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Einzelkommentar zu:
Özdemir: Homophobie unter Muslimen gehört auf die Agenda


#6 Johannes45Anonym
  • 15.06.2016, 11:55h
  • "Das Thema Homophobie unter Muslimen gehöre daher dringend auf die Tagesordnung, unabhängig davon, ob der Angriff letztlich als Terrorakt eingestuft werde oder nicht, so Özdemir. Hier seien Islam-Verbände und muslimische Gemeinden gefordert."

    --> Das hat Cem Özdemir gut erkannt und öffentlich nunmehr auch erklärt, das finde ich gut. DAS hat Jahre nunmehr gedauert, bis diese Erkenntnis von GRÜNEN Politikern auch öffentlich benannt wurde; von Claudia Roth hat man dies beispielsweise noch nie gehört, die richtet Ihre politischen Aussagen seit Jahren nur auf den Rechtspopulismus und vergißt dabei gerne die Homophobie unter Muslimen.

    Bis HEUTE gibt es in Deutschland nach meiner Kenntnis KEINE einzige Moschee, in der homosexuelle Paare nach ihrem Gang einen öffentlichen Segnungsgottesdienst oder eine kirchliche Trauung erhalten können. KEIN einziger Islamverband in Deutschland hat bis heute in einem Beschluss oder einer schriftlichen Erklärung homosexuelle Paare ethisch und theologisch akzeptiert. Ganz im Gegenteil mittlerweile stehen rund 100 Moscheen und deren Umfeld in Deutschland sogar unter Beobachtung des Verfassungsschutzes !!!

    Die meisten Moscheen in Deutschland werden über die Islamverbände aus der Türkei vom Religionsministerium und damit von Erdogan oder aus Saudi-Arabien und damit durch den reaktionären Wahabismus gesteuert.

    -----

    Die heutige Erklärung von Cem Özdemir in der NOZ ist gut und richtig.

    Das Thema Homophobie unter Muslimen gehört daher dringend auf die Tagesordnung, da hat er Recht. Leider ist es auch so, dass die Beleidigungsdelikte gegen schwule Freunde und Bekannten von mir, die ich im Laufe der Jahre ("nicht erst letzes Jahr") halt von Männern mit islamischen Kulturhintergrund begangen wurden und nicht von dem rechtsradikalen Idioten mit Glatze und Springerstiefel, das ist leider Fakt.
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