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Freie Demokraten
LiSL jetzt offizielle "Vorfeldorganisation" der FDP

Die "Homo-Lobby" bei den Liberalen: LiSL-Mitglieder beim FDP-Bundesparteitag in Berlin (Bild: LiSL)
- 27. April 2016, 06:49h 1 Min.
Die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) haben künftig Antrags- und Rederecht bei der Freien Demokratischen Partei (FDP). Beim FDP-Bundesparteitag am vergangenen Wochenende in Berlin wurde der Verein fast einstimmig als offizielle "Vorfeldorganisation" anerkannt.
Der Antrag war unter anderem mit dem LiSL-Engagement beim CSD begründet worden: "Mit Präsenz an etwa 40 Standorten und mehr als 150.000 verteilten Werbemitteln im Jahr ist dies die größte jährliche Kampagne der FDP auf Bundesebene."
Die Liberalen Schwulen und Lesben wurden 2010 in Gummersbach gegründet, "um Schwulen- und Lesbenpolitik in der liberalen Gemeinschaft gestalten zu wollen". Vorsitzender ist der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete Michael Kauch. (mize)
Links zum Thema:
» Homepage der Liberalen Schwulen und Lesben
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Im Jahr 2016 gibt die FDP den Schwulen und Lesben der Partei ein Antrags- und Rederecht.
Wenn die in dem Tempo weitermachen, sind die ja vielleicht in 200-300 Jahren so weit, dass sie uns nicht mehr nur als Stimmvieh betrachten, dass man bei jeder Wahl verarschen kann, sondern dass sie sich mal wirklich für uns einsetzen.