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Kommentare zu:
Köln: Freie Wähler machen mit queeren Refugees Stimmung gegen Refugees


#1 IntegrationsopferAnonym
  • 27.04.2016, 12:58h

  • Baraka, waren das nicht jene, die keine Deutschen im Cafe haben wollten? Jetzt wird auf inklusiv gemacht, auch geil!
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#2 Torsten_Ilg
  • 27.04.2016, 13:26h
  • Antwort auf #1 von Integrationsopfer
  • Wer spielt den Minderheiten gegen Minderheiten aus? Islamisten die Homosexuelle "foltern, quälen und ermorden", oder zumindest diese Form der Gewalt befürworten, benötigen wohl kaum die Solidarität unserer Wertegemeinschaft. Und nochmals: JA ich bin dafür, problematische Gruppen auch WEITERHIN in Rodenkirchen unterzubringen. Aber eben nicht so massiert und in einem einzigen Gebäude, wie dies einst die Verwaltung für das Bonotel vorgesehen hatte. Außerdem ist dieser Artikel eine lächerliche Farce. Seit wann sind die Aktivisten des Kölner Ablegers der überregional tätigen Initiative "Rainbow Refugees" selbst "Betroffene" ? Berufsbetroffene vielleicht. Das ist "Blech Herr Blech". Seltsamer Journalismus ist das ... Ich habe übrigens große Zustimmung von Vertretern dieses Vereins aus Frankfurt erfahren, die ebenfalls eine gemischte Form der Unterbringung in SICHEREN Einrichtungen fordern. Zitat "ein Hotel wäre eine gute Lösung". Ähnlich argumentiert auch das Frauenmagazin "L-MAG" in seiner Dezemberausgabe. Die Gefahr der Stigmatisierung ist in sogenannten reinen LGBTT-Flüchtlingsunterkünften groß, zumal die Betroffenen nicht geortet sind. Warum wohl? Weil ihnen in sogenannten Gottesstaaten" das Leben zur Hölle gemacht wird. Und wer seine ablehnende Haltung gegenüber meinen Forderungen nur damit begründet, dass ich vorher einmal in der AfD war, der ist sowieso ideologisch verblendet. Zu diesem Kapitel habe ich hinreichend Stellung bezogen.
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#3 basti-maxiAnonym
  • 27.04.2016, 13:40h

  • " Frauen brauchen hierbei zudem einen Raum ohne die Anwesenheit von Männern "

    Gehts noch? Zurück ins Mittelalter oder wie?
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#4 GeorgGAnonym
  • 27.04.2016, 16:06h
  • Geschützte Räume brauchen Frauen, Christen und LGBTI-Leute. KEINE geschützten Räume brauchen religiöse Fundamentalisten und alleinreisende junge heterosexuelle Männer.
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#6 PeerAnonym
  • 27.04.2016, 16:13h
  • Dass es immer öfter Übergriffe von Flüchtlingen gegen LGBTI-Flüchtlinge gibt, ist ja leider Fakt. Und an die Geschehnisse der Silvesternacht in Köln kann sich ja auch noch jeder gut erinnern.

    Das heißt ausdrücklich nicht, dass alle Hetero-Flüchtlinge Probleme verursachen. Aber es gibt ja nun mal Flüchtlinge, die LGBTI (auch immer öfter einheimische, aber erst recht bei anderen Migranten) bedrohen oder gar angreifen. Und manche sehen leider auch Frauen, die sich nicht komplett verschleiern, als Freiwild an.

    Diese Fakten bestreitet ja auch niemand, selbst nicht die Gruppen, die sich jetzt hier beschweren. Und es wird viel geredet, was man jetzt alles tun müsse. Aber nur vom Reden haben die eh schon doppelt traumatisierten LGBTI-Flüchtlinge nichts.

    Jetzt wird hier endlich auch mal eine Lösung umgesetzt. Man kann vielleicht in Details diskutieren, was man noch optimieren könnte. Aber wichtig ist, dass überhaupt mal was geschieht und dass überhaupt mal LGBTI-Flüchtlinge einen geschützten Raum finden.

    Dass man jetzt bei der Schaffung eines Schutzraums für LGBTI-Flüchtlinge unterstellt, damit wollten andere Hass auf Hetero-Flüchtlinge schüren, ist schon ein starkes Stück. Was wäre denn die Alternative? Weiter tatenlos zusehen, wie LGBTI-Flüchtlinge in Unterkünften krankenhausreif geprügelt werden. Ich habe selbst schon einen schwulen Flüchtling gesehen, der massiv zusammengeschlagen wurde. Sollen wir diese Leute lieber ihrem Schicksal überlassen?

    Mir wäre es auch lieber, alle Flüchtlinge könnten unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung friedlich unter einem Dach leben. Und ich werde nie verstehen, wie man als notleidender Mensch auf der Flucht, andere die im selben Boot sitzen, angreifen kann. Aber das Problem ist nun mal real und wird eher größer als kleiner.

    Dagegen MUSS was unternommen werden, und dann kann man doch nicht so tun, als seinen Leute, die sich für solche LGBTI-Flüchtlinge einsetzen Rassisten, die in Wirklichkeit nur Hass auf Hetero-Flüchtlinge schüren wollen...
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#7 heneAnonym
  • 27.04.2016, 16:26h
  • ""Politische Forderungen nach einer Verbesserung der Situation von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und/oder intergeschlechtlichen Geflüchteten müssen gemeinsam bestimmt werden von Betroffenen, migrantischer Selbstorganisation, Beratungszentren und politischen Initiativen." Der Antrag der Freien Wähler sei ohne Beteiligung der Gruppen erstellt worden."

