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Teil des Plans ist, "die Akzeptanz von verschiedenen sexuellen Orientierungen sowie Lebenswelten" zu verbessern

  • 8. April 2016, 12:19h 5 2 Min.

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Entwurf einer Strategie zur Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderer sexuell übertragbarer Infektionen beschlossen (PDF).

Die vom Gesundheits- und Entwicklungsministerium erarbeitete Strategie knüpft damit an die HIV-Aids-Bekämpfungsstrategie von 2005 an (PDF). Mit dem Papier will die Regierung dazu beitragen, die UN-Entwicklungsziele zu erreichen, die vorsehen, die Aids-Epidemie bis 2030 zu beenden.

In dem Papier wird unter anderem gefordert, "die Akzeptanz von verschiedenen sexuellen Orientierungen sowie Lebenswelten" zu verbessern. Nur so könne erfolgreiche Präventionsarbeit geleistet werden. Weiter heißt es: "Die Strategie zielt darauf ab, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, das die Akzeptanz von sexuellen Orientierungen und unterschiedlichen Lebensstilen fördert, das unterschiedliche Sexualpraktiken nicht tabuisiert, das die Kommunikation über Sexualität und sexuell übertragbare Infektionen fördert und das betroffene Menschen nicht ausgrenzt."

Dem Plan zufolge solle vor allem die Früherkennung und Behandlung von HIV gestärkt und HIV verstärkt im Zusammenhang mit anderen sexuell und durch Blut übertragbaren Infektionskrankheiten betrachtet werden. Im Mittelpunkt der Strategie stehe dabei, Wissen zu vermitteln und Kompetenzen zu erweitern. Um diese Ziele zu erreichen, seien Bund, Länder, öffentlicher Gesundheitsdienst, freie Träger, Selbsthilfe, Ärzteschaft und Pflegekräfte, aber auch die Bereiche Justiz, Bildung und Arbeit zur Zusammenarbeit aufgerufen.

Die Deutsche Aids-Hilfe begrüßt die neue Strategie der Bundesregierung. "Wir freuen uns, dass die Beteiligung von Aidshilfen sowie die zentrale Rolle von Selbsthilfe, Empowerment und Partizipation darin festgeschrieben sind. Damit baut die Bundesregierung auch in Zukunft auf die Grundlagen der seit 30 Jahren erfolgreichen HIV-Prävention", erklärte DAH-Vorstandsmitglied Sylvia Urban. (pm/dk)

-w-

#1 UrsaMajorEhemaliges Profil
  • 08.04.2016, 15:58h
  • ""Die Strategie zielt darauf ab, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, das die Akzeptanz von sexuellen Orientierungen und unterschiedlichen Lebensstilen fördert, das unterschiedliche Sexualpraktiken nicht tabuisiert, das die Kommunikation über Sexualität und sexuell übertragbare Infektionen fördert und das betroffene Menschen nicht ausgrenzt.""

    Na dann mal her mit den Bildungsplänen und der Eheöffnung!

    (falls Ihr es wirklich ernst meint, liebes Bundeskabinett.)
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#2 NicoAnonym
  • 08.04.2016, 18:34h

  • Wie kann die Politik von der Gesellschaft mehr Akzeptanz erwarten, wenn sie selbst nicht mit gutem Beispiel vorangeht und uns weiterhin rechtlich diskriminiert?!

    Ohne rechtliche Gleichstellungs kann sich auch gesellschaftlich nichts ändern. Aber das blockieren Union und SPD ja weiterhin.
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#3 yslmd
  • 08.04.2016, 18:37h
  • Antwort auf #1 von UrsaMajor
  • ... Na dann mal her mit den Bildungsplänen und der Eheöffnung! (falls Ihr es wirklich ernst meint, liebes Bundeskabinett.)

    Ich bin ganz Deiner Meinung, UrsaMajor. Ich befürchte nur, dass mal wieder ein Sturm im Wasserglas angfacht wurde und die ewig Gestrigen auf ihren Positionen verharren und mit ihrem Gedankengut aus dem vorletzten Jahrhundert weiterhin alles dafür tun, dass das Ziel dieser Strategie, "
    die Akzeptanz von sexuellen Orientierungen und unterschiedlichen Lebensstilen fördert, das unterschiedliche Sexualpraktiken nicht tabuisiert, das die Kommunikation über Sexualität und sexuell übertragbare Infektionen fördert und das betroffene Menschen nicht ausgrenzt.""
    genau nicht verfolgt und alles daran setzen wird, um genau dieses Ziel nicht umzusetzen. Wir wissen doch, mit wem wir es zu tun haben.

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