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Einzelkommentar zu:
Campact akzeptiert Einstweilige Verfügung der AfD


#19 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 25.05.2016, 10:42h
  • Bei einer so großen Online-Bürgerrechtsbewegung wie Campact kann es zu einem Fehler kommen; fast jede/r hier weiß aus eigener Erfahrung wie schnell ein Kommentar getippt ist, den man im Nachhinein gerne wieder gelöscht sähe. Allerdings ist man z.B. hier im Forum Privatperson und die Reichweite der Aussagen ist doch sehr begrenzt. Aber Campact vertritt nach eigenen Angaben die Rechte und Forderungen von 1,7 Mio. Menschen. Der Tagesspiegel hat eine Auflage zwischen 106 bis ca 113 Tsd. Campact verfügt über ein Spendenaufkommen von ca. 5,7 Mio. Euro (im Jahr 2014)(
    www.campact.de/campact/ueber-campact/finanzen/).
    Wieso wurde der Tagesspiegel nicht mit einer einstweiligen Verfügung belangt? Weil dieses Medium mehr politischen Einfluss und Macht hat. Vielleicht hofft man auch den einen oder die andere Leser/in von der AfD überzeugen zu können. Der Tagesspiegel hatte durchaus schon neutrale oder sogar wohlwollende Kommentare zur AfD. Dennoch hat Campact einen Fehler gemacht und daran ist nicht der TSP schuld. Aber ich möchte hier noch einmal betonen, dass ich die Ziele von Campact ausdrücklich unterstütze. Aber ist es zu viel verlangt, den LGBTI*s eine kleine Entschuldigung auf der Campact-Homepage zukommen zu lassen? Der Vorstoß von C. Herold (AfD) mit der Kleinen Anfrage im Landtag Thüringens, über die Anzahl der LGBTI* im Land, ob bewußt oder nicht, ruft eine ungute Erinnerung an die Führung der sog. Rosa Listen hervor. Das ist keine Bagatelle, sondern schürt die Angst mit der die AfD gerne arbeitet um ihre Gegner juristisch oder psychologisch unter Druck zu setzen und mundtot zu machen. Auch wenn so eine Anfrage völliger Quatsch ist, da die meisten in den ländlichen Gebieten Thüringens wohl kaum geoutet sein dürften. Aber die Öffentlichkeitswirkung wurde nicht verfehlt - und darum geht es der AfD. Die juristischen Spitzfindigkeiten mit Campact sind doch nur weitere Publicitymaßnahmen für diese, die Gesellschaft spaltende Partei.
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