Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=26272
Home > Kommentare

Kommentare zu:
AfD "verteidigt" homophoben Zwischenruf


#1 UrsaMajorEhemaliges Profil
#2 goddamn liberalAnonym
  • 03.06.2016, 21:37h
  • Das sind halt Leute, die im Land des rosa Winkels NS-Traditionen fortführen.

    Der Rumäniendeutsche Dr. Tillschneider ist übrigens wie Birgit Kelle ein schlecht integrierter kulturloser Migrant, der Probleme mit den Werten der westlichen Zivilisation hat.

    Das Phämomen gibt es unabhängig vom religiösen Hintergrund und vom formalen Bildungsgrad eines Menschen.

    Diese Französin (mit der ich auch nicht immer übereinstimme) ist übrigens als Muslima in Marokko geboren und Vorkämpferin für unsere Rechte.

    de.wikipedia.org/wiki/Najat_Vallaud-Belkacem

    Merke: Es gibt 2016 keine Kulturkreise mehr, es gibt nur noch Faschisten und Antifaschisten.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 TheDadProfil
  • 03.06.2016, 21:49hHannover
  • ""Direkt darauf soll der Abgeordnete Gehlmann gesagt haben: "Das sollten wir in Deutschland auch machen!"""..

    Spontan stelle ich mir hier die Frage, wer zum Zeitpunkt der Rede die Debatte als Präsident*in leitete ?

    In anderen Parlamenten erteilen Präsident*innen Ordnungsrufe bei solchen Zwischenrufen !

    ""Der Islamwissenschaftler Hans-Thomas Tillschneider, der als erster AfD-Politiker""..

    ""Hans-Thomas Tillschneider (* 5. Februar 1978 in Timioara, Rumänien) ist ein deutscher Islamwissenschaftler, Publizist und Politiker.""..

    de.wikipedia.org/wiki/Hans-Thomas_Tillschneider

    Kuck an..
    Migrant..

    Und als "Islamwissenschaftler" dann auch in der "richtigen Partei"..
    Zumal wenn er sich dann als "Redner" auf "PEGIDA"-Veranstaltungen betätigt..
  • Antworten » | Direktlink »
#4 AFD-WatchAnonym
  • 03.06.2016, 21:59h
  • Antwort auf #3 von TheDad

  • Da stellt sich doch glatt die Frage gegen was Pegida eigentlich demonstriert, wenn sie doch letztendlich genau die Werte derjenigen teilen die sie vorgeben zu kritisieren, weil sie fürchten sie würden das Abendland bedrohen. Wozu eigentlich? Man braucht doch einfach nicht mit seiner sexuellen Orientierung hausieren zu gehen und man kann als Frau doch einfach die Bluse zu machen. Äußert sich die besorgten Homos auch mal hierzu??
  • Antworten » | Direktlink » | zu #3 springen »
#5 TheDadProfil
  • 03.06.2016, 22:11hHannover
  • Antwort auf #4 von AFD-Watch
  • ""Da stellt sich doch glatt die Frage gegen was Pegida eigentlich demonstriert, wenn sie doch letztendlich genau die Werte derjenigen teilen die sie vorgeben zu kritisieren, weil sie fürchten sie würden das Abendland bedrohen.""..

    Exakt..
    Vor allem aber würde ich einen Redner wie diesen Herrn Tillschneider einfach auslachen..

    Ein Migrant der mich vor Migranten "warnt", weil die zufällig einer "Religion" angehören, die er selber für so interessant hält, um sie zu studieren und zu erforschen ?

    Was ist das dann ?
    Die "Faszination des Ekels", der den Unfall-Gaffer das Smartphone zücken läßt, um Blutlachen auf Megapixel zu bannen ?

    Oder vielleicht ist sein Job als "Islamwissenschaftler" auch einfach nur mit jedem Tag gefährdeter, an dem mehr Muslime ins Land kommen, und ihn eines Tages als Scharlatan entlarven könnten ?

    Wer weiß denn schon, was in den Köpfen solcher Leute vor sich geht..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#6 Dont_talk_aboutProfil
#7 goddamn liberalAnonym
#8 MarcAnonym
  • 03.06.2016, 23:25h

  • Man soll also seine Sexualität nicht in die Öffentlichkeit tragen??!! Was ist denn mit all den Eheringen, Kinderfotos, händchenhaltenden Heteropärchen? Mir wird doch pausenlos die "Sexualität" der anderen öffentlich unter die Nase gerieben! Und ich habe ja auch gar nichts dagegen - aber ich fordere selbstverständlich das gleiche Recht auch für mich. Und die "Arschlöcher für Deutschland" werden sich eine blutige Nase holen, wenn sie versuchen, das zu verhindern.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 NiedergemeiertAnonym
#10 TheDadProfil
#11 LorenProfil
  • 04.06.2016, 00:17hGreifswald
  • Diese Masche der rechten AfDler kennt man ja bereits zur Genüge. Der harte Kern der Mitglieder und Anhänger wirds als Tabubruch, die Neuen Rechten auf Rittergut Schnellroda als weiteren metapolitischen Dammbruch feiern, während der Homosexuellenclub dieser Partei weiterhin freudig als Sammelbewegung merkbefreiter Lemminge durch die Gegend poltert.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 NiedergmeiertAnonym
#13 goddamn liberalAnonym
  • 04.06.2016, 01:11h
  • Antwort auf #11 von Loren
  • Auf dem braunen Rittergut Schnellroda grüblen ein Herr Kubitschek [!] und eine Frau Kositza [! ,heißt auf polnisch übrigens 'Gemse'] ehelich vereint über das völkische Deutschtum.

