Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=26293
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Gauck ist der bislang beste Bundespräsident für Schwule und Lesben


#29 dobrapivo
  • 08.06.2016, 14:50h
  • Vor einiger Zeit fiel der Minister-Darsteller Lorenz Caffier aus MV mit einem äußerst homophoben Erlass auf, der das Hissen der Regenbogenfahne an öffentlichen Gebäuden untersagte.

    Ich schrieb damals einen Brief ans Bundespräsidialamt. Der Präsident ist der Hüter der Staatssymbole und er legt sie fest. Ich regte an, dass in dieser Eigenschaft der Präsident doch anmerken könnte, dass es aus seiner Sicht nicht schädlich ist die Regenbogenfahne zu hissen.

    Die Antwort aus dem Präsidialamt kam. Es wurde sinngemäß darauf verwiesen, dass der Bundespräsident den Landesministern in dieser Sache keine Anweisungen geben könne. Das ist formal korrekt, aber natürlich auch ein (vielleicht bewusstes) Missverständnis meiner Anfrage.

    Ich hätte diesen Brief damals nicht geschrieben, wenn ich nicht der festen Überzeugung wäre, dass Gauck ein "echter" Liberaler ist. Die Zeichen, die er gesetzt hat waren wahrzunehmen und sie waren wohltuend. Dennoch wünschte ich mir, dass Gauck noch ein Zeichen mit großer Symbolkraft setzt. Eine Regenbogenflagge auf Bellevue zum Beispiel. Der Wunsch bleibt. Gauck, für den Bürgerrechte keine hohle Phrase sind und LGBT gleichberechtigte Bürger "erster Klasse", leider nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#28 NickAnonym
#27 globoProfil
  • 07.06.2016, 22:07hBerlin
  • Weizsäcker wird immer wieder als der ideale Bundespräsident bezeichnet. Sicherlich hat er 1985 eine große, eine überfällige Rede zum Ende des Krieges am 8.Mai 1945 gehalten.
    Nicht vergessen sollte man z.B. Weizsäckers Zeit als Vorstandsmitglied bei Boehringer. Dieser Chemiekonzern lieferte zu Weizsäckers Zeit den Amerikanern den Grundstoff für Agent Orange, dem "Entlaubungsmittel" der USA im Vietnamkrieg. Jahre später sagte er hierzu, das damals nicht gewusst zu haben.
    Ähnlich argumentierte nach Kriegsende sein Vater, der Staatsekretär im Außenministerium zur Nazizeit war, in Bezug auf den Holocaust.
  • Antworten » | Direktlink »
#26 globoProfil
  • 07.06.2016, 21:48hBerlin
  • Schade, dass Gesine Schwan nicht mehr im Rennen um das höchste Amt ist. Jutta Almendinger wäre vielleicht eine gute Alternative...
  • Antworten » | Direktlink »
#25 AlbrechtAnonym
#24 aLuckyGuyProfil
  • 07.06.2016, 18:18hPeine
  • Mag ja alles so sein, dennoch habe ich mit Gauck als Bundespräsident erhbliche Probleme. Hauptsächlich liegt das darin begründet, weil ich eben nicht nur schwul, sondern darüber hinaus auch noch Arbeitnehmer, ehemaliger DDR-Bürger und vieles mehr bin.

    Ich meine, wollen wir doch hier bitte nicht drum herum reden. Gauck wurde hauptsächlich deshalb Bundespräsident, weil man den Linken eins auswischen wollte. Und da kam der ehemalige Leiter der Stasi-Unterlagen Behörde doch gerade recht.

    So sehr wie er sich für Homosexuelle einsetzt, so egal sind ihm die Auswüchse des Neoliberalismus. Soziale Ungleichheit existiert in seinen Augen einfach nicht. Gaucks Welt ist einfach nur schwarz-weiß, der Kommunismus ist die Hölle, alles andere der Himmel, an dem es nichts zu kritisieren gibt.

    Ich mag mir gewiss kein Urteil über seine Arbeit als Bundespräsident erlauben. Meine Wahl wäre es jedenfalls ganz sicher nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#23 ah pfuiAnonym
#22 niedermeierwatchAnonym
#21 MirkoMüllerAnonym
#19 TheDadProfil
  • 07.06.2016, 15:07hHannover
  • Antwort auf #1 von ggagagsst
  • Wer einen Mann wie Norbert Lammert für einen "heißen Kandidaten" hält, fasst wohl auch mit der blanken Hand auf eine glühende Herdplatte um deren Temperatur zu prüfen..

    Oder wünscht sich wahlweise die Wiedereinführung des § 175..

    Herr Lammert hat keine Kompetenzen, die ihn zu diesem Amt qualifizieren..

