Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=26132
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Machtwechsel in Brasilien "große Gefahr" für LGBT


#1 GeorgGProfil
  • 16.05.2016, 15:38hBerlin
  • Die Gefahr für Schwule und Lesben geht nicht von der römisch-katholischen Kirche. Die hat viele afrobrasilianische Traditionen in sich aufgenommen, was dazu führt, dass es in dieser Kirche eine große Bandbreite im Glauben und eine große Toleranz gibt. So war es schon in den 1950er Jahren Tradition, dass Schwule und Transleute im Karneval mitmachten. Dies ist unabhängig von der jeweiligen Politik.
    Die Gefahr für Schwule und Lesben geht heute von den evangelikalen Sekten us-amerikanischen Ursprungs aus. Sie machen heute schon ca. ein Viertel der Bevölkerung aus. Hinzu kommen ca 1 1/2 Millionen Zeugen Jehovas.

    Ob Rousseff Präsidentin ist oder jemand anders, es wird sich nur wenig auf die Situation von Schwulen, Trans und Lesben auswirken.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 InteressenAnonym
  • 16.05.2016, 16:08h
  • "Nun geht es in Lateinamerika Schlag auf Schlag: Nach dem Sieg der neoliberalen Rechten in Argentinien und Kampagnen zur Destabilisierung von Venezuela, Ecuador und Bolivien setzt nun die Oberschicht in Brasilien zur Offensive gegen Präsidentin Dilma Rousseff und die regierende Arbeiterpartei (PT) an."

    www.heise.de/tp/artikel/47/47998/1.html

    Und nicht nur die (Offensive):

    "Vor zwei Wochen meldete Reuters als Temers [nun als Präsident installiert] Favoriten für die Zentralbank Paulo Leme, den Vorsitzenden von Goldman Sachs in Brasilien. Und Murilo Portugal, Chef von Brasiliens mächtiger Bankenlobby und langjähriger Funktionär des Internationalen Währungsfonds gilt als aussichtsreicher Kandidat für das Finanzministerium. Der Neoliberale Temer strebt eine strenge Sparpolitik für eine bereits notleidende Bevölkerung an."

    theintercept.com/2016/04/22/to-see-the-real-story-in-brazil-
    look-at-who-is-being-installed-as-president-and-finance-chie
    fs/
  • Antworten » | Direktlink »
#3 BemerkenswertAnonym
  • 16.05.2016, 16:20h
  • Hallo, habe ich das richtig verstanden? Ihr ergreift Partei für eine Person und deren Regime, die so korrupt ist und das Gesetz in die eigenen Klauen nimmt?

    Gehts noch?
  • Antworten » | Direktlink »
#5 TheDadProfil
  • 16.05.2016, 16:57hHannover
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • ""Die Gefahr für Schwule und Lesben geht nicht von der römisch-katholischen Kirche.""..

    Was ?
    "aus" muß es hier dann heißen, will man einem Satz eine Aussage zuschreiben..
    Aber das nur nebenbei, denn der Satz an sich ist so unsinnig, daß es eigentlich nicht lohnte ihn weiter zu kommentieren, offenbart der User im weiterem Verlauf doch sein annähernd vollständiges Unwissen über die Politik im Land..

    ""Ob Rousseff Präsidentin ist oder jemand anders, es wird sich nur wenig auf die Situation von Schwulen, Trans und Lesben auswirken.""..

    Das stimmt allerdings..
    Und dann auch wieder nicht..

    Denn man stelle sich vor, die BRD hätte ein solches Regierungs-System wie Brasilien..
    Dann hätte 1982 im Oktober ein gewisser Helmut Kohl die Regierung übernommen, nachdem man Helmut Schmidt wegen des Verdachtes der Bestechlichkeit für 180 Tage/6 Monate vom Amt "supendiert" hätte, um diesen Vorwurf gerichtlich zu prüfen..

    Und zwar mit sämtlichen Ministern der SPD/FDP-Regierung..
    Und dem weiter bestehendem Koalitions-Vertrag zwischen den beiden Parteien..
    Ansonsten passiert nämlich erst einmal nichts..

    So ist das in Ländern wo der Regierungs-Chef vom Wähler gewählt wird, und der Verlierer, besser gesagt der/die Zweitplatzierte der Wahl dann, wie in einigen anderen Ländern auch die ähnliche Erfahrungswerte aus vergangen Militär-Diktaturen besitzen, quasi die "Vize-Kanzlerschaft" übernimmt, um den Regierungs-Chef zu beraten UND zu kontrollieren..
    Aus demokratischer Sicht keine ganz doofe Idee..

