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Einzelkommentar zu:
Lesben und Schwule beklagen Diskriminierung vor allem in der Freizeit und am Arbeitsplatz


#4 Carsten ACAnonym
  • 19.04.2016, 15:13h
  • Antwort auf #2 von Ehla
  • "Ich werde von Mitmenschen gar nicht diskriminiert."

    Ich finde die Diskriminierung durch den Staat auch ungleich schlimmer. Denn bei Mitbürgern weiß man halt, dass es immer irgendwelche Idioten geben wird. Aber wenn einen auch schon der Staat selbst diskriminiert, dann fühlt man sich echt als Mensch 2. Klasse.

    Dennoch sollten wir das nicht so darstellen, als gäbe es gar keine Diskriminierung von Mitmenschen. Wenn Du da wenig bis gar nichts bisher erlebt hast: sei froh drüber.

    Aber auch das gibt es.

    Das reicht von dummen Witzen und Kichern über offene Beleidigungen bis hin zu Anspucken, systematischem Mobbing/ Psychoterror und körperlicher Gewalt.

    Und es gibt ja auch genug Leute, die deswegen schon einen Job verloren haben, eine Wohnung nicht bekommen haben, etc.

    Auch das gibt es alles, mancherorts weniger - mancherorts mehr. Und auch das muss alles bekämpft werden.

    Vielleicht werden wir Homohass niemals ganz ausrotten können (genauso wenig wie Rassismus), aber wir können das Problem schon minimieren und dafür sorgen, dass das gesellschaftlich geächtet wird.
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