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Bleibt vermutlich Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt: Reiner Haseloff (CDU) (Bild: Wiki Commons / Martin Rulsch / CC-BY-SA-3.0)
- 20. April 2016, 11:14h 1 Min.
In Sachsen-Anhalt soll die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität künftig per Landesverfassung verboten werden. Darauf haben sich CDU, SPD und Grüne in ihrem Koalitionsvertrag verständigt, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Die Verhandlungen waren am Dienstagabend abgeschlossen worden.
In anderen queerpolitischen Punkten konnten sich SPD und Grüne gegenüber der CDU nicht durchsetzen. So ist nicht Teil des Koalitionsvertrags, dass sich die Landesregierung für die Öffnung der Ehe und ein Volladoptionsrecht für homosexuelle Paare einsetzen wird. Das über 100 Seiten starke Papier wurde von den Parteien bislang nicht veröffentlicht.
Die bundesweit erste Kenia-Koalition war notwendig geworden, da es wegen der starken AfD im Landtag kaum Mehrheiten gibt. Am Freitag und Samstag müssen die Mitglieder von CDU, SPD und Grünen dem Koalitionsvertrag noch zustimmen. Am kommenden Montag könnte der CDU-Politiker Reiner Haseloff dann für weitere fünf Jahre ins Amt des Ministerpräsidenten gewählt werden. (cw)















Die CDU will also ein Gebot in die Landesverfassung aufnehmen gegen das sie sofort selbst verstoßen will. Genius!