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Kommentare zu:
Vor Erdogan beschäftigte der "schwule" Benedikt deutsche Gerichte


#31 TheDadProfil
  • 16.04.2016, 13:07hHannover
  • Antwort auf #25 von TheMum
  • Und noch etwas..

    ""Bei dir sollen sämtliche homofeindlichen Staaten maximale Rechte bekommen und wir sollen das auch noch respektieren.""..

    Ja..
    Denn Dein "Gegen-Gedanke" das andere Staaten nicht über die GLEICHEN RECHTE verfügen dürften wie etwa die BRD oder Belgien, impliziert auf fatale Weise Deine faschistische Denk-Struktur..

    Man muß "andere Staaten" klein halten..
    Diese Staaten dürfen nicht die gleichen Rechte haben wie "wir"..

    Denn nur so kann man dann Zuwanderer bei uns genau so behandeln, wie sie schon in ihren Staaten "behandelt" wurden..
    Man nimmt ihnen die Rechte weg, die sie zu gleichberechtigten Mitbürgern machten..

    Das geht ja nun mal nach Deiner Auffassung schon gleich gar nicht..

    Konnte man hier von dir schon deutlich lesen..
    Die müssen sich ihre Menschenrechte, und damit ihren Anspruch MENSCH zu sein, ja erst erwerben..
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#32 TheDadProfil
  • 16.04.2016, 14:00hHannover
  • Antwort auf #30 von hugo1970
  • ""Richtig, aaber!
    Warum sind dann die Völker so strunzdum und wählen hardliner.""..

    Das ist eine wichtige Frage, die sich hier aber nicht abschließend klären läßt..
    Nur soviel..
    Es ist nicht "die Bevölkerung" insgesamt, sondern nur Teile von ihr, also Minderheiten, die gut vernetzt daran arbeiten, "nationale Eigenarten" aufrecht zu erhalten..
    Das ist die Verbindung zwischen Erdogan und Seehofer..

    Veränderungen im Wahlrecht in Richtung einer "Wahlpflicht" würden nicht nur Europaweit völlig andere Regierungen hervorbringen, sondern auch andere Allianzen der Staaten untereinander..
    In denen dann neben der Türkei auch Länder wie die Ukraine UND Russland Mitglied einer EU wären..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#33 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 16.04.2016, 15:47h
  • Antwort auf #32 von TheDad
  • Interressante "Utopie", da würden garantiert neoliberale konservative sofort aufspringen und linke Diktatur schreien, denn die wissen ganz genau, eine Wahlpflicht würde sie am meisten treffen, denn viele Wähler gehen nicht zur Wahl, weil sie meinen, "meine Stimme kann doch nichts ändern".
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#34 Patroklos
#36 PeerAnonym
  • 16.04.2016, 18:07h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • "Staaten treten der EU bei..
    Und damit deren Bevölkerungen..
    Nicht deren Präsidenten oder Regierungschefs.."

    Aber eine deutliche Mehrheit der Türken wählt doch immer wieder Erdogan...

    Und ganz abgesehen davon:
    die Mehrheit der Türken war auch schon vor Erdogan sehr homophob. Ich will nicht noch mehr Staaten wie Polen & Co in der EU, denn dann können die echt viel negatives anrichten, wenn es noch mehr werden.

    Außerdem liegt die Türkei nicht mal zu 3% in Europa und zu mehr als 97% in Asien. Wollen wir jetzt wirklich die EU für alles öffnen? Das wäre garantiert das Ende der EU...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#38 Goldenes HornAnonym
#39 ThorbenAnonym
  • 16.04.2016, 19:08h
  • Antwort auf #24 von TheDad
  • >>>>>>>>>>>
    Staaten treten der EU bei..
    Und damit deren Bevölkerungen..
    Nicht deren Präsidenten oder Regierungschefs..
    <<<<<<<<<<<<

    Aber Präsidenten oder Regierungschefs haben in der EU deutlich mehr Einfluss als die Bürger.

    Schau Dir mal an, wieviel Einfluss Erdogan jetzt schon in anderen EU-Staaten hat. Soll der durch einen EU-Beitritt noch größer werden?

    Außerdem ist Erdogan ja nicht vom Himmel gefallen, sondern der wurde von den Türken demokratisch gewählt - mehrfach!!

    Und man muss ja auch nur mal sehen, wie die Bürger auf seine Maßnahmen reagieren. Würde man hierzulande z.B.:
    - unabhängige Zeitungen, Radio- und Fernsehsender schließen oder unter staatliche Kontrolle stellen,
    - soziale Netzwerke wie Twitter und Facebook verbieten,
    - Wissenschaftler, die nicht voll die Linie der Regierung unterstützen aus den Unis schmeißen,
    - etc. etc. etc.

    Das gäbe wohl die größten Demos, die Deutschland je gesehen hatte. In der Türkei aber nicht. Das ist der Mehrheit der Türken offenbar egal. Und die Mehrheit teilt auch das Vorgehen gegen die Kurden und die Leugnung des Völkermords an den Armeniern (wenn Lehrer oder Dozenten das nur schon erwähnen, verlieren sie ihren Job).

    Von der weitverbreiteten Homophobie in weiten Teilen der Bevölkerung ganz zu schweigen. Ja, die gibt es auch in Polen, Ungarn, Litauen, etc. Aber müssen wir uns deshalb noch mehr Homohasser in die EU holen?

    Und nicht zuletzt wäre das auch eine enorme wirtschaftliche Belastung der EU.

    Und nach wie vor lehnt die Türkei (auch die Mehrheit der Türken) die Anerkennung Zyperns ab. Wie soll man ein Land in die EU aufnehmen, dass andere EU-Mitglieder nicht anerkennt?

    Außerdem lehnt die Mehrheit der EU-Bürger einen Beitritt der Türkei ab. Man kann nicht immer was von Demokratie erzählen, aber den Volkswillen ignorieren, sobald er einem nicht passt. Bei einer Aufnahme der Türkei würde in manchen Staaten die Ablehnung der EU so groß, dass sie vielleicht sogar die EU verlassen würden. Darunter z.B. auch das ehemals so EU-freundliche Niederlande, wo die Stimmung aber kippt. Wollen wir wirklich für die Türkei den Austritt anderer Gründungsmitglieder riskieren?

    Nein, die Türkei passt wirtschaftlich, ideologisch, politisch, gesellschaftlich und von der ganzen Mentalität her nicht in die EU. Das muss man auch mal anerkennen. Irgendwo müssen auch Grenzen sein.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#40 TheDadProfil

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