    Bei den ulkigen Migranten-Nachnamen versteh ich aber nur 'böhmische Dörfer'

    ...und widme dem deutschtümelnden 'Power-Paar' folgende Zeilen:

    "Wer waren unsere Ahnen?

    Kaschubische Germanen!

    Die zeugten zur Erfrischung

    uns Promenadenmischung!"

    (Kurt Tucholsky)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #11 springen »
#14 Miguel53deProfil
  • 04.06.2016, 05:03hOttawa
  • Antwort auf #6 von Dont_talk_about
  • Interessanterweise entspricht die Einlassung dieses Abgeordneten doch auch der Meinung so manchen Kommentators bei queer.de. Nicht wahr Dont_talk_about? Und die (Sie) sind angeblich selbst schwul.

    Unser Sorgenkind Johannes verzapft zwar Unsinn am laufenden Band. Doch so weit wuerde nicht mal er gehen. Andere reden doch hier auch gern von "Zurueckhaltung".

    By the way: Wie immer schmierig, Ihr "Kollege TheDad". Ekelhaft. Aber man zeigt halt, was man ist und drauf hat. Und klar, es gibt nicht nur schwarz-weiss. Es gibt auch braun. Leider immer oefter. Zum Glueck jedoch auch immer noch bunte Vielfalt. Wenn auch nicht bei Ihnen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#15 saltgay_nlProfil
  • 04.06.2016, 07:07hZutphen
  • Unter uns gesagt: Wir alle wissen doch, dass Homosexuelle Kinderschänder sind und deshalb Kinder adoptieren wollen. Sie tragen rosa Fummel und ausgestopfte BH's und wollen sich selbst noch an dem ständig besoffenen 85jährigen Kreisvorsitzenden der AfD aus Oberbösa (Thüringen) vergreifen.

    Ist das wirklich nur die Meinung der grenzdebilen AfD-Anhänger? Nein, das ist immer noch Volkes Stimme. Es traut sich nur kaum jemand öffentlich zu sagen. Das ist die andere Charaktereigenschaft des Deutschen: seine unermessliche Feigheit. Erst, wenn man sich in der vollständig angetretenen Sturmabteilung stark fühlt, dann wird auf die Kacke gehauen. Denn, man weiß ja nie, es könnte ja beruflich Nackenschläge für den armen verfolgten Patrioten zur Folge haben.

    Wenn die Medien mit sentimentaler Meinungsmache das heutige Deutschland mit WM-Seligkeit füllen und zum mehr als tausendsten Mal wiederholen, dass "wir" uns völlig geändert haben, über Nacht zu Musterdemokraten mit Spitzenstellung im Export und Toleranz gerieten, dann ist das primitive Propaganda.

    Denn in den verschissenen, stinkenden Kleinbürgerbehausungen gärt immer noch : "Es war ja nicht alles schlecht unter Adolf, es wurden die Autobahnen gebaut, die Straßen waren sicher, Perverse und asoziales Gesindel landete im Gefängnis." Das ist die Wählerklientel, die die AfD als Stimmvieh braucht. Die bedient sie, um einer Elite aus wirtschaftskriminellen Neoliberalen ein deutsches Chile a la Pinochet zu servieren. So macht die Anweisung der Frauke Petry auch Sinn. Für feinsinnige Bürger hat man dann in seinen eigenen Reihen einige Vorzeige-Schwule, wobei man stets vergisst, dass auch ein Ernst Röhm und ein Edmund Heines führende Mitglieder in der NSDAP waren - bis zu ihrer Ermordung.

    Die AfD ist aber doch keine Nazipartei, sondern eine so bürgernahe Partei, dass der Herr Gehlmann bestimmt mit seinem Zwischenruf etwas anderes gemeint hat.

    Ihm ging es angesichts der Bedrohung von Homosexuellen in den afrikanischen Staaten ja nur um das Wohl der Bürger, auch der Homosexuellen, in Deutschland. Er meinte nämlich statt Gefängnis für Schwule viel eher: "Schutzhaft!"
  • Antworten » | Direktlink »
#16 UrsaMajorEhemaliges Profil
#17 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.06.2016, 08:55h
  • Liebe Bundesregierung, bitte erklähren sie die afd als gefährliche Vereinigung, die der Verfassungsschutz verschärft beobachten muß!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#18 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.06.2016, 08:57h
  • "Die AfD war im März mit 24,3 Prozent der Stimmen in den Magdeburger Landtag gewählt worden;"