    Mit welch einer Unverschämtheit wird hier eigentlich politische Mitsprache gefordert. Weder bedarf es einer Beteiligung von entsprechenden Vereine, Einzelpersonen sowie Gruppierungen noch sind sie der Maßstab nach den etwas entschieden wird.
    Es ist bedenklich wenn außerparlamentarische Gruppierungen glauben, als ungewählte Vertreter, irgendetwas entscheiden dürfen zu können.
    Aber da sieht man das Lobbyismus bis in die kleinsten Lokalebenen als selbstverständlich angesehen wird, dabei müsste man außerparlamentarische Einflussnahme in einer Demokratie konsequent bekämpfen.
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#8 heneAnonym
  • 27.04.2016, 16:36h
  • Antwort auf #4 von GeorgG
  • "Geschützte Räume brauchen Frauen, Christen und LGBTI-Leute. KEINE geschützten Räume brauchen religiöse Fundamentalisten und alleinreisende junge heterosexuelle Männer."

    Das ist ja Blödsinn. Wenn ein junger heterosexueller Mann Gewalt angetan wird, dann muss er selbstverständlich geschützt werden.
    Die Manie um Schutzräume für bestimmte Menschengruppen können gar nicht das Ziel sein. Das Ziel muss lauten, den Rechtsstaat durchzusetzen. Dann bedarf es auch keine Rückzugsorte.
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#9 HeinerAnonym
  • 27.04.2016, 16:44h
  • >>>>>>>>>>>>>>>
    es zu wohlwollenden Schlagzeilen in der Lokalpresse kam, gab es allerdings deutliche Kritik (PDF) von der Initiative "Rainbow Refugees Cologne support group", die mit Geflüchteten, dem migrantischen Treffpunkt baraka, dem Beratungszentrum Rubicon und dem Kölner Flüchtlingsrat zusammenarbeitet
    (...)
    Der Antrag der Freien Wähler sei ohne Beteiligung der Gruppen erstellt worden.
    <<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Das ist also deren größte Sorge?

    Dass auch mal Leute ein Problem anpacken und Flüchtlingen helfen, ohne vorher Baraka, Rubicon & Co um Erlaubnis zu fragen?

    Statt auf solche Eitelkeiten zu achten, sollten die lieber dankbar sein für jede zusätzliche Hilfe.

    Und wenn sie meinen, sie könnten es selbst besser, sind sie gerne eingeladen, auch selbst entsprechende Heime ohne Gefahr für LGBTI zu eröffnen.

    Niemand hat gesagt, dass es da nicht auch mehrere geben darf.

    ------------------------------------------

    >>>>>>>>>>>>
    Eine "integrative Flüchtlingsunterkunft" löse keine Probleme, so die Initiative.
    <<<<<<<<<<<<<<

    Anderswo funktioniert es doch auch (z.B. in den Niederlanden, habe ich schon ähnliche Projekte gesehen).

    Und es löst auf jeden Fall für die dort lebenden LGBTI schon mal das Problem, dass sie nicht mehr jede Minute Angst vor einem Übergriff haben müssen. Das ist doch schon mal sehr viel...

    --------------------------

    >>>>>>>>>>>>>>
    Die AfD sei eine "homosexuellen- und transfeindliche Partei" und "Brandstifterin in einer rassistischen Stimmung", die sich gegen Geflüchtete und ihre Unterstützer richte.
    <<<<<<<<<<<<<<

    Volle Zustimmung!

    Nur leider am Thema vorbei, da die AfD überhaupt nichts damit zu tun hat.

    Wieso sollten die auch, da die sowohl etwas gegen LGBTI als auch gegen Migranten haben.

    ---------------------

    >>>>>>>>>>>>>>
    "Auf die Unterstützung von Rechtspopulisten können wir verzichten und verwehren uns gegen eine Vereinnahmung auf Kosten der Betroffenen."
    <<<<<<<<<<<<<<

    Und ich verwehre mich dagegen, Menschen, die Migranten helfen wollen, als Rechtspopulisten zu diffamieren!!!!!

    Da sind Menschen dabei, die die AfD genauso verabscheuungswürdig finden und die einfach nur ganz konkret helfen wollen.

    Oder regen die sich nur so auf, weil man selbst ein Monopol in dieser Frage haben will und Angst davor hat, andere könnten vielleicht mehr leisten als man selber... Und andere würden vielleicht weniger labern und stattdessen mehr handeln?!

    -----------------------

    >>>>>>>>>>>>>>
    Den Refugees, die oft in Massenunterkünften in Kleinstädten weitab von Szene- und Hilfseinrichtungen untergebracht werden, wird spezielle Beratung angeboten
    <<<<<<<<<<<<<<

    Beratung hilft aber nicht wenn jemand Opfer von Gewalt wurde oder wird. Dem geht es dann auch nicht besser, wenn man dann sagt "Ja, das tut mir auch sehr leid und ich finde das ganz ganz schlimm."

    Hier wird solchen Leuten ganz konkret geholfen. Und das ist gut. Punkt.
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#10 FennekAnonym
  • 27.04.2016, 16:49h
  • "Ilg halte an vielen der Positionen fest und könne kein Bündnispartner sein"

    Erstens ist Ilg (der ja auch aus der AfD ausgetreten ist) nur einer von vielen oder wollen Rubicon, baraka & Co jetzt wieder Sippenhaft einführen?

    Und zweitens geht es ja auch nicht um Bündnispartner, da die Freien Wähler und die Rodenkirchener Politiker von CDU, SPD, Grünen und FDP das ganz alleine gemacht haben. Eben weil sie helfen wollten...

    Auch ich bin kein Freund von Ilg. Aber hier wurde LGBTI-Flüchtlingen geholfen. Und dafür bin ich erst mal dankbar. Denn wenn wir nur diskutieren, wer helfen darf und wer nicht, wird am Ende niemandem geholfen.

    Und die Übergriffe von anderen Flüchtlingen auf LGBTI sind ja nun mal nicht wegzudiskutieren. Ist es dann schon rechtspopulistisch, wenn man den betroffenen LGBTI helfen will?
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#11 Shinkaishi
  • 27.04.2016, 17:02h
  • ...mit anderen Worten, es ist wichtiger an politischen Differenzen festzuhalten, als an der Lösung eines Problems zu arbeiten?