    Es sei denn, der Kandidat für den Posten ist dann ganz einfach Scheiße, und hängt am Rock-Zipfel der RKK, und versprach als Wahl-Aussage die Gleichstellung und Gleichberechtigung zu verhindern, um die Rock-Träger nicht zu verprellen..
    Denn noch gilt die Gleichstellung immer noch nicht in allen brasilianischen Bundesstaaten, und noch kann ein Verfassungsgericht zumindest theoretisch diese als landesweite Errungenschaft verhindern..

    Und dazu vergegenwärtige man sich dann, in Hamburg könnte man als LGBTTIQ heiraten, oder eben wenigstens eine ELP eingehen, in Bayern aber nicht..
    Oder schon wenige Kilometer weiter, in Reinbeck, Quickborn oder Elmshorn gälte man dann wieder als "Ledig"..

    Das ist so unbefriedigend wie in Dänemark, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, ja sogar in Großbritannien heiraten zu dürfen, aber in der BRD nicht..
    Und noch mehr..
    Die Ehen aus diesen Ländern sind in der BRD nichts wert, denn im Gegensatz zu den Ehen der Hetero-Bevölkerung werden sie in der BRD gar nicht erst anerkannt, und auf das Konstrukt der ELP zurückgestuft, wenn man den Fehler begeht, und die Anerkenntnis dieser Ehe betreibt..
    It's quiet absurd..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#6 userer
#7 ARD und ZDFAnonym
#8 GeorgGProfil
  • 16.05.2016, 17:42hBerlin
  • Antwort auf #6 von userer
  • Es ist seit über 1000 Jahre eine Tradition in der katholischen Kirche: Das Fußvolk ("Laien") wird in Ruhe gelassen und hat eine große Freiheit, auch die Schwulen und Transleute.
    Mitglieder des Klerus ("Priester") dürfen sich dagegen nichts erlauben, also kein offizielles Coming Out bei Schwulen, kein Zusamenleben mit einer Frau usw. Tun sie das doch, schlägt die Amtskirche zu, egal ob in Brasilien, in den Niederlanden, in Deutschland oder in Afrika.
    Also: In der katholischen Kirche Brasiliens haben die Menschen, die nicht im Dienst der Kirche stehen, eine größtmögliche Freiheit.
    Dies ist in den evangelikalen Sekten, die mehr als 1/4 der Bevölkerung ausmachen, nicht der Fall. Dort wird dem Einzelnen hinterherspioniert.
    Die gesamte Gemeinde beteiligt sich an dieser Schnüffelei.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#9 TheDadProfil
  • 16.05.2016, 18:49hHannover
  • Antwort auf #8 von GeorgG
  • ""Es ist seit über 1000 Jahre eine Tradition in der katholischen Kirche: Das Fußvolk ("Laien") wird in Ruhe gelassen und hat eine große Freiheit, auch die Schwulen und Transleute.""..

    Bösartige Geschichtsklitterung !

    Die "über 1.000-jährige Tradition" des Mordens von Gegner auch und gerade aus der "Laienschaft" endete auf europäischem Boden von nicht einmal 70 Jahren mit dem angeblich letztem Hexen-Prozess der Inquisition !

    Deine unablässige Marginalisierung der Blut-Taten der RKK ist mehr als unerträglich !

    ""Mitglieder des Klerus ("Priester") dürfen sich dagegen nichts erlauben, also kein offizielles Coming Out bei Schwulen, kein Zusamenleben mit einer Frau usw. Tun sie das doch, schlägt die Amtskirche zu, egal ob in Brasilien, in den Niederlanden, in Deutschland oder in Afrika.""..

    Und LESEN BILDET !

    Es ging nicht um die Exkommunikation von Priestern die "selbst sündig" geworden waren, sondern um die Priester, die sich mutig an die Seite der unterdrückten Laien gestellt haben !

    ""Also: In der katholischen Kirche Brasiliens haben die Menschen, die nicht im Dienst der Kirche stehen, eine größtmögliche Freiheit.""..