    Sachsen Anhaltiner, schämt euch, wahren 15 Jahre nazidiktatur und 55 Jahre kommunistendiktatur nicht genug, wollt Ihr wieder eine unrechtdiktatur?
  • Antworten » | Direktlink »
#19 BlondblueAnonym
  • 04.06.2016, 09:01h
  • und auf dem Bergerschen Gaystream wird die Süddeutsche und andere Medien natürlich schon als Lügenpresse bezeichnet...unerträglich diese braune Sauce
  • Antworten » | Direktlink »
#20 JarJarProfil
  • 04.06.2016, 09:09hKiel
  • Bei jeder dieser Meldungen denke ich mir wie blöd muss man als schwuler Mensch sein, wenn man die AfD wählt...
  • Antworten » | Direktlink »
#21 SebiAnonym
  • 04.06.2016, 09:15h
  • Das bekommt echt nur die AfD hin: die eigenen Aussagen runterspielen zu wollen und dabei noch zynischer und menschenverachtender zu werden...
  • Antworten » | Direktlink »
#22 Dirk_in_Berlin
  • 04.06.2016, 09:21h
  • "Eine "gewisse Zurückhaltung im öffentlichen Raum" solle nach Auffasung der Grünen unzumutbar sein, amüsierte sich Tillschneider über deren Einsatz für homosexuelle Asylbewerber. Unter Applaus seiner Fraktion meinte er: "Ich persönlich halte es ja für eine Frage des Anstands, meine Mitmenschen nicht in aller Öffentlichkeit mit meinen sexuellen Neigungen zu behelligen.""

    Ich freue mich schon darauf, dass dann unter der "AfD" dieses unsägliche heterosexuelle Zunge-in- den-Halsgeschiebe z.B. in der U-Bahn endlich unter Strafe gestellt werden wird.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 hugo1970Ehemaliges Profil
#24 Foxie
#25 Homonklin44Profil
  • 04.06.2016, 09:38hTauroa Point
  • 'Zurückrudern', um dann mit dem Paddel zuzuschlagen.

    Die Art Gesellschaft, die die wollen, hatten wir schon.
    Ich bin auch nicht der Typ Mensch der anderen die Sexualität 'auftischt' oder was, aber es sollte doch bitte jeder für sich entscheiden, wem er das sagt, zeigt oder wenn er seinen Partner küsst, seine Liebe nicht verstecken zu müssen.

    Wozu gibt es ein recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit, wenn man es mit altgelackter Sitten-Verbiesterung niederhalten soll??

    Damerkt man mal wieder deutlich, wes' Geistes Kind diese Mottenkisten-Nörgler sind.

    Wir brauchen keine 'Tabuisierung' dessen, was das Naturnächste am Menschen ist!
    Seien es erkennbare Merkmale oder Symbole für Sexualität oder die Liebe, und wo sie sichtbar sein mag.

    Die Maghreb-Staaten brauchen eine Enttabuisierung und verdammt viel Aufklärung um die Spannbreite auf dem Spektrum der Sexualität und Liebesbefähigung, aber nicht klotzig dumpfe Bestätigung ihrer praktizierten Freiheitsbeschneidung.
    Logisch, den AfD-DingDongs fliegt das am streichholzschmalen Horizont vorbei...

    Man kriegt doch einen Eindruck von diesen AfD-Knilchen, als wären die alle reichlich paranoid hysterisch in der Wahrnehmungs-Kimme.
  • Antworten » | Direktlink »
#26 JasperAnonym
  • 04.06.2016, 09:39h
  • "Tillschneider: Öffentlichkeit nicht mit sexuellen Neigungen behelligen"

    Heteros küssen sich auch in der Öffentlichkeit, halten Händchen, etc.

    Wieso sollten wir das nicht tun?

    Wenn die Vollhonks der AfD das nicht ertragen können, ist das deren Problem nicht unseres...
  • Antworten » | Direktlink »
#27 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 04.06.2016, 10:27h
  • Antwort auf #18 von hugo1970
  • Zitat: "Sachsen Anhaltiner, schämt euch, wahren 15 Jahre nazidiktatur und 55 Jahre kommunistendiktatur nicht genug"

    Es ist eine psychologische Binsenweisheit, dass der Mensch immer das wählt, was er kennt - auch wenn es ihm/ihr schadet. Den nächsten Abschnitt bitte nicht als Zynismus verstehen, über dieses Thema gibt es mehrere Studien:

    "Menschen, die als Kinder psychische oder physische Gewalt erfahren haben, suchen sich im Erwachsenenalter oft Partner, die sie ebenfalls gewalttätig behandeln."

    Gerade kann man doch recht gut beobachten, wie und vor allem wo Diktaturen entstehen und welche Auswirkungen das auf das Zusammenleben hat. Außerdem ist dieses Thema sehr gut aufgearbeitet aber leider beschäftigt sich ein Großteil der Bevölkerung lieber mit Schmonzetten a la Rote Rosen und/oder Bier und Fußball. Übrigens, Sport wird in Diktaturen gerne als Werkzeug zur Überhöhung des nationalen Selbstbewusstseins verwendet. Na denne, passt doch alles...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#28 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 04.06.2016, 10:41h
  • Antwort auf #26 von Jasper
  • Zitat: "Wenn die Vollhonks der AfD das nicht ertragen können, ist das deren Problem nicht unseres..."

    Leider kann das schon zu unserem Problem werden, wenn homophobe Meinungen wieder gesellschaftsfähig werden. Die AfD-Einpeitscher machen solche Aussagen bewusst. Das ist Strategie, keine zufälligen Entgleisungen. Die sagen, was viele hören wollen und manche dann in Gewalt umsetzen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #26 springen »
#29 Untertanen-WatchAnonym
#30 *nsu*Anonym
  • 04.06.2016, 11:38h
  • Antwort auf #17 von hugo1970
  • "Liebe Bundesregierung, bitte erklähren sie die afd als gefährliche Vereinigung, die der Verfassungsschutz verschärft beobachten muß!!!"