    Das war auch schon beim letztem Bundespräsidenten so, den man aus dem einem Amt direkt ins andere wählte..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#18 finkAnonym
  • 07.06.2016, 14:53h
  • "Hier werden Errungenschaften wie die Gleichberechtigung der Frau oder homosexueller Menschen nicht in Frage gestellt"

    Das ist ein sehr bemerkenswerter Satz in einem Land, in dem die Nicht-Gleichberechtigung homosexueller Menschen nicht nur die politische Praxis der Regierung spiegelt, sondern immer noch ganz offiziell die geltende Rechtslage ist. Die Gleichberechtigung von Frauen und queeren Menschen wird "hier" an jedem einzelnen Tag in Frage gestellt. Von deutschen Mitbürger*innen, von Politiker*innen, von Journalist*innen, von "Volks"- und Splitterparteien, von religiösen Organisationen.

    Aber wenn es darum geht, Fliehende, Einwandernde und migrantisierte Deutsche pauschal als rückständige Menschen zu diffamieren, ist die Instrumentalisierung von Frauen- und Homorechten ja gerade sehr en vogue.

    Wenn deutsche blonde Frauen schon belästigt werden, dann sollen das doch bitte immer noch blonde deutsche Männer übernehmen. Und wenn jemand Schwulen und Lesben Rechte abspricht, dann doch bitte, wie sich das gehört, die dafür zuständige Regierung und die christlichen Kirchen. Das ist dann ja nicht undeutsche Barbarei, sondern Tradition, Wertekonservatismus und christliches Menschenbild. Aber wenn es die dunklen Wilden aus dem Morgenland tun, wedelt man plötzlich mit der Leitkultur.

    Gauck hat da ein sehr gefährliches Denkmuster bedient: Das Böse kommt von den Fremden. Mir fällt es ausgesprochen schwer, das positiv zu sehen.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 David KAnonym
  • 07.06.2016, 14:26h
  • Gauck hat sich zwar mehrfach homofreundlich präsentiert, aber immer sehr zurückhaltend und durch die Blume.

    Wenn er wirklich Präsident ALLER Deutschen sein will, erwarte ich, dass er deutliche Worte findet, dass die Diskriminierung von LGBTI endlich aufhören muss und dass z.B. auch die Ehe geöffnet werden muss.

    Auch das hätte Union und SPD wohl nicht interessiert, aber dann hätte wenigstens er sich klar positioniert und eine breite gesellschaftliche Diskussion in Gang gesetzt.

    Der Volksentscheid mit anschließender Eheöffnung in Irland oder auch die US-weite Eheöffnung wären ideale Zeitpunkte dafür gewesen.
  • Antworten » | Direktlink »
#16 PeinlichAnonym
  • 07.06.2016, 13:47h
  • "Gauck ist der bislang beste Bundespräsident für Schwule und Lesben"

    Selten so gelacht. Für wie blöd hält die Redaktion uns Leser eigentlich?
  • Antworten » | Direktlink »
#15 NiedergemeiertAnonym
  • 07.06.2016, 13:17h
  • Junge Schwule sollen gleichberechtigt fürs Vaterland im Auslandseinsatz für die freie wehrbereite deutsche Wirtschaft sterben und morden müssen, findet der Militärpastor GAUck.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 Troll-WatchAnonym
#13 2w3etghAnonym
  • 07.06.2016, 11:55h
  • Wenn Lammert Bundespräsident wird, dann ist Staatsoberhaupt ein Mann, der eine Art Rassentrennung zwischen Heterosexuellen und Homosexuellen ins Grundgesetz schreiben will, denn er will die Ehe als Bund zwischen Mann und Frau definieren und die eingetragene Lebenspartnerschaft ins Grundgesetz schreiben lassen, sodass wir auf Jahrzehnte nicht mehr das Eherecht erhalten könnten.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 FoXXXy nässtAnonym
#11 ByeMrPresidentAnonym
  • 07.06.2016, 11:25h
  • Ich bin traurig, daß Gauck auf eine zweite Amtszeit verzichtet und hoffte, daß er sich dann doch noch DAFÜR entscheidet. Er war beim Volk sehr beliebt und in den Meinungsumfragen war auch eine klare Mehrheit mit seiner Arbeit zufrieden.

    Dennoch muß man seine Entscheidung akzeptieren und ich wünsch ihm für die Zukunft alles Gute und Gesundheit.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Facts vs FictionAnonym
#9 Facts vs FictionAnonym
  • 07.06.2016, 10:57h
  • Also, der angebliche "Einsatz" für Schwule und Lesben ist, auch im Vergleich zu anderen Ländern, ein sehr schlechter Witz. Es hat gerade keine klare Positionierung gegen die skandalöse segregationistische und demonstrativ herabsetzende und herabwürdigende Politik gegeben, obwohl es dazu unzählige Gelegenheiten gab - zum Beispiel als ein US Supreme Court die Menschenwürde als zentrale Begründung für uneingeschränkt gleiche Rechte hervorhob. Da herrschte, wie auch sonst, wenn es darauf ankam und entsprechende Breitenwirkung hätte erzielt werden können, betretenes Schweigen. Wo war da die "transnationale Partnerschaft", die bei den laufenden Raub- und Konkurrenkriegen immer vollmundig beschworen wird?