    Es GIBT KEINE Freiheit innerhalb einer "Religion", deren Alleinvertretungsanspruch darauf beruht, das Menschen den Willen eines Geistwesens formulieren, und für "unumstößlich wahr" erklären !

    ""Dies ist in den evangelikalen Sekten, die mehr als 1/4 der Bevölkerung ausmachen, nicht der Fall.""..

    Welcher Bevölkerung ?
    In Brasilien ?
    ""22,2 % der Bevölkerung sind Protestanten""..

    Protestanten sind dann wohl bei Dir sämtlich als "Evangelikale" zu verunglimpfen ?

    Das paßt zu Dir, Du Schmock..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#10 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 16.05.2016, 19:30h
  • Die scheiß religiösen neoliberal konservativen sind das Geschwür des 21 jahrhunderts, das es mit aller Macht zu beckämpfen gilt, sonst schauen noch die schwärzesten Zukunftsfilme noch besser aus.
  • Antworten » | Direktlink »
#11 hugo1970Ehemaliges Profil
#12 Lügner-GeorgAnonym
  • 16.05.2016, 19:33h
  • Antwort auf #8 von GeorgG
  • Ach, DU im protestantischen Berlin weißt es natürlich besser, wie es katholischen Homosexuellen in strengkatholischen Ländern geht???

    "Rom: 14-jähriger Schwuler begeht Selbstmord nach Mobbing"

    www.queer.de/detail.php?article_id=19819

    "Rom: Selbstmord eines 15-Jährigen erschüttert Italien"

    www.queer.de/detail.php?article_id=17928

    "Rom: Mahnwache nach Selbstmord eines 21-jährigen Schwulen"

    www.queer.de/detail.php?article_id=20347

    Alles beim Vatikan um die Ecke! Aber wahrscheinlich kannten die die Spielregeln nicht. Sie hätten sich einfach nur benehmen müssen, gell???

    DAS HIER IST DIE WAHRHEIT:
    "Kritik: Kirche treibt zum Suizid"

    www.queer.de/detail.php?article_id=3279

    Und was behauptest DU???
    "Es ist seit über 1000 Jahre eine Tradition in der katholischen Kirche: Das Fußvolk ("Laien") wird in Ruhe gelassen und hat eine große Freiheit, auch die Schwulen und Transleute."

    LÜGNER!!!!!!!!!!!

    WO war denn die Freiheit des 175er, an dessen Verfolgung die Kirche festhielt, indem sie gegen die Abschaffung Stimmung machte??

    Das was nicht vor 1000 Jahren!!!!

    Und wo ist die Tradition denn hier???

    "Der Vatikan verurteilt eine französische UN-Initiative, die zum Ziel hat, Todes- und Gefängnisstrafen gegen Homosexuelle in der ganzen Welt zu beenden."

    www.queer.de/detail.php?article_id=9701

    Weiter verharmlost du:
    "Mitglieder des Klerus ("Priester") dürfen sich dagegen nichts erlauben, also kein offizielles Coming Out bei Schwulen, kein Zusamenleben "

    Lehrer sind keine ""Mitglieder des Klerus ("Priester")" und werden trotzdem gefeuert, wie du es sogar selber kommentiert hast!!
    Wieso lügst du???

    "Dort wird dem Einzelnen hinterherspioniert. Die gesamte Gemeinde beteiligt sich an dieser Schnüffelei."

    So wie bei "guten" Katholiken auch!!!

    www.queer.de/detail.php?article_id=24067

    Oder wird da nicht ins Schlafzimmer hinterhergeschnüffelt??

    Und jetzt hör endlich auf die Fakten schönzureden oder dauernd mit Fingerzeig auf andere davon abzulenken!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#13 hugo1970Ehemaliges Profil
#14 hugo1970Ehemaliges Profil
#15 Lügner-GeorgAnonym
#16 AlexAnonym
  • 16.05.2016, 19:54h

  • "Homophobe Fundamentalisten gewinnen an Einfluss"

    Wie leider überall auf der Welt.

    Der konservative Rollback nimmt immer mehr Fahrt auf und das wird noch schlimm enden, wenn wir jetzt nichts dagegen tun.

