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  • 31. Mai 2016, 12:18h 9 1 Min.

Britta Taddiken

Die Pfarrerin und Vorsitzende des Kirchenvorstands der Leipziger Thomaskirche, Britta Taddiken, ist in diesem Jahr erstmals Botschafterin für den Christopher Street Day. Das evangelische Gotteshaus ist eine der beiden Hauptkirchen der sächsischen Metropole und als Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs und des Thomanerchores weltweit bekannt.

Taddiken sieht laut einer Pressemitteilung des CSD-Vereins eine dringende Notwendigkeit darin, "für Vielfalt, Toleranz und für ein friedliches Miteinander der Verschiedenen einzutreten". Das Erstarken rechtspopulistischer Parteien sowie die abwertenden Reden auf Pegida- und Legida-Kundgebungen vergiften laut ihrer Einschätzung "auch das Miteinander von Menschen verschiedener sexueller Orientierungen". Die Pfarrerin hoffe, "dass es irgendwann normal sein wird, dass hetero- und homo­sexuelle Menschen nicht nur rechtlich gleichgestellt sind, sondern sich derselben Achtung und desselben Schutzes unserer Gesellschaft sicher sein können".

Der CSD Leipzig steht in diesem Jahr unter dem besonderen Fokus des Umgangs der Religionen mit sexuellen Orientierungen und geschlechtlichen Identitäten (queer.de berichtete). Anlass sind unter anderem Äußerungen des evangelischen Landesbischof Carsten Rentzing, der Homosexualität im vergangenen Jahr als nicht "gottgewollt" bezeichnet hatte (queer.de berichtete). Für Schlagzeilen hatte 2015 in Sachsen auch die Entlassung eines schwulen Organisten nur aufgrund dessen sexueller Orientierung gesorgt (queer.de berichtete).

Der CSD Leipzig findet vom 8. bis zum 16. Juli statt. Die Demo und das Straßenfest bilden dabei am letzten Pride-Tag den Abschluss der Veranstaltungswoche. (cw)

-w-

#1 usererEhemaliges Profil
  • 31.05.2016, 21:11h
  • Woher kommt auf einmal seit ein paar Jahren diese schwule Anbiederei an Religioten?

    In Hamburg das Gleiche. Und sogar in Berlin plärrt wohl eine religiotische Minderheit im Rogate-"Kloster" von ihrem "Eröffnungsgottesdienst" zum CSD, als ob sie offiziell Teil des CSD wären, was sie m. W. nicht sind.

    Erreicht die innere christliche Mission inzwischen die jungen Mitglieder der Community mit ihrer Gehirnwäsche tatsächlich erfoglreich oder sind die Christen wie immer nur dreist und kleben ihr Label an Dinge, die sie bei genauem Hinsehen einfach nur okkupieren?
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#2 TheDad
  • 31.05.2016, 22:11hHannover
  • Unfaßbar..

    Wo bleibt der "offizielle Imam" als CSD-Botschafter ?

    Wo die Atheisten und Agnostiker ?

    Sind die Straßenbahnen dann immer noch gelb und alt, oder fahren dort dann extra Regenbogen-Trams ?

    Wo die offizielle Abordnung des regionalen Jägerverbandes, und der Förster ?
    Im Leipziger Umland ist ja schließlich auch extra viel Landschaft für die Besucher aufgebaut worden..
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#3 niccinicciAnonym
  • 12.06.2016, 14:35h
  • Die Antwort von Kommentator 1 ist ganz einfach: Weil viele Schwule im katholischen oder protestantischen Glauben erzogen wurden, aus Enttäuschung irgendwann ausgetreten sind, aber für die christliche Werte nachwievor von grosser Bedeutung sind. Die paar Atheisten, die hier gerne schreiben, haben mit der realen Welt draussen wenig zutun. Religionen und Glauben hat es in vielen Formen immer gegeben und wird auch so bleiben. Deshalb amüsiere ich mich immer köstlich hier, unter welchen schwulen Glocke doch viele leben. Deshalb ist ein Miteinander wichtig, und nicht gegeneinander kämpfen. Einfach mal die geforderte Akzeptanz auch schwulen Gläubigen zugestehen. Wie arrogant müssen Atheisten sein, wenn sie meinen, sie wären im Besitz der alleinigen Wahrheit?
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