    Interessant (und drollig), dass Sie die Bundesregierung für "lieb" halten. Und bezüglich "Beobachtung" kann jeder halbwegs informierte Mensch wohl nur müde lächeln. Die direkte Verbindung zu und Unterstützung von rechten und Neonazi-Netzwerken durch diese Instanzen ist hinreichend belegt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #17 springen »
#31 michael008
  • 04.06.2016, 11:51h
  • Antwort auf #29 von Untertanen-Watch
  • Jaaa...
    Der arme Hugo hat doch nur geschrieben:

    "kommunistendiktatur"

    Er hätte richtigerweise wohl

    "Diktatur durch Personen die sich fälschlicherweise
    als Kommunisten bezeichnen" schreiben müssen.

    Aber mal Hand auf's Herz.
    Ist das nicht ein bischen kleinkariert?
    Kennen sie denn einen (ex)kommunistischen
    Staat bei dem es einen Kommunismus gibt/gab,
    der den heren Zielen des Theorems entspricht/entsprach?

    Mir fällt grad keiner ein, darum hat der gute Hugo doch nicht sooo viel falsch gemacht, dass Sie ihm "tumben Antikommunismus" unterstellen müssen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#32 hugo1970Ehemaliges Profil
#33 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.06.2016, 12:21h
  • Antwort auf #30 von *nsu*
  • "Die direkte Verbindung zu und Unterstützung von rechten und Neonazi-Netzwerken durch diese Instanzen ist hinreichend belegt."

    Das schreib/rede ich auch ständig, mann sollte doch Seine Wünsche doch noch äußern können, oder nicht?, auch wenn man weiß, das man den bock zum Gärtner macht!!!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #30 springen »
#34 herve64Ehemaliges Profil
  • 04.06.2016, 12:27h
  • Wenn die Öffentlicheit nicht mit sexuellen Orientierungen konfrontiert werden soll, dann verbitte ich mir auch Tittenblätter an Kiosks, inderwägenschiebende oder sich küssende Heteroexuelle beiderlei Geschlechts. Wenn schon, denn schon.

    Und wenn wir eine Tabuisierung brauchen, dann die von rechtem Gedanengut wie es die AfD ständig vorexerziert. Und jetzt erst Recht offen auftreten, und zwar nicht nur auf CSDs.
  • Antworten » | Direktlink »
#35 Homo oeconomicusAnonym
#36 michael008
  • 04.06.2016, 12:57h
  • Antwort auf #35 von Homo oeconomicus
  • "37 Prozent aller West- und 59 Prozent aller Ostdeutschen halten kommunistische und sozialistische Gesellschaftsformen für eine gute Idee, die bisher nur schlecht ausgeführt worden seien."

    Schön, da hab ich kein Problem mit.
    Im Gegenteil, ich bin auch dieser Ansicht.
    Aber wer könnte/würde denn zeigen, wie es geht?
    Das Wahlvolk darf gerne mal einer solchen Gesellschaftsform bzw. ihrem politischen Arm
    ( Frage: Ist das "die Linke" ?) zur Mehrheit verhelfen..... Dann sehen wir weiter.

    Aber all das hat wenig bis nichts mit Hugos Kommentar, bzw dessen Hintergrund, nämlich der tatsächlichen Erfahrung der Sachsen-Anhaltiner mit verschiedenen Diktaturen, und Hugos Schlüssen daraus zu tun.

    In Einem haben Sie Recht:
    Die Erfahrung mit der Erfüllung der hehren ( --> danke für das "h" ) Ziele des kommunistischen Theorems durfte man noch nicht machen.
    Erfahrungen mit dem des kapitalistischen Theorems sehr wohl.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #35 springen »
#37 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 04.06.2016, 13:21h
  • Antwort auf #29 von Untertanen-Watch
  • Zitat: "...In Ihrem tumben Antikommunismus ... liegen Sie aber auch voll auf der Linie der AfD, oder?..."

    Petry hat sich bei Anne Will als DDR-Nostalgiker bezeichnet. Wahrscheinlich wünscht sie sich eher einen nationalen Sozialismus, vor allem aber Macht - auf welchem Weg auch immer. Sie buhlt auf jeden Fall um die ehem. DDR-Bürger, besonders auf diejenigen, die früher die Linke wählten. In Sachsen-Anhalt hat die Linke, die meisten ihrer Wähler an die AfD verloren.
    Sowohl der Sozialismus als auch der Kommunismus sind/waren gute Theorien und Ideen. Aber wie bei allen Systemen, werden diese Ideen von Menschen umgesetzt und da hakt es meistens doch. Homosexualität wurde weder im real existierenden Sozialismus noch Kommunismus gefördert, oft sogar als Ausdruck westliche Dekadenz verunglimpft. Auch wenn die DDR den §175 früher als die BRD abschaffte, führte die LGBTI*-Gemeinde ein lebendiges, aber dennoch ein Schattendasein. Ab den frühen 1980igern besuchte ich öfters die Ost-Berliner Schwulenszene, auch der Liebe wegen. Die dortige schwul-lesbische Gemeinde war sehr offen, selbstbewußt und aktiv. Dennoch war die West-Berliner Szene wesentlich größer, vielfältiger und präsenter, auch im Alltagsleben obwohl der §175 noch existierte. Allerdings war auch damals die West-Berliner Gemeinde schon durchkommerzialisiert. Es gibt kein Gut/Böse oder Schwarz/Weiß, auch was Kommunismus bzw. Sozialismus angeht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #29 springen »
#38 kolumneAnonym
#39 AnmerkungAnonym
#40 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 04.06.2016, 13:48h
  • Antwort auf #36 von michael008
  • Zitat: "37 Prozent aller West- und 59 Prozent aller Ostdeutschen halten kommunistische und sozialistische Gesellschaftsformen für eine gute Idee, die bisher nur schlecht ausgeführt worden seien."