    So ist es auch besonders schockierend, dass hier einer der größten Kriegstreiber und Apologeten der angeblich so freien "marktkonformen Demokratie" der letzten Jahre bejubelt wird. Jemand, der nicht einziges Mal für Millionen Arme, Ausgegrenzte und Marginalisierte auch hierzulande, darunter Millionen Kinder und Jugendliche, in Folge der Krise des Kapitalismus und neoliberaler Politik oder überhaupt für die Rechte der Beschäftigten in ganz Europa angesichts der Spardiktate zum verschärften Raub des von der arbeitenden Bevölkerung erarbeiteten Reichtums durch Banken, Konzernen und Milliardären aufgestanden ist.

    Gauck ist ein lupenreiner Vertreter der herrschenden neoliberal-neokonservativen Politik, unter aktiver Beteiligung und nicht selten Federführung ehemaliger "Sozialdemokraten", die sich gegen die überwältigende Mehrheit der lohnabhängigen Menschen und damit auch der LGBTIQ*-Menschen richtet und den Abbau sozialer und demokratischer Rechte der arbeitenden Bevölkerung im Interesse einer kleinen Minderheit der aktuell ökonomisch Herrschenden immer weiter eskaliert. Exakt diese Politik ist es auch, die ganz zentral für die aktuelle Rechtsverschiebung der Gesellschaft einschließlich des Erstarkens einer neofaschistischen Bewegung, europa- und weltweit, verantwortlich ist.

    Wenn die LGBTIQ*-Community für irgendetwas eintreten muss, dann für die Wahl eines Kandidaten, der nach dem Vorbild der aktuellen Kämpfe gegen neoliberale Verwüstung in Frankreich die breite Masse der Lohnabhängigen und aller Unterdrückten für eine solidarische, soziale und demokratische Alternative über alle Grenzen hinweg, gegen den Raub von Reichtum durch die Milliardärsklasse und gegen Militarismus und Krieg, gegen Rassismus und Chauvinismus, Sexismus und Homophobie mobilisiert, die nur der Spaltung und Lähmung der arbeitenden Bevölkerung in Europa und welteit dient - auf den Straßen, in den Betrieben, in den Stadtteilen und Schulen!
  • Antworten » | Direktlink »
#8 Yuuki83Profil
  • 07.06.2016, 10:55hAltdorf
  • Natürlich würde auch ich einen Bundespräsidenten aus dem linken Lager bevorzugen. Sollte es jedoch ein Kandidat aus der Union sein, dann sollte die SPD wenigstens dafür sorgen, dass es kein homophober Politiker wie Lammert ist. Als Alternative aus CDU fällt mir hier zum Beispiel Rita Süssmuth ein. Allerdings ist sie auch nicht jünger als Gauck, der wegen des Alters nicht mehr antritt...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 johannes90Anonym
  • 07.06.2016, 10:47h
  • Antwort auf #2 von myystery
  • Wenn es nach Lammert ginge, würde die ELP abgeschafft werden - und das nicht aufgrund der Ehe-Öffnung für LGBT.
    Wer ein solch rückständiges Weltbild hat, gehört nicht ins Schloss Bellevue, sondern ins Altersheim. Gauck ist war noch älter als Lammert, lebt aber in der Realität.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #2 springen »
#6 SebiAnonym
#5 LucaAnonym
  • 07.06.2016, 09:23h

  • Ein Bundespräsident sollte Präsident ALLER Deutschen sein - auch der Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuellen.

    Aus diesem Grund sollte Gaucks Nachfolger auf jeden Fall GLBTI-freundlich sein. Alles andere ist inakzeptabel...
  • Antworten » | Direktlink »
#4 HeinerAnonym
#3 SebiAnonym
  • 07.06.2016, 08:31h
  • Ich würde mir wünschen, dass Gauck noch vor Ende seiner Amtszeit als Präsident ALLER Deutschen ein Ende der Diskriminierung von Homo-, Bi- und Transsexuellen fordert. Inkl. Eheöffnung, Volladoption, rechtlicher Diskriminierungsschutz, Rehabilitierung der $175-Opfer, etc.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 myysteryAnonym
  • 07.06.2016, 08:29h
  • Ja, und ich habe mich gestern vor Lachen kaum gekriegt, als ich bei SPON lesen musste, dass dieser selbstherrliche Lammert als "liberal" gelte und daher auch Rückhalt bei SPD, Grüne, FDP haben könne.

    Was ist denn an dem liberal? Und was kommt als nächstes? Volker Kauder, unser liebster Evangelikaler?
  • Antworten » | Direktlink »
#1 ggagagsstAnonym
  • 07.06.2016, 08:17h
  • Norbert Lammert ist heißer Kandidat.

    Was man von ihm erwarten kann, haben wir hier ja schon oft gelesen.
  • Antworten » | Direktlink »

» zurück zum Artikel