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Einzelkommentar zu:
Machtwechsel in Brasilien "große Gefahr" für LGBT


#5 TheDadProfil
  • 16.05.2016, 16:57hHannover
  • Antwort auf #1 von GeorgG
  • ""Die Gefahr für Schwule und Lesben geht nicht von der römisch-katholischen Kirche.""..

    Was ?
    "aus" muß es hier dann heißen, will man einem Satz eine Aussage zuschreiben..
    Aber das nur nebenbei, denn der Satz an sich ist so unsinnig, daß es eigentlich nicht lohnte ihn weiter zu kommentieren, offenbart der User im weiterem Verlauf doch sein annähernd vollständiges Unwissen über die Politik im Land..

    ""Ob Rousseff Präsidentin ist oder jemand anders, es wird sich nur wenig auf die Situation von Schwulen, Trans und Lesben auswirken.""..

    Das stimmt allerdings..
    Und dann auch wieder nicht..

    Denn man stelle sich vor, die BRD hätte ein solches Regierungs-System wie Brasilien..
    Dann hätte 1982 im Oktober ein gewisser Helmut Kohl die Regierung übernommen, nachdem man Helmut Schmidt wegen des Verdachtes der Bestechlichkeit für 180 Tage/6 Monate vom Amt "supendiert" hätte, um diesen Vorwurf gerichtlich zu prüfen..

    Und zwar mit sämtlichen Ministern der SPD/FDP-Regierung..
    Und dem weiter bestehendem Koalitions-Vertrag zwischen den beiden Parteien..
    Ansonsten passiert nämlich erst einmal nichts..

    So ist das in Ländern wo der Regierungs-Chef vom Wähler gewählt wird, und der Verlierer, besser gesagt der/die Zweitplatzierte der Wahl dann, wie in einigen anderen Ländern auch die ähnliche Erfahrungswerte aus vergangen Militär-Diktaturen besitzen, quasi die "Vize-Kanzlerschaft" übernimmt, um den Regierungs-Chef zu beraten UND zu kontrollieren..
    Aus demokratischer Sicht keine ganz doofe Idee..

    Es sei denn, der Kandidat für den Posten ist dann ganz einfach Scheiße, und hängt am Rock-Zipfel der RKK, und versprach als Wahl-Aussage die Gleichstellung und Gleichberechtigung zu verhindern, um die Rock-Träger nicht zu verprellen..
    Denn noch gilt die Gleichstellung immer noch nicht in allen brasilianischen Bundesstaaten, und noch kann ein Verfassungsgericht zumindest theoretisch diese als landesweite Errungenschaft verhindern..

    Und dazu vergegenwärtige man sich dann, in Hamburg könnte man als LGBTTIQ heiraten, oder eben wenigstens eine ELP eingehen, in Bayern aber nicht..
    Oder schon wenige Kilometer weiter, in Reinbeck, Quickborn oder Elmshorn gälte man dann wieder als "Ledig"..

    Das ist so unbefriedigend wie in Dänemark, Spanien, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, ja sogar in Großbritannien heiraten zu dürfen, aber in der BRD nicht..
    Und noch mehr..
    Die Ehen aus diesen Ländern sind in der BRD nichts wert, denn im Gegensatz zu den Ehen der Hetero-Bevölkerung werden sie in der BRD gar nicht erst anerkannt, und auf das Konstrukt der ELP zurückgestuft, wenn man den Fehler begeht, und die Anerkenntnis dieser Ehe betreibt..
    It's quiet absurd..
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