    Auch das der Übergangspräsident "mehr Religiosität" will, lässt schlimmes ahnen.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 AhsolalalaAnonym
#18 GayofCultureAnonym
  • 16.05.2016, 21:11h
  • Putsche haben in Brasilien Tradition. 1964 wurde Joao Goulart vom Militär weggeputscht, weil er - wie Dilma- sehr soziale Ansichten vertrat. Tatsächlich ist das Kabinett von Temer ein Abklatsch der alten Eliten, meine Hoffnung,, dass der afrobrasilianische Jurist und ehemalige Verfassungsrichter Joaquim Barbosa Justizminister werden könnte, hat sich ebensowenig bestätigt, wie die Tatsache, dass das Kabinett offiziell keinen Schwulen aufweist. Schwule Promis sucht man Brasilien ebenfalls selten, anders als etwa in der ehemaligen Kolonialmacht Portugal bekennen sich dort nur wenige Promis zu ihrer Homosexualität. So der Travestiestar Eric Barretto oder der Schriftsteller Lucio Cardoso. Was wenige Wissen: Brasilien war eines der ersten Länder der Welt, dass Homosexualität schon Ende des 19. Jahrhunderts (außer in der Zeit der Militärdiktatur) entkriminalisierte. Was aber nix an der gesellschaftlichen Einstellung änderte. Dilma hat Fehler gemacht, aber sich selbst wohl nichts zuschulden kommen lassen. Wer wie ich Portugiesisch spricht und die brasilianischen Medien verfolgte, konnte den Hass in bestimmten Zeitungen schon lesen und spüren. Da steckt mehr dahinter als die Frage nach Korruption. Homosexuelle werden zwar nicht offiziell unterdrückt, aber ihre Unterdrückung wird auch nicht verhindert, der Staat tut wenig, die Leute zu schützen. Bleibt zu hoffen, dass Temer eine Episode ist, Cunha nicht gewinnt und die PT Lula wieder aufstellt, dann können wir auch wieder aufatmen!
  • Antworten » | Direktlink »
#19 gelesenAnonym
#20 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 16.05.2016, 22:05h
  • Antwort auf #18 von GayofCulture
  • "konnte den Hass in bestimmten Zeitungen schon lesen und spüren. Da steckt mehr dahinter als die Frage nach Korruption."

    richtig, nähmlich die us konzerne und us geheimdienste und ihre splitterdienste stehen dahinter, das gar kein Sozialstaat in Südamerika entstehen kann, die sind so stark, das sogar in den USA kein Sozialstaat entstehen kann.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#21 tat vielAnonym
  • 16.05.2016, 22:09h
  • Antwort auf #19 von gelesen
  • ehe-öffnung 2013:

    "Hintergrund ist eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes aus dem Jahr 2011, das wegen des Diskriminierungsverbots in der Verfassung die Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften einforderte.
    [...]
    Das Urteil des Justizrates wird voraussichtlich kommende Woche in Kraft treten, wenn es offiziell bekannt gegeben wird. Es gibt aber noch die Möglichkeit, vor dem obersten Verfassungsgericht dagegen zu klagen. Allerdings ist Joaquim Barbosa, der Vorsitzende des Justizrates, auch der Chef des Obersten Gerichtshofs."

    www.queer.de/detail.php?article_id=19218

    "2003 wurde er vom damaligen Präsidenten Lula da Silva zum Richter am Obersten Gerichtshof Brasiliens ernannt.
    2012 wurde er dann durch Lulas Nachfolgerin im Präsidentenamt, Dilma Rousseff, zum ersten schwarzen Präsidenten des Obersten Gerichtshofes ernannt."

    de.wikipedia.org/wiki/Joaquim_Barbosa
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »
#22 WikiLeaksAnonym
#23 sao pauloAnonym
#25 -hw-Anonym
#26 Miguel53deProfil
  • 17.05.2016, 23:39hOttawa
  • Antwort auf #3 von Bemerkenswert
  • Wer ergreift Partei fuer Korruption? Hier wird nur deutlich auf Gefahren fuer Brasiliens LGBTQ's hingewiesen. Und die sind angesichts der neo-liberalen Veraenderungen und des damit verbundenen religioesen Rechtsruck mehr als berechtigt.

    Oder, umgekehrt gefragt, habe ich das richtig verstanden, dass Sie Partei ergreifen fuer eine offensichtliche und offene homophobe Partei, die einen Umsturz mit allen Mitteln sucht?

