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Anders als in anderen Städten informiert die Berliner Polizei explizit über Straftaten mit möglicherweise homo- und transphobem Hintergrund (Bild: flickr / Christian Schirner / by 2.0)
- 5. Juni 2016, 10:29h 1 Min.
Am Berliner S-Bahnhof Herrmannstraße soll ein Mann einen anderen mit Beleidigungen verfolgt und dann gewürgt haben.
Bereits am Freitagabend ist es in Neukölln einer Meldung der Berliner Polizei zufolge zu einer Beleidigung mit homophobem und rassistischem Hintergrund sowie einer Körperverletzung gekommen.
Nach den Schilderungen eines 27-Jährigen telefonierte er am Freitag gegen 22.40 Uhr auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Herrmannstraße. Nachdem er das Telefonat beendet hatte, soll er unvermittelt von einem Passanten homophob und rassistisch beleidigt worden sein. Der Beschimpfte ging daraufhin weg und soll dabei von dem Verdächtigen, der weiterhin beleidigende Worte von sich gab, verfolgt worden sein.
Der 27-Jährige machte mit seinem Handy ein Video des Mannes und teilte ihm dies auch mit. Im Anschluss soll der Beleidigte von dem Fußgänger angegriffen, gegen eine Wand gedrückt und gewürgt worden sein. Passanten bemerkten das Geschehen und gingen dazwischen, woraufhin der mutmaßliche Angreifer von dem 27-Jährigen abließ.
Zwischenzeitlich alarmierte Polizeibeamte nahmen den Verdächtigen vorläufig fest. Der 44-Jährige wurde nach Personalienfeststellung am Ort entlassen. (cw/pm)














Solange sich an der Politik nichts ändern und Religion nicht in ihre Schranken verwiesen wird, wird das eher zu- als abnehmen.