    Mit der Idee hätte ich erstmal auch kein Problem. Aber was bei der Antwort der Befragten: "schlecht ausgeführt" bedeutet, macht mich skeptisch. In den postsozialistischen Ländern werden ua. die Homosexuellenrechte mit Füßen getreten. Wieso ist das gerade in diesen Ländern so ausgeprägt? Wenn diese Gesellschaften die Basis für ein neues sozialistisches Experiment sind, dann habe ich doch starke Zweifel an einem humanen Sozialismus. Andere Menschen kann man sich ja schlecht backen. Wer weiß, vielleicht würden auch viele der Befragten einen nationalen Sozialismus gut finden - auch keine schöne Vorstellung. Oft finden Systemwechsel chaotisch und ohne menschliche Werte ab, so dass meistens die an die Macht kamen, die am wenigsten Skrupel hatten, Gewalt anzuwenden. Die Gesellschaften werden sich ändern, das ist klar, aber hoffentlich werden die humanistischen Stimmen gehört sonst wird es nicht nur für Minderheiten ungemütlich.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#41 aLuckyGuyProfil
  • 04.06.2016, 14:05hPeine
  • Am meisten ärgert mich immer wieder, dass solche Idioten wie Gehlmann, noch immer nicht den Unterschied zwischen einer sexuellen Orientierung und einer sexuellen Neigung gerafft haben. Eine sexuelle Orientierung, und nur um die geht es hier, alles andere steht überhaupt nicht zur Diskussion, hat zunächst mal rein gar nichts mit Sexualität an sich zu tun.

    Ich lebe seit nunmehr 25 Jahren mit meinen Lebenspartner zusammen. "Seine Homosexualität nicht aufdringlich zur Schau stellen", wie muss ich mir das denn vorstellen? Soll ich mir vielleicht eine Alibi-Frau zum Einkauf mitnehmen oder zwecks unauffälligen Verhalten eine Frau mit in unser Haus einziehen lassen. Meint Herr Gehltmann vielleicht das es mir nicht gestattet sein soll meinen Partner nach 25 Jahren in der Öffentlichkeit einen Kuss zu geben?

    Sorry, aber bei Leuten wie Gehlmann und der gesamten AfD hört für mich die Toleranz auf. Allein bei der Vorstellung das solche asozialen Induviduen in einen Landtag sitzen, dreht sich mir der Magen um.
  • Antworten » | Direktlink »
#42 hugo1970Ehemaliges Profil
#43 MedienkonzernenAnonym
  • 04.06.2016, 14:15h
  • Wir verteidigen die neofaschistische AfD auch weiterhin als "rechtspopulistisch", hofieren sie in unseren Talkshows und verkaufen sie als Teil einer "Demokratie", deren medial verbreitete Diskursspanne sich fast nur noch zwischen Rechts und Ultrarechts bewegt.
  • Antworten » | Direktlink »
#44 hugo1970Ehemaliges Profil
#45 ursus
  • 04.06.2016, 14:55h
  • Antwort auf #22 von Dirk_in_Berlin
  • >"Ich freue mich schon darauf, dass dann unter der "AfD" dieses unsägliche heterosexuelle Zunge-in- den-Halsgeschiebe z.B. in der U-Bahn endlich unter Strafe gestellt werden wird."

    den sarkasmus kann ich gut nachvollziehen.

    nur: damit liegst du vermutlich nicht einmal so weit neben der wahrheit. die christlich-fundamentalistische moral, die der afd-reaktionismus huckepack trägt, lässt ja keineswegs die freiheit der heterosexuellen unangetastet. homofeindlichkeit ging schon immer mit einer allgemeinen sexualfeindlichkeit einher.

    müsste die afd eine allgemeine sexualmoral definieren, dann käme mit sicherheit heraus, dass sie gern jegliches im weitesten sinne erotische/sexuelle verhalten in der öffentlichkeit "tabuisieren" würden (um mal dieses wort aufzugreifen, das hier mit so erschreckender selbstverständlichkeit in den mündern gärt).