    Nur um es nocheinmal festzuhalten, hier wird vor den Deutschen Politikern des rechten Spektrums gewarnt, mit dem Verweis, dass diese gegen Flüchtlinge aufwiegelten?

    Ich kann mich seltsamerweise zwar an Übergriffe von Migranten auf Homosexuelle erinnern, aber jetzt nicht von freien Wählern oder sogar AfD Mitgliedern.

    Selbst wenn es um "politische Bestrebungen" geht, ich sehe Menschen, die das islamische Sharia Recht (mit Todesstrafe für Apostaten, Homosexuelle und Ehebrecher) anstreben (und nach vielen Umfragen bevorzugen große Teile vieler islamischer Migranten in westlichen Industrieländern dies) als deutlich gefährlicher als jene Parteien bei uns, die lediglich eine Fortsetzung bestehender Diskriminierung in Deutschland verfechten.

    Das heißt nicht, dass rechte Gruppierungen in Deutschland harmlos sind, Rechtsradikale und Neonazis verhalten sich nicht wirklich anders als etwa die bei uns kriminell auffällig gewordenen Migranten, aber mir scheint es, dass sich hier jemand auf den Schlips getreten fühlt, weil man ihn übergangen hat.
    Es gibt genug Probleme für GLBT Flüchtlinge, wenn ihnen diese Menschen tatsächlich am Herzen liegen sollten sie selbst Unterstützung von ihnen misslibgen Menschen eher willkommenheißen als verteufeln...
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#12 ToolboxProfil
  • 27.04.2016, 17:03hBerlin
  • Kurz zu Kommentar #7 von hene

    "Mit welch einer Unverschämtheit wird hier eigentlich politische Mitsprache gefordert." - hierzu: Politische Mitsprache ist in einer Demokratie selbstverständlich. Dies mag störend im "Durchregieren", im Einzelfall schwierig und nervenaufreibend sein, ist allerdings ein wesentlicher Unterschied zu Autokratieen, Diktaturen, absolutistischen Königreichen u.ä. Insofern ist diese "Unverschämtheit" ein Recht und ein Privileg.

    "Es ist bedenklich wenn außerparlamentarische Gruppierungen glauben, als ungewählte Vertreter, irgendetwas entscheiden dürfen zu können." zu deiner Info: Das Parlament entscheidet. Allerdings ist es Usus, dass Abgeordnete und Ausschüsse Experten aus Fachverwaltungen sowie Sachverständige aus Praxis und Wissenschaft zu ihrer Meinungsbildung heranziehen.

    "... dabei müsste man außerparlamentarische Einflussnahme in einer Demokratie konsequent bekämpfen." - womit wir Parlamente hätten, die ähnlich einer Papstwahl -allerdings dauerhaft- hinter verschlossenen Türen, ohne Kontakte nach aussen, Internetanbindung, Smartphones u.ä. leben müssten, um mögliche Einflussnahme zu unterbinden. Das Parlament als abgeschlossenes Kloster - ohne die Möglichkeit von Erkenntnisgewinn durch og. Sachverständige. Es wäre spannend!
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#13 Torsten_Ilg
  • 27.04.2016, 17:05h
  • Antwort auf #9 von Heiner
  • Ergänzend zu den guten Ausführungen möchte ich Ihr Beispiel Niederlande aufgreifen. Dort hat die freiheitlich-liberal gesinnte Regierung ebenfalls starke Vorbehalte gegen "Ghetto-Heime" geäußert. Das Kabinett hat reine LGBTT-Heime abgelehnt und auch der dortige Justizminister sieht darin eine Stigmatisierung. Zitat: "Neuankömmlinge müssen sich von Anfang an an die niederländischen Normen und Werte halten. Das bedeutet, dass Minderheiten wie Homosexuelle völlig akzeptiert werden". Und deshalb fordere ich ja mit meinem Antrag für Köln-Rodenkirchen einen guten Mix und die Schaffung von Schutzräumen in bestehenden Einrichtungen. Hier möchte ich die angesprochenen Gruppen und Initiativen aufrufen zu beraten und Aufklärungsarbeit zu leisten, statt mir den Vorwurf zu machen, keine langwierigen Verhandlungen im Vorfeld geführt zu haben.
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#14 Was recht istAnonym
  • 27.04.2016, 17:08h
  • Was recht ist, muss recht bleiben:
    es gibt genug Punkte, wo auch ich Torsten Ilg kritisiere.

    Aber eines muss man ihm lassen:
    als die AfD immer mehr von der neoliberalen Partei (was ich auch schon kritikwürdig fand) zur rechtspopulistischen Partei wurde und irgendwann entsprechende Beschlüsse kamen, die das zementierten, ist Ilg am nächsten Tag (nach dem berüchtigen Parteitag, wo Petry und Gauweiler die Macht übernahmen) aus der Partei ausgetreten.

    Und damit ist er weiter als mancher Schwule in der CDU/CSU, die nicht minder homophob als die AfD ist.

    Das muss man auch mal anerkennen.

    Torsten Ilg hat dennoch auch viele kritikwürdige Positionen. Aber wenn er homo-, bi- und transsexuellen Flüchtlingen hilft, ist das (wie jede Hilfe) willkommen. Das dann nur deshalb abzulehnen, weil es Torsten Ilg ist, finde ich sehr arrogant und ignorant.

    Da werden persönliche Animositäten auf dem Rücken von Flüchtlingen ausgetragen und diese Leute behaupten dann auch noch, sie würden sich besser um Flüchtlinge kümmern als diese Initiative - nur weil da auch Torsten Ilg dabei ist.

    Und in einem Punkt mus ich Torsten Ilg sogar explizit zustimmen:
    "Wir möchten doch eher Menschen mit Problemen helfen, und nicht diejenigen schützen, die neue Probleme schaffen und unsere Werte nicht akzeptieren"

    Was ist daran so verkehrt?

    Es gibt Migranten, die ganz offen sagen, dass man auch hier Homosexualität verbieten soll und dass Homosexuelle den Tod verdienen.

