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Kommentare zu:
Lesben und Schwule beklagen Diskriminierung vor allem in der Freizeit und am Arbeitsplatz


#21 stromboliProfil
#22 Viel SpassAnonym
  • 20.04.2016, 11:21h
  • Antwort auf #1 von Felix
  • "Mit Blick auf die Verortung der Grünen im politischen Koordinatensystem sagte er mit Blick auf die grün-schwarze Koalition, über die Kretschmann derzeit in Stuttgart verhandelt, er »glaube zumindest, dass eine solche Koalition allgemein akzeptiert wird in meiner Partei. Die alleinige Liebe zu den alten Lagern, also in unserem Fall Rot-Grün, ist abgekühlt, selbst Jürgen Trittin hat davon Abschied genommen."
    (Agenturen/nd)
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#23 stromboliProfil
#24 Homonklin44Profil
  • 20.04.2016, 19:55hTauroa Point
  • Antwort auf #12 von PIssnelke
  • Es ist wirklich häufig eine Frage des Unterschieds in der Wahrnehmung. Wenn man etwas selbst nicht erfährt, lässt es sich anderen einfach in Abrede stellen.Aus einer bequemen,oberflächlichen Sichtwarte bewertet mag da manches sogar lächerlich erscheinen, für den, wer es selbst erlebt doch weniger

    Dass Diskriminierung etwas typisch Deutsches ist, kann man nicht unbedingt isoliert so behaupten, aber es ist auffällig, wenn man es im Vergleich zu ähnlich kulturzivilisierten Ländern betrachtet, wegen wie vielen unterschiedlichen Merkmalen und Zusammenhängen man in Deutschland Diskriminierung erfahren kann.
    Eine erkennbar gezeigte sexuelle Identität oder Veranlagung ist da nur eine Ebene von Dutzenden.

    Unddann ist es die Frage, fühlt man sich diskriminiert, weil in der Eisdiele die Farbe Pink unterrepräsentiert ist, oder weil die lieben Verwandten versuchen, einem ein Messer in den Hals zu stecken.
    Da gibt es jede Menge feinere Unterschiede, aber nur, wenn man so etwas miterlebt hat, oder selbst erfahren hat, steigt die Idee zu Gemüte, sich eventuell beklagen zu gehen.

    Also ist das Anklagen solcher Dinge gewiss kein albernes Gejammere aus Laune oder fauler Unzufriedenheit. Wohl auch nicht aus der Unzufriedenheit über körperliche Fortsätze hervor gekommen.
    Bezeichnend ist ja manchmal, wie Leute, die das alles verharmlosen und nichtig relativieren, dann erst reagieren, wenn sie selbst zu den Betroffenen gehören.

    Es gibt freilich die Möglichkeit, den meisten Diskriminierungserfahrungen zu entgehen. Aber man bezahlt einen hohen Preis dafür, den, auf einen Großteil der Freiheit zu verzichten, die anderen jederzeit und selbstverständlich zur Verfügung steht, weil man seine Ruhe haben will, enmdlich verhältnismäßig sicher leben möchte, oder lediglich seine paar mühsam erreichten Freundschaften behalten möchte.

    Solange man wegen Eigenschaften seiner Persönlichkeit und Natur diskriminiert werden kann, und das kein Gesetz interessiert, noch die weg schauende Masse, ist ein Leben in Stille und Verborgenheit die weniger schmerzvolle Wahl.
    Die Bessere wohl nicht, in den Augen derer, die sich frei schwimmen konnten, ohnehin nie.

    Kommt drauf an, wie gerne man dadurch, dass man existiert, andere 'provozieren' möchte. So wird das doch von Zeitgenossen Deiner Kategorie dargestellt, oder nicht?
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#25 PIssnelkeAnonym
  • 20.04.2016, 20:53h
  • Das ist BILD-Niveau.
    Eine Kündigung braucht Gründe, gibt es keine ist sie ohnehin nichts wert.
    Sind die Gründe vorgeschoben, müssen sie trotzdem stimmig sein.
    Was das DRK angeht, nun ja, eine Nachfolgeorganisation des NS-Roten Kreuzes, borniert und menschenverachtend. Wer da arbeitet, sollte nicht erwarten dass da die Humanität durch die Flure weht.

