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Einzelkommentar zu:
Junge Union lud Neo-Nazi ein


#15 DavidAnonym
  • 26.03.2005, 13:54h
  • Was die Politik der Union angeht:
    Es ist ja ein Unterschied ob man eine Sache - im Gegensatz zu einer anderen Partei - einfach nicht unterstützt, sprich eine gewisse neutrale Haltung bewahrt.
    (Wie es ja in vielen Dingen in der Politik üblich ist.)
    Oder ob man nicht nur keine Unterstützung gewährt, sondern sich massiv dagegen einsetzt.
    Die Union hätte einfach nein sagen können.
    Stattdessen klagt sie in Karlsruhe, zieht mit einer "gegen alles" kampagne in der Wahlkampf, usw...
    In der Hinsicht darf man sich nicht wundern, wenn die Union bei Schwulen/Lesben einen sehr schweren Stand hat.

    Und ohne §175 und ähnliches würde es keine Communitiy geben, die sich gegen die Abschaffung in der Vergangenheit und für mehr Gleichheit in der Gegenwart, bzw. Zukunft einsetzt!

    Und was "pro Koeln" von sich gibt ist nicht einfach nur "neutral" sondern schwulenfeindlich, auch wenn sie das Gegenteil behauptet.
    Sie hat sich nicht nur gegen den CSD ausgesprochen, nein, sie startete noch Unterschriften-Aktionen dagegen (wenn Heterosexuelle auch in der Art feiern würden, blablabla. - was ist denn bitteschön Karneval???)
    Auch hier werfe ich den Leuten vor, mal nicht an die Ursachen nachzudenken.

    das ist so, als ob man den Afro-Amerikanern sagen würde "was sollt ihr denn noch? Die Sklaverei ist doch abgeschafft", als in den 50ern/60ern auch für Gleichberechtigung gekämpft wurde.
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