    Das mag natürlich mit deren Sozialisation zu tun haben und auch die möchte ich nicht aufgeben und versuchen, die vom Gegenteil zu überzeugen. Aber erst mal sind mir deren Opfer wichtiger.

    Aber dass manche Leute schon fast mehr Mitleid mit Tätern als mit Opfern haben, ist ja in Deutschland keine Seltenheit...
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#15 HeinerAnonym
  • 27.04.2016, 17:25h
  • Antwort auf #12 von Toolbox
  • "Politische Mitsprache ist in einer Demokratie selbstverständlich."

    Ja, aber niemand hat das Recht, anderen zu verbieten, auch zu helfen. Nur weil deren Hilfe nicht der eigenen Gesinnung entspricht (aber nicht minder hilfreich ist).

    Hier wird Migranten geholfen. Das sollte die Hauptsache sein. Und nicht das verletzte Ehrgefühl von Rubikon, Baraka und Konsorten.
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#16 NicoAnonym
  • 27.04.2016, 17:43h

  • Ein breites Bündnis Rodenkirchener Parteien und Bürger hilft Flüchtlingen.

    Was soll daran so verkehrt sein?

    Fordern wir nicht immer Flüchtlingshilfe über Parteigrenzen hinweg? Und breite Beteiligung von Bürgern?

    Genau das gibt es in Rodenkirchen und dann ist es auch nicht gut.
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#17 TheMummAnonym
  • 27.04.2016, 18:07h
  • Es versammeln sich in diesem Thread - vorhersehbar - mal wieder diejenigen, die hinterhältig vorgeben, LGBT-Flüchtlingen zu "helfen", am besten aber nichts mit ihnen zu tun haben oder auch nur auf gleicher Augenhöhe sprechen (wäre ja bähh), geschweige denn sie selbst über die sie betreffenden Fragen entscheiden lassen wollen. Wehe, es wagt eine_r!

    Bittstellender Untermensch gegenüber und in einem der ausbeutenden und kriegsführenden bzw. -befeuernden Zentren des globalen Kapitalismus muss schon Untermensch bleiben! Und ja, sie spielen mit den üblichen Diffamierungen und Unterstellungen immer wieder queere Refugees gegen die "bösen anderen" Flüchtenden aus. Als ob es noch einer Bestätigung bedurft hätte. Danke für den exakt treffenden Artikel - Wirkung nicht verfehlt!
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#18 lesebrilleAnonym
  • 27.04.2016, 18:15h
  • Antwort auf #16 von Nico
  • sie haben schon verstanden, dass es in dem artikel nicht um ein breites bündnis geht, das flüchtlingen hilft, sondern um einen spezifischen antrag, der flüchtlingsfeindliche spaltung und verwirrung stiftet und dafür lgbti-flüchtlinge instrumentalisiert? außerdem inszeniert sich mal wieder ein "besorgter bürger", der vor kurzem noch die afd mit großfütterte, als angeblicher politischer saubermann.
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#19 heneAnonym
  • 27.04.2016, 18:17h
  • Antwort auf #12 von Toolbox
  • "Insofern ist diese "Unverschämtheit" ein Recht und ein Privileg."

    Ist es nicht. In keinster Weise sogar. Das Recht und das Privileg die Politik zu bestimmen liegt einzig und allein bei jedem einzelnen Bürger über Volksvertreter in einer freien Wahl und nicht in der Einflussnahme durch kleine Gruppen auf vorher gewählten Volksvertreter. Dein Hinweis ist auf Diktaturen und co ist absolut unangebracht.

    "Allerdings ist es Usus, dass Abgeordnete und Ausschüsse Experten aus Fachverwaltungen sowie Sachverständige aus Praxis und Wissenschaft zu ihrer Meinungsbildung heranziehen."

    Und man sieht daran, dass etwas verkehrt läuft wenn selbst ernannte Fachleute aus einer Geflogenheit eine allgemeingültige Forderung ableiten. Nein, Experten haben kein Recht gehört zu werden.

    "womit wir Parlamente hätten, die ähnlich einer Papstwahl -allerdings dauerhaft- hinter verschlossenen Türen, ohne Kontakte nach aussen, Internetanbindung, Smartphones u.ä. leben müssten, um mögliche Einflussnahme zu unterbinden."

    Nein, das wäre nicht die Konsequenz.
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#20 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 27.04.2016, 20:56h
  • Antwort auf #13 von Torsten_Ilg
  • "Und deshalb fordere ich ja mit meinem Antrag für Köln-Rodenkirchen einen guten Mix und die Schaffung von Schutzräumen in bestehenden Einrichtungen."

    Ist die Gefahr dann nicht größer, wenn homophobe es erst recht wissen, mit was für Menschen sie es zu tun haben?
    Die Betroffenen können doch nicht den ganzen Tag in diesen "schutzräumen" bleiben, was ist dann, wenn sie diese "schutzräume" verlassen?
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#21 SchleicheR74
  • 27.04.2016, 21:05h
  • Ohje ohje ohje, manche Leute sollten sich hier doch bitte nochmal durchlesen, was sie hier geschrieben haben, Bitte! Das hier heftige Sachen stehen, ist mir deshalb aufgefallen, weil es nach Augenreiben immer noch da stand *g*.
    - aber Schwamm drüber -

    Fragt doch einfach mal die betroffenen Flüchtlinge, ob diese oder jene Hilfe für sie ok wäre. Das baut dann auch mehr Vertrauen auf. Das ist in einer schwierigen Situation auch bestimmt angebracht, gerade in sexueller Hinsicht.

