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Einzelkommentar zu:
Gauck ist der bislang beste Bundespräsident für Schwule und Lesben


#9 Facts vs FictionAnonym
  • 07.06.2016, 10:57h
  • Also, der angebliche "Einsatz" für Schwule und Lesben ist, auch im Vergleich zu anderen Ländern, ein sehr schlechter Witz. Es hat gerade keine klare Positionierung gegen die skandalöse segregationistische und demonstrativ herabsetzende und herabwürdigende Politik gegeben, obwohl es dazu unzählige Gelegenheiten gab - zum Beispiel als ein US Supreme Court die Menschenwürde als zentrale Begründung für uneingeschränkt gleiche Rechte hervorhob. Da herrschte, wie auch sonst, wenn es darauf ankam und entsprechende Breitenwirkung hätte erzielt werden können, betretenes Schweigen. Wo war da die "transnationale Partnerschaft", die bei den laufenden Raub- und Konkurrenkriegen immer vollmundig beschworen wird?

    So ist es auch besonders schockierend, dass hier einer der größten Kriegstreiber und Apologeten der angeblich so freien "marktkonformen Demokratie" der letzten Jahre bejubelt wird. Jemand, der nicht einziges Mal für Millionen Arme, Ausgegrenzte und Marginalisierte auch hierzulande, darunter Millionen Kinder und Jugendliche, in Folge der Krise des Kapitalismus und neoliberaler Politik oder überhaupt für die Rechte der Beschäftigten in ganz Europa angesichts der Spardiktate zum verschärften Raub des von der arbeitenden Bevölkerung erarbeiteten Reichtums durch Banken, Konzernen und Milliardären aufgestanden ist.

    Gauck ist ein lupenreiner Vertreter der herrschenden neoliberal-neokonservativen Politik, unter aktiver Beteiligung und nicht selten Federführung ehemaliger "Sozialdemokraten", die sich gegen die überwältigende Mehrheit der lohnabhängigen Menschen und damit auch der LGBTIQ*-Menschen richtet und den Abbau sozialer und demokratischer Rechte der arbeitenden Bevölkerung im Interesse einer kleinen Minderheit der aktuell ökonomisch Herrschenden immer weiter eskaliert. Exakt diese Politik ist es auch, die ganz zentral für die aktuelle Rechtsverschiebung der Gesellschaft einschließlich des Erstarkens einer neofaschistischen Bewegung, europa- und weltweit, verantwortlich ist.

    Wenn die LGBTIQ*-Community für irgendetwas eintreten muss, dann für die Wahl eines Kandidaten, der nach dem Vorbild der aktuellen Kämpfe gegen neoliberale Verwüstung in Frankreich die breite Masse der Lohnabhängigen und aller Unterdrückten für eine solidarische, soziale und demokratische Alternative über alle Grenzen hinweg, gegen den Raub von Reichtum durch die Milliardärsklasse und gegen Militarismus und Krieg, gegen Rassismus und Chauvinismus, Sexismus und Homophobie mobilisiert, die nur der Spaltung und Lähmung der arbeitenden Bevölkerung in Europa und welteit dient - auf den Straßen, in den Betrieben, in den Stadtteilen und Schulen!
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