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Hessen will mehr über die Lebenswirklichkeit von trans­identen und queeren Menschen herausfinden (Bild: flickr / hjalmarGD / by 2.0)

  • 7. April 2016, 11:28h 10 2 Min.

Das Land Hessen stellt für ein Forschungsprojekt zur Lebenssituation transidenter und queerer Menschen 20.000 Euro zur Verfügung. Das gab das Sozial- und Integrationsministerium am Mittwoch bekannt.

Der Verein Broken Rainbow erhält die Mittel, um unter anderem herauszufinden, "in welchen Lebensbereichen transidente oder queere Menschen Diskriminierungen bis hin zu Gewalt erfahren, wie sie mit diesen Erfahrungen umgehen und welche Unterstützungsangebote sie in Anspruch nehmen", so das Projekt aus Frankfurt. Die finanzielle Unterstützung stammt aus den Mitteln des Landesaktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt.

"Ich freue mich, dass wir die Lebenslage und Lebenserfahrungen von Trans-Personen und Menschen, die aus dem binären Geschlechtermodell herausfallen, durch das Forschungsvorhaben näher beleuchten und fördern können", erklärte Staatssekretär Jo Dreiseitel (Grüne).

Grund für die Forschung sei, dass derzeit wenige Erkenntnisse über die Lebenswirklichkeiten und den Bedarf von Trans-Personen und queeren Menschen in Hessen vorliege. So wisse man praktisch nichts über ihre Arbeitslosenquote oder ihre Schwierigkeiten, einen Arbeitsplatz zu finden. Auch über Anfeindungen und Diskriminierungen gegenüber Trans-Personen sei in der Öffentlichkeit wenig bekannt, erläuterte Dreiseitel. "Aus den gewonnenen Ergebnissen können dann Maßnahmen abgeleitet werden, die eine gleichberechtigte Teilhabe von Trans-Personen und queeren Menschen am gesellschaftlichen Leben ermöglichen." Die Forschungsergebnisse sollen im Rahmen einer Fachkonferenz vorgestellt werden.

In diesem Jahr stehen in Hessen 120.000 Euro aus Landesmitteln für Projekte im Rahmen des Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt zur Verfügung. Ziel ist es, Projekte zu fördern, die für die Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten werben, die freie Entfaltung der Persönlichkeit fördern und sich für ein offenes und diskriminierungsfreies Leben aller Menschen in Hessen einsetzen. (pm/dk)

-w-

#1 Dont_talk_about
  • 07.04.2016, 20:15hFrankfurt
  • Interessant wird sein, ob grün-schwarz genauso viel für Queer-Forschung ausgibt wie schwarz-grün. Meine Vermutung ist, dass die Grünen käuflich sind und ihnen das Amt des Ministerpräsidenten wichtiger ist als die Förderung unserer Community. Aber warten wir den neuen Koalitionsvertrag im Ländle mal ab.
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#2 David77Anonym
  • 07.04.2016, 21:11h
  • Antwort auf #1 von Dont_talk_about
  • "Meine Vermutung ist, dass die Grünen käuflich sind und ihnen das Amt des Ministerpräsidenten wichtiger ist als die Förderung unserer Community."

    So wie du als Wähler von FDP/CDU auch käuflich bist und dir das wichtiger ist, als die "Förderung unserer Community"?
    Musst ja nicht von dir auf andere schließen.
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#3 TheDad
  • 07.04.2016, 22:05hHannover
  • Antwort auf #1 von Dont_talk_about
  • ""Meine Vermutung ist, dass die Grünen käuflich sind und ihnen das Amt des Ministerpräsidenten wichtiger ist als die Förderung unserer Community.""..

    Welches Amt ?
    In HESSEN regiert der evangelische, geschiedene, in 2.Ehe verheiratete Volker Bouffier, Enkelkind von 1906 emigrierten französichen Einwanderern aus Straßburg, die übrigens damals noch katholisch waren, wie auch der Vater von Volker Bouffier..

    Interessant dabei :
    ""1906 wurde mit den entscheidenden Stimmen der SPD Rudolf Schwander zum Bürgermeister gewählt, der mit Hilfe eines Mitarbeiterstabs von sozialpolitisch engagierten Mitarbeitern den Ausbau der Stadt vorantrieb.""..

    Da sah der Großvater Robert* Ferdinand August Bouffier, der nach dem II.WK Mitbegründer der hessischen CDU war, wohl keine Chancen mehr für sich..
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