    Weniger Aufregung und mehr konstruktive Kritik sind angebracht. Verhärtete Fronten lösen keine Probleme.
    So, genug der Floskeln...
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#22 Torsten_Ilg
  • 27.04.2016, 21:47h
  • Antwort auf #20 von hugo1970

  • Die Separarierung von LGBT-Geflüchteten ist problematisch: Einerseits bieten getrennte Unterkünfte einen besonderen Schutzraum, andererseits können sie eine bereits bestehende Diskriminierung verstärken. Und: Die Voraussetzung ist, dass die Geflüchteten bereits geoutet sind was nicht immer der Fall ist und auch nicht erzwungen kann. Mindestens 5-10 Prozent der Geflüchteten haben eine LGBTI-Identität. Die meisten von ihnen kommen aus Staaten, in denen ihnen Zwangsverheiratung, Gefängnisstrafen, Folter oder gar die Todesstrafe drohen. Daher müssen viele von ihnen ihre sexuelle Identität in ihrem Herkunftsland verheimlichen meist auch vor engsten Familienangehörigen. Deswegen gilt es die Sozialarbeiter in jeder Einrichtung zu sensibilisieren. Potentielle Gewalttäter werden selbst zu einer Minderheit, wenn sie merken innerhalb einer Anlage nicht gegen Opfer hetzen und andere Bewohner aufstacheln zu können. Gruppendynamische Prozesse werden dadurch minimiert. Es gibt aber kein Patentrezept.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #20 springen »
#23 TheDadProfil
  • 27.04.2016, 22:53hHannover
  • Antwort auf #7 von hene
  • ""dabei müsste man außerparlamentarische Einflussnahme in einer Demokratie konsequent bekämpfen.""..

    Sind eigentlich Wahlen auch so eine ""außerparlamentarische Einflussnahme"" auf eine Demokratie ?

    Ist Demokratie dann nur Sache von Parlamenten und gewählten Vertretern ?

    Und ist die Beteiligung der Bevölkerung als Forderung aus dem Grundgesetz dann verfassungswidrig ?
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#24 heneAnonym
#25 thysonrexProfil
  • 28.04.2016, 07:33h Köln

  • Seh ich das richtig? Hier werden praktische Hilfen abgelehnt, weil die falschen Leute sie fordern?

    nrw.lsvd.de/2015/11/info-fachaustausch-lsbt-fluechtlinge-in-
    nrw/


    Der LSVD fordert von der Politik hier Hilfe. Und erwähnt auch dezidiert »Wohnraum«.

    Wir haben nun mal ein Problem mit der Einflussname der Religion auf die Gesellschaft. Und mit Leuten, die diesem Einfluss von Kindesbeinen an ausgesetzt waren. Bis man das unter Kontrolle gebracht hat braucht es Zeit. Zeit, die die Opfer dieser religiösen Verblendung nicht haben. Holt sie da raus!

    Das ist nicht schön, aus seinem Umfeld und seiner Familie zu fliehen. So what?

    Vielleicht haben es die Milenials vergessen, aber hier war (und ist) es genau so. Wer in den 80ern oder früher geboren wurde hat es genau so gemacht. Als wir die Chance hatten sind wir raus. In die Städte. In die Szene. Wir sind aus dem Dorf-Mief verschwunden und haben gekämpft bis die Gesellschaft nachgekommen ist. Das hat Jahre gedauert. Und im Dorf sitzen zu bleiben und auf bessere Zeiten zu warten hätte weder was bewegt, noch hätte es uns geholfen.

    Hört auf Geflüchtete besser zu machen, als eure Eltern und Großeltern. Nehmt sie bei der Hand und erklärt ihnen den Besseren Weg. Bis sie es aber kapiert haben, helft denen, die da raus wollen raus zu kommen. Wir sind die Szene und wir passen aufeinander auf. Auch wenn es einige vergessen haben. Nimm dir was zu trinken, schlaf auf der Couch und lass den dreck hinter dir. Du musst nicht den Mertyrer in deinem Dorf spielen. Das ist unser Job als Comunity. Und bis deine Familie nachgezogen ist, sind wir deine Familie.
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#26 schwarzerkater
  • 28.04.2016, 12:57h
  • thysonrex/25
    Seh ich das richtig? Hier werden praktische Hilfen abgelehnt, weil die falschen Leute sie fordern?" Ja, bin da auch fassungslos
    torsten_ilg/22
    Die Separarierung von LGBT-Geflüchteten ist problematisch: Einerseits bieten getrennte Unterkünfte einen besonderen Schutzraum, andererseits können sie eine bereits bestehende Diskriminierung verstärken." STIMMT
    thysonrex/25
    "Wir haben nun mal ein Problem mit der Einflussname der Religion auf die Gesellschaft. Und mit Leuten, die diesem Einfluss von Kindesbeinen an ausgesetzt waren. Bis man das unter Kontrolle gebracht hat braucht es Zeit."
    Und wenn diese radikal-religiösen Beeinflusser gar nicht unter Kontrolle gebracht werden wollen? Was habe die denn in Deutschland zu befürchten? NICHTS
  • Antworten » | Direktlink »
#27 TheDadProfil
  • 28.04.2016, 13:51hHannover
  • Antwort auf #24 von hene
  • Niemand sprach hier über Deine Subtexte..
    Dann wäre mein Kommentar auch deutlich schärfer ausgefallen..

    ""Ich rede von Lobyismus""..

    Bei dem Du den Lobbyismus der RKK und der EKD, den Banken und der Industrie offensichtlich für "ungefährlicher" hältst, als die Beteiligung der Gruppen als Experten, die dann das Ergebnis umsetzen müssen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#28 heneAnonym
  • 28.04.2016, 14:37h
  • Antwort auf #27 von TheDad
  • "Bei dem Du den Lobbyismus der RKK und der EKD, den Banken und der Industrie offensichtlich für "ungefährlicher" hältst, als die Beteiligung der Gruppen als Experten, die dann das Ergebnis umsetzen müssen.."

    Dann lies doch, bevor du ein Fass aufmachst, nochmal ganz genau die beiden Einträge (7 & 19) von mir, denn ich habe gar nicht zwischen 'guten' und 'bösen' Lobbyismus unterschieden. Du sprichst den Verkehrten an.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#29 Torsten_Ilg
  • 28.04.2016, 18:21h
  • Antwort auf #26 von schwarzerkater
  • Die Probleme die durch eine ungefilterte Zuwanderungspolitik entstehen, passen eben nicht ins Weltbild. Der Traum von einer multikulturellen Gesellschaft, die sich im Einklang mit den Werten des Humanismus und der Aufklärung entwickeln lässt, ist durch die Flüchtlingskrise geplatzt. Die politische Linke weiß das und reagiert mit der "Rechtskeule". Auf kommunaler Ebene sehen einige Gay-Aktivisten in mir einen "Spalter der Community". Dabei war und ist die Szene niemals homogen. Allerdings gab es kaum wählbare Alternativen, weil eben die politische Linke sich mehr oder weniger glaubhaft, immer schon für die Gleichstellung stark gemacht hat. Dass Homosexuelle aber noch andere Probleme und Belange haben, wurde bzw. wird bewusst unterdrückt und ausgeblendet und zwar immer dann, wenn das linke Weltbild ins Wanken gerät.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#30 TheDadProfil
  • 28.04.2016, 19:20hHannover
  • Antwort auf #28 von hene
  • ""Dann lies doch, bevor du ein Fass aufmachst, nochmal ganz genau die beiden Einträge (7 & 19) von mir,""..

    Wie kommst Du auf die Idee, ich hätte das nicht getan ?
    Mal abgesehen davon, das der Kommentar 19, als ich den Kommentar 7 beantwortete, noch gar nicht veröffentlicht war..
    Aber das nur nebenbei..

    Dort heißt es :

    ""Der Antrag der Freien Wähler sei ohne Beteiligung der Gruppen erstellt worden."

    Mit welch einer Unverschämtheit wird hier eigentlich politische Mitsprache gefordert.""..

    Und damit waren genau die Gruppen gemeint, die als Experten befragt, danach die Umsetzung des Antrages zu bewerkstelligen hätten !

    Was nun Nr.#19 angeht..
    ""Ist es nicht. In keinster Weise sogar. Das Recht und das Privileg die Politik zu bestimmen liegt einzig und allein bei jedem einzelnen Bürger über Volksvertreter in einer freien Wahl und nicht in der Einflussnahme durch kleine Gruppen auf vorher gewählten Volksvertreter. Dein Hinweis ist auf Diktaturen und co ist absolut unangebracht. ""..

    Einmal gewählt machte dies dann die weitere Beteiligung an der Bevölkerung als "Wahl-Volk" von der Umsetzung der Politik "unnötig" ?

    Da ist die Einschätzung von "Toolbox" bezüglich Diktaturen&Co durchaus stimmig !

    Das GG fordert hier nicht nur die Beteiligung der Bevölkerung an der Politik ein, sondern auch deren KONTROLLE durch diese..
    Ebenso wie durch die Presse..

    Ohne diese Kontrolle ist es schon gar keine Demokratie mehr..

    ""Und man sieht daran, dass etwas verkehrt läuft wenn selbst ernannte Fachleute aus einer Geflogenheit eine allgemeingültige Forderung ableiten. Nein, Experten haben kein Recht gehört zu werden.""..

    Interessant..
    Die Wahl macht einen Abgeordneten dann also zu einem Fachmann, der den Rat eines Experten nicht mehr braucht..
    Denn diese Experten sind ja sowieso nur alle "selbst-ernannt", was deren Kompetenzen durch deren Arbeit auf dem Fachgebiet als Betreuer von Flüchtlingen/Asylsuchenden/Zuwanderern nun genau wie beschreibt ?

    Als "unwichtig" ? "Überschätzt" ?

    Das, was Du hier als "Lobbyismus" missverstehst, ist eine Experten-Anhörung..
    Vor Gericht auch Gutachten genannt, was dem Richter helfen soll, ein Urteil zu bilden, und dem Abgeordnetem, ein Gesetz, eine Initiative, oder eine Aufgabe zu erledigen..

    Daran ist nichts Kritik-würdiges..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #28 springen »
#31 TheDadProfil
  • 28.04.2016, 19:27hHannover
  • Antwort auf #29 von Torsten_Ilg
  • ""Der Traum von einer multikulturellen Gesellschaft, die sich im Einklang mit den Werten des Humanismus und der Aufklärung entwickeln lässt, ist durch die Flüchtlingskrise geplatzt.""..

    Wodurch ?
    Weil eine gerne abschätzig beschriebene "Multi-Kulti-Gesellschaft" eine absolute oder maximale Beschränkung der Zuwanderung bedingte, die nun durch die "Flut" des letzten Jahres ad absurdum geführt wurde ?

    ""Dabei war und ist die Szene niemals homogen.""..

    Gesellschaft auch nicht..
    Wann gelingt es Dir das zu begreifen ?

    "Multi-Kulti" gab es schon immer, das ist keine "Erfindung" der Alt-68'er oder gar der Linken..
    Multi-Kulti-Gesellschaften sind Realität seit spätestens den Griechen und den Römern !
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#32 thysonrexProfil
  • 28.04.2016, 20:00h Köln
  • Antwort auf #26 von schwarzerkater

  • Die Kirchen bekommen immer den Stepel Moralisch Wertvoll aufgedrückt. Selbst Kinderschänderskandal und Co. konnten das nicht ändern. Und die Islam-Vereine reisen in ihrem Fahrwasser mit. Es ist doch schon zum Kultur-Reflex geworden, dass Missstände immer als Missbrauch der Religion bezeichnet werden. Wie soll sich da was entwickeln, wenn ihnen niemand klar Kante gibt und ihnen den Spiegel vorhält in dem sie auch ihre hässliche Fratze betrachten müssen, ohne, dass sie wegschauen dürfen.
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#33 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 28.04.2016, 22:15h
  • Antwort auf #22 von Torsten_Ilg
  • Du mußt mir jetzt was genauer erklähren, zu erst redest Du von Schutzräumen (ich verstehe darunter Räume in Asylunterkünften), in Deiner Antwort zu meinem Kommentar von getrennten Unterkünften (ich verstehe darunter das Nürnberger und Berliner Modell), was versteh ich da falsch?
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#34 heneAnonym
  • 28.04.2016, 22:37h
  • Antwort auf #30 von TheDad
  • "Wie kommst Du auf die Idee, ich hätte das nicht getan ?"

