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Jasper Prigge kündigte am Wochenende auch seine Kandidatur für einen sicheren Listenplatz bei der Landtagswahl im Mai 2017 an (Bild: privat)

  • 12. Juni 2016, 13:31h 7 1 Min.

Auf ihrem Landesparteitag in Bergheim hat Die Linke in Nordrhein-Westfalen den 27-jährigen Jasper Prigge am Samstag zu einem der vier stellvertretenden Landessprecher der Partei gewählt.

Der Rechtsanwalt aus Essen war bislang als queerpolitischer Sprecher im Landesvorstand tätig. Er erzielte mit 73 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis aller Männer, die in den Landesvorstand gewählt wurden.

Prigge kündigte zugleich seine Kandidatur für einen vorderen Listenplatz zu den Landtagswahlen im Mai 2017 an. Die Linke war im Jahr 2010 mit 5,6 Prozent erstmals in den Düsseldorfer Landtag eingezogen, verfehlte jedoch bei den vorgezogenen Wahlen 2012 mit 2,5 Prozent klar die Fünfprozenthürde. In aktuellen Umfragen liegt sie wieder bei sechs bis sieben Prozent.

Im Herbst will die Partei ihr Wahlprogramm verabschieden, in dem es laut Prigge auch einen queerpolitischen Teil geben soll. (cw)

-w-

#1 goddamn liberalAnonym
#2 DenkeStattGlaubeAnonym
  • 12.06.2016, 18:17h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • Ich finde es auch abstoßend, dass für die Linke (und für die Grünen) Gewalt und Unterdrückung immer in Ordnung sind, wenn sie von Nicht-Deutschen oder von Religonen ausgehen, s. Beck und die Genitalverstümmelung männlicher Babys.
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#3 goddamn liberalAnonym
  • 12.06.2016, 18:43h
  • Antwort auf #2 von DenkeStattGlaube
  • Mir geht es nicht so sehr um Deutschland, mir geht es v.a. um die Zivilisation, die Deutschland 1945 besiegt hat.

    Vollverschleierung wiederum ist nicht mal türkisch, sondern war auch dort von Anfang an ein Zeichen finsterster Reaktion. Liegt ja auch nahe.

    "Der Çaraf ist keine traditionelle islamische Frauenbekleidung, er kam erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts zur Regierungszeit von Abdülhamid II. (18761908) auf, um westliche Einflüsse abzuwehren, und setzte sich von dort vor allem in entlegenden Landesteilen des damaligen Osmanischen Reiches wie Jemen durch, wo er noch heute verbreitet ist. Die traditionelle islamische Frauenbekleidung im Osmanischen Reich war nicht so streng wie der Çaraf.

    Laut Umfragen trugen in der Türkei im Jahr 2006 nur 1,1 % der Frauen den Çaraf (Stadt: 0,6 %; Land: 2,2 %), im Jahr 1999 waren es 3,4 Prozent (Stadt: 2,3 %; Land: 5,9 %)." (wiki)

    Man muss schon sehr blauäugig, blond und deutsch-idealistisch sein, um diese Fakten zu übersehen.

    Wie Jasper [!] Prigge eben.
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