    nur eben das von homosexuellen noch viel stärker, das ist ja klar.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #22 springen »
#46 Mensch_Anonym
#47 RalfAnonym
  • 04.06.2016, 14:59h
  • Eine Aussage wie Herr Tillschneider, dass man sozusagen nicht öffentlich schwul sein möge, kann nur treffen, wer sexuelle Orientierungen in gute, die man öffentlich machen darf (natürlich hetero), und böse, die man verheimlichen muss (natürlich homo), teilt. Ansonsten: Eine Partei, für die der Islam nicht zu Deutschland gehört, ruft Verwunderung hervor, wenn sie für Deutschland islamische Verhältnisse fordert. Was die Menschenrechte schwuler Männer und lesbischer Frauen angeht, ist die AfD ohne Zweifel die islamischste Partei Deutschlands. Und ja - islamische Parteien gehören nicht zu Deutschland. Soll die AfD nach Marokko gehen oder nach Malaysia, wo ihre gesellschaftspolitischen Vorstellungen von islamischen Regimen praktiziert werden. Bei uns ist dafür kein Platz, es widerspricht der deutschen Leitkultur, die allen Menschen gleiche Rechte zuspricht. Darum, liebe AfD, erst mal Leitkultur lernen, erst mal sich integrieren, ehe ihr hier bei uns Politik macht.
  • Antworten » | Direktlink »
#48 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 04.06.2016, 15:19h
  • Antwort auf #38 von kolumne
  • Der Spiegel-Kommentar ist ja auch nur sinnentleertes Gefasel. Er macht keinen Vorschlag wie den Rechten beizukommen ist. Er gibt den Rechten eher noch Optimierungsvorschläge. Wieso hat die liberale Demokratie versagt? Nur weil die Rechten das so wollen und Volkabstimmungen über den Umgang mit Minderheiten fordern. Genau das gilt es zu verhindern. So gefährlich die AfD und der restliche rechte Mob auch ist - die Mehrheit sind sie nicht und genau das gilt es auch zu verhindern. Ein Problem des Rechtsextremismus ist, dass es nur wenige Intellektuelle, Journalisten und sonstige Denker sich die Zeit nehmen, sich mit dem Thema wirklich zu befassen, Ideen zu entwickeln und nicht aus Eitelkeit inhaltsleere Texte wie am Fließband zu produzieren, die dann von anderen "Journalisten" sinngemäß abgekupfert werden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #38 springen »
#49 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 04.06.2016, 15:30h
  • Antwort auf #46 von Mensch_
  • Ihre und meine Kommentare haben keinerlei gemeinsame Grundlage. Auch wenn ich Ihre Ausführung interessant finde, nutzen Sie doch bitte nicht meine Kommentare um erneut auf Ihre Ausführungen hinzuweisen. Schreiben Sie direkt, dann wird klarer um was es geht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #46 springen »
#50 TheDadProfil
#51 LovesternProfil
  • 04.06.2016, 16:36hGreifswald
  • Antwort auf #48 von Monster_Baby
  • Die liberale Demokratie hat versagt, weil sie es zugelassen hat, dass die Einkommensschere immer weiter auseinanderklafft und die breite untere (Dienstleister-)Schicht in lebenslang prekären Verhältnissen lebt und die Mittelklasse immer weiter zusammenschrumpft. Und das alles damit rechtfertigt, dass man das halt machen müsse wegen äußerer Umstände. Wegen der EU. Um "Arbeitsplätze zu sichern". Usw.

    Wer sich so darstellt, als könne er nichts mehr selber steuern, sondern sei von weltweiten Verflechtungen abhängig und müsse sich globalem Unterbietungswettbewerb bedingungslos stellen, muss sich nicht unbedingt wundern, wenn die Leute dann eine Partei (oder in den USA eine Person) wählen, die nationalistisch angehaucht ist und der "Bedrohung von außen" Paroli bieten will.

    Nicht umsonst hatte doch auch Merkel zeitweise hochprozentuale Umfragewerte. Das war zu einer Zeit, in der sie sich als Lenkerin Europas darstellen konnte, und nicht als hilflose Puppe dastand, die zusehen muss, wie sich globale Entwicklungen Bahn brechen.

    Es geht hier nicht um links oder rechts, es geht einfach nur darum, dass der Wähler das Gefühl braucht, dass die, die er wählt, auch Einfluß nehmen wollen und können. Sonst kann man sich ja das Wählen klemmen.

    Dass nun ausgerechnet die rassistische, homophobe 50iger-Jahre-Partei AfD die einzige Partei ist, die sich so darstellen kann, wirft ein trauriges Licht auf die anderen Parteien. Es ist ja egal, ob man CDU, SPD, Grüne, FDP oder PDS wählt. Am Ende kriegt man von außen bestimmte "Realpolitik" mit Feigenblättern.

    Und dann kann man schon verstehen, wieso Menschen, die weder homophob noch rassistisch sind, die AfD wählen. Weil das augenscheinlich die einzige echte Alternative zu den anderen Alternativlos-Parteien ist. Ich würde sie nicht wählen, aber manche sind halt sauer auf "die da oben".
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#52 hugo1970Ehemaliges Profil
  • 04.06.2016, 16:57h
  • Antwort auf #51 von Lovestern
  • Man kan auch sagen der Wähler braucht eine vermeintliche klare Richtung und wie Du sagst, das bietet zurZeit keine einzige demokratische Partei, abgesehen von der csu.
    Aber warum braucht der wähler eine Richtung? Das wird sich mir nie erschließen. Ein unabhängig denkender Mensch muß doch die Konsequenzen zummindest erahnen, wenn er hardliner wählt, das das eigentlich schlecht für die gesamte demokratie ist.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#53 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 04.06.2016, 17:03h
  • Antwort auf #51 von Lovestern
  • Zitat: "Und dann kann man schon verstehen, wieso Menschen, die weder homophob noch rassistisch sind, die AfD wählen. Weil das augenscheinlich die einzige echte Alternative zu den anderen Alternativlos-Parteien ist"

