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Kommentare zu:
Letzte Amtshandlung von Grün-Rot: Bildungsplan in Kraft


#31 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 01.04.2016, 11:46h
  • Antwort auf #20 von Fortune
  • "Die künftige Landtagspräsidentin Brigitte Lösch (Grüne) hat sich für LSBTTIQ-Themen verkämpft. Und der Grüne Landesvorsitzende Oliver Hildenbrand, der Teil der Delegation für die Koalitionsverhandlungen ist, ist Mitglied im LSVD."

    Deine Worte in die Ohren der Grünen Verhandlungsführer, hoffentlich lassen die sich nicht so leicht einlullen, oder besser gesagt einschüchtern wie die SPD.
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#32 Homonklin44Profil
  • 01.04.2016, 20:43hTauroa Point
  • Ich finde es gut, dass die das mit Hängen und würgen noch irgendwie raus gehauen haben, keine Frage.
    Aber das Gefühl, dass die CDU-GenossInnen so auf die zukünftige Düse stehen werden, dass irgend eine Korrektur oder Reform der Bildungspläne notwendig wird, auf fahlen Gerüsten aufgebaut und genährt wird, bis die grüne seite weich wird, lässt mich auch nicht los.

    Sagen, was kommen wird, kann ja keiner so genau.

    Dass das 'christliche Menschenbild' eine diskriminierende, latent faschistoide Weltanschauung enthält, dürfen die Schüler hoffentlich kritisieren, wenn klar wird, die, über die unter Homo, Lesbisch, Trans usw. beschrieben werden, sind danach ja gar keine richtigen Menschen.
    Weiß nicht genau, wie der Bezug dazu lautet... wenn man die Kulturgeschichte heran ziehen will, sollte man wenigstens ebenfalls die Weltbilder der Leute mit einbeziehen, die vor der Christianisierung hier so rumrannten.

    Ob das Ganze der SPD jetzt groß Wählertreuen rettet? Wetten würde ich nicht drauf.
    Aber da hat Johannes oder wer das schrieb wohl auch mal Recht mit, die Queer-Themen machen nur einen Bruchteil in der allgemeinen Bewertung der Wähler aus.
    Die Allgemeinheit straft schon mehr für 'asoziale' Neigungen dieser Partei.

    Wiederum sind einige doppelt betroffen. Schwul und arbeitslos bzw. sozial schwach. Die spucken mehrmals hin.

    Wollen wir darum bangen, wie lange dieser Bildungsplan vielfältig bleiben darf? Bis die C-Infizierten wieder genug Magensäure gesammelt haben....
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#33 stromboliProfil
  • 02.04.2016, 09:35hberlin
  • Antwort auf #32 von Homonklin44
  • "Dass das 'christliche Menschenbild' eine diskriminierende, latent faschistoide Weltanschauung enthält, dürfen die Schüler hoffentlich kritisieren, wenn klar wird, die, über die unter Homo, Lesbisch, Trans usw. beschrieben werden, sind danach ja gar keine richtigen Menschen.
    Weiß nicht genau, wie der Bezug dazu lautet... wenn man die Kulturgeschichte heran ziehen will, sollte man wenigstens ebenfalls die Weltbilder der Leute mit einbeziehen, die vor der Christianisierung hier so rumrannten."

    Nun, es ist wirklich schwer sich ein bild über jene gesellschaften vor unserer zeitrechnung zu machen, weil nach beginn dieser zeitrechnung alles daran gesetzt wurde , die geschichte im sinne unserer zeitgenössischen ideologie umzuschreiben & umzuinterpretieren.

    Zuallererst müss/ten schüler lernen, "christentum und anderweitige religionssekten potentiel auf grund ihrer missionarischen weltsicht, als faschistoide "gemeinschaften zu begreifen.
    So auch sich gegen die politische form des faschismus und seiner schleichenden unterwanderung humanistisch/demokratischer wertvorstellungen zu wappnen.

    Es sind einander sich ergänzende und rückkoppelnde syteme, die durch die "heilssprechung" der religionen als grundpfeiler unserer gesellschaften, irreparable wege und ideologische richtungsvorgaben hervorrufen.

