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Bleibt dem Bundestag erhalten: Harald Petzold ist queerpolitischer Sprecher der Linksfraktion (Bild: Die Linke Brandenburg)

  • 10. April 2016, 19:28h 9 1 Min.

Bei der Landratswahl im Havelland erzielte der schwule Bundestagsabgeordnete Harald Petzold (Die Linke) am Sonntag 10,5 Prozent der Wählerstimmen. Der 53-Jährige landete nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis hinter den Kandidaten von CDU (30,5 Prozent), SPD (27,1 Prozent) und AfD (18,8 Prozent) nur auf dem vierten Platz.

Bei der Kreistagswahl 2014 hatte die Linkspartei mit 17,1 Prozent hinter SPD und CDU noch den dritten Platz belegt. Gegenüber der "Märkischen Allgemeinen" zeigte sich Petzold nicht enttäuscht: "Ich freue mich über zwei Dinge. Dass ich ein zweistelliges Ergebnis habe und dass die AfD nicht in der Stichwahl ist. Ich bin Realist und kann mein Ergebnis einordnen."

Der frühere Lehrer, der mit 19 Jahren in die SED eintrat, ist seit 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags und queerpolitischer Sprecher der Linksfraktion. Von 1990 bis 1999 saß Petzold für die PDS im Landtag von Brandenburg, seit 2003 ist er Mitglied des Kreistags.

Es war die erste Direktwahl eines Landrats im Havelland, bislang entschied der Kreistag. Sie war notwendig geworden, weil sich jetzige Landrat Burkhard Schröder (SPD) zum 31. März 2016 vorzeitig aus dem Amt zurückgezogen hatte. Die Stichwahl findet in zwei Wochen statt. (cw)

-w-

#1 WegmitderAfDAnonym
  • 11.04.2016, 10:12h
  • Schade, daß Harald Petzold nicht in die Stichwahl der Landratswahl gekommen ist! Erleichtert aber, daß der AfD-Kandidat ebenfalls gescheitert ist. So bleibt den Neofaschisten weiterhin die Türen zum Landratsamt verwehrt!
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#2 Panama PapersAnonym
  • 11.04.2016, 15:22h
  • "hinter den Kandidaten von CDU (30,5 Prozent), SPD (27,1 Prozent) und AfD (18,8 Prozent) nur auf dem vierten Platz.

    Bei der Kreistagswahl 2014 hatte die Linkspartei mit 17,1 Prozent hinter SPD und CDU noch den dritten Platz belegt."

    Wenn der Kapitalismus immer tiefer in der Krise steckt, aber sich selbst so nennende "Linke" nicht über ihn sprechen, schon gar nicht gegen ihn kämpfen, sondern sich weiterhin als die besseren Retter der "freien/sozialen Marktwirtschaft" empfehlen wollen...

    www.wahlrecht.de/umfragen/dimap.htm
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#3 marxmurksAnonym
  • 11.04.2016, 20:06h
  • Antwort auf #2 von Panama Papers
  • oder es zeigt sich einmal mehr, dass rechtsaußen und linksaußen fließend ineinander übergehen:
    mal RAF, mal neonazianwalt - mal kommunistisch, mal national-sozialistisch. alles nur zwei seiten der gleichen medaille, hauptsache markig und schön ausgrenzend.
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