    Man (wer ist man? Sie, ihr Nachbar, das Volk?) kann es vielleicht verstehen, ich aber nicht. Ich habe lange als Krankenpfleger gearbeitet - jetzt Frührente, also einer der, wie Sie es nennen, "unteren Dienstleistungsschicht" in prekären Verhältnissen. Ich käme nie auf die Idee die AfD zu wählen, weil sich deren Wahlprogramm bislang auf "Ausländer raus, Homoehe nein" beschränkt. Solchen Schwachmaten will ich kein Land anvertrauen, schon gar nicht das, in dem ich lebe. Für mich sind AfD-Wähler Homophobe und Rassisten! Netter Versuch hier die AfD als einzige Alternative anzubieten - Sie wissen aber schon, was das hier für ein Medium ist, oder nur gegoogelt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#54 Monster_BabyEhemaliges Profil
#55 AFD-watcherAnonym
  • 04.06.2016, 21:34h
  • Antwort auf #27 von Monster_Baby

  • Panem et Circenses

    gerade wegen des zunehmenden Rechtspopulismus kann ich wohl dieses Jahr noch weniger mit dieser nationalen Massenhypnose anfangen.

    Das Einzige "wir" haben ein internationales Team. Und dem Herrn Gauland seien etliche Tore von Boateng gewünscht. Vielleicht dämmert's dann auch mal dem der sich von der so genannten Alternative so sehr angesprochen fühlt was für wohlüberlegte^^ Ideen die immer wieder haben. Könnte ja auch der Siegtreffer zum Titel sein.?

    Aber wie gesagt, fand den EM/ WM- Rummel immer zu extrem national aufgeladen und in Zeiten wie diesen...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#56 lesMam
#57 wissenschaftAnonym
#58 Oder soAnonym
  • 05.06.2016, 00:43h
  • Antwort auf #51 von Lovestern
  • Auf die historisch klar nachvollziehbare, gesellschaftliche Basis der heteronormativen, zweigeschlechtlichen Ordnung in ihrer heutigen Gestalt - die ihr zugrundeliegenden materiellen (Klassen-) Interessen - hat u. a. #46 hingewiesen.

    Wie oft muss man erwähnen, dass in Zeiten der kapitalistischen Dauerkrise und der Krisenabwälzung auf die Lohnabhängigen, d. h. der Zerstörung hart erkämpfter sozialer Rechte, logischerweise die bürgerliche Familie umso mehr als vermeintlicher Hort der "Sicherheit" und "Geborgenheit" besungen und "in die Pflicht genommen" wird? Die AfD ist ein Projekt bestimmter herrschender Wirtschaftsgruppen, die - wie in den 1930er Jahren - genau für diese historische Krise eine neofaschistische, autoritäre Herrschaftsoption brauchen. Und auch wenn es zunächst "nur" eine Option ist, ist die bereits damit einhergehende, weitere kontinuierliche Rechtsverschiebung der bürgerlichen Politik genau so gewollt.

    "Die Soziologin Christine Wimbauer stellt die These auf, dass Menschen auf diese Weise Abstiegsängste verarbeiten. Der Feminismus quasi als perfekter Sündenbock für alle Verunsicherungen: Globalisierung, prekäre Beschäftigung, Sozialstaatswende hin zur "Eigenverantwortung". Ähnliche Gründe vermutet die Wissenschaftlerin Imke Schminke: In einer Welt, die sich immer schneller verändert, hätten Menschen Angst vor dem Verlust sozialer Ordnung, so ihre Idee. Die klassische Familie sei dabei eine Art Sehnsuchtsort, ein Anker der Stabilität, der vor gesellschaftlichem Wandel geschützt werden soll."

    www.neues-deutschland.de/artikel/1014130.die-vielen-gegner-d
    es-feminismus.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #51 springen »
#59 Miguel53deProfil
#60 Miguel53deProfil
  • 05.06.2016, 03:49hOttawa
  • Antwort auf #55 von AFD-watcher
  • Ueber den Fussball wird schon seit Jahren nationales "Gefuehl" verkauft. Ein verlorenes Laenderspiel zwischen Honduras und El Salvador, hatte schon 1969 zu einem 100-Tag-Krieg gefuehrt.

    Das Wueten von so genannten Fussballfans ist ja nicht zu uebersehen. Erinnern wir uns an die Brutalitaet deutscher Hooligans bei der WM in Frankreich, als ein Polizist beinahe sein Leben verlor.

    Und in den letzten Jahren hat sich das verstaerkt. Der Fussball ist der allbeherrschende Sport in den Medien. Alle anderen Sportarten sind zum Nischen-Sport geworden.

    Doch es stimmt, was Du schreibst. "Wir" haben ein internationales Team. Und das ist gut so. Da gehoert der "Muselmann" eben genau so zum Team, wie der Pole, der Ghanese, der Deutsche. Sogar mal der Schwule.