    Wie auch immer, Ihr Beispiel ist für mich nur heiße Luft
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#26 PIssnelkeAnonym
  • 20.04.2016, 21:01h
  • Einfach mal die Maneo-Umfragen (Maneo in Berlin) googeln, die machen jedes Jahr eine Umfrage zum Thema homophone Gewalterfahrungen. Ich habe als Student vor vielen Jahren mal die Auswertung mitgemacht, im Rahmen eines Unikurses zum Thema Statistik.
    Die Berufshomosexuellen von Maneo, hier zu nennen der Leiter Bastian Finke, haben die Befragung stets so angelegt, dass quasi alles Gewalt war, also auch z.B. schon die Titulierung Homo, Schwuchtel etc. Das mag in der Tat verbale homophobe Gewalt sein, aber im Endeffekt kam da jährlich raus, dass 80% der Schwulen regelmäßige Gewalterfahrungen haben. Ich nenne das Homo-Propaganda, weil es lediglich darum geht dass alles möglichst mies aussieht. Sorry, keine Ahnung ob das nun deutsch ist oder nicht - in jedem Fall ist es ein Armutszeugnis, denn es zeigt, es geht nicht um die Gewalt, es geht nur ums Meckern, um Aufmerksamkeit, um Betroffenheit. Und daher kann ich sowas nicht mehr ernst nehmen. Wenn weniger gejammert würde, bliebe mehr Zeit denen zu helfen die wirklich Hilfe brauchen - aber das interessiert keinen, denn das wäre ja richtige Arbeit, meckern wie die alten Leute die im Fenster liegen und nach unten runterschreien ist doch viel bequemer. Armes Deutschland
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#27 TheDadProfil
  • 20.04.2016, 21:02hHannover
  • Antwort auf #19 von PIssnelke
  • ""Wie hat Herr Kalkofen es doch so schön gesagt vor einigen Tagen: Satire muss auch verstanden werden, nur kann das nicht jeder. Mit der Ironie ist es genauso.""..

    Was man an Oliver Kalkhofe schätzen kann, ist der beißende Spott an der richtigen Stelle..
    Was er hier vergessen hat :
    Nicht jeder ist zu Satire fähig, die dann auch verstanden werden kann..

    Was nicht zu Freizeit oder Arbeit zählt ?

    Der Gang zum Arzt..
    Sport..
    Die Fahrt zur Arbeit und zurück..
    Religion..
    Ehrenamt..
    Vereinsarbeit..
    Rente..
    Einkauf..
    Und das ließe sich sicher noch fortsetzen, wenn hier nicht jemand Außenstehendes meinte, er könne den ach so larmoyanten Mitbürgern ihre Diskriminierungen erklären, und sie dabei gleichzeitig marginalisieren..
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#28 MeeediaAnonym
  • 20.04.2016, 23:37h
  • "Selten hat es in den offiziellen Kanälen der Marketingbranche solch einen Sturm der Entrüstung gegeben. Selten haben sich auch die Sprachrohre der Werbeindustrie so deutlich zu Wort gemeldet. Das tun sie vor allem dann, wenn sie um ihr Geld fürchten müssen. Und sie ziehen ins Feld, alle gemeinsam, und rüsten für den Widerstand.
    ...
    Fast könnte der Eindruck entstehen, dass es um die Enteignung ihrer Betriebe geht, doch es kommt noch schlimmer: Justizminister Heiko Maas (SPD) hat angekündigt, eine Gesetzesnovelle vorzulegen, in der diskriminierende Werbung eingeschränkt werden soll. Werbetreibende fürchten nun um ihr Recht, ihre Produkte mit der nackten Haut von Frauen präsentieren zu dürfen.
    ...
    Grundlegend wirft das aber die Frage auf: wer kontrolliert eigentlich, welche Bilder wo produziert werden und welches gesellschaftliche Bild dadurch vermittelt wird? Bis jetzt sind es private Produzenten, die möglichst viel Geld damit machen wollen. Um es grundlegend zu verändern, müssen wir die Sachen selbst prüfen und in die eigene Hand nehmen. Profitinteressen schaden uns Frauen, Männern, Transmenschen, Umwelt, allen. Und mal ganz ehrlich wer braucht schon Werbung?"

    www.sozialismus.info/2016/04/das-verbot-sexistischer-werbung
    /
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#29 Homonklin44Profil
  • 21.04.2016, 08:54hTauroa Point
  • Antwort auf #26 von PIssnelke
  • Ich kann zwar nicht wissen, mit wie vielen der sich bei Maneo meldenden Gewalt-Erfahrenen Du Dich persönlich unterhalten hast,oder wie viel Gewalt Du (mit ) erlebt hast.

    Aber von unten hoch schreien und alles unbesichtigt herunter zu relativieren verzerrt das Bild der Wirklichkeit grade ebenso und ist zu einem gewissen Satz Verleugnungs-Propaganda

    Die überwiegende Zahl an Leuten, die Diskriminierung erfahren, werden wohl eher nicht aus lauter verfahrener Geltungsbedürftigkeit an Erhebungen Teil nehmen, in denen sie anonymisiert auftreten, und auch nicht aus Spaß an der Verfälschungsfreude. Einen bestimmten Satz an Goofs & Spoofs kann man wohl heraus rechnen, klar. Die gibt es unabhängig vom Thema.

    Was macht das aus? 0,02 % oder sowas, dann noch ein paar Promille Fehler und wenn man hundsgemein denkt, Mehrfachmeldungen mit verschiedenen Fiktiv-Identitäten von total Bekloppten.

    Aber ein Deutschland mit löblich hoher Toleranz und fernab Diskriminierung auf verschiedensten Ebenen ergibt das immer noch nicht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#30 seb1983

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