    Das sollten schülerInnen lernen, bevor sie ihr wahlrecht nützen wollend, von manipulation und propaganda überschwemmt werden , so die parteien wählen, die weiter an diesem system drehen..
    Sozusagen das restaurative religiot/politische hamsterrad am laufen halten!

    Welche begriffe kann man nun suchen-benutzen, um der allgegenwärtigen gefahr der reaktionären weltordnung einen griffigen, aussagekräftigen namen zu geben...
    Ich benutze den faschismus und den ihm innewohnenden regelwerk, um zusammenhänge hin zur religion und deren herkunft begreiflich zu machen.
    Dabei stolpert man förmlich über die parallelen inhaltlicher wie sich veräusserlichender art und darstellung!
    Das der begriff faschismus erst über die faschistische zeit des 20zigsten jahrhunderts in unserer heutigen politischen-gesellschaftanalyse einen "wirkungsvoll negativen namen erhält, einen, der nicht mehr an begrifflichkeiten wie monarchie-oligarchie-autokratie- neokonservatismus/liberalismus verniedlicht wird, sondern nun entgültig die moralischen zuweisungen erhält , die die im namen von religion/en-ideologien begangenen verbrechen in den öffentlichen bewusstseinsfokus zurück bringen!

    Das muss wieder ziel der AUFKLÄRUNG werden:
    Die gegen staatskonstrukte-obrigkeit und klerus errungene und gleich auch wieder verlorenen aufklärung zurück in unser aller bewusstsein bringen, um so wirklich umfassend "aufgeklärt, endlich die "vergangenheit" hinter sich zu lassen, zukunft zu gestalten!

    Lassen wir die schüler/innen nachdenken ..

    de.wikipedia.org/wiki/Klerikalfaschismus

    www.gegen-die-kirche.eu/geschichte-der-kirche/item/die-chris
    tlichen-kirchen-und-der-faschismus.html


    www.humanist.de/kultur/literatur/religion/deschner10.html

    tangsir2569.wordpress.com/2014/01/10/kirche-und-faschismus-d
    ie-naturliche-allianz/


    Dann können wir endlich auch die schimäre des gescheiterten realsozialismus mit der des nationalsozialistischen vergleichen, können den kapitalismus und dessen unterstützung aus den religionen als teil ein und der selben machtideologie durchschauen.
    Könnten so mal das wort zum sonntag "gebt dem kaiser, was des kaisers.." auf seinen inhalt und interpretationsspielraum hin überprüfen.
    Das wäre bildung!
    Der rest ist einbildung...
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#34 Homonklin44Profil
  • 02.04.2016, 19:28hTauroa Point
  • Antwort auf #33 von stromboli
  • Chapeau, der Herr!

    Zwischen Bildung und Einbildung unterscheide ich noch die Verbildung, das jetzt aber sicher nicht bezogen auf Deinen konstruktiv gut aufgeladenen Beitrag.
    Verbildung ist die Eigenheit einer u.A. verleiteten Bildungsform, wozu die von Dir erwähnte Hinzu-Schneiderung/ gezielte Veränderung von Weltbildern dem aktuell hochzelebrierten oder reduktiven Horizont gehört. In Ansätzen ist mir bekannt, dass diese Christomorphen-Kultur einen einstigen Wissensstand verschütten konnte, der deutlich deren Verkleinerungs-Drall voraus war.
    Wenn man sich nur mal ansieht, dass die Kenntnis über den amerikanischen Kontinent bis auf Erwähnungen in meist nordischen Sagas mehr oder weniger verschwand ...

    Dafür und für die Links möchte ich mich aber doch extra bedanken - das bringt mich auch in einer bestimmten Richtung meines Buches über die 'ungewollte Natur' um ein paar Lightspeed-Ellen weiter!
    Und persönlich vermutlich auch. Ich bin zwar nicht smart, aber ewig wissbegierig. Und habe die Hoffnung noch nicht verloren.

    Hab Dank von einigen oder auch etlichen Etappen weiter den Bildungs-Ast runter,gelle.
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#35 der BasisAnonym

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