    Die Reaktion dieser armseligen AfD darauf, ist dabei so durchsichtig, dass eigentlich Jedem klar sein muesste, wofuer sie steht. Aber Blinde koennen nun mal keine Vielfarbigkeit erkennen. Ebenso wenig, wie braune Guelle.

    Nur noch eine kleine Anmerkung. Boateng verhindert eigentlich eher gegnerische Tore, als dass er selber welche schiesst. Doch das ist doch auch gut.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #55 springen »
#61 AFD-watcherAnonym
#62 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 05.06.2016, 11:58h
  • Antwort auf #57 von wissenschaft
  • Zitat: "Sind Sie neben subjektivem Geschrei ("Ich bin..., ich mache..., ich würde..., nie...immer...überall") auch zu objektiver Analyse fähig?"

    Nein, dazu bin ich nicht in der Lage. Das ist eben meine Sicht auf die Dinge, in diesem Fall auf die AfD . Aus wessen Sicht, wenn nicht meiner, sollte ich den Kommentare schreiben. Schon klar, es wäre Ihnen lieber Ihrem Denkmuster zu folgen aber nur weil Wissenschaft draufsteht, muss nicht Wissenschaft drin sein.
    Aber da Sie persönlich beleidigend werden, sehe ich Sie als kleinkarierten Troll, der sich aufwertet, indem er andere runtermacht; na dann, viel Spaß noch mit sich selbst...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #57 springen »
#63 TheDudeAnonym
  • 05.06.2016, 12:46h
  • Antwort auf #45 von ursus
  • Das Kerngeschäft der AfD besteht allerdings darin, einfach die herrschende bürgerliche Ideologie (Konkurrenz, marktkonformes Leisten/Konsumieren/Funktionieren, Standortnationalismus-/chauvinismus à la "Deutschland muss stark sein, andere niederkonkurrieren", allgegenwärtiger Sexismus, Heteronormativität usw.) weiter auf die Spitze zu treiben. Und sich dennoch als "Anti-Establishment" zu inszenieren - was natürlich funktioniert, solange niemand eine tatsächliche, soziale und demokratische Alternative zu den herrschenden Verhältnissen und eine Perspektive zu deren Durchsetzung (siehe Machtverhältnisse in der Gesellschaft) bietet.

    Das gilt, wie gesagt, auch für die (Hetero-) Sexismen, mit denen Konzerne rund um die Uhr und überall den öffentlichen und medialen Raum zumüllen und schon Kinder indoktrinieren.

    img1.brigitte.de/asset/Image/frauen/politik/afd-parolen/prov
    ielfalt-c.jpg?cache=1403288420
  • Antworten » | Direktlink » | zu #45 springen »
#64 BenOAnonym
  • 05.06.2016, 12:51h
  • Dieser Artikel ist eine gute Gelegenheit, daran zu erinnern. dass das Landgericht Köln es Campact ja kürzlich verboten hat, zu behaupten, die AfD halte Homosexuelle "für eine unnormale Minderheit" (vgl.
    www.queer.de/detail.php?article_id=26190).

    Das macht Sinn, denn der Zwischenruf des Herrn Gehlmann lässt erkennen, dass die AfD Homosexuelle genau genommen wohl vielmehr für eine zu inhaftierende und idealerweise unsichtbar zu machende Minderheit hält. "Unnormal" war also zu milde formuliert.
  • Antworten » | Direktlink »
#65 studierendAnonym
#66 interessen-watchAnonym
#67 userer
#68 NilsAnonym
  • 05.06.2016, 16:16h
  • "Wir sind nicht für das vergasen von Juden/Schwulen/Negern/XXX .... erschlagen geht auch!"

    na also...völlig harmlos die Partei....
  • Antworten » | Direktlink »
#69 rotem TeppichAnonym
  • 05.06.2016, 22:13h
  • In Zusammenarbeit mit Schulen hatte sich das Dortmunder Schauspielhaus mit dem Künstlerkollektiv »Tools for Action« zusammengetan und wollte den Aufmarsch mit einer »Spiegelbarrikade« stoppen, die aus überdimensionalen aufgeblasenen silbernen Würfeln bestand. Polizisten attackierten die rund 70 Schauspieler und Aktivisten und zerstörten fast alle Würfel.

    www.jungewelt.de/2016/06-06/001.php
  • Antworten » | Direktlink »
#70 Shinkaishi
  • 06.06.2016, 20:26h
  • Danke liebe AfD Politiker, dass ihr euch ganz offen zu eurer Gesinnung bekennt, es ist so viel einfacher, wenn die Leute sich nicht mehr hinter hohlen Phrasen verstecken.

    Zu den westlichen Werten gehören nun einmal allgemeine Menschenrechte, das verträgt sich auch nicht mit Ächtung oder Tabuisierung.

    Würden sie denn auch "den Anstand besitzen, ihre Mitmenschen nicht mit ihrer politischen Überzeugung zu belästigen"?
    Das ist Unsinn. Man kann sich nicht einerseits über die Tabuisierung bestimmter Themen beschweren, sie dann selber aber für andere fordern.
    Freiheit jeglicher Art ist vor allem die der "anderen" und der "Abweichler", aber den Damen und Herren geht es wohl lediglich um ihre eigene.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel