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Kommentare zu:
Italien: Lebenspartnerschaft nimmt letzte große Hürde


#1 Johannes45Anonym
  • 11.05.2016, 17:24h
  • Herzlichen Glückwunsch nach Italien, das freut mich heute.

    Nur "kleine" Korrektur: Italien ist für mich kein westeuropäisches sondern ein südeuropäisches Land.
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#2 YannickAnonym
  • 11.05.2016, 19:09h
  • >>>
    Auf Facebook schrieb der Regierungschef: "Heute ist ein Tag zum Feiern".
    <<<

    Nein, denn wie schon im Artikel steht und auch schon von queer.de berichtet wurde, wurde das Thema Adoptionsrecht (entgegen der Versprechen) ausgenommen.

    Und erfahrungsgemäß machen solche Ausklammerungen es nur noch schwerer, das später doch noch aufzunehmen.
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#3 GeorgGAnonym
  • 11.05.2016, 19:10h
  • Antwort auf #1 von Johannes45
  • Italien ist sowohl ein westeuopäisches Land (Mailand, Turin) wie auch ein südeuropäisches (alles südlich von Rom).

    Wo der Süden anfängt, darüber kann man lange diskutieren. Für viele Deutsche beginnt der Süden am Brenner, für Norditaliener südlich von Neapel usw.
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#4 Berlin_Profil
  • 11.05.2016, 21:08h Berlin
  • Antwort auf #3 von GeorgG

  • "sowohl ein westeuopäisches Land (Mailand, Turin) wie auch "

    Sowohl ... wie auch ... Gibt es nicht. Probiere es mal mit sowohl ... als auch...

    Zum Thema:
    Sehr schön, dass Italien den ersten Schritt getan hat. Natürlich ist es ärgerlich, dass wichtige Teile gestrichen sind, aber immer noch besser als gar nichts.
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#5 hugo1970Ehemaliges Profil
#6 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 11.05.2016, 22:27h
  • Alle, weltweiten, religiös konservativen Wähler, seht doch ein, das ihr die falschen wählt!!!
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#7 daVinci6667
  • 11.05.2016, 23:43h

  • Mein Mann hat mir heute Abend einen Antrag gemacht und ich habe mich NICHT gefreut. Im Gegenteil! Ganz ehrlich, Ich bin traurig und gleichzeitig etwas erstaunt über meine Reaktion.

    Nicht falsch verstehen, ich liebe ihn über alles. Nur möchte ich einfach nur ganz normal heiraten und es auch so nennen können. Nicht nochmal eine diskriminierende Regelung. Ich hab es so satt. Darauf kann ich mich echt nicht freuen.

    Ok, ja ja klar, ist ein Fortschritt und mein Mann freut sich riesig darüber. Er schauts von der romantischen Seite an, sei doch schön wenn man sich immer wieder füreinander entscheide und fügt hinzu, beim dritten Mal sei es dann wirklich eine Heirat. Hoffentlich hat er recht.

    Nun denn, vielleicht reicht es ja wenn wir die schweizerischen Dokumente nachreichen oder ein Termin hier bei einer diplomatischen Vertretung und ohne dieses standesamtliche Brimborium damit für uns in seinem Heimatland auch ein Minimum von Rechten gilt. Eben traurig.
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#8 FreeyourgenderProfil
#9 lucdfProfil
  • 12.05.2016, 10:23hköln
  • Als Pragmatiker und Realist freue ich mich für die Italiener. Es wird vielen das Leben erleichtern. Und trotzdem sage ich mir: Was ist das für eine Armutszeugnis! So lange gewartet haben , um so eine wackelige Lösung gefunden zu haben.
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#10 kuesschen11Profil
  • 12.05.2016, 10:51hFrankfurt
  • Endlich tut sich in Italien etwas. Herzlichen Glückwunsch.

    Die katholische Kirche spricht hämisch von einer "Niederlage für alle". Damit erklärt sie nur ihre antidemokratische Einstellung.

    Die Entrechtungstradition des Katholizismus muss endlich ein Ende nehmen.
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#11 GeorgGAnonym
  • 12.05.2016, 13:01h
  • Antwort auf #10 von kuesschen11
  • Die katholische KIrche hat nie den Anspruch gehabt, (basis-)demokratisch zu sein.

    Diese Kirche ist eine Schöpfung, die in der römischen Kaiserzeit entstanden ist. Der Papst trägt die Gewänder der römischen Kaiser. Der Papst hat in der Kirche und im Vatikanstaat die absolute Macht. Es gibt kein Land auf der Erde, in dem der Herrscher mehr Macht hätte.
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#12 TheDadProfil
  • 12.05.2016, 13:31hHannover
  • Antwort auf #11 von GeorgG
  • Und was "erklärt" das Geschwafel ?

    Der "Papst" ist kein Italiener !
    Und kein Staatsbürger eines Landes Italien, so daß es ihm erlaubt wäre, die rechtspolitischen Errungenschaften eines Staates Italien auch nur im Ansatz zu "kritisieren", oder sich dazu auch nur zu äußern !
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#13 RalfAnonym
  • 13.05.2016, 12:06h
  • In Zeiten, da selbst Länder wie Kolumbien, Südafrika oder Uruguay die Ehe geöffnet haben, mutet es seltsam anachronistisch an, wenn in Europa noch über eine nichteheliche Partnerschaft gestritten statt einfach die Ehe für alle freigegeben wird. Da bleibt in der Tat nur geringer Raum für Freude, denn der Irrweg nichteheliche Partnerschaft bedeutet, dass das Tor zur Ehe auf lange Zeit zugemauert bleiben wird. Es ist kaum vorstellbar, dass sich in Italien, wo der Einfluss der kath. Kirche auf die Politik ähnlich groß ist wie in den beiden anderen rückständigen Ländern Mitteleuropas, Deutschland und Österreich, in der Zukunft noch irgendetwas bewegen wird. Zeitgemäße Familienpolitik wird also weiter am Amazonas und am Rio de La Plata betrieben, nicht an Tiber, Spree und Donau.
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