnet und erklärt: "Es ist sehr erschütternd, wenn sich ein solcher Zwischenfall an einem Ort ereignet, der historisch so wichtig ist, weil von dort aus ein Impuls ausgegangen ist, damit Menschen die Möglichkeit erhalten, ihr Leben zu leben."

Fahndungsfoto veröffentlicht

Die städtische Polizei hat am Montag ein Fahnungsfoto veröffentlicht, das den mutmaßlichen Täter zeigen soll. Dabei soll es sich um einen 35 bis 45 Jahre alten Latino handeln, der zirka 1,75 bis 1,80 Meter groß ist und ungefähr 113 Kilogramm wiegen soll. Nach Angaben der Polizei soll er in der Vergangenheit bereits wiederholt an Wochenenden die Bar besucht haben. Nun hoffen die Beamten, dass einer der anderen Gäste die Identität des Mannes kennt.



Im Stonewall Inn wehrten sich am 28. Juni 1969 Schwule und Transsexuelle gegen teils gewalttätige Schikanen der Polizei. Nach einer Razzia lieferten sie sich tagelang Straßenschlachten mit den Beamten. Das führte dazu, dass sich LGBT-Gruppen organisierten und sich in den nächsten Jahren erfolgreich gegen die Kriminalisierung von Homosexualität wehrten. Der deutsche Name "Christopher Street Day" erinnert noch heute an das Stonewall Inn – die Bar befindet sich in Christopher Street 51-53.

Die Stadt New York hat die Bar wegen ihrer historischen Bedeutung erst im vergangenen Jahr unter Denkmalschutz gestellt (queer.de berichtete). Außerdem kam ein vom deutschen Regisseur Roland Emmerich gedrehter Film über den Stonewall-Aufstand vor wenigen Monaten in die Kinos (queer.de berichtete). Der Film wurde aber von LGBT-Aktivisten und Kritikern teils scharf kritisiert und floppte an der Kino-Kasse.

Ein sexueller Übergriff auf eine Frau wurde bereits vor zwei Wochen in einer Hamburger Schwulenbar gemeldet: Dort hatte ein Mann auf der Toilette versucht, eine Frau zu vergewaltigen (queer.de berichtete). Das Sicherheitspersonal konnte den mutmaßlichen Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten, so dass er festgenommen werden konnte. (dk)

#1 SebiAnonym
  • 29.03.2016, 14:28h
  • Schlimm. Hoffentlich wird der Täter bald gefasst und bekommt eine angemessene Strafe.
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#2 TheMum
  • 29.03.2016, 14:42hHannover
  • Nur noch wenige Sekunden bis die Linksradikalen hier im Forum aufschreien werden, dass es doch voll rassistisch und faschistisch sei, den brutalen Vergewaltigertypen als "Hispanic" oder "Latino" zu bezeichnen.

    So sind eben die Linksradikalen hier. Man soll nicht aussprechen dürfen, was JEDER inklusive ihnen selbst klar und zweifelsfrei erkennen kann.

    Und genau wegen dieser linksradikalen Gesinnungspolizei wählen viele US-Amerikaner den gefährlichen Spinner und rechtradikalen Trump, der dann eine Mauer an die mexikanische Grenze setzen will, als wenn das auch nur irgendein Problem lösen würde.

    Fakt ist, dass erst die Linksradikalen so stark zu einer Polarisierung der Gesellschaft beigetragen haben. Wenn man den "Wutbürgern" nicht mal mehr erlauben will, einfach mal Dampf abzulassen und dann ist das größte Übel auch schon raus, erzeugt man damit einen Aggressionsstau bei diesen häufig sehr dummen Leuten. Und der bricht sich dann Bahn durch Wahlerfolge der AfD oder von solchen krankhaften Gestalten wie Trump oder Cruz. Das ihr das aber auch nicht begreifen wollt. Man macht die Welt nicht zu einem besseren Ort, indem man unliebsame Verhaltensweisen und Meinungen versucht zu verbieten. Diese brechen sich dann irgendwann Bahn und die ganze aufgestaute Aggression entlädt sich.
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#3 so issesAnonym