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Am Dienstag, den 24. Mai findet in Köln wieder die queere Talkshow "talkingPOTT" statt – mit einem hochpolitischen Thema: "Freie Meinungsäußerung! Rutschen wir nach rechts?" fragt Moderator Hugo Winkels ab 20 Uhr in der Szenekneipe "Ruhrpott".

Erstmals sitzen gleich sieben Gäste auf dem Podium. Neben der bekannten LGBT-Aktivistin Ina Wolf, Mitbegründerin der Aktionen "Weg mit dem Brett", "Pride Salon" und "Rainbow Refugees Cologne", kommen sechs Parteienvertreter zu Wort: die Landtagsabgeordneten Josefine Paul (Grüne), Ingrid Hack (SPD) und Serap Güler (CDU), die beiden Kölner Ratsmitglieder Güldane Tokyürek (Die Linke) und Ulrich Breite (FDP) sowie der ehemalige AfD-Bezirksvertreter Torsten Rüdiger Ilg aus Rodenkirchen, der zu den Freien Wähler gewechselt ist.

Der von queer.de präsentierte "talkingPOTT" ist eine Erfindung der Szenekneipe "Ruhrpott", die mitten im Kölner Bermuda-Dreieck in der Balduin-, Ecke Schaafenstraße liegt. Er findet normalerweise an jedem vierten Donnerstag im Monat statt – wegen des Feiertags wurde er in diesem Monat auf den Dienstag vorverlegt.

Im "talkingPOTT" werden aktuelle wie brisante Themen angesprochen: Im März diskutierten u.a. Cornelia Scheel und Sarah Sophie Koch über die Frage, wie eine schwere Krankheit das Leben verändert (queer.de berichtete). Im vergangenen Monat stellte Moderator Hugo Winkels die Frage, ob wir heute noch sicher ausgehen können (queer.de berichtete). (mize)

Wöchentliche Umfrage

» Rutscht die LGBT-Community nach rechts?
    Ergebnis der Umfrage vom 23.05.2016 bis 30.05.2016
-w-

#1 Nein aberAnonym
  • 23.05.2016, 10:58h
  • Also es gibt ja nicht DIE LGBT, sondern wir sind genauso vielfältig wie Heteros auch. Auch bei uns gibt es Konservative, Liberale, Linke, Rechte, etc.

    Da das politisch rechte Spektrum auch homophob und transphob ist, denke ich nicht, dass wir nach rechts rutschen.

    ABER: man darf ja schon mal besorgt sein, wenn man sich manche Zustände und Entwicklungen ansieht.

    Mir ist JEDER Migrant herzlich willkommen, egal ob aus einem Krisengebiet oder nicht. Aber dann erwarte ich auch, dass die sich an demokratisch-rechtsstaatliche Grundregeln halten. Das ist ja wohl das Mindeste und nicht zu viel verlangt.

    Wer hierher kommt um einen Gottesstaat zu errichten oder wer denkt, dass unverschleierte Frauen Nutten seien, die man begrapschen oder vergewaltigen darf oder wer meint, Schwule müssten getötet oder zumindest interniert werden, kann gleich wieder gehen. Oder wie der muslimische (!) Bürgermeister von Rotterdam sagte: "Denen helfe ich persönlich beim Kofferpacken."

    Nur weil man diese Missstände öffentlich benennt ohne sie zu beschönigen, ist man noch lange nicht rechts. Denn man muss sie offen benennen, um die Probleme nicht noch größer zu machen und den Rechten nicht noch Munition zu geben, dass reale Probleme verharmlost werden.

    Um das deutlich zu sagen:
    die Mehrheit der Migranten verhält sich völlig okay und achtet demokratische Grundregeln. Aber es gibt halt leider eine kleine (aber extrem problematische) Minderheit, die unsere Freiheiten ausnützt um ihre eigenen Regeln zu erzwingen. Und die können wir hier nicht gebrauchen - alleine auch schon um die Mehrheit der friedlichen Migranten zu schützen...
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#2 anti-religionAnonym
  • 23.05.2016, 11:05h
  • Nein, es wirkt nur so, weil jede Kritik am Islamofaschismus als "rechts" betitelt wird. Religionskritik ist eine der Grundlagen echter linker Politik.
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#3 stromboli
  • 23.05.2016, 11:26hberlin
  • Antwort auf #2 von anti-religion
  • ja, aber sie muss fundiuert und mit gerechtem augenmaß vorgehen die kritik.. das übliche gehudele mit dem islamograPHISCHEN VERGEWALTIGUNGSSTENARIEN; DIE UNS USER NEIN ABER HIER SO PASSEND VORFÜHRT; GEHT DIE KRITIK DAHIN WO SIE HERKOMMT: ins reaktionäre arschloch wo sie als braune scheiße wieder die welt beglückt..
    Na ja, das kind ist eben in den brunnen gefallen.
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