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- 24. März 2005 1 Min.
Brühl/Düsseldorf Bereits vor gut einer Woche hatte die Junge Union Manfred Rouhs von der vom Verfassungsschutz als "rechtsextrem" eingesteuften Gruppe "Pro Köln" zu einem JU-Treffen nach Brühl eingeladen. Die "bekannte Größe in der Neo-Nazi-Szene" ("Spiegel Online") hatte wiederholt gegen "Ausländer und Homosexuelle" gehetzt. 2002 wollte er eine "Mahnwache wider den Werteverfall" anlässlich des Europrides veranstalten, die dann kurz davor abgesagt wurde. "Uns geht es hauptsächlich um ein Kennenlernen Ihrer Partei, Ihres Programms und Ihrer Ziele", schrieb Ulrich Nagel, JU-Chef in Brühl, in seine Einladung an Rouhs. Der heute 40-Jährige Rouhs hatte selbst der Jungen Union angehört, wechselte dann aber zunächst zur Jungendorganisation der NPD und anschließend zu den Republikanern. Die Jungsozialisten (Jusos) in Brühl und dem Rhein-Erft-Kreis sowie die Grünen-Fraktion forderten bereits personelle Konsequenzen bei der Jungen Union. Nagel wies das zurück: "Die JU steht hinter mir", so der 18-jährige Schüler zum "Kölner Stadtanzeiger". Nach Informationen des "Spiegel" will CDU-Spitzenkandidat Jürgen Rüttgers das Treffen "totschweigen". Am 22. Mai finden in NRW Landtagswahlen statt. (dk)














