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Wolfgang Zistler ist entsetzt: "In jeder Vorabendserie schmusen schon Schwule und Lesben herum" (Bild: Stadtgemeinde Schwechat)
- 6. Juni 2016, 17:36h 1 Min.
Der FPÖ-Bezirkschef und Gemeinderat Wolfgang Zistler aus Schwechat kritisierte in einem Facebook-Post das "penetrante Aufdrängen von Homosexualität". Anlass war der jüngste "Tatort", der eine schwule Sexszene enthielt (queer.de berichtete).
"Es wird immer widerlicher", schrieb Zistler und lud dazu ein Foto eines Zeitungsartikels über die Krimisendung hoch. "In jeder Vorabendserie schmusen schon Schwule und Lesben herum. Im gestrigen Tatort nun auch eine grausliche Sexszene mit zwei Männern. Überall dieses penetrante Aufdrängen von Homosexualität. Das brauch ich wirklich nicht."
Von seinen Facebook-Freunden bekam der rechtspopulistische Gemeinderat überwiegend Zustimmung. Zu den Kommentatoren gehörte auch der stellvertretende FPÖ-Vorsitzende von Laxenburg, Alexander Primas. Sein Beitrag "Es ekelt mich an, wenn man öffentlich einen Gendefekt verherrlicht" wurde zwischenzeitlich allerdings wieder gelöscht.
Wolfgang Zistler, der sich auf der Homepage der Stadtgemeinde Schwechat als "Patriot" mit dem Hobby "Schießtraining" vorstellt, fiel in Österreich bereits häufiger mit unterirdischen Facebook-Posts auf und war deshalb von der SPÖ-Jugend mehrfach zum Rücktritt aufgefordert worden. So hatte der 1961 geborene FPÖ-Politiker unter anderem vorgeschlagen, Sexualstraftäter mit zwei Ziegelsteinen zu kastrieren. (mize)















SO IS ES, DIE NAZIS WERDEN IMMER WIEDERLICHER!!!!!!