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Der IS verbreitete diese Bilder, die die Zuschauer der Exekution zeigen sollen

  • 9. Mai 2016, 09:36h 14 2 Min.

Vor den Augen vieler Kinder hat der "Islamische Staat" offenbar erneut einen schwulen Mann brutal getötet.

Der "Islamische Staat" soll in der nordsyrischen Stadt Manbidsch bei Aleppo einen Mann wegen Homosexualität öffentlich getötet haben. Am Samstag veröffentlichte die Terrormiliz mehrere Bilder, die die Hinrichtung zeigen.

Auf den Bildern ist ein unbekannter Mann zu sehen, der von mehreren maskierten Männern vom Dach eines mehrstöckigen Rohbaus geworfen wird. Die Hände des Opfers sind dabei gefesselt und seine Augen verbunden. Später wird gezeigt, wie er blutüberströmt auf dem Boden liegt, während einige Personen Steine auf den Mann werfen. Die Terrorgruppe gab bekannt, dass die Sünden des Mannes auf diese Weise "gereinigt" werden würden.

Auf den Bildern sind außerdem Dutzende männliche Personen zu sehen, die der Hinrichtung zusahen. Unter ihnen befanden sich auch viele Kinder. Es ist unklar, ob die Männer zu der Teilnahme gezwungen wurden.

queer.de verzichtet anders als viele insbesondere internationale Medien darauf, die Bilder der Hinrichtung zu zeigen (queer.de berichtete). Sie sind nicht unabhängig entstanden und nicht mit dem Presserecht und der Würde der Opfer vereinbar, außerdem entsteht dadurch ein Wettlauf nach noch grausameren Bildern.

Das Syrian Observatory for Human Rights hat Anfang Januar vorsichtig geschätzt, dass der IS bislang allein in Syrien mindestens 25 Menschen wegen Homosexualität hingerichtet hat. Dem Bericht der in London ansässigen Organisation zufolge seien drei Männer erschossen, sechs gesteinigt und 16 von einem Gebäude gestoßen worden. Wer das zunächst überlebt habe, sei ebenfalls gesteinigt worden.

Insgesamt soll der IS in Syrien und im Irak tausende Menschen ermordet haben. In seinem "Strafrecht" sieht er eine Todesstrafe neben Homosexualität unter anderem auch für Ehebruch, den Abfall vom islamischen Glauben und das Spionieren für den Gegner vor (queer.de berichtete).

Den letzten Bericht über die Ermordung eines vorgeblich der Homosexualität beschuldigten Mannes durch den IS gab es im vergangenen Monat. Damals veröffentlichte die Terrororganisation Bilder einer angeblichen Hinrichtung im irakischen Tal Afar (queer.de berichtete). (dk)

-w-

#1 GeorgGAnonym
  • 09.05.2016, 12:24h
  • Es ist gut, dass queer.de immer wieder auf diesen Terror eines Steinzeit-Islams hinweist.
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#2 TonitoAnonym
  • 09.05.2016, 14:37h
  • Diese fanatischen Barbaren sind dermaßen in den Wahn abgedriftet, dass man die wohl nie mehr zur Vernunft bringen wird.

    Zum Schutz der friedlichen Mehrheit bleibt dann leider nur noch die Auslöschung. So schwer mir das auch fällt zu sagen, aber irgendwann muss man sich eingestehen, dass es anders nicht mehr geht...

    Genau wie man im Dritten Reich die Nazis auslöschen musste, um die Welt zu retten, muss man es jetzt mit solchen radikalen Moslems tun.
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#3 RalfAnonym
  • 09.05.2016, 15:00h
  • Wir sollten nicht außer Acht lassen, dass es außer dem Islamischen Staat noch einige andere Länder gibt, in denen Schwule von Staats wegen ermordet werden, z.B. den Iran, den Sigmar Gabriel vor kurzer Zeit als mit Deutschland befreundet bezeichnet hat. Noch weniger sollten wir übersehen, wie nah unsere Regierung inzwischen Regimen steht, die Schwule verfolgen (siehe die jüngste Aufwertung Marokkos, Algeriens und Tunesiens zu "sicheren" Drittstaaten). Und an Saudi-Arabien werden sogar Kriegswaffen geliefert. Nicht zu vergessen die palästinensischen Lieblinge so vieler deutscher Politiker, Intellektueller und Medien, die Schwule einsperren oder gar töten, wenn die es nicht rechtzeitig schaffen, sich ins sichere Israel zu retten.
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