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Kommentare zu:
Die meisten Friseure sind hetero!


#11 FredinbkkProfil
  • 03.06.2016, 15:34hBangkok
  • Die meisten Friseure sind hetero!

    vielleicht trifft dies in der BRD zu...

    Ich war bis zu dem Tag als unser Baby kam,und somit mindestens 27 Jahre lang bei unzaehligen Friseuren als Kunde hier in Bangkok,
    ich habe in dieser ganzen Zeit kaum einen Hetro-Friseuer erleben duerfen..
    Hier sausen fast 100 % wie die Lipizaner mit Wackelpo und wehenden Haenden durch den Saloon....
    Micha wird das sicher auch erfahren haben...

    Leider haben wir heute weniger Knete und ein

    Haarschneider mit 2 Rasierklingen drinnen, fuer 1 Euro tut seit her gute Dienste....

    Babys sind echt teuer ...das wissen wohl alle Regenbogenfamilien und auch die sog. Normalen.
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#12 michibubAnonym
#13 giliatt 2Anonym
  • 04.06.2016, 01:27h
  • Ja, mein Friseur ist auch hetero.Und meine Zahnärztin ist nicht lesbisch.

    Man wechselt nicht. Weder Zahnklempner/in, noch Friseur/in.
    Sofern Du einen Handwerker gefunden hast, der vernünftig mit Deinen dem Körper entwachsenden Zwissen - Haar oder Zahn - umzugehen verstehst, willst Du bei ihm bleiben.

    Ich bin nun fast 60. Damals, als ich etwa 10 war, war der alte Adalbert mein Haarschneider. Gängig war der Fasson-Schnitt. Keine Sau wollte Fasson. Alle wollten RUNDSCHNITT. Fasson war nämlich Opas Wehrmachts-Haircut: KOPPELBREIT KAHL ÜBERM OHR KAHLGESCHOREN.
    Moderner Rundschnitt bedeutete "ausgedünnt über dem Kopf, hinten im Nacken haarlich gerundet und in der Stirn fransig ponyhaft". War ganz, ganz modern. Zudem auch die Quelle das Langwachsens der Haare, denn wir befanden uns in der Zeit der BEATLES, der pudelmützenhaften Schlenkerponyfrisuren.
    Uns jungen Kunden bot Adalbert an, dass wir uns gegen geringes Entgelt zur Verfügung stellen sollten bei der Gesellenprüfung seines Lehrlings, damit dieser die von der Handwerkskammer vorgeschriebenen Frisuren "Fassonschnitt" und "Rundschgnitt" vorschnippeln kann.Doch der Meister fand keine Frisur-Models.

    (Fasson ist übrigens heute für Männer der angesagteste Haitcut ever....).

    Ich war Gastronomie-Lehrling, Frank Friseur-Azubi. Er hatte hüftlange lange Haare.

    Kein Coiffeur zwisselte better, than Frank....
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#14 Oliver_KBHProfil
  • 04.06.2016, 02:55hKøbenhavn
  • Antwort auf #9 von GeorgG
  • Naja, dass es hier wenig schwules Nachtleben gibt, hat viele Gründe, aber ganz bestimmt nicht, dass es keinen Bedarf nach Subkultur gibt. Es gibt auch eine sehr dänische Form von Spießigkeit, ein Bedürfnis so normal und durchschnittlich zu sein wie es nur geht, das die Leute davon abhält, in schwule Läden zu gehen.
    Beispielsweise gibt es so einen sehr unbehaglichen Konsens darüber, dass man aus "Rücksichtnahme" nicht auffallen will. So gibt hier es hier keine händchenhaltenden Homopaare, auch direkt vor schwulen Läden nur in Ausnahmefällen (ich habe bislang drei gesehen, mich selbst eingeschlossen. Das ist eins pro Jahr). Das ist sicher kein Zeichen von "jeder akzeptiert jeden". Ich rede auch nicht von Schrankschwestern, sondern auch von Leuten, die als LGBT-Aktivisten im Fernsehen auftreten oder in schwulen Clubs arbeiten. Auf der Straße ist man grau. Ich selbst habe auch bislang erst einen einzigen Dänen dazu bekommen, mit mir Hand in Hand zu gehen - und die Blicke, die wir bekommen haben, sprachen Bände.
    Dieser Ausnahmedäne hat allerdings auch lange in Los Angeles und Berlin gelebt.
    Dem dänischen Verlangen, unsichbar zu sein, kommt das Internet sehr entgegen. Die Dänen sind extrem vernetzt im Vergleich zu Deutschland. Die Szene findet dort statt, nicht sichtbar auf der Straße.
    Ja, es ist tendenziell entspannt in Kopenhagen, aber auch hier kannst du gut auf die Fresse kriegen, wenn du dich offen zeigst.

    Offen homophobe Rhetorik ist allerdings tabu. So etwas wie Merkels "ich tu mich schwer mit gleichen Rechten für Homos..." kannst du hier nicht bringen, das trauen sich nichtmal mal mehr die DF-Leute (die zweitstärkste Kraft zur Zeit, und irgendwo zwischen AfD und CSU). Offener Rassismus ist eine Haltung, die man diskutieren kann, offene Homophobie gilt als peinlich altmodisch. Hinter vorgehaltener Hand ist sie aber weitverbreitet.
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#15 Homonklin44Profil
  • 04.06.2016, 09:52hTauroa Point
  • Antwort auf #1 von Komischer Vogel
  • Stimmt, davon hat mir ein heterosexueller Pfleger berichtet, dass angeblich etliche Schwule den Pflegeberuf wählen würden.
    Ob dasan der hilfsbereiten Ader liegt? Wahrscheinlich auch nur ein Klischee, wie so oft. Ich kann zwar nicht erkennen oder erahnen, ob Jemand schwul sein könnte, das so genannte Gaydar funktioniert nicht. Wenn man bestimmte Verhaltens-Stereotype, die auch wieder Klischee sind, heranzieht, kenne ich schon so einige 'tuntige' Heterosexuelle inzwischen.

    Schwule gibt's in jedem Beruf, weil Berufswahl was mit Interessen und Chancen zu tun hat, mit Lebensplänen und Umsetzung von Vorhaben, und die sind Menschen doch gemein.

    Das mit den Friseuren und Kellnern habe ich zwar eh nie geglaubt. Auch die Schwulen-Dichte in den Medien- und Kreativsparten kann eine Fehlwahrnehmung sein, weil akzentuierte, schillernde und multibegabte Persönlichkeiten sich eher hervorheben, und vom Publikum mit Lob und Anerkennung hervorgehoben werden.

    Allein von den Zahlen existierender Menschen ausgegangen werden die meisten Arbeitenden Hetero- und Bisexuelle sein. Weil's von denen die Meisten gibt, so einfach.
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#16 Patroklos
#17 yslmd
#18 jochenProfil
  • 05.06.2016, 00:06hmünchen
  • Ich glaube es war Martin Dannecker, der in den 80er Jahren in einer umfangreichen Statistik festgestellt hat, dass der Verwaltungsangestellte, der schwulste Beruf ist. Da gabs die meisten

    Im Übrigen zählt für mich bei der Arbeit nicht ob jemand homo oder hetero ist (außer er sieht gut aus ) , sondern ob er gut bei seiner Arbeit ist... Alles andere wäre doch echt irgendwie Kindergarten...
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