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- 24. März 2005 1 Min.
Hamburg Der Ministerpräsident von NRW, Peer Steinbrück (SPD), soll im Streit um das geplante Antidiskriminierungsgesetz die Grünen-Chefin Claudia Roth angeschrieen haben. Wie der "Stern" berichtete und die NRW-Staatskanzlei mittlerweile dementierte, soll Steinbrück die Argumente Roths lautstark mit "Bullshit" erwidert haben. Der Ministerpräsident, der sich im Mai zur Wiederwahl stellt, gilt als Gegner des Gesetzes; vor den Änderungen der letzten Woche hatte er angekündigt, das Projekt der rot-grünen Bundesregierung im Bundesrat abzulehnen - wogegen seine grünen Koalitionspartner sofort ankündigten, notfalls für eine Enthaltung zu kämpfen. In einem vorab verbreiteten Interview des "Spiegels" rief der früne Bundesumweltminister Jürgen Trittin die Partner zur Kooperation auf: "Schluss mit der Selbstbeschäftigung also. Angriff. Das ist die Botschaft." Trittin verteidigte auch das Antidiskriminierungsgesetz: "Die Vorstellung, dass man an der Massenarbeitslosigkeit etwas verändern würde, wenn man es erleichtert, Behinderte oder Menschen anderen Glaubens zu diskriminieren, ist doch absurd." (nb/pm)










ihre führenden politiker scheinen es nicht mehr zu wissen !!!