    Das ist doch wohl offensichtlich. Du antwortest nicht auf das was ich geschrieben habe. Und das zieht sich in der kompletten Nachricht durch.

    "Und damit waren genau die Gruppen gemeint, die als Experten befragt, danach die Umsetzung des Antrages zu bewerkstelligen hätten !"

    Ich kann mich da nur noch wiederholen. Den Schnaps wählt der aus der auch bestellt.

    "Die Wahl macht einen Abgeordneten dann also zu einem Fachmann, der den Rat eines Experten nicht mehr braucht.."

    Das habe ich nicht gesagt, und dein Schluss ist einfach verkehrt. Kannst du dir wirklich keine andere Möglichkeit vorstellen?

    "Das, was Du hier als "Lobbyismus" missverstehst, ist eine Experten-Anhörung.."

    Hahahaha. Also wenn ein 'Experte' sich beschwert dass er nicht bei einer politischen Entscheidung gefragt wurde, dann ist das eine Expertenhöhrung?
    Das ist vergleichbar damit als wenn du nach deinem nächsten Stuhlgang bei den Nachbarn klingelst und Geld für dein Symphonieorchester abrechnest und dich dann beschwerst wenn sie nicht bezahlen wollen.
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#35 stromboliProfil
  • 28.04.2016, 22:51hberlin
  • Antwort auf #31 von TheDad
  • "... Multi-Kulti-Gesellsc haften sind Realität seit spätestens den Griechen und den Römern !"
    Ganz europa ein völkerwanderungs und vertreibungsgemisch...
    nix reinrassiger arier, alles kunterbundes durcheinander gevögeltes, mit sprachlichen und beliebigen , meist wirtschaftlich-machtpolitisch gezogenen grenzen.

    Als für mich ist der vom rechten umfunktionierte begriff "multi-kulti" ,der dildo für nationalistisch orientierte fetischisten..
    Das leugnen seines vorhanden seins ist die gleitlotion, mit der das einführen vorbereitet wird.
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#36 komplimentAnonym
#38 Torsten_Ilg
  • 29.04.2016, 11:25h
  • Der Weg der komplett "getrennten Unterkünfte" bedeutet de facto die Schaffung reiner LGBTT-Heime. Das ist problematisch, weil eben aufgrund der homefeindlichen Stimmung in vielen (meist) islamisch geprägten Herkunftsländern, die Betroffenen oft ungeoutet bleiben möchten. Deswegen müssen wir Schutzräume in herkömmlichen Heimen schaffen und die Sozialarbeiter stärker sensibilisieren. Jeder Flüchtling soll selbst entscheiden dürfen wie offen er mit seiner Homo-, oder Transsexualität umgehen möchte. Wenn er maximalen Schutz nur in LGBTT-Heimen bekommt, hat er eben nicht die Wahl. Das ist kein leichter Weg, er ist allerdings integrationsfreundlicher. Durch Separieren der Gruppen schaffen wir auch keinen Abbau von Vorurteilen. Dies gilt auch für Christen und andere Minderheiten unter den Flüchtlingen. Wir müssen die Menschen mit unseren Werten konfrontieren und von Ihnen abverlangen, dass sie diese Werte akzeptieren. -
  • Antworten » | Direktlink »
#39 thysonrexProfil
  • 29.04.2016, 12:33h Köln
  • Antwort auf #38 von Torsten_Ilg

  • @Torsten_Ilg
    Damit verwendest du Schutzbedürftige Menschen als Lehrmittel. Würdest du einen Schwulen, der von seinem Vater verprügelt wird, weiter zuhause lassen, damit der Vater was lernt?
    Wer da raus will, muss ein entsprechendes Angebot bekommen können. Wenn getrennte Heime wegen mangelnder Nachfrage leer stehen, perfekt. Solche Räume aber gar nicht erst zu schaffen, ist fahrlässig.
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#40 stromboliProfil
#41 stromboliProfil
  • 29.04.2016, 13:58hberlin
  • Antwort auf #37 von komplementär
  • ja das ist an anderer stelle mein hinweis auf berlins russlanddeutsche und kiel...
    Prognomphantasien in höchstform.

    Was die unterkunft von glbt* flüchtlingen anbelang,t gehts auch um die tatsache, dass die vor der gewalttätig heteronormativen gesellschaft flüchten, die in ihrem herkunftsland mitsamt den religiös wirtschaftlichen zuständen unhaltbar sind, und so eine sofortige asylberechtigung mit sich bringen müsste!
    Mit den christlichen flüchtlingen wird die ja an verschiedenen orten ebenfalls so gehandhabt.
    Eine gesellschaft die dies nicht zu meistern in der lage ist, ist eine verkommen/verlogenen gesellschaft.
    Da wir als aufnehmerland aber ebenfalls eine heteronormative gesellschaft haben, ist der blick auf die unmittelbar sichtbare schutzlosigkeit aus eben sexuellen gründen, mit unseren eigenen blickwinkel auf "einordnung und assimilation " mehr als beschränkt.
    Der/die braucht ja nicht aufzufallen im heteronormierten alltag.

    Um dies zu stützen formuliert man deren problematik um, und behauptet ja im interesse eben dieser zu handeln wenn sie nicht geoutet, als glbt*'s weiterhin mit "entproblematisierten heteros/ familien zusammen wohnen.
    DAs ist verlogen und unwirksam besonders da, wo die soziale kontrolle so weitgehend ist, dass kaum einer mehr privatheit besitzt..
    Die haben sie am aufnahmecenter bundesdeutscher gründlichkeit abgeben müssen.

    Wird in diesem von ilg hervorgehobenen "schutzgehabe " bereits die rückführung an sich thematisiert..
    Ilg jedenfalls sieht es so, ohne es direkt sagen zu wollen:
    "Das ist problematisch, weil eben aufgrund der homefeindlichen Stimmung in vielen (meist) islamisch geprägten Herkunftsländern, die Betroffenen oft ungeoutet bleiben möchten."
    Hier aber sind sie NICHT im islamisch geprägten herkunftsland!
    Vieleicht in einem islamophob geprägten.. was die sache natürlich verkompliziuert..
    Soll nun der schwule moslem als schwuler hier angst haben müssen oder als moslem, oder als "homoslem"...

    Also einerseits flüchten die , weil sie nicht ihre sexualität in ihren herkunftsländern leben können, andererseits sollen sie hier lieber auch im schrank bleiben weil bei rückführung ja was über ihre beweggründe herauskommen könnte.

    Frage: werden die sicherheitsunterkünfte behördlich speziell gekennzeichnet und in den rückführungspapieren dann so zum kennzeichen.. vieleicht ein rosa winkel in den papieren?

    Zuallererst sollten die so betroffenen tatsächlich selbst zu worte kommen.. unsere unterstützung von aussen kann nur sein, denen ihre innere autonomie zu gewährleisten.
    Aufzubauen gilt ein system der räte unter den ankommenden.
    Dies auch für die restflüchtenden von elementarer bedeutung.
    Die müssen sich organisieren und ihren alltag von den sie umgebenden "schutzmaßnahmen abkoppeln und inhalte selbst bestimmen.
    Da brauchts keine ilg_elche mit publikumsheischendem helfersyndrom.
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#42 TheDadProfil
  • 29.04.2016, 15:36hHannover
  • Antwort auf #34 von hene
  • ""Ich kann mich da nur noch wiederholen. Den Schnaps wählt der aus der auch bestellt.""..

    Nun..
    Die Experten sind hier diejenigen, die bereits Flüchtlinge betreuen..

    ""Kannst du dir wirklich keine andere Möglichkeit vorstellen?""..

    Doch, natürlich..
    Aber die kommt in Deinem Kommentar nicht vor..

    ""Hahahaha. Also wenn ein 'Experte' sich beschwert dass er nicht bei einer politischen Entscheidung gefragt wurde, dann ist das eine Expertenhöhrung?""..

    Jepp..
    Weil diese dann die Entscheidung umsetzen müssen..
    Steht aber schon dort..
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#43 TheDadProfil
#44 stromboliProfil
  • 29.04.2016, 15:44hberlin
  • ich finde beigefügter link sagt einiges aus über die situation glbt* asylsuchenden..
    Es gibt auch antwort auf deren angst geoutet zu werden; nicht wie ilg_ es sieht als herkunftlandsproblem, sondern weil einem unfähigen-ignoranten behördenapparat gegenüber stehend.
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#45 TheDadProfil
  • 29.04.2016, 15:51hHannover
  • Antwort auf #38 von Torsten_Ilg
  • ""Der Weg der komplett "getrennten Unterkünfte" bedeutet de facto die Schaffung reiner LGBTT-Heime. Das ist problematisch, weil eben aufgrund der homefeindlichen Stimmung in vielen (meist) islamisch geprägten Herkunftsländern, die Betroffenen oft ungeoutet bleiben möchten.""..

    Stimmt..
    Aber wer sich nicht outet, zieht dort auch nicht ein..
    Es geht hier also darum, die geouteten, und damit diejenigen die unter Angriffen von Mit-Flüchtlingen zu leiden haben, zu schützen, indem man Extra-Unterkünfte schafft..

    ""Deswegen müssen wir Schutzräume in herkömmlichen Heimen schaffen und die Sozialarbeiter stärker sensibilisieren.""..

    Da sage ich Dir aus der Erfahrung in der Arbeit an Schulen :
    Da funktioniert nicht !

    Es gibt dort trotzdem Diskriminierungen, und das trotz bestehender Schutz-Räume und trotz der Sensibilisierung von Sozialarbeit und Lehrkörper..

    Da verlangt zwar noch keiner "Extra-Schulen" für LGBTTIQ-Kinder und Jugendliche, aber lange dauert das auch nicht mehr..
    Und das trotz der Erfahrungen aus dem Behinderten-Bereich, der Segregation als Lösung inzwischen ebenso ablehnt, wie die Pädagogen von Integrativen Schulen..

    ""Jeder Flüchtling soll selbst entscheiden dürfen wie offen er mit seiner Homo-, oder Transsexualität umgehen möchte.""..

    Das wird durch die Schaffung von Extra-Unterkünften nicht in Abrede gestellt..

    ""Wenn er maximalen Schutz""..

    Es gibt keinen ""maximalen Schutz""..

    Zudem ist das eine dieser "maximal-Forderungen", die so gerne auf Ablehnung treffen..

    ""Wir müssen die Menschen mit unseren Werten konfrontieren und von Ihnen abverlangen, dass sie diese Werte akzeptieren.""..

    Von ALLEN..
    Für Alle..
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#46 hugo1970Ehemaliges Profil
#47 TheDadProfil
#48 Torsten_Ilg
  • 07.05.2016, 09:35h

  • Mein Antrag zur Schaffung integrativer Formen der Unterbringung von LGBTI-Flüchtlingen in herkömmlichen Einrichtungen, durch die Schaffung spezieller Schutzräume im Stadtteil von Rodenkirchen, wurde mit deutlicher Mehrheit in der Bezirksvertretung mit den Stimmen von CDU und SPD und Linke angenommen. Enthaltung nur bei der FDP und den Grünen. Die Grünen hatten alternativ vorgeschlagen, LGBTI-Flüchtlinge in Chorweiler unterzubringen, was zum Glück auf Ablehnung stieß. Ich bin der Auffassung, dass in köln-Chorweiler schon genug Probleme durch eine hohe Kriminalitätsrate besteht und dort der Mix der Kulturen zu einem Problem geworden ist. Im Kölner Süden haben wir weitgehend bürgerliche Strukturen, was letztlich den besonders Traumatisierten die nötige Ruhe und Sicherheit bringt. Der Vorschlag der Grünen war - mit Verlaub - völlig daneben.
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