    Gehts noch?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#27 Miguel53deProfil
  • 18.05.2016, 00:11hOttawa
  • Antwort auf #8 von GeorgG
  • Darf ich mal laecheln? In meiner Schule musste jedes Kind jeden Freitag auf das Pausenbrot seines Banknachbarn schauen. Und wenn da Fleisvh drauf wahr, musste das dem Lehrer oder der Lehrerin gemeldet werden. Und wehe, wenn...

    Und Montagmorgens wurde jeder Schueler aufgefordert, die An- oder Abwesenheit seines Mitschuelers bei der sonntaeglichen Messe zu erklaeren.

    Die 1000 jaehrige "Tradition" verachtete unverheiratete Muetter. Im Grossen, siehe Irland, wie im Kleinen. Auch da erinnere ich mich lebhaft an den Schulunterricht und was da den lieben Kleinen so erzaehlt wurde.

    Und die verheimlichten Priesterkinder vergessen?

    www.spiegel.de/spiegel/print/d-25990787.html

    Den Druck, den die RKK auf Regierungen auszuueben sucht, wenn es um gleiche Rechte gehen soll? Sogar - ausgerechnet in den USA, mit den grossen Skandalen um Kindesmissbrauch. Wie auch in Irland?

    Und jetzt steht diese Kirche auch mit den Evangelikalen Hand in Hand in den Startloechern.

    Wieviel Unsinn Sie so von sich geben, das ist schon erstaunlich. Woher nehmen Sie das? Was bringt Sie dazu, diesen Sand in unsere Augen streuen zu wollen?

    Soll man ueber Sie lachen oder ist doch eher weinen angebracht?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #8 springen »
#28 Miguel53deProfil
  • 18.05.2016, 00:27hOttawa
  • Antwort auf #13 von hugo1970
  • Insofern berechtigt, als es mit Lula und Rousseff dem Land zunaechst besser ging. Allerdings weiss man inzwischen, auf wessen Kosten und um welchen Preis.

    Insofern falsch, weil Korruption eine Gesellschaft letzendlich zerstoert. Und damit die Nachteile die Vorteile immer uebertrumpfen.

    Auch die Vorteile individueller Freiheiten haben am Ende keine Bedeutung mehr, wenn eine Gesellschaft untereinander keinen Respekt mehr hat und verroht.

    Im uebrigen haben auch beide Praesidenten die indigenen Brasilianer nicht vor Ausbeutung und Vertreibung geschuetzt.

    Man kann eben nicht die Pest mit der Cholera oder den Teufel mit dem Belzebub austreiben.

    Sicher hast Du allerdings damit Recht, dass die "Alternative" zur augenblicklichen Regierung eine Katastrophe bedeutet. Naemlich den Rueckfall in den Turbo-Kapitalismus alten Stiles. Und damit auch eine Ausweitung der Korruption zugunsten weniger Haende und grosser, internationaler Unternehmen.

    Nicht zu vergessen die schon jetzt erkennbare Staerkung religioesen Einflusses. Immer ein Schluessel fuer die Durchsetzung spezieller, wirtschaftlicher Interessen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#29 sonst soAnonym
  • 18.05.2016, 11:19h
  • "Neuer Chef der Zentralbank Brasiliens wird der bisherige Chefökonom der Geschäftsbank Itau, Ilan Goldfajn. Das teilte Finanzminister Henrique Mereilles am Dienstag mit. ....Übergangspräsident Michel Temer, der CIA-Informant gewesen sein soll, werde dem Parlament eine Verfassungsänderung vorschlagen, um die Autonomie der Zentralbank gesetzlich zu verankern. Dies sei bislang nicht der Fall. Zudem sollen US-Öl-Konzerne ungehinderten Zugang zum brasilianischen Öl-Markt erhalten.... Michel Temer hat als Informant für die US-Regierung die innenpolitische Lage in Brasilien sondiert. Wikileaks veröffentlichte vertrauliche Depeschen über die Tätigkeit Temers. Erst kürzlich hatten sich seine Leute mit US-Senatoren getroffen, um über eine Kooperation im Erdöl-Sektor zu beraten....Aloysio Nunes, Senator der PSDB, hat am 20. April Washington D.C. besucht, berichtet Folha de S.Paolo. Dieser Besuch wurde von der Lobby-Firma Albright Stonebridge Group (ASG), die von der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright geführt wird, organisiert."

    www.albrightstonebridge.com/team/joschka-fischer
  • Antworten » | Direktlink »
#30 High fiveAnonym
#31 userer

» zurück zum Artikel