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Das viertägige Filmfestival findet bereits zum vierten Mal statt – am 15. April läuft u.a. der Film "The Danish Girl"

  • 4. April 2016, 13:13h 26 1 Min.

Vom 14. bis 17. April findet zum vierten Mal das Transgender Film Festival in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel statt.

Das von der "Trans Alliance" und LGBT-Organisationen aus Schleswig-Holstein unterstützte Festival zeigt von Freitag bis Sonntag im Traum-Kino mehrere Filme und Kurzfilme mit Themen wie Transsexualität, Intersexualität sowie Travestie (Programm).

Zu den gezeigten Filmen gehören der Klassiker "Rocky Horror Picture Show", der oscarprämierte Film "The Danish Girl" und "Stonewall" von Ronald Emmerich. Eine Einzelkarte kostet 6,50 Euro, eine Dauerkarte 24 Euro.

Bereits am Donnerstag gibt es im Café Godot (Gutenbergstraße 18) ein Warm-up-Event: Dort werden in englischer Originalfassung die Dokumentarfilme "In The Turn" (18 Uhr) und "Dressed As A Girl" (20 Uhr) gezeigt. Der Eintritt zu diesen beiden Veranstaltungen ist frei.

Das Kieler Transgender Film Festival gilt als das einzige dieser Art in Deutschland. (cw)

-w-

#1 Katrina_Reichert
  • 04.04.2016, 16:22hDüsseldorf
  • "Rocky Horror Picture Show"

    Ein Machwerk, dass Transmenschen als menschenfleischfressende, geisteskranke, sexuell übergriffige Aliens karikiert.

    "The Danish Girl"

    Ein Film, der Lily Elbe und ihr Leben völlig falsch darstellt, nicht zuletzt weil er auf einer Lily-Elbe-Biographie von irgend einem dahergelaufenen schwulen Cismann basiert und nicht auf ihrer eigenen.
    Außerdem wird Lily von einem Cismann gespielt.

    "Stonewall"

    Eine völlig realitätsferne Fehldarstellung der tatsächlichen Ereignisse, die einen schwulen, weißen Cismann ins Zentrum rückt und die schwarzen Transfrauen, die die Stonewall Riots tatsächlich initiierten, komplett untern Tisch fallen lässt.

    Diese Verfälschung war eine Entscheidung von Emmerich, weil er halt selbst weiß und schwul ist und er es für sich "persönlicher" machen wollte. Repräsentation, gibt's halt nicht für TWoC, erst Recht nicht wenn der Regisseur ein weißer, schwuler Cis-Mann ist.

    All diese Filme STROTZEN vor Transfeindlichkeit und die Orga ist mittlerweile dafür bekannt, dass Transmenschen, die darauf aufmerksam machen, instant komplett geblockt werden.

    Und Ihr macht für sowas noch Werbung?

    Das ist auf sovielen Ebenen sowas von widerwärtig.
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#2 nopeAnonym
  • 04.04.2016, 16:58h
  • Antwort auf #1 von Katrina_Reichert
  • Nach den ersten Zeilen dachte ich, dass du hier eine Satire zum Besten gibst, aber du meinst das anscheinend völlig ernst. Du bringst damit den Grusel der Lebensaufgabe "Opfer vom Dienst" ganz anschaulich auf den Punkt. Stets am Jammern, Anklagen, Verurteilen und "Widerwärtigfinden", nocht ohne sich dabei wichtigtuerisch in Szene zu setzen, was die Schulterung der Weltenlast angeht und garantiert völlig frei von jeglichem Humor.
    (Lachen ist sowieso des Teufels, es könnte ja jemand irgendwo irgendwie auf der Welt doch Spaß haben, während andere leiden müssen!)
    Anklagendes Märtyrertum und Lebensverbitterung als praktischer Wille zur Macht, das kommt immer ganz besonders sympathisch rüber. JedeR nur ein Kreuz, bitte.
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#3 HaMoAnonym
  • 04.04.2016, 17:19h
  • Antwort auf #2 von nope
  • Hm. Außer Ad-Hominem haste wohl nix zu sagen, oder? Figures.

    Die Filme sind hochgradig problematisch, gerade auch Danish Girl und Stonewall. U.a. weil die Stonewall Riots geschichtlich so signifikant sind, und die Geschichte der Lily Elbe auch; daraus eine sexualisierte Autogynophilie-Story zu machen, ist tatsächlich schädlich für Transgender-Rechte. Transgender werden in den Medien entweder ignoriert und ausgelöscht (Stonewall) oder sie werden objektifiziert (Danish Girl). Beides ist wirklich schädlich und muss aufhören.

    Und noch dazu erleben trans Menschen ihr ganzes Leben lang Ausgrenzung und Verächtlichmachung, auch leider aus dem Rest der Queer Community. (Dafür dient deine Reaktion übrigens als nettes